per- 260826#Kulturausflug_Hof_Eckartsau
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00:00:00: Wir machen heute im Kulturausflug eine akustische Reise ins Machfeld, in dessen Schlösserreich.
00:00:06: Und dazu begrüßt sich Stefan Hauser!
00:00:09: Es sind mehrere Schlössaar die sich hierfür die Besucherinnen und Besucher fein gemacht haben – und die Entfernung ist überschaubar mit weniger als einer Stunde Fahrzeit aus Wien.
00:00:21: Eines davon ist das Barockeschlosshof wo wir beginnen und dass mit charmanter Begleitung in Zeitgemisserkleidung zum Schloß passend.
00:00:29: Mein Name ist Manuela Rieberer-Storzer.
00:00:33: Ich arbeite hier auf Schloss Hof, mein Lieblingsarbeitsplatz.
00:00:38: Ich bin wirklich sehr gerne hier und wir stehen jetzt schon rundherum in Entschuldigung.
00:00:44: Rund herum der älteste Teil von Schlosshof ein vierflügeliges Renaissancekastell im sechzehnten Jahrhundert.
00:00:51: Ja, und die bekannte Feldherr Prinz Eugen von Savoyen kauft eben dieses Schloss siebzehntundfünfundzwanzig und das wird ausgebaut durch seinen Lieblingsarchitekten Johann Lukas von Hildebrandt.
00:01:04: Um das Schloss herum entsteht ein großer schöner Garten auf sieben Terrassen und gegenüber vom Schloss – Sie können auch gerne einen Blick durchs geöffnete Tor werfen – entsteht dieser große Guthof!
00:01:19: Ich darf Sie jetzt einladen, gleich mit mir über die Haupttreppe nach oben zu spazieren.
00:01:24: Ja und wir beginnen in der Sonderausstellung wenn noch alles frei ist
00:01:28: also
00:01:29: im barocken Kostüm aber mit wichtigen Gerätschaften die man heutzutage natürlich braucht um sich auf so einem weitläufigen Gelände miteinander zu unterhalten.
00:01:40: ja die Anlage und fast ja zur heutigen Zeit an den siebzig Krieg.
00:01:44: da kommen Sie bitte weiter.
00:01:47: Somit die zweitgrößte Schlossanlage Österreichs.
00:01:50: Die Einladung nehmen wir gerne an, auch früher war das so!
00:01:54: So alle sind gut angekommen.
00:01:57: Den Weg genommen wie ein Prinz Eugen und später auch Maria Theresia.
00:02:02: ja und die geladenen Gäste.
00:02:04: Also man wurde von Prinz Eugene hierher eingeladen wenn man einen gute Freund Prinz Eugeen zwar oder eine gute Freundin wie Eleonore Battiani.
00:02:13: Und hier, so kann man es sich vorstellen, waren eines Gästeapartments eingerichtet.
00:02:18: Treizehn Stück hat das hier gegeben sozusagen und zu seinem Gästerapartment gehören im achtzehnten Jahrhundert zwei Räume ein kleiner Raum und ein größerer Raum.
00:02:30: Ja heutzutage gründen wir dir aber nicht mehr wieder einrichten und somit nutzen wir diese Räime heutzudage um Sonderaustellungen zu zeigen und heuer dreht sich alles um den Garten!
00:02:40: Kommen Sie bitte weiter in den Ja und hier werfen wir einen Blick auf Prinz Eugen.
00:02:50: Hier ein schönes Bild, das zeigt Prinz Eugene diesen französischen Prinzen.
00:02:55: Er kommt eben aus Frankreich und dient drei Habsburger Kaisern auch im Kampf gegen die Osmanen.
00:03:01: er hat verschiedenste Ämterzeit seines Lebens und wird so zu einem der reichsten Männer Mitteleuropas Und kann sich ein Sommerschloss wie dieses her leisten?
00:03:10: Es war ja nicht sein einziges Schloss es waren insgesamt acht Besitzungen.
00:03:15: Ja, was braucht es hier?
00:03:17: Einen großen schönen Garten.
00:03:18: Das Jagdgebiet drumherum ist natürlich ein großer Vorteil hier auf Schlosshof und dieser Brinnzeug gehen lässt daneben ausbauen.
00:03:27: Johann Lukas von Hildebrand habe ich schon kurz erwähnt und das wird dieser Terrassengarten angelegt.
