leb- 260911#Norbert Trawöger
Transkript anzeigen
00:00:00: Zu den Lebenswegen begrüßt sich Stefan Hauser.
00:00:03: Da steht heute passend zum Brucknerfest in Linz, der künstlerische Direktor des Bruckenhauses und der Liefer im Mittelpunkt.
00:00:11: Mein Name ist Norbert Trawöger.
00:00:13: Ich bin spielender, geschaltender und schreibender Musiker und seit August zwanzig fünfundzwanzig Künstlerischer Direktor.
00:00:26: Das ist quasi größten Konzerthauses außerhalb Wien in Österreich und im Verbund.
00:00:33: der Liefer, der Link zur Veranstaltungsgesellschaft ist sozusagen inhaltlich verantwortet.
00:00:39: Man hört schon – in seinem Leben – da spielt die Musik!
00:00:41: Und das hat schon mit älterlichen Genen zu tun.
00:00:45: Meine Eltern haben sich im Patschalla-Bach kennengelernt wo mein Vater flüht ist und später dann auch dirigente.
00:00:52: Kurmusik war kommt aus dem Salzkammergut.
00:00:56: Meine Mutter ist aus dem Hausarquiertel, eine Bauern-Dochter sozusagen und da haben sie sich getroffen verliebt und mich als erstgeborenen Sohn bekommen.
00:01:07: Zwei Brüder sind die Zwillingsbrüder, die zwei Errönger sind und eine Halbschwester, die Flitistin bei den Wiener Philharmonikern ist.
00:01:17: Fitterlicherseits spielt Musik seit Generationen eine wichtige Rolle
00:01:22: vor allem glaube ich Zuerst in vielen Generationen als Musikanten, also sozusagen als tägliche Praxis, als Miteinanderspieler und als Zitterspieler.
00:01:34: Ebenseher Urgroßvatersholz hat so ein leidenschaftlicher Gitarist und Sänger gewesen sein der in der Hölle.
00:01:41: So heißt das Wirtschaftshaus in ebenselter Gabshimmel und Hölle in der Höhle sozusagen stundenlang saas und seine Lieder extemporierte Und vor Rührung soll ihm sozusagen über seinen eigenen Gesang, soll ihm die Tränen über die Wangen gelaufen sein.
00:01:56: Also irgendwie ist das sozusagen eine durchaus selische berührende Dimensionen lang in der Familie.
00:02:03: Bei Vorfahren im Kmonten war Franz-Jubert auch sechs Wochen zu Gast bei Ferdinand Travega.
00:02:08: also die Musik hat eine große Rolle gespielt und so ist aber sozusagen in diesem Sinn erst professionalisiert worden mit dem ältesten Bruder meines Vaters.
00:02:16: Er ist ein Achtkinder, der erst geborene Karl.
00:02:19: Das war der erste, der Flöte studierte und dann später auch Lehrer am Brugner-Konservatoren war.
00:02:24: Mein Vater ist der Jüngste von Achtkindern.
00:02:26: Da ist fast eine Generation dazwischen.
00:02:28: Und er ist sozusagen Professor letztendlich an der Brugnen-Universität gewesen.
00:02:35: So hat sich die Flöten nicht nur... die Flöte aber überhaupt in der größeren Familie.
00:02:39: Die Professionalisierung des Musikerinnen da seins
00:02:42: etabliert.".
00:02:43: Die Flöthe, insbesondere die Blockflöte hat oft einen schlechten Ruf weil fast jeder sie in der Grundschule als Pflichtinstrument lernen musste.
00:02:53: Das letzte Wort ist entscheidend.
00:02:55: Musste gegen den Widerstand, gegen heftigen Widerstände bemerkenswerte Geschichte.
00:03:00: Mein Vater war damals Direktor der Musikschule und er hatte einen Eine Fede mit dem Blockflütenlehrer anscheinend und die wurde sozusagen über das Blockflötenzeugnis, über die Zeugnis nötet.
00:03:12: Das ist sonst ausgetragen und ich hatte damals am ersten Zeugniss eine Vier was wahrscheinlich mit meiner Unlust einen Blockflütte zu spielen, zu tun hatte aber war es natürlich vor allem malifiziert diesen Konflikt zwischen zwei Erwachsene manifestiert.
00:03:30: Der Blockfall wäre später dann ein großer Fan und war in jedem Konzert und konnte das nicht glauben, dass er das irgendwie vorher zu hinten getan hat.
