Kulturausflug zum Carinthischen Sommer mit Nadja Kayali
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00:00:00: Heute mit Veronica Bonelli.
00:00:18: In etwa so klingt es heute Abend, genauer gesagt in dreißig Minuten in der Stiftskirche Ossiach beim karinthischen Sommer die Goldberg-Variation ein in einem Arrangement für Saxophon, Cello und accordion.
00:00:34: dieses Highlight aus dem Programm werden wir hier leider verpassen.
00:00:39: aber keine Sorge sie haben noch und selige Möglichkeiten ins Programm einzutorchen.
00:00:46: Und das Tolle beim karinthischen Sommer, man kann täglich auch in einen der vielen Kärntner Seen eintauchen!
00:00:53: Ja für viele Menschen ist Kärnten natürlich zunächst einmal verbunden mit der schönen Landschaft – mit den tollen Seen und den Bergen.
00:01:02: Natürlich nehmen wir das mit in den karinthischen Sommer.
00:01:06: Wir spielen ja im Ausjahr, am Ausjahasee und haben den Farkasee vor der Tür.
00:01:12: Die Trau fließt direkt am Kongresscenter vorbei.
00:01:15: also das Wasser dieses sich bewegende des reinigende Element spielt eine ganz große Rolle.
00:01:22: Und natürlich wenn man sagen wir so wenn man auf Urlaub fährt und In den Karinthische Sommer geht nicht um in den karinthischen Sommer zu gehen, sondern einfach weil man gerade da ist.
00:01:38: Dann wird man dieses Gefühl mitnehmen.
00:01:40: ins Konzert sage ich jetzt mal und für die anderen ist es vielleicht etwas überraschend dass man in so einer schönen Landschaft diese tolle Musik erleben kann.
00:01:52: Nadja Kajali ist seit Ihre erste Festival-Saison ging dann in den Motto «Persönlich über die Bühne».
00:02:04: Ein sehr passendes Thema, denn Nadja Kajali widmet sich dieser Aufgabe mit Leib und Seele.
00:02:10: Ja mein Leben ist der karintische Sommer sozusagen!
00:02:13: Ich liebe dafür dieses Festival, ich liebe das was ich tue und ich brauche nicht Work-Life Balance weil mir gibt es so viel zurück diese schönen Begegnungen mit dem Publikum und den Künstlerinnen, dass ich auch dann die stressigen Phasen durchhalte.
00:02:33: Die es natürlich schon gibt und die manchmal auch sehr hart sind!
00:02:36: Und natürlich ist das im Winter wenn's dunkel ist und der Sommer noch weit in der Ferne ist und man immer noch Tag und Nacht arbeitet – sehr hart aber... Dann kommt irgendwann der Sommer und es kommt irgendwann das Publikum.
00:02:50: Und es kommen irgendwann die Künstlