per- 260813#Abschiedsinterview PKW Missio
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00:00:00: Zu den Perspektiven begrüßt sich Stefan Hauser.
00:00:03: Mit einunddreißigsten August, zwölf und sechsundzwanzig endet die zehnjährige Amtszeit vom Partner Karl Wallner als Mission Nationaldirektor.
00:00:13: Unter seiner Führung wuchsen die päpseligen Missionswerke in Österreich.
00:00:17: Die Spendeninnahmen wurden mehr als verdoppelt und viele Hilfsprojekte konnten gefördert werden.
00:00:23: Knapp bevor es einen Amt übergibt Sein Nachfolger wird Johannes Leichner sein.
00:00:28: Er ist dir zu sagen, Direktor von Missio in der Dietschels-Hinsburg.
00:00:33: Habe ich bei Missio getroffen zum Abschiedsinterview.
00:00:41: Die Zeit vergeht zweimal gleich schnell aber irgendwie habe man das gefühlt.
00:00:46: zehn Jahre, wo sie jetzt die Nationaldirektor waren sind immens schnell vergangen und in diesen zehn Jahren hat sich wirklich sehr, sehr viel getan.
00:00:57: Wem ist es ja, bevor wir da auf Inhalte zu sprechen kommen?
00:01:01: Wie geht's Ihnen derzeit?
00:01:03: Mir gehts gut!
00:01:05: Man weiß ja dass man nur zehn Jahre im Amt ist zwei mal fünf Jahre immer vor Schlag der Bischofskonferenz sondern feierlich von Rom ernannt.
00:01:13: das ist eine aus meiner Sicht sinnvolle Einrichtung weil die Pepstich-Missionswerke eine Institution sind, eine Einrichtung, eine Weltweite und nicht zu stark personalisiert sein dürfen.
00:01:26: Natürlich bringen sich die Nationaldirektoren – ich habe hundertundzwanzig Kollegen – jeweils mit ihren Fähigkeiten ein.
00:01:34: Ich kam damals in dieses Amt sehr überraschend.
00:01:38: Ich war gerade im Fundraising, hatte ich gelernt für die Hochschule Heiligenkreuz.
00:01:43: Die war fertig gebaut.
00:01:44: Ich war das fünfte Mal jetzt eben in der Leitung als Rektor.
00:01:49: und dann kam diese Ernennung was für mich schon interessant auch war weil es etwas ganz Neues war Weil ich ja den Weihbischof Kundner noch persönlich gekannt hatte.
00:01:57: Auch Verbindungen hat er durch den Abt Gregor, der immer wieder erzählt hat von seinen vier Jahren war hier die Päpstich-Missionswerke leitete.
00:02:06: Und weil ich immer eine Liebe zur Mission hatte auch.
00:02:09: Und Monsignore Maasburger habe ich auch gekannt, was mich erwartet wusste ich aber genau nicht, weil ich keine weltkirchlichen Erfahrungen hatte.
00:02:17: und dann hieß es für mich lernen, lernen, Lernen, schauen was wir machen?
00:02:22: Ich hab deshalb dann sofort begonnen.
00:02:25: der erste Besuch war im Senegal mit dem Referatsbischof Werner Freistädter zu schauen was eigentlich los ist.
00:02:34: Das waren dann die sensationellsten Dinge in diesen zehn Jahren, dass ich Weltkirche in einer Art und Weise erlebt habe wie man sie sonst eigentlich nicht erleben kann.
00:02:43: Dafür bin ich unglaublich dankbar.
00:02:45: Gernal Schömbarn hat sie seinerzeit als Motor für die Mission bezeichnet – ich denke er hat euch gehabt!
00:02:52: Also ich war immer missionarisch.
00:02:54: Ich heilige gerade auch die Hochschule bei der Missionsprojekte, also ich möchte nicht dass wir da Fußnoten schreibende Schreibtisch-Teologen jetzt eben ausbilden sondern ich möchte das wir kommunikationsfähiger missionarische Persönlichkeiten formen die brennen jetzt eben, die Freude des Glaubens an andere weiterzugeben.