00:03:33: Und wie gesagt, es dreht sich heuer alles um den Garten Um so eine Garten anzulegen, vielleicht haben Sie auch einen Garten zu Hause und wissen Sie bestimmt das ist recht viel Arbeit.
00:03:43: Man überlegt wie werde ich diesen Garten einlegen?
00:03:46: Da hat er natürlich Hilfe, Unterstützung und dann braucht es Menschen die diese Pläne ausführen.
00:03:52: Und da braucht es dann unter anderem auch Tagelöhnern und das waren hier wirklich sehr viele Tagelöner sozusagen, die hier gearbeitet haben.
00:04:01: Gerne schauen sie sich ja Die Bilder an.
00:04:04: Man spricht von bis zu achthundert Mann, die hier beschäftigt waren mit der Terrassenanlegung aufgeschüttet und abgegraden um aus diesem Hügel diesen Garten anzulegen.
00:04:19: Was entsteht ein wunderschöner Terrassengarten?
00:04:22: Kommen Sie bitte weiter!
00:04:23: Wir werfen gleich in den Bild oder im Idee.
00:04:26: Es gibt ja auch Ausschnitt von einem Gartenplan zu sehen hinter das
00:04:35: Glaswerfen
00:04:36: Eine Blick nach oben an die Decke natürlich.
00:04:39: Wir befinden uns ja hier in einem ehemaligen Gästeapartment und wenn Sie nach oben schauen, wunderschön erhalten diese barocke Stuckdecke.
00:04:48: so kann man sich zur Prinz Eugenzeiten vorstellen.
00:04:51: Ja im Gästepartement oder durch die Gästeraparmates ist man natürlich nicht durchgegangen wie wir das heute tun also die Tür die sie jetzt hier sehen hat es im achzenten Jahrhundert nicht gegeben.
00:05:03: Das heißt, man kommt über einen Raum herein verbringt hier die Zeit und verlässt auch so wieder dieses Gästeappartement.
00:05:11: Ja, Broderiebete sehr beliebt zurzeit in Brinnzeugehens und sie können dann später auch einen Blick von oben hinunterwerfen Richtung Barockgarten auf diese wunderschönen Broderienbete, die neu inszeniert wurden heutzutage auf der dritten Gattenterrasse.
00:05:29: Weißer Kies, Jerakotta wird aufgestreut im achtzehnten Jahrhundert, um das Muster besser erkennen zu können.
00:05:37: Und rundherum ein Blumenband eingefasst von Buchsbäumchen und da gibt es wirklich sehr viele hier auf Schlosshof.
00:05:46: Alleine auf der dritten Gartenterrasse sollen es vierzigtausend Buchs bäumchens sein.
00:05:52: Fünfunddreißigtausende Stück Pflanzen blühen in der warmen Jahreszeit ins Schlosshoff.
00:05:57: eine echte Augenweide für das Betrachten.
00:06:00: Apropos Drinnen ist es ebenso, ein Blick hinter die Kulissen höfischen Lebens macht Lust auf mehr.
00:06:07: Manuela Ribera Staatser mit Hintergründen – denn manches hat man belassen um auch Zeitläufe dazustellen.
00:06:15: Es gibt hier einen unrestorierten Raum und wir stehen jetzt gemeinsam im unrestorierten Raum.
00:06:21: Das ist ein Blick in den Kulissen.
00:06:23: Also der Raum gefällt Ihnen?
00:06:27: Nicht so farbenbrechtig!
00:06:29: Aber der Raum ist ganz besonders wichtig, denn man fühlt sich auch in der Zeit zurückversetzt.
00:06:35: Wenn Sie sich hier rundherum schauen, genau oben an die Decke schauen, ja es wurden natürlich festgeschraubt.
00:06:42: Nach nineteenhundertfünfundfünftig hat man angefangen notdürftig zu reparieren und so hat sich bis heute zum Beispiel die Vertiefelung im Schloss zum größten Teil original erhalten oder dann später gestrichen werden.
00:06:56: das gleichsehen Hier in den Räumen.
00:07:00: Ja, der Schloss hat Prinz Eugen gehört dann später ab Mitte des achtzehnten Jahrhunderts.
00:07:05: Maria Theresia Sie hat sich sehr gerne hier aufgehalten.
00:07:09: Das Schloss wurde umgebaut ausgebaut eben aufgestockt.
00:07:13: Der zweite Stock wird auf dieses Schloss gesetzt Ihr Witwen-Aparment eingerichtet Die Räume modernisiert.
00:07:20: so kann man sich das hier vorstellen.
00:07:23: Nach dem Tod der Maria Theresias war weniger los auf Schloss Hof.
00:07:28: Der Schloss wurde dann militärisch genutzt.
00:07:30: Kaiser Franz Josef hat die Gebäude ans Militär verbachtet, und in den letzten Jahren sind hier Soldaten eingezogen.
00:07:38: Ein Reit-und-Fahrlehrer-Institut wurde auf Schlussruf gegründet.
00:07:43: Und angefangen hat man ja erst sehr spät... Zwei Tausend, zwei wurde eben eine Gesellschaft gegründet und man hat angefangen im großen Stil hier zu restaurieren, revitalisieren und die Räume wieder einzurichten mit originalen Einrichtungsgegenständen.
00:07:59: Und das sehen wir jetzt dann gleich wenn wir gemeinsam durch sogenannte Josefsapartment spazieren werden auch in eine Kapelle kommen, in einen Festzahl- und das Witwenapart mit der Maria Theresia.
00:08:11: Siebzehnfünfundzwanzig erwirbt Prinz Eugen von Savoyen ein vierflügeliges Kastell aus dem siebzehnten Jahrhundert und lässt es zu einer großartigen Schlossanlage ausbauen.
00:08:23: Treißig Jahre später, siebzenfünfundfünfzig übernimmt Maria Theresias den Landsitz.
00:08:30: Prinz Agen verstirbt siebzenthundertsechs und dreißig.
00:08:33: Er selbst war ja nie verheiratet und hatte keine Kinder.
00:08:36: Und somit erbt die Nichte Anna Maria Victoria von Savoyen.
00:08:42: Angeblich lebt sie zur damaligen Zeit in Turin im Kloster.
00:08:45: Naja, als vermögende Frau bleibt man nicht im Kluster!
00:08:48: Man verlässt das Kloster.
00:08:49: also Sie verläszt das Kluster... ...und verliebt sich recht bald in einen Prinzen, in den Prinzen Josef Friedrich von Sachsen-Hildburghausen.
00:08:57: Ich darf Ihnen fragen Der war angeblich knapp zwanzig Jahre jünger als sie, ja und die beiden heiraten dann eben.
00:09:07: Und sie schenkt ihm zur Morgengabe diese Schlösser hier an der Marktschlusshof und Niederwedden.
00:09:13: Die Ehe hat nicht sehr lange gehalten und der Prinz Hildburghausen kann sich vermutlich Die Erhaltung nicht leisten.
00:09:22: und so verkauft er diese Schlösser an der Marc-Anne Maria Theresia nach einem mehrtägigen Barockfest, das ja siehrenhundertfünfzig gefeiert wird.
00:09:32: Siebzehn von fünfzig kauft Maria Theresias und verbringt dann die Zeit im Sommer hier mit ihrem Mann Franz Stefan von Lodringen und später eben auch als Witwe.
00:09:43: Und Josef
00:09:44: II.,
00:09:44: der eben hier auch so schön zu sehen ist war auch gerne auf Schloßhof.
00:09:49: Der hatte ergeblich im nicht restaurierten Raum sein Schlafzimmer eingerichtet.
00:09:55: Ja, die Tabete, die Sie hier in der Wand sehen sieht aus wie zur Zeit.
00:09:59: ne Mariette Theresa ist aber neu darf ich Ihnen verraten.
00:10:03: Wurde nachgemacht von einer Seidenmanufaktur nach historischer Vorlage.
00:10:09: Das berührende bei solchen Schlossbesichtigungen mehr am Schlosshof ist dass man den Odem der Geschichte einatmet.
00:10:16: Das zeigt das Interieur, dass seit Jahrhunderten die Räume prägt.
00:10:21: Ja wir befinden uns jetzt hier in der Tafelstube im sogenannten Josefs' Apartment.
00:10:25: Wenn Sie sich hier umschauen... Die Wände sind hier vertefelt!
00:10:29: Es gibt hier keinen Stoff an der Wand.
00:10:31: Die Vertefelung war einst dunkelbraun zu Brindzeug gehen.
00:10:35: Zeiten war das Schloss ja dunkel ausgestattet Nussholz vertefelt, zu seiner Zeit findet man hier Nuss-Holzmöbel wie diese Konsoldische die sie hier im Raum finden.
00:10:47: Auch die braunen Sessel die im Raum stehen oder der Kaminschirm der Holtschragen um Holz aufzulegen aus der Zeit des Prinzessorgehens.