00:03:36: aber so ist es halt manchmal.
00:03:39: Und manchmal kommt es so wie soll oder muss?
00:03:43: Eine Musik glaube ich vor dem Anfang an natürlich da gewesen vermutlich schon im Bauch meiner Mutter bei den Konzerten, Kurkonzerten und überhaupt.
00:03:51: Dieser Zugang sozusagen beim Kurkonzerten in Pabillion oder in der Wandelhalle sehr spezielle Konzertformen die er ein Kuh erhältst hat zumindest damals ihn bei Schallerbach bedient hat.
00:04:00: Man konnte gehen man war rundherum es ist gar nicht so diese strenge Form.
00:04:05: ich lustigeweise denke Das ist genau das, was mich eigentlich sehr beschäftigt.
00:04:08: Welche Formen des Konzerts?
00:04:10: Welche Zugänge auch im Vorbeischländern?
00:04:14: Man kann sich bewegen und so war die Musik immer da.
00:04:17: Und der Virus hat mich sehr bald gepackt.
00:04:19: Ob ich jetzt sozusagen als freien Stücken wie mein Vater sagt zur Flöte gegriffen habe voller Leidenschaft – das kann man nicht zu genau sagen.
00:04:27: Ich denke wenn der Vater Tischler ist dann fällt es Holz im Raum.
00:04:32: Mein Bruder ist trotzdem ein fantastischer Tischler geworden aber Da gibt es so großväterliche, urgroßväterliche tischlerische Wurzeln.
00:04:40: Das ist jetzt dahingesagt.
00:04:42: Letztlich hat mich der Virus das Wunder des Musik schon sehr früh gepackt und natürlich muss man sich dann wenn man das väterliche Instrument spielt auch abstrampeln und abarbeiten – das habe ich auch gründlich getan bis eigentlich Mitte zwanzig durchaus mit sehr existenziellen Krisen was werde ich?
00:04:59: Und wie forme ich mich selber in meiner Existenz
00:05:02: aus?".
00:05:02: So viel Norbert Trawöger bei einem der bekanntesten Flüchtisten der Philharmoniker in Ausbildung gehen.
00:05:09: Das war eine federliche Geschichte, das war das Idol meines Vaters, das ich übernommen hatte und quasi die Instanz für mich.
00:05:17: Und das war sozusagen das Relevant dieses Bild – Ich musste zu dem!
00:05:22: Rhetorismus-Bektiv stimmt ja auch.
00:05:25: Wir brauchten X Aufnahmeprüfung und wir mussten endlich schaffen um dann erst recht zu bemerken, es passt überhaupt nicht zwischen uns.
00:05:32: So sehr ich den Spieler bis heute irgendwie bewundere, einer der großartigsten Flötenspieler, aber wir konnten nicht miteinander wahrscheinlich auch weil ich viel mitgebracht habe.
00:05:42: Letztendlich war das eine sehr wichtige Erfahrung sozusagen diese wirklich Mark- und Bank existenzielle Krise die ich mir selber beschert hab in diesen Wollen und Müssen.
00:05:51: Aber diese Wege muss man manchmal einfach gehen um draufzukommen Welchen Bildern man, welche Sehnsüchte um irgendwer auch tiefer zu gehen.
00:06:03: Heute finde ich das sehr gut dass es so war.
00:06:05: damals fand ich das natürlich über Jahre überhaupt nicht
00:06:08: gut.".
00:06:09: Für Norbert Travöger geht es dann in den Hohen
00:06:12: Norden Vor mehr oder weniger tufällig und auch auf geheimen Wegen, weil sie es ja zurückgezogen in Wien gelebt hat Manuela Wiesler.
00:06:19: Die Flötenspielerin ist eine der farberhaftesten, wunderbarsten Musikerinnen die ich sozusagen persönlich in meinem Leben kennenlernen durfte, einer der großen Flötenspielerinnen, die eine ganz eigene Existenz als Wienerin wie eine Mönchchen hier zurückgetogen geliebt hat.
00:06:35: Ganz... Eine Hingabe zu Musik, eine Gründlichkeit im Battituren neun.
00:06:39: Das habe ich damals mal japanisch gelernt.
00:06:42: Es ist leider dann mir die Klappe über fünfzig früh verstorben, aber das war sozusagen eine der unglaublichen Begegnungen.
00:06:50: Die ich mir selber gesucht habe als Lebensrettung.
00:06:53: Sie war eine Lebensretterin für mich und so hat mich dann auch im nächsten Moment nach Göteborg geführt in den hohen Norden wo ich auf ein sehr zugewandten Lehrer-Scharaschaub, der jetzt auch Mitte neunzig ist.
00:07:06: Ich bin immer noch in Kontakt mit ihm wo ich Menschen begegnete, die einfach ermutigen und sagen es stimmt schon.
00:07:11: Und bleib dran und mach' und sozusagen diese Leidenschaft befreit haben.
00:07:15: das war einfach... Es waren sehr zentrale Erfahrungen in denen, die auch gesucht habe mich ausgeliefert habe und sozusagen auch diese große existenzielle Krise durchaus zu überwinden.
00:07:26: Norbert Travöger hat einmal in einem Video mit der Flöte dazu motiviert dass man sich nicht unterkriegen lassen soll frech zu sein und wild und wunderbar Aber nur zu Hause und in der Fantasie.
00:07:39: Das kommt wohl vielen bekannt vor, oder?
00:08:18: Ich bin da zurückgekommen und habe dann auch ein bisschen bei dem Filamonik an der Staatsoper substituiert Und kam dann auch mit meinen E-Mailinglehrer zu sitzen.
00:08:26: Es war dann auch versöhnlich sozusagen innerhalb kürzester Zeit Dass sich Dinge doch ändern Bilder wechselseitig Vielleicht auch ein bischen gestaunt hat dass er sich vielleicht geirrt hat.
00:08:36: Umgekehrt will ich ihm gar nicht die ganze Schuld.
00:08:39: Schuld ist viel zu großes Wort, aber man bringt ja was mit.
00:08:42: Das war für mich auch nicht möglich in diesem Kontext aus welchen Gründen auch immer der zu sein oder den Weg zu gehen auch durch die Bilder, die ich aus der Kindheit mitgebracht habe.
00:08:52: und so ist es halt manchmal im Leben dass sich die Dinge auch sehr schnell umdrehen können.
00:08:57: Entscheidende ist immer seiner Leidenschaft zu folgen auch wenn das nicht ganz bequem ist Und am Weg hoffentlich Menschen zu suchen und zu finden, die einen ermuntern und sagen passt schon Wir haben so schön in Österreich gesagt, Zustimmung zu erfahren.
00:09:14: Das muss ja jetzt gar nicht extreme Tipps sein oder so aber einfach dieses da sein wie man dazu sagen kann du bist schon richtig geh weiter du wirst deinen Weg finden.
00:09:24: Norbert Travöger lehrt an der Musikschule Bels hat Lehrauftrage an der Prognone und der Universität für Musik- und Darstellende Kunstwien.
00:09:33: Ich war sogar sehr lange Lehrer weil ich sehr früh als Teenager, sozusagen meine ersten Privatschülerinnen und Schüler hatte.
00:09:40: Und dann eigentlich über ein Viertel jahrhundert als teilbeschäftigter Lehrer im österreichischen Landesmusikschulwerk mit großer Leidenschaft tätige war.
00:09:50: also dieses Lehrer da sein, dieses Weitergeben, dieses Vermitteln, dieses Begeistern ist schon was auch in der Familie liegt aber es mich immer irgendwie auch getrieben hat Menschen zu entdecken die sozusagen denen zu sich zu helfen, auch mit der eigenen Erfahrung selber zu entdecken.
00:10:07: Vielleicht zu enttecken dass die Flöte nicht das richtige Instrument ist.
00:10:11: Erfahrungen zu machen gemeinsam zu staunen oft in ersten Stunden wo sozusagen instrumentale Fertigkeiten noch keine da war einfach Klänge hervortreten das sieht es natürlich Ausdruck des menschlichen.
00:10:24: Das ist schon was eine sehr prägende Erfahrung die mich auch heute im Anstiften und Anstecken geprägt hat, um ihn kennenlernen.
00:10:34: Ein wahnsinnig vieler Menschen weil man Zeit verbringt mit denen.
00:10:37: Wie ist das wenn der Vater und der Sohn gemeinsam mit sind für den Musikleben?
00:10:43: Wir haben ein unglaublich gutes Verhältnis.