00:03:13: Also auch die Hochschule Heiligenkreuz mit ihrer Erhebung im Jahr seven durch Babs Benedikt war für mich immer ein missionarisches Projekt eben für Europa.
00:03:22: Ich hatte damals wie ich dann Vorträge begonnen habe als Nationaldirektor also ich konnte auf ein ganzes Repertoire an Vorträgen schon zurückgreifen wo ich über Missionen und so weiter gesprochen habe motiviert habe.
00:03:36: da ging es natürlich um die Mission hier.
00:03:39: Was ich dann erlebt habe, quantitativ und auch von der Glaubenstärke, von der Glaubensintensität in den Ländern des Südens.
00:03:46: Das war natürlich atemberaubend!
00:03:49: Weil bei uns geht ein bisschen was – da tut sich auch etwas – aber jetzt eben Afrika-Asien auch ja in den bedrängten verfolgten Kirchen.
00:03:57: Ich war zweimal in Pakistan.
00:03:58: also das ist schon eine andere Dimension von einer zukunftsorientierten missionarischen Kirche die ich erlebt habe.
00:04:06: Aber wo zukunftsurrentiert?
00:04:08: Ich kann mich erinnern früher, wenn man zu den pipslichen Missionswerken hier in die Seilerstädte gekommen ist.
00:04:13: Das war verwindelt da musste man stiegen gehen.
00:04:17: jetzt ist das alles hell größer geworden.
00:04:21: Das dürfen Sie sich schon zubiligen auch für Ihre Zeit hier.
00:04:24: Also ich lebe es Mönchers her, stark jetzt eben wie soll ich sagen vom Geografischen auch von den Räumen her.
00:04:30: Wenn ich in Heiligenkreuz zum Korggebet gehe dann gehe ich durch Architektur die achthundert Jahre alt ist nicht?
00:04:36: Ich lebe sehr von dem her und wie ich daher gekommen bin hatten wir gerade die Hochschule Heiligen Kreuz modern ein bisschen stylisch ausgebaut und hier atmete alles wenn ich das so sagen darf Untergang.
00:04:49: Sehr noble, weil auch der Abt Krieger hat mich kritisiert.
00:04:53: Er hat gesagt du kannst doch kein Spendengeld verschwenden um eben Büros zu restaurieren.
00:04:59: Wir haben dann also den Umbau der drei bzw zwei Stockwerke nach unten auch noch die fünf Stockwerken hat etwas über eine Million gekostet.
00:05:07: Es war wirklich verwinkelt es war grau ein Sammelsurium von Möbeln alles so kleine Kammel mit, also es war schrecklich das die in der Tür auch gemacht.
00:05:18: Dann saß ich in den Erzbischof wie ein Armer Sünder da auf einem T-Tischchen und hat seine Projekte präsentiert.
00:05:24: Es war elend und es atmete eben untergang.
00:05:27: vor allem die Stockwerke waren nicht miteinander verbunden.
00:05:30: deshalb gab's immer wieder Spannungen weil es lebt davon dass man zusammenarbeitet.
00:05:35: Man musste immer wieder ins Stiegenhaus aufsperren, extra Stock.
00:05:38: Also wir haben dann diesen Umbau um eins Komma Eins Millionen uns geleistet.
00:05:43: Im selben Jahr sind die Spenden um drei Millionen gestiegen, das war schon für mich ein Zeichen und ich habe junge Leute bekommen.
00:05:50: Junge Leute würden hier nie arbeiten wenn es so ausschauen würde wie im Jahr zwei tausendsechzehn.
00:05:56: Also von meinem Gefühl her du musst dich überbinden müssen da reinzugehen.
00:06:01: also so ist mir zumindest gegangen und das ist gut gelungen.
00:06:05: Es ist sehr sparsam gemacht worden.
00:06:07: Ich glaube, das kann man wirklich verantworten und der starke Anstieg, den Spenden war sicher auch mitbedingt davon dass hier jetzt eben Leute arbeiten die auch Zukunft wollen.