00:10:56: Das wissen wir sehr genau.
00:10:58: Im achtzehnten Jahrhundert schon drei Tage nach dem Tod Prinzorgehens werden hier im Schloss Inventarlisten geführt und ganz genau festgehalten, welcher Möbel sich in welchem Raum befinden.
00:11:11: Wir wissen zum Beispiel auch das zu Zeiten Prinz Horgehens an die dreihundert Bilder hier im Schloß zu finden waren.
00:11:20: Die sind leider verschollen!
00:11:22: Also die haben wir nicht gefunden.
00:11:23: Die Bilder, die Sie jetzt hier an der Wand sehen, sind aus der Zeit der Maria Theresia zeigene Apel Sicilien von Antonio Jolli vermutlich ein Geschenk.
00:11:33: Ja, die Räume werden dann eben zu Zeiten an Maria Theresia.
00:11:36: Ich sage immer das ist so wie wenn man nach fünfzig Jahren halt in die Wohnung der Tante einzieht.
00:11:41: Das eine oder andere möchte man vielleicht verändern.
00:11:44: Es soll ein frischer Wind durchwinden und so werden die Röme eben sehr hell gestrichen.
00:11:50: es kommen weiße Möbel dazu in den siebzehntundersiebzigerjahren und das Ganze wird jetzt interessanterweise und gemischt ja?
00:11:59: Das gibt dann diese eigene Optik her.
00:12:04: Ja, der Tisch ist gedeckt.
00:12:06: im achtzehnten Jahrhundert findet man auf solch gedeckten Darfeln Servis à la Française.
00:12:11: das Essen wird in drei Trachten hier serviert.
00:12:14: Obstürme die man anschauen darf aber man soll diese Früchte nicht so essen.
00:12:20: Zitrone zum Beispiel Orangen und auch Granatepfel werden bewundert aber wie gesagt verarbeitet gegessen Chilé oder Marmelade.
00:12:30: Man findet allerhand Pasteten hier gefüllt.
00:12:35: Die Pastete zum Beispiel vom Feuer speienden vor, stellen sich das vorderstecken dann wirklich die Federn drin und da kann man dann das Feuer bewundern.
00:12:46: oder große Pasteten werden in den Raum gebracht.
00:12:49: Da kommt eine ganze Musikkapelle heraus.
00:12:52: also die Menschen möchten hier unterhalten werden.
00:12:55: so kann man sich das in einem Schloss der damaligen
00:12:59: Zeit forschen.
00:13:07: Willkommen zu einem wahren Baragjubel in Schlosshof, das ist die Kapelle.
00:13:12: Der Schlosshofer Kapele ist der einzige nahezu vollständig erhaltene Raum aus der Zeit des Prinzen Eugen von Savoyen.
00:13:20: Sie wurde in ihrer Lage vom Vorgängerbau übernommen Und unter der Leitung des Architekten Johann Lukas von Hildebrandt in barockem Stil gestaltet.
00:13:29: Wenn Sie sich hier umschauen, Barockerstück wohin das Auge reicht eine wunderschöne bemalte Decke d.h.
00:13:35: Prinz Eugen scheut keine Kosten und Mühen und holt zur damaligen Zeit die besten italienischen Künstler in dieses Landschloss.
00:13:45: Santinoposse Alberto Camisina waren bekannte Stuckerdöre, die hier gearbeitet haben.
00:13:50: Also das ist alles stucco mamo, stuccolustro zum Teil auch vergoldet.
00:13:56: Wenn Sie nach oben schauen dieses kuppelfresco malt carlo inogen zu Carlone und das originale Alltag-Gemilde Das malt Francesco Solimena.
00:14:07: Das Bild dass sie hier sind wurde dann von Maria Teresa schon eine keiserliche Sammlung bin gebracht und dieses Gemälde vom Auerbach angefertigt.
00:14:15: Wer jetzt vorne steht, der sieht auch die originalen Kürkenbänke.
00:14:22: aus der Zeit Prinz Huygens, wunderschöne Holzeinlegearbeit.
00:14:26: Also vielleicht möchten Sie sich abwechseln und bitte werfen Sie einen Blick auf diese wundeschönen Bänke.
00:14:34: rechts an der Wand sieht man auch eine Marmottafel und darauf steht geschrieben das hier
00:14:41: einst
00:14:42: die Lieblingstochter
00:14:43: der Maria Theresia
00:14:44: heiratet Marie-Christine, man sagt das war die Lieblingstochter.
00:14:48: Liebevoll wurde sie Mimmi genannt von Maria Theresia, heiratet hier in den Sehntischen, den wir heute als begründer der Wienalbertin erkennen.
00:14:59: Ein ganz bekanntes Paar das hier geheiratet
00:15:02: hat.
00:15:03: Ein wahres Brunkstück ist auch der Festzahl, sein Aussägen geht auf eine Neugestaltung in den siebzehntsiebziger Jahren zurück.
00:15:11: im Vergleich zur benachbarten Kapelle im Barock-Stil zeigt dieser Raum die formale Strenge des Klassizismus
00:15:17: und wenn Sie sich jetzt hier umschauen auch nach oben an die Decke schauen also wenn es für Sie möglich ist da mittlere Deckenspiegel aus der Barockzeit erhalten aus der Zeitprinze Agenz, Sie finden zum Beispiel die Jagdgöttin Diana.
00:15:32: Die Dame mit dem Sonnengrand überm Kopf, die die Anbrust in der Hand hält.
00:15:36: Wenn sie die Jagdtürtin Diana schon gefunden hat... Ich möchte Ihnen gar nicht so viel verraten!
00:15:41: Wissen Sie?
00:15:41: Vielleicht kommen Sie ja wirklich noch einmal her.
00:15:43: Vielleicht haben Sie Zeit und dann schauen Sie sich hier um ... Und dann suchen Sie vielleicht die versteckten Tiere oder Musikinstrumente.
00:15:51: Das muss ich überlegen.
00:15:52: Seit drei, vier, fünf, sechs verschiedene Tiere könnten Sie hier zum Beispiel finden.
00:15:59: Oder Musikinstrumente?
00:16:01: Ja was macht man in so einem Festzahl im achtzehnten Jahrhundert?
00:16:05: Platz ist genug an die zweihundert Quadratmeter Wohnfläche, circa zehn Meter hoch.
00:16:11: Man feiert hier im achtzenten Jahrhundert und heute ich habe es schon kurz erwähnt werden oder finden hier sehr viele standesamtliche Trauerungen statt.
00:16:20: Der Raum wird aber auch gerne für Konzerte genutzt.
00:16:23: Zu Weihnachten zum Beispiel gibt es hier immer ein Weihnachtskonzert und so weiter und sofort, zu der Raum ist beliebt, wird
00:16:32: genutst.".
00:16:33: Düsterer wird es nun!
00:16:35: Maria Theresia erhielt sich gerne im Schlosshof auf.
00:16:38: daher wurde nach Franz-Stefan Lotringens Tod ab siebzehn dreiundsiebzig im Südvügel der Schlossanlage das sogenannte Witwenapartement eingerichtet.
00:16:48: Es wurde mit aufwendigen Lamparien, wertvollen Bildern und Möbeln ausgestaltet.
00:16:53: Es geht weiter zu den Schlafräumlichkeiten.
00:16:56: Im achtzehnten Jahrhundert waren hohe Betten natürlich in höheren Kreisen ein Muss.
00:17:02: Man soll erhöht schlafen, hat keine eingerichteten Badezimmer zur damaligen Zeit.
00:17:07: man wird frühmorgens geweckt.
00:17:09: Man kann sich das vielleicht so vorstellen dass jemand die Fenster öffnet.
00:17:13: es wird der Leibstuhl ans Bett gebracht gewaschen, angezogen und das Frühstück an's Bett serviert.
00:17:20: Und es soll natürlich niemand auf einen runter schauen!
00:17:23: Das war auch ganz besonders wichtig.
00:17:25: Ja der Originalstoff ist ein ganz besonderes Wertvoller, der heutzutage in Wien aufbewahrt wird.
00:17:34: Den Stoff den Sie hier sehen, dass ist ein Baumwollstoff bedruckt mit dem Muster.
00:17:38: also so kann man sich den originalen Stoff eben vorstellen.
00:17:43: Maria Theresia hatte dann vermutlich eine kleine Leiter hier, also so wird es auf den Inventalisten die dann ja auch später zu Zeiten der Maria Theresia hier auf Schlosshof geführt wurden beschrieben.
00:17:55: Es gibt noch einen kleinen spannenden Raum hier.
00:17:59: Der Raum wird abgeteilt zur Zeit der Maria Theresa und die erste Retirade als ein Rückzugsort hier eingerichtet im Schlafzimmer.
00:18:11: Ja, das heißt der Leibstuhl steht dann extra und Maria Theresia kann diesen eben sozusagen alleine diesen Raum betreten.
00:18:20: Und
00:18:20: sogar die Tür von innen schließen!
00:18:22: Das war ein großer Fortschritt sozusagen.
00:18:25: Nach so viel Geschichte drinnen braucht es Luft zum Durchatmen.
00:18:29: Dass zur Machniederung abfallende Gelände östlich des Schlosses allein schon wegen seiner Lage predestiniert um einen Garten nach französischem Vorbild zu errichten.
00:18:39: Sieben Terrassen zählt dieser dazu auch die Orangerie.
00:18:43: Es ist eine wahre Pracht, diesen Garten von Schlosshof zu sehen und wahrzunehmen.
00:18:49: Manuela Riberer-Storzer macht Lust auf einen Besuch!
00:18:59: Wir haben oben das kleine Modell gesehen – diese Broderiebete.
00:19:02: Von oben haben sie bestimmt auch einen Blick runterwerfen können Richtung dritter Gartenterrasse.
00:19:07: Die wurde neu inszeniert.
00:19:09: Das heißt, diese Gartenerrasse wurde archäologisch ergraben angelegt, also man kann oben auf der ersten Gartenterrasse im ehemaligen Pferdestall das weiß-gelb gestrichene Gebäude.
00:19:21: Da gibt es Fotos.
00:19:22: die hat man dazwischen eben gemacht und dann kann man sich das auch sehr gerne anschauen.
00:19:27: Das sind diese kleinen Buchsbäumchen, die rundherum wachsen.
00:19:30: idealerweise so erzählt man zur Barockzeit eine Hand hoch, eine Hand breit.
00:19:36: unsere Gärtner schneiden sie per Hand ohne Schablone.
00:19:39: ich bewundere die immer.
00:19:42: Einmal im Jahr wird dieser Bux geschnitten und Sie sehen, hier stehen schon die Sommerblumen drin.
00:19:49: Ganz knapp nebeneinander!
00:19:52: In der Mitte findet man die hohen Pflanzen, also Dalien zum Beispiel, Kanan-Indisches Blumenrohr sehe ich da schon.
00:20:00: Und links und rechts kann man sich fast in die hohe Pflanze im Abstand von drei Metern zueinander.
00:20:06: Steht halt wirklich sehr hoch bis zum Herbst hier herinnen im Beet Und links und rechts wirkt das Blumenbett abfallend.
00:20:14: Da kennen sich ja auch die eine oder andere Blume, die hier steht.
00:20:17: Z.B.,
00:20:17: da geht es was sehr beliebt zur Barockzeit damals diese Gestreifte etwas kleinere zu braun-gelb so findet man sie eben auch zur damaligen Zeit hier.
00:20:28: Unsere Gärtner sind beschäftigt natürlich auch bei uns Pferdern der Gärten im Rasenmeer.
00:20:33: Bewässern tun wir anders als im achtzenden Jahrhundert also heute Haben wir ja auch nicht so viele Gärtner.
00:20:38: Zur Zeit Maria Theresia waren sie bis zu hundertfünfzig angeblich, heutzutage zwischen zwanzig und dreißig Gärtnere.
00:20:48: Aber es gibt eine automatische Bewässerung um den Rasenmeer und einen Traktor wie Sie sehen können.
00:20:54: das Gelände ist groß.
00:20:55: man darf nicht vergessen es gibt ja nicht nur die Beete hier im Barockgarten auch im Gutshofbereich.
00:21:01: Vom wunderbaren Schlosshof geht es nun weiter ins fünfzehn Autominutenentfernte Schlossekkazau.
00:21:07: Dort erwartet uns Lisa-Christina Trencker, sie ist aber verkleidet und heute Hamau.
00:21:42: Haus
00:21:43: durchzuwedeln, wie wir es schon wieder zu sagen.
00:21:45: Und dann haben wir keine Arbeit mehr, das ist ja praktisch.
00:21:48: Ich darf Ihnen vorstellen, mein Name ist Lisa Krise der Trinker und ich bin schon seit einigen Jahren hier im Haus.
00:21:53: Seit kurzem auch im Kostüm.
00:21:55: Im Kostümen bin ich Johanna Leuble gestattet.
00:22:00: Hannal nenne mich die meisten!
00:22:02: Und ich bin ja schon seit Jahrzehnten hier
00:22:04: angestellt.
00:22:05: am allerhöchsten Familiengut Eckerza unter unserem leuchtseligen Erzherzug Franz Bärdemont
00:22:11: Eingebettet in die Donauauen und den sauberhaften Schlosspark, erzielt das kaiserliche Jagdschlosseckerzao die spannende Geschichte vom Ende der Donaumonarchie.
00:22:22: Zu den prominentesten Bewohnern zielten der Dronfolge Erzherzug Franz Ferdinand sowie Österreichs letztes Kaiserbar Karl I. und Zitta – dem Schloß ihre letzten Tage in Österreich vor der abreisensigen Sil verprachten.
00:22:36: Aber früher gehörte auch Maria Theresia zu dieser Historie so das Hanal!
00:22:41: Maria Theresi hat sich noch für die Anreise nach Ekerzau ein eigenes Schiff gekauft um acht tausend Gulden, ein halbes Vermögen damals.
00:22:50: Warum ein Schiff?
00:22:51: Die Dona liegt nicht weit weg.
00:22:53: heute nicht drei Kilometer sind es.
00:22:54: bis zur Dona gibt's einen schönen Wanderweg Und Marietta Rees ist natürlich nicht gewandert.
00:22:59: Sie ist mit dem Schiff hierher gekommen
00:23:02: und den Rest des Weges hat sie dann mit der Kutsche zurückgelegt, dass sie bis in die Stiegenhalle geführt worden sind.
00:23:07: Sie mussten heute zu Fuß gehen.
00:23:08: ich darf mich dafür entschuldigen.
00:23:09: ja nächstes Mal kommen
00:23:11: die Pferde
00:23:11: zum Einsatz!
00:23:12: Dann hat man sich hier eine Fässer begeben um zu feiern, um zu dinieren.
00:23:17: Namas hatten wir natürlich noch kein elektrisches Licht.
00:23:19: da gab es noch Kerzen und wir werden zunächst einmal ehemaligen Herren-Trakt besichtigen und dann den ehemalen Damen-Trakten, weil im VIII.
00:23:28: Jahrhundert war so das Schloss Herr und Schloss Herrn zwei getrennte Wohnungen hatten.
00:23:33: Manchmal war das sicher ganz praktisch, weil es waren oft Zweckehen, standesgemäße Ehen und da ist der Funke nicht immer übergesprungen.
00:23:39: Mal variierte Resa möchte ich hier da nicht so nahe treten.
00:23:41: also die werden
00:23:42: höchst verliebt!
00:23:43: Die hatten dann schon in dem
00:23:44: VIII.,
00:23:44: ein gemeinsames Schlafzimmer.
00:23:46: aber ich darf Sie mal weiter bitten auf die Herrenseite.
00:23:48: Dort wird verwiesen auf die Zeit von Erzherzug Franz Ferdinand, den Neffen und Thronfolger von Kaiser Franz Josef.
00:23:55: Er liebte die Technik das beweisen die barocken Öfen.
00:23:58: Franz Fendinand wollte aber gleichzeitig Schloss Eckertshaar als sein modernes Jagdschloss, also eins von mehreren nutzen.
00:24:05: Also er hat ja um ein neunzehnt hundert bereits das elektrische Licht einleiten lassen.
00:24:09: Das können Sie sich so vorstellen dass es hier fünf Jahre lang eine Baustelle war.
00:24:15: Fünf Jahre
00:24:17: lang sind die Elektriker hier durchs Haus gelaufen und haben hier installiert, dort installiert.
00:24:22: Dann haben sie sehr viel Mühe gegeben.
00:24:23: Betrieben wurde das dann mit einem Benzingenerator und die Besonderheit von Eckertshaar ist wir haben noch die originalen Lichtschalter, Dienerklingeln und Steckdosen in der gesamten Beletage.
00:24:35: Das wurde allerdings mit soviel Gefühl gemacht dass es nicht auf den ersten Blick auffällt.
00:24:39: Also wenn Sie jetzt zu dem Blick schweifen lassen wollen vielleicht entdecken Sie das ein oder andere moderne Detail Dann bitte einmal kurz schreien.
00:24:46: Versteckte Klingeln aber auch Lichtschalter, ein Beweis der modernen Technik seiner Zeit.
00:24:52: Der Herr antragt ist doch für Gäste essentiell gewesen den Erzherzug Franz Ferdinand war begeisterter Jäger und hatte da auch den deutschen Kaiser Wilhelm II.
00:25:01: zu Gast.
00:25:02: Sie hatten ein überraschend gutes persönliches Verhältnis obwohl sie oft anderer Meinung über die Politik waren.
00:25:08: Er zerzog Franz Ferdinand, nutzte Schloss Ecker-Zau im Marchfeld ab eighteen ninety-seven als privaten Jagd und Landsitz.
00:25:17: Er ließ das Gebäude im Neobarock umgestalten und den umliegenden Park anlegen.
00:25:22: Die bildreichen Donaun boten ihm den idealen Ort für seine extreme Jagdleidenschaft.
00:25:27: In zwei Tagen schoß so die Legende hier Kaiser Wilhelm II über sechzig herrschen.
00:25:34: Wir machen nun eine Zeitreise.
00:25:36: Den Schloss Eckertsaal ist von November, den letzten Wohnort von Kaiser Karl im Ersten in Österreich.
00:25:44: von November und November.
00:25:45: Nach dem Ende des ersten Weltkriegs und dem Verzicht auf die Staatsgeschäfte zieht sich der entronnte Monat dorthin zurück bevor er von dort aus in Schweizer Exil reist.
00:25:55: Lisa Kristina Trinker weiß mehr.
00:25:57: Kurzzeitig hat man Hoffnung verspürt im Land.
00:26:00: Vielleicht können jetzt die Jungen das in die Hand nehmen und ändern, vielleicht den Krieg frühzeitig behenden.
00:26:07: Da gab es auch dahin gehend Versuche – allerdings die zwei Versuche, also die Versuche die Karl gestartet hat Frieden zu stiften, die sind leider im Sande verlaufen, wenn man das mal so ausdrücken möchte.
00:26:18: Der Kaiser hat dann im November n.A.
00:26:22: und sehr viel Druck gestanden.
00:26:24: der Krieg war vorbei und in Österreich wollte man einen Neu beginnen.
00:26:27: Man wollte den Krieг, die Habsburger und die Monarchie hinter sich lassen und dazu wollte abdankt als der Kaiser von Österreich.
00:26:36: Sie kennen wahrscheinlich die Antwort?
00:26:38: Der Kaiser hat sich geweigert, er wollte und konnte nicht abdanken und hat in Schimbrunn stattdessen am elften November, die österreichische Verzichtserklärung unterzeichnet.
00:26:49: Da hat er auf seinen Anteil an Regierungsgeschäfte verzichtet Aber sonst eigentlich auf nichts.
00:26:55: Also man könnte sagen, er hat nur einen Schritt zurückgemacht, hat eine Pause vom Regierung eingelegt und sollte sich die Lage nach dem Krieg wieder beruhigen was er natürlich gehofft hat dann könnt der wieder den Schritt noch vormachen und wieder als Kaiser mit allen Rechten und Pflichten regieren.
00:27:10: Nach dieser Unterzeichnung sind Karl- und Zieter mit ihren Kindern aus Sicherheitsgründen von Nien nach Eckersäuber Siedeln.
00:27:17: Warum gerade nach Eckertsao?
00:27:20: Da gab es verschiedene Möglichkeiten, aber Eckertsau hat sich dann sehr angeboten.
00:27:22: Weil erstens man ist ja nahe an Minn liegt immer noch, hier ist eine Stadtgrenze.
00:27:28: Es war ein großes Jagdgebiet vor der Tür.
00:27:30: Ein Bahnhof war in der Nähe und die Straßen her waren nach dem Krieg auch noch in Ordnung.
00:27:34: Habe ich das Jahrgebiet schon erwähnt?
00:27:35: Ich hoffe wenn!
00:27:36: Das ist natürlich auch wichtig gewesen.
00:27:37: Unser akustischer Besuch im Schloss Eckert-Sao endet hier.
00:27:41: Sie können noch viel zu Jagd sehen, Trophäen und Fotos.
00:27:45: Er wähnt sein auch die weiteren Schlösser des Markfelderschlössereichs – dazu gehört Niederweiden!
00:27:51: Dieses wird derzeit renoviert oder Schluss macht Heck.
00:27:54: Zu sehen auch Schlossort mit der Infostelle und dem Besucherzentrum des Nationalpark Donauern.
00:28:01: Alle Informationen zu diesen wunderbaren Schaublets in den Markfeld und ihre Umgebung zur Anreise- und Aufenthalte finden sie unter www.schlösserei.com.
00:28:11: Addi.
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