00:10:45: wir spielen immer wieder so weit wie ich überhaupt meine Zeit des Zuleist aber immer wieder gemeinsam und da ist es mein... älterster Musikierpartner und war auch meiner längsten Lehrer.
00:10:59: Er freut sich wahnsinnig über das, was ich mache, verfolgt das sehr, er lebt jetzt auch wieder in Linz und es ist in den Konzerten im Bruckner Haus dabei und war ja überhaupt auch immer ein Beobachter.
00:11:11: Und er war ja selber großer Mitgestalter aus Direktor des Musikschulwerkers Professor der Brucknen.
00:11:17: Ich weiß nicht ob ich's weitergebracht habe, aber ich hab einen anderen Wirksamkeitsbereich.
00:11:24: gutes Verhältnis für das sich dankbar sein, dass wir das haben können.
00:11:28: Wann bleibt für Norbert Trawöger Zeit für Musik?
00:11:31: Ich versuche jetzt wieder mehr und mehr und das gelingt mir im ersten Jahr als man es nicht gelungen.
00:11:37: aber auch zu anderen Zeiten früheren auch intensiven Berufszeiten in der Früh zumindest eine Viertelstunde halbe Stunde stunden bin oft sehr früh im Büro Flütte zu spielen und das ist so was wie auch sich selber zu spüren, sich selbst zu hören.
00:11:53: Ich habe den Luxus, ich kann mir den großen Saal im Brückner aus das Licht auftreten und denke mir wahnsinnig was hab' ich für ein Privileg sozusagen in diesem schönen Raum diesen klingenden Neumen oder auch im mittleren Saal den für mich sozusagen zu beanspruchen wenn nicht gerade etwas aufgebaut wird ist oft auf sehr früh, oft am sieben mich einzustimmen, mir zu hören und auch mich hinzugeben.
00:12:18: Das Wunder der Musik an mir selber sozusagen zu fühlen, dass man Klänge hervorbringt aber einfach auch zu spüren wo stehe ich?
00:12:26: Wo höre ich?
00:12:27: Ich sage auch irgendwie was für eine Art des Meditierens und Betens das Ruhigwerdens und sich das Verwurzeln in dieser Leidenschaft das Wunnen aus der Musik dass mich mehr denn je erfasst.
00:12:41: Je älter das wird, nicht weniger sondern ich glaube an diese verbundene Kraft und dieses staunende, irritierende, unsichtbare Macht die uns zugehörig, da steckt auch das Hirntrennenmacht im gemeinsamen Hirn.
00:12:57: mehr und unnatürlich am Abend wenn ich in Konzerte gehe und seltener natürlich jetzt, wenn ich selber spiele... Das ist auch sehr wichtig weil Der Wahnsinn des Alltags ist natürlich oft wirklich sehr heftig und manchmal verzweifelt man auch daran, darum ist es wissen zu selber zu spielen und zu hören und zu erleben und zu wissen warum man das tut.
00:13:21: Und dann werde ich ganz ruhig und dicke mich ja genau
00:13:23: deswegen.".
00:14:59: Die Leidenschaft für Anton Bruckner erfasst Norbert Trawöger als Pup und lässt ihn nie wieder los.
00:15:05: Einfach beim Durchforschen also das Interesse Ein Brugner, einfach beim Durchführsten des Platten-Schranks meines Vaters.
00:15:13: als sehr junges Kind.
00:15:15: Nämlich als Achtjährige bin ich über die Brugna IV gestolpert ohne zu wissen was das ist und das war für mich damals ein elementares Ereignis.
00:15:23: Das waren die Entdecken einer Höhle.
00:15:26: Ich bin am Land aufgewachsen werden auch wohl in dem Wald entdeckt.
00:15:30: Und was ist das?
00:15:32: Und es hat mich nicht mehr verlassen.
00:15:33: Ich habe das irgendwie auch tag und nach gehört nicht wissen, wer dieser Bruckner ist oder irgendwie rettroprospektiv denkt man was war das für ein Kind?
00:15:42: Das mit acht Bruckern hört sozusagen mehr oder weniger Tag und Nacht.
00:15:47: Aber es war halt... Man kriegt Gänsehauts, man wird ergriffen, man hat die Möglichkeit gehabt weil's im Raum war und dieser Virus sozusagen mag ja nicht nur Brucker.
00:15:58: ich liebe alle möglichen Arten von Musik Ich liebe auch viel zeitgenössisches.