00:06:19: Der Orem des Untergangs und genau das Gegenteil hat sich natürlich auch medial entwickelt.
00:06:25: Missio ist wirklich modern ausgestattet.
00:06:28: wir machen dieses Interview im Studio aber auch wenn ich denke... Die alle wählt und alles, also da ist wirklich ein Quantensprung gelungen.
00:06:39: Es ist eine Mischung zwischen Wundern aber auch Selbstplagiat.
00:06:42: weil in Heiligenkreuz beim Hochschulausbau war es mir schon ein Anliegen ich hatte ja diese Erfahrung mit Wettentars die CD, die Chance die also welchen Impact die Medien vor allem eben Fernsehen usw.
00:06:55: auf jetzt auf die Stimmung zumindest hat er auf das missionarische nach außen kommen.
00:07:00: wenn Die Leute dich nicht kennen, werden sie dich nicht schätzen.
00:07:03: Wenn Sie dein Wirken nicht kennen werden Sie nicht spenden
00:07:06: dafür.".
00:07:06: Das war ganz klar und in Heiligenkreuz hatte ich ja ein Studium elfdreißig eingebaut und so war es ganz klar wie wir die Räume hier umbauen, dass wir auch eine Fernsehstudie einbauen.
00:07:17: Und dann kamen auch Wunder, also dass zum Beispiel eben der News-Lauslands-Korrespondent und News ist kein katholisches Medium.
00:07:24: Kein christliches Medium!
00:07:25: Aber ein wirklicher Experte sich bekehrt hatte, da eine Chefredakteur zu uns gestoßen ist.
00:07:31: Christoph Lea Meyer hat die alle Welt in einer Dimension katapultiert.
00:07:35: das ist sensationell.
00:07:36: wir haben echte Recherche dort was du sonst nirgends lesen kannst nicht?
00:07:40: oder eben jetzt ich habe wirklich tolle Mitarbeiter hier auch bekommen.
00:07:43: Und dann kam eben auch Corona, wir hatten KTV die kamen von sich aus.
00:07:49: also ich war in dieser katholischen Bubble muss ich damit sagen immer schon unterwegs gewesen, die hatten meine Vorträge immer übertragen und plötzlich stand also ohne Ankündigung stand ein Regisseur vom KTV da ob sie in unserer Kapelle ob sie da Kameras installieren dürfen, weil so eine Mittagsmesse die würde ihnen fehlen.
00:08:09: Das wird gut ins Programm passen und ich kann ja gut reden und deshalb und so weiter.
00:08:14: Dann haben die mal Kameras installiert.
00:08:15: das war seit Jahrzehnten schon, bis der Freistaat hielt die erste übertragene Messe und wir haben dreimal übertragen.
00:08:25: und dann kam Corona Und ich war im Priesterrat, wie Kardinal Schönborn kommen ist und gesagt hat es gibt jetzt Restriktionen.
00:08:32: Das heißt als Geist nur hundert dürfen gehen ein paar Tage später bei der totale Lok dann und werden die Kameras also du hast das Priester nicht mehr Messe feiern können für ein anwesendes Volk Gottes.
00:08:45: Wichtigster Mitarbeiter der Markus Andorf und hat gesagt, ab jetzt heute jeden Tag übertragen.
00:08:51: Wir übertagen jeden Tag zum Mittag die Heilige Messe und wir haben dann selbst die Regie übernommen uns weiter.
00:08:57: Wir hatten damals noch kein Studio und diese Übertragung hat uns in Dimensionen katapultiert auch, die wir sonst nie hätten erreichen können.
00:09:06: Also ich bin vorher schon vor Corona sehr viel herumgefahren zu Vorträgen und so weiter, aber das war mühsam.
00:09:12: Wenn du auch redest wenn du den Leuten sagst in Afrika sind die Priester Seminare voll Also erstens Afrika, zweitens Priesterseminat, drittens Volk.
00:09:22: Du kannst es nicht vorstellen!
00:09:24: Meine Bedingung für diese Übertragungen war immer wir sind keine Pfarre.
00:09:29: Wir haben vom Papst, das war damals Papst Franziskus der dessen Pontifikate ich ja fast vollständig abgedeckt habe bis dann zum Schluss Papst Leo.
00:09:38: Der war Missionspapst, ich habe ihn immer geliebt.
00:09:41: Er hat gesagt ihr müsst sagen was Weltkirch ist!
00:09:44: Ihr müsst den Menschen zeigen was Weltmission ist.
00:09:47: und dann habe ich gesagt okay in jeder Messe gibt es als liturgischen Teil die Verlautbarungen am Schluss wo sich das fortsetzt also in des Gemeindeleben was man gefeiert hat.
00:09:57: Unsere Verlautbarungen gehen über das, was wir machen und wir zeigen Bilder dazu.
00:10:02: Wir haben am Ende der Messe dann immer ein paar Bilder gezeigt, was gerade ansteht, eine Hungerkatastrophe hier, hier helfen wir.
00:10:09: oder eben jetzt priesst er Seminare voll kleine Videos abgespielt und es ist explodiert.
00:10:14: dann also die Leute konnten sich plötzlich etwas vorstellen hatten dort die Messe auch gefeiert ihnen Kraft gegeben hat aus dem Sakrament.
00:10:22: Wir haben zugleich auch gesehen, was die päpstliche Missionswerke tun.
00:10:26: Also das war ein Wunder, dass es nicht geplant gewesen und nicht inszeniert gewesen ist.
00:10:31: Und als ich dann eineinhalb Jahre, wie dann das Ganze abgehebt ist
00:10:34: usw.,
00:10:36: bei einer Mittagsmesse laut überlegt habe, dass wir jetzt mit den Messübertragungen aufhören wollen ... Das war einer der größten Fehler, die ich begangen habe.
00:10:46: Weil dann brach ein Telefonanrufsturm und die Leute haben am Telefon geweint!
00:10:52: Ja also wir teilen den Tag ein Wir sind bettlegig, wir haben keine Wochentagsmesse Sie dürfen uns nicht im Stich lassen und so weiter.
00:10:58: Und dann haben wir gesagt Also wir übertragen diese Mittagsmesse weiter und die großen katholischen Sender wie Kattev und EWTN haben das übernommen aber auch über unseren Livestream als an Samstagmittag ja fein Wo wir nur im Livestream sind.
00:11:14: Wenn man am Abend, dann schaut es in zweitausend Fünfhundert Leute die die Messe geschaut haben.
00:11:19: Also da musst du heute als Pfarrer schon viel machen also damit du eine Messe mit zweitausend fünfhundert Leuten jetzt eben hast ja.
00:11:26: Insofern zahlt sich das aus.
00:11:28: für mich war es auch toll.
00:11:29: beim Herzen bin ich Pfarrern.
00:11:31: Ich war damit durch meine Predigten die oft sehr spontan waren.
00:11:34: also ich konnte echte Seelsorge machen und wir haben ganze Aktenordner von Rückmeldungen Bekehrungen wieder Eintreten in der Kirche.
00:11:44: weil wir auch sehr konkret hier für den deutschen Sprachraum Missionale waren.
00:11:49: Missionarisches Wirken und der Erfolg dessen hat sich ja auch gezeigt, es gibt Initiative für den Rosenkranz, die sehr erfolgreich ist und auch der Young Mission Praise mit dem er im Steffansdom begonnen hat.
00:12:05: also Wie gelingt es denn eben da immer kreativ zu sein und dass das dann auch einen Erfolg Zeitigt?
00:12:12: Ja, das ist schon mein Problem.
00:12:13: Ich explodiere ja von Ideen also nicht in Bezug auf mich sondern sonst hatte ich die Möglichkeit zu einigen.
00:12:20: Und mir war zum Beispiel klar unsere Spender sind Also die Hälfte der Spender von zwei tausendsechzehn sind mittlerweile gestorben weil die Spender so ab siebzig.
00:12:29: wir haben aber jetzt doppelt so viele Spender wie damals, also schon das zeigt.
00:12:33: Das wachst du jetzt eben auch?