00:16:04: Ich bin ja da überhaupt nicht formatiert, aber natürlich ist ja ein großes Thema geworden das mich mein Leben immer wieder begleitet und eben fasziniert und wo ich mir denke ich entdecke sozusagen in diesen Stücken selbst bei Aufnahmen die ich lange kennen immer wieder neue Dinge wie Höhlenmalereien, wie Zustände.
00:16:21: Das macht einfach was mit mir ganz auf eine besondere Art.
00:16:25: Norbert Trawöger ist nun künstlerischer Leiter des Linz-Apoknerhauses.
00:16:30: Ich hatte nie eine Karriereplanung.
00:16:33: Ich wusste sehr früh, ich habe etwas mit Musik zu tun.
00:16:37: Ich war in großer Krise überhaupt zu wissen was werde ich denn sozusagen?
00:16:41: weil ich gewusst hab, wenn es so heißt das muss man zum einen schaffen dass das eine zum anderen muss man auf eine bestimmte Art auch sozusagen dienen und funktionieren.
00:16:51: Das ist nicht mein Platz, das Unterrichten schauen aber wir spielen.
00:16:55: also diese berufliche Kalibrierung war wirklich große Krise.
00:17:00: was werde ich sozusagen?
00:17:01: weil einfach merkt habe irgendwie sehr früh.
00:17:04: Ich pass da irgendwie in viele Berufsbilder nur zum Teil oder nicht ganz hinein Und natürlich mit einer starken federlichen Prägung die man auch mitbekommt wie etwas richtiges.
00:17:17: Das muss ja gar nicht ausgedrückt werden, das schaut man sicher als Kind auch auf der App und es wurde auch glaube ich auch doch ausgedrügt.
00:17:23: Und da war schon was.
00:17:25: Retrospektiv würde man scheinen... Es war ein Brugner, gerade ist das im letzten Jahr herzlichen, das war ein brugner Lebenslauf oder wenn ich jetzt sage bei der Matura habe.
00:17:35: Aber ich habe auch eine Brugnerfrage, die ich so brillant beantwortet habe.
00:17:39: Dass der Direktor bei der großen Feier sogar meine Musikmatüre erwähnt hat.
00:17:43: Da war ein Brugnerthema und immer wieder in meinem Leben tauchte dieser Brugna aber auch andere Konstanten auf, dass man sich schon denkt es ist irgendwie eigentümlich.
00:17:54: und dann kam ich sozusagen mehr oder weniger zufällig ins Leitungsteam.
00:17:58: Das Brugnar heißt das wohlkünstlerische Direktor.
00:18:00: ganz stark im Verbund mit Markus Poschner Wurde ich sozusagen Chef dieser Bruckner Expo, wo man im Jahr zwanzig-zwanzig noch gesagt hat er holt ja keinen hinter dem Ofen hervor selbst in Oberösterreich und dann haben wir quasi fast eine Million Besucherinnen und Besucher und das ganze Land in Brand gesetzt.
00:18:18: Und jetzt bin ich halt künstlerischer Direktor des Bruckener Hauses ein Leidenschaftsurt seit meiner Kindheit.
00:18:24: also es war schon irgendwie ... ist schon ein Traum diesen Raum so zu verantworten zu dürfen Aber ich hatte nie eine reine Planung.
00:18:32: Ich bin immer bei meiner Leidenschaft gefolgt und es war immer viel auch Unsicherheit dabei, gerade in jüngeren Jahren.
00:18:39: Und Zweifel begleitet mich bis heute.
00:18:41: Ich halte das für sehr wichtig.
00:18:43: ein Gewissen haben sich immer für die Entfrage zu stellen, dass gewerte Lebendigkeit... ...und ich möchte mir schon bisher und gestern grad sicher sein und bin's natürlich auch geworden aber ganz sicher möchte ich mir nie so sein und immer wieder.
00:18:58: doch Prokner ist ja oft nicht als Person sehr schwer greifbar, mit vielen Anekdoten überschüttet.
00:20:21: Keine Frau Musikant Gottes, was ein Klischee eigentlich der prä-faschistischen Zeit ist und eine Vereinnamung, weil er wahrscheinlich auch Organist war und in St.
00:20:31: Florian bestattet ist usw.
00:20:33: Es ist natürlich das katholische Haftetzer an ihm aber... Das geht für die Erweite über hinaus, ein einfach hochspiritueller Mensch der sich sozusagen an der Kirche auch sehr abgearbeitet hat und seit dann mit vierzig nicht symphonien schreiben begonnen was ja eine weltliche Form ist.
00:20:49: Und sonst wäre bei den Messen geblieben sage ich jetzt mal ganz salopp.
00:20:53: Und die Musik sozusagen auch oft obwohl sozusagen sein populärstes Stück eigentlich Pop-Songformat Logosiste und aufs Weltweit gesungen wird, ist ja eh nicht länger wie ein Pop Song Aber natürlich auch ein Sagralgesang, einen kirchlichen Kontext.
00:21:10: Und sonst ist das die Sinfonie zu lang, also viel Nimbus und da hat ja mal alles fast alles über eine Stunde oder neunzig Minuten oder noch länger wenn es ein bisschen langsamer gespielt wird... ...und dann ist es erstaunlich dass sich auf einmal in den Stadien glaube ich seit den Nullerjahren dieses Jahrtausends Ein Song Seven Nation Army etabliert als Schlachtruf den Millionen von Fans auf der ganzen Welt singen, dass quasi mehr oder weniger Zitat aus das fünften Symphonie von Bruckner ist.
00:21:43: Ob das wirklich bewusst auch passiert ist weiß man nicht aber es ist sehr wörtlicher Zitat und das finde ich dann eigentlich auch großartig, dass sozusagen ein unberührbarer und anscheinbar leicht gar nicht zu leichten Zugang, sondern weltweit den Stadien entgesungen wird.
00:22:04: Das ist doch großartig und wir haben auch viel getan dafür dass das auch viele wissen, dass das so prognah ist.
00:22:50: Im Büro auf der Mentum einen finde ich ganz großartige in unseren Tagen alle Situationen wo Menschen zusammengeführt werden aus einer Faszination für was – ob das im Konzert ist oder im Sport.
00:23:05: Ich finde das ganz essenziell und immer essenzieller, weil uns diese formandes Zusammenkommens auch zufällig aus allen Ecken und Enden der Gesellschaft abhandenkommen.
00:23:16: Und sehr wichtig sind uns zu spüren auf Tuchfühlungen, dass auch die menschlichen miteinander gewährleisten.
00:23:22: Das ist das eine, aber ich habe das sozusagen in meinem Buch im letzten Essay auch, dass du Gewandheit nicht damit tun hat
00:23:32: ob
00:23:32: es schmeckt oder nicht schmeckt.
00:23:35: Tochter ist Fußballfanin mehr über die Großväter, die beide sozusagen Fußballfan sind.
00:23:41: Ich kann damit nichts anfangen und schau da oft hin und komme nicht mit.
00:23:45: Und natürlich fasziniert mich das dass die Menschen unter Jubeln und der einen schimpfen und dieses Miteinander und gegeneinander und diese Leidenschaften und diese Ungeheimtheit.
00:23:53: Da gehe ich dann mit, wenn der Großvater nicht heid hat bin ich gelegentlich mit im Stadion weil sie einfach auch jung ist um allein ins Stadio zu gehen.
00:24:03: Das hat mir auch so eine Erfahrung, meine Großmutter hat mir immer Zuckerbutterbrot gereicht.
00:24:09: So heißt mein Buch Zuckerbutter-Tage sozusagen, mein Esssehbuch, mein letztes auch im Wasserverlage erschienen das nicht unbedingt immer das Gereichte des Entscheidendes sondern die Geste dahinter der Blick, die Zuwendung ist das Brot muss ja nicht unbedingt schmecken und wenn ich das Brott ablehnen würde Dann würde ich ja die Geste, dass sich jemand zuwenden.
00:24:35: Das ist oft das Entscheidende und so gehe ich sozusagen auch aus Tuneggung mit meiner Tochter in Stadion und mache Erfahrungen, die ich nicht frei malig machen würde wie andere vielleicht nicht in eine Wagenhoper oder eine Brucknersymphonie gehen Und das auch manchmal zu überwinden und auch zu schauen, was steckt eigentlich dahinter.
00:24:53: Das ist etwas, was mich beschäftigt hat.
00:24:55: Das Zuckerbutterbrot meiner zugeneigten Großmutter war eine essentielle Liebeserfahrung meiner Kindheit, also meine Großmütter, dass da sein.
00:25:03: Aber ich hasse bis heute die ZuckerButterbrote.
00:25:05: Meine Brüder lieben es!
00:25:07: Und das habe mich sozusagen dieser Gedankengange statt... Ich hasse jetzt nicht Fußball aber ich gehe dann echt freiwillig hin weil sie mich nicht interessiert und weil ich nicht mitkomme.
00:25:17: Und trotzdem gehe ich mit meiner Tochter hin und bin fasziniert.
00:25:20: Und erfahre auch was, und erlebe
00:25:22: etwas.".
00:25:23: Norbert Trawöger ist doch Vater!
00:25:25: Ist es ihm gelungen die Begeisterung für die Flöte bzw.
00:25:29: die Musik weiterzugeben?
00:25:31: Es war jetzt nicht mein dringliches Vorhaben sozusagen das Familieninstrument.
00:25:35: Wir sind ja quasi vier.
00:25:36: Also meine Eltern sind ein Onkel mittlerweile leider verstorben.
00:25:40: Immer noch drei Flötenspieler in der Familie.
00:25:45: Die ältere spielt ein bisschen... mehr oder weniger lustvoll, eher weniger lustfull.
00:25:50: Gleiche die Klavier und das haben natürlich mit viel Musik.
00:25:54: Ich lerne auch viel weil ich natürlich auch viel Musik, Popmusik und alle Orten fühl mir als jemals aus Kind oder Teenager gehört habe.
00:26:05: Ich war einfach immer sozusagen mehr oder wenig in diesen klassischen höheren Raum zu Hause und hab da einfach auch vieles verpasst nicht?
00:26:15: nicht wollte, sondern weil es einfach nicht da war.
00:26:17: Ich war so beschäftigt mit dem was ich vorgefunden und gesucht habe und lernte auch viel, was sie selber hören.
00:26:23: Hoffentlich verfolgen Sie das und können das verfolge, was sich mit großer Leidenschaft letztlich dann einmal durchs Leben treibt – und das kann ja auch
00:26:31: wechseln.".
00:26:31: Norbert Draböger verantwortet als künstlerischer Leiter nicht nur das Brückenhaus denn dazu gehören alle Betriebe der Lieferung.
00:26:40: Die Linzer Veranstaltungsgesellschaft zielt zu den prägenten Kultur- und Sportinstitutionen Österreichs.
00:26:46: Norbert Trawöger hatte schon erwähnt, Anton Broknas schaffen Rudolf II großen Säulen der tief religiösen Kirchenmusik und den monumental angelegten Symphonien.
00:26:59: Beide Bereiche sind stark von seiner Herkunft als katholischer Kirchenorganist und seiner späten aber gewaltigen Tonsprache geprägt.
00:27:09: Bravöger damit.
00:27:24: Das Konzert führt uns ja auch zusammen.
00:27:40: Es schafft irgendwie eine Zugehörigkeit, da steckt ein Dessirren drin und dieses ungreifbaren, das menschliche was uns verbindet ist ja oft gar nicht so greifbar als im Zwischen.
00:27:51: Und insofern würde ich mir persönlich nicht nur aus diesen Gründen aber dass es sogar an der täglichen Arbeit habe mit etwas Ungreifbarn zu tun.
00:28:02: Was was mit uns macht?
00:28:03: Was uns Stingung versetzt oder... oder nicht gefällt.
00:28:08: Ich bin schon in einem sehr katholischen Umfeld groß geworden und habe einfach ganz persönliche Erfahrungen gemacht, das Kirchenorten oder auch diese Feier der Liturgie eines Geheimnisses, der Aufbau einer Messe die sozusagen in der Traumentheorie, die Verwandlung ... Vor allem klingt das eine Frage, die mir sehr positiv hinein.
00:28:37: Dass es einfach was gibt, was uns trägt, führt und umgibt, was nicht greifbar ist, warum passieren manchmal Dinge, die sind sogar nicht jenseits des Rationellen und sehr oft?
00:28:50: Und so hätte ich mich doch für einen sehr spirituellen Menschen der mit Sicherheit dran glaubt, dass da etwas anderes auch... Nicht was anderes, was nichts Greifbares, was da ist.
00:29:04: Was uns umgibt, man beerträgt.
00:29:08: Wo es uns eigentlich im menschlichen verbindet?
Neuer Kommentar