00:12:34: Aber mir war klar... Also es gibt immer weniger gläubige junge Katholiken und ich muss etwas für die tun!
00:12:41: Ich kann nicht nur ältere Spender bedienen sondern ich muss sie jetzt schon für Missio, für Weltmission, für unser Tun begeistern.
00:12:48: Da habe dann Jan-Missio gegründet einfach um Kontakt zu halten.
00:12:51: nach den Bewegungen Und dann hat sich einiges kam von dort auch diese Idee, dass wir zum Beispiel so ein gemeinsames Gebet jetzt eben machen.
00:13:00: Weil ich habe auch gesehen also die Bewegungen oder die lebendigen Pfarrn, die haben alle in sich so viel Programm das sie nicht rauskommen.
00:13:09: und da haben wir gesagt ja mach mal einmal im Stefansturm etwas für alles bäbliche Missionswerk ist immer so ein bisschen zwischen und drüber uns weiter.
00:13:18: Und ja, der Young Mission Brace ist also die tollen Dommessener.
00:13:22: Die schätze ich auch sehr nicht.
00:13:24: Aber die sind immer unter Dauerstress.
00:13:27: Ich kann mich erinnern einer der ersten Young Mission braces.
00:13:29: Ist eine von denen kommen nachher und obwohl sie dann länger arbeiten müssen.
00:13:34: Und hat gesagt Pater Kahl das war das Beste was ich durch jeden Dom erlebt habe.
00:13:38: Da wusste ich okay wenn die eigentlich belastet sind doch etwas so reagieren.
00:13:43: Also da muss es passen.
00:13:48: Neugeneration ist da, die wollen Stille und Anbetung.
00:13:51: Die wollen Lobpreis und so.
00:13:55: Insgesamt war es so, dass ich sehr aufs Gebet gesetzt habe bei meinem ersten Treffen mit Papst Franziskus.
00:14:01: Der hatte eine unabgabliche Art gehabt also seine Kritik immer ein bisschen zu basten.
00:14:05: Er hat immer gesagt aber jeder Ansprache von Papst Fransiskus ihr seid keine NGO Hilfswerke gibt's genug usw.
00:14:13: Ihr müsst mit dem Gebet anfangen nicht?
00:14:15: Dann haben wir diesen lebendigen Rosenkranz wiederbelebt, auch weil in dieser Zeit das Hundertjahr jubiläum, und eben die Seelegesprächung von Paulin Marie Charicot, unserer Gründerin gefallen ist.
00:14:29: Also das war ein enormer Kick auch weltweit!
00:14:32: Und ich durfte hier diese mir völlig unbekannte Frau als faszinierender Heiliger jetzt eben kennenlernen.
00:14:39: Wir sind nicht durch vatikanische Strategien standen im Gegenteil.
00:14:44: Es ist eher dass die Anbindung an Rom eher das runterdrückt wenn ich das sage Das können wir uns zurückbringen.
00:14:50: Aber eben die halt bei.
00:14:51: eine charismatische betende und tiefgläubige auch Fundraiserin, nicht?
00:14:57: Und die hat die Pepsich-Missionsweiche gegründet.
00:14:59: Das war faszinierend!
00:15:00: Ich habe ein bisserl versucht sie nachzumachen.
00:15:03: Es gibt ja einen Projekt das noch im Laufen ist... ...das hat auch mit der Pandemie zu tun.
00:15:10: Das ist das Krankenhaus in Mosambik, das Kalburo Meos Krankenhaus.
00:15:15: Wo stehen wir denn da
00:15:16: derzeit?!
00:15:17: Wir arbeiten so, dass wir nicht selbst erfinden.
00:15:20: Also es kommen Bische für Ordensgemeinschaften die ihre Projekte haben und die schreiben dann jetzt eben Anträge ob wir helfen können.
00:15:28: also wir initiieren nichts von uns.
00:15:30: hier war's anders.
00:15:31: Es war ein bisschen wirklich.
00:15:32: auch wenn ich gewusst hätte Hätte ich mich vielleicht nicht getraut aber es war im der fünfundzwanzigste März also zehn Tage Zwei-Tausend zwanzig Zehn Tage nach dem ersten Lockdown Und wir waren in Todesangst, also auch als war betrückend.
00:15:48: Ich hatte nur Administrant und Musikerin in der Kapelle, habe in die Kameras geschaut und ich dachte immer, wie geht es weiter?
00:15:57: Und zugleich habe ich mich erinnert was ich erlebt hatte.
00:16:01: Kinder, die nur aus Haut und Knochen bestehen ja Also Leute mit mit Geschwüren ja Leberer und so weiter.
00:16:07: Was ich schon gesehen hatte damals und ich habe mir gedacht also den Leuten da draußen in Afrika und Asien denen gibt's immer schlechter Medizinisch, als uns in der schlimmsten Corona-Pandemie.
00:16:18: Und dann haben wir gedacht okay die letzte Pandemie war siebzehnt hundert zehn und damals hat der Kaiser Karl der Sechste die Kalskirche bauen lassen.
00:16:27: Pestpatron!
00:16:28: Ja du heißt Karl ja?
00:16:30: Also bei der Karl vielleicht fehlt dir auch sowas ein.
00:16:32: es war aber während der Messe nicht geplant.
00:16:34: Dann habe ich dann versprochen während der Messer wenn wir rauskommen aus der Corona Pandemie dann bauen wir ein großes Krankenhaus.
00:16:43: Karl Boromiers Krankenhaus in einer der ärmsten Gegenden der Welt, wo es keine medizinische Versorgung gibt.
00:16:50: Und das hat von vornherein die Leute begeistert muss ich auch sagen ist ein Grund für unsere Spendensteigerung.
00:16:56: und dass die erste Basistation jetzt am Fertigwerden in Mosambik dann kam nach islamischer Staat an erster Position Dann habe ich gute Partner gebraucht weil wir können ja nicht bauen und dann die Missions Benediktiner Die Taf sind, weil sie von Deutschland auch gegründet sind.
00:17:12: Mittlerweile alles Afrikaner sind.
00:17:14: also die bauen dieses Krankenhaus jetzt in Mozambik.
00:17:17: das wird meinen Nachfolger noch eine Zeit lang beschäftigen.
00:17:21: ich hoffe nicht wegen mir sondern einfach ich hoffe dass in hundert Jahren man im Mozambikt dort noch sagen wird da hat es in Europa eine Katastrophe gegeben eine Corona-Katastrophe Und da hat jemand nicht mit Aggression und Frustration darauf reagiert, sondern er hat uns dieses Kranken ausgeschenkt.
00:17:43: Herr Karl-Wallen, ich kann mich erinnern Sie haben ... Man kennt sie sind ja durchaus auch Ausdruckstark.
00:17:50: Du hast immer kritisiert, dass Ihnen hierzulande das Engagement für die Weltmission was preisterliche Kollegen anlangt zu gering war, hat sich da etwas verbessert?
00:18:03: Also die Kritik richtet sich auch an mich, weil ich war acht Jahre Pfarrer.
00:18:07: Wir haben damals das Waffern einundneunzig bis achtundneinzig.
00:18:11: Wir haben damals den Schwestern in Tischenhof, jenseits des Eisernen Vorhangs geholfen und Priestersten.
00:18:17: Aber diese Dimension auf Weltkirche, Afrika und so weiter hat mir damals auch völlig gefehlt.
00:18:22: Also für mich war damals das muss ich ehrlich sagen der Weltmissionssonntag oder die Priester-Sammlung am sechsten Jänner.
00:18:28: also das hat mich nicht vom Stockall gehaut da bin ich nicht gelaufen als Pfarrer.
00:18:32: Das muss ich wirklich sagen ja Ich habe nicht gewusst was los ist draußen Und das habe ich ja hier erlebt, also die ersten zwei Jahre wenn er Pfarrer angerufen hat bin ich kritisiert man mir wirklich auch beschimpft worden.
00:18:48: Was uns einfällt so viele Spendensuhsendungen und sie müssen nicht die Kirchenheizung restaurieren oder die Sacristei oder was?
00:18:54: ja kann ich verstehen wir haben Ressourcen die gehen ja zurück bei uns auch nicht.
00:18:59: Das hat sich aber in den letzten Jahren.
00:19:01: Also ich kann wirklich sagen, das ist auch meine größte Freude dass sich die letzten Jahre dann an Pfarrer-Pastoralassistenten Diakone also an die Hardcore Mannschaft der katholischen Kirche Erstspender Dankbriefe in Hülle und Fülle geschickt haben.
00:19:18: Das heißt sie sind zu Spendern der Bepstich-Missionswerke geworden ganz viel.
00:19:22: Und ich kann also wirklich sagen aus den letzten drei Jahren kann ich mich nicht erinnern Dass ich von einem Mitbruder kritisiert worden bin.
00:19:31: Also ich glaube, da ist was passiert!
00:19:33: Wir wissen es auch von Vissur München, die hat eine Studie gemacht und da ist rausgekommen dass wirklich die jungen Priester keine Ahnung haben von... Die älteren Priester?
00:19:46: Egal ob sie jetzt Echt der Achtundsechziger waren oder ob sie Fatima Fromm waren, also die hatten mehr Sensibilität für Weltmiss und als die jüngere Generation.
00:19:55: Und da ist doch was gelungen das wir glaube ich den Multiplikatoren in der Kirche auch vor Augen gestellt haben.
00:20:01: bei uns wird es zwar immer wie soll ich sagen frustrierender, weil die Zahlen zurückgehen und alles ein bisschen mühsamer wird auch vom Geld her von den Ressourcen.
00:20:11: Aber bitte!
00:20:11: Die Weltmission ist unsere Zukunft, deshalb wir brauchen einen Herz ja?
00:20:16: Wir brauchen eine Verbindung und wir müssen dir auch unterstützen dass die wachsen können.
00:20:20: Dann haben Sie ja sozusagen wenn sie das Amt jetzt übergeben, der idealen Nachfolger, der ist die Sozialdirektor von MISSION in der TCS Innsbruck und kennt die Projekte.
00:20:31: Es ist so, dass da ja ein Dreiaufvorschlag von der Bischofskonferenz gegeben wird.
00:20:36: Ich weiß mittlerweile, wen die draufgeschrieben haben... Drei hervorragende Priester.
00:20:41: Also da muss ich mich wirklich bedanken bei den Bischöfen, der Johannes Leichner hat den Vorteil also dass er nicht nur Pfarrer war von vier Pfahren sondern er war auch die Özesandirektor in Tirol und hat dort eine Spendensteigerung gebracht als eine Verdoppelung.
00:20:57: In Tirols sind die bäbstigen Missionswerke mittlerweile die stärkste kirchliche Spendenorganisation geworden mit den Themen Priesterpartenschaften und so weiter.
00:21:09: Also ich halte ihn für wirklich stark, auch für gut kommunikationsfähig was wichtig ist.
00:21:14: er wird die Mittagsmesse zum Beispiel fortsetzen.
00:21:16: Er war schon sehr viel unterwegs eben jetzt mit Vorträgen auf Radio Maria Und das ist ja das Wichtigste.
00:21:22: Natürlich muss man leiten hier auch.
00:21:24: Es geht auch um Personen, Personalführung usw.
00:21:27: Aber das eigentliche des Nationaldirektors ist die Kommunikation nach außen also den Leuten Appetit zu machen die Weltmissionsunterstützen.
00:21:37: Wir denen der Kontakt mit dem Team nicht hier abgehen, Barthagau!
00:21:42: Ich konnte immer gut loslassen.
00:21:45: Ich durfte Pfarrer in zwei blühenden Fahren sein, also am Schluss.
00:21:48: ich durfte die Hochschule eigentlich am Höhepunkt das war nach dem Ausbau mit dreihundertvierzig Studenten dann übergeben.
00:21:56: Ich habe aber wirklich mich immer sehr zurückgehalten auch wie ich Pfarrerin war.
00:22:00: Also dann wurde ich zur Hochzeit gesagt bitte nein!
00:22:04: Also ihr wisst sich aber gerne aber man muss danach wirklich das Territorium seinem Nachfolger überlassen Und ich werde eh keine Kapazitäten haben, muss ich auch sagen.
00:22:14: Also ich werde den Heiligenkreuz sicher genug zu tun bekommen mit der Hochschule und so weiter.
00:22:18: Wir haben da tolle junge Leute Studenten aber auch Mitbrüder Schauen wir mal Aber natürlich... also das tut mir natürlich am meisten weh Weil wenn man mein Team sieht ja Da kann man in Tränen ausbrechen Wenn man sich denkt okay die muss ich jetzt zurücklassen.
00:22:34: Das ist ein großer Teil des Erfolges den ich über natürlich interpretiere, weil ich seit meinen ersten Priesterjahren mit Gott den Deal habe.
00:22:43: Ich mache alles für dich aber du musst mal gute Leute schicken und das hat er immer gehalten.
00:22:48: ja also wenn sie sich meine leute hier anschauen das missjahrteam über österreich also das ist wirklich ja.
00:22:54: darum mache ich mir auch keine Sorgen über die zukunft aber ich werde dann nicht als der alte aus dem wienerwald der alte badakal der da immer neu herumkrautet.
00:23:03: also dass definitiv nicht, aber die freundschaftliche Verbundenheit wird natürlich bleiben und ich werde meinen Nachfolger, der wird es nicht brauchen.
00:23:11: Also so voll, so stark wie möglich unterstützen!
00:23:14: Ich bin sicher... also wenn ich's gut gemacht habe ja dann man muss sein Gesicht hinhalten, aber nicht um sich selbst zu promoten sondern das wofür man steht.
00:23:24: Das waren jetzt diese zehn Jahre die Pepsi-Missionswerke, die Weltmission.
00:23:28: Wenn man's gutgemacht hat, dann redet in einem halben Jahr niemand mehr über den, dann läuft es genauso gut weiter weil die Leute nicht den Batakau lieben sollen, sondern sie soll das was Missö Österreich tut.
00:23:40: Und ich bin sicher dass es gelungen ist.
00:23:42: Vatakao Wallner danke für das Sie ein knappes Zeitbild schon natürlich in diesen Tagen bevor Sie Missö sozusagen übergeben und abgeben haben und da danke natürlich auch für die ganzen Interviews in diesen Jahren.
00:23:58: und ich hoffe für unsere Hörerinnen und Hörern von Radio Glastik Chefansturm auch weiter Gründe gibt, mit ihnen in Kontakt zu bleiben.
00:24:08: Also wir haben Radio-Klassik Stefans Dom immer gefördert.
00:24:11: also die Kirche kann gar nicht genügend Kanäle ja in allen Dimensionen haben von super Fromm jetzt leben also bis du den Profilen bist, um jetzt eben rauszukommen und dem Menschen zu erreichen.
00:24:23: unsere Themen tun sich eh schwer.
00:24:25: Also wir sind heute auf einem Informationsniveau, wo es nur um Sensation Panik mache oder Aggression jetzt eben geht und deshalb haben wir das immer gefördert.
00:24:36: Ich denke auch an die Kirchenzeitungen.
00:24:39: am Beginn meiner Amtszeit habe ich Interview gegeben, wo ich sagen wollte also dass die anderen Medien wichtig sind, immer wichtiger werden was ja faktisch geschehen ist und wir haben hier eben auch ein Fernsehen und drei Leute für die Social Media gesetzt aber die bleiben ja auch.
00:24:54: Also das heißt also wir wollen alle Medien im kirchlichen Bereich maximal, es wollten wir immer fördern und wir bringen euch ja auch die tollsten Geschichten.
00:25:03: So tolle Geschichten aus der ganzen Welt wie wir mit den Pepsi-Miosionswerke hat ja kaum jemand und deshalb bin ich auch sehr dankbar für die Kooperation diesen letzten zehn Jahren.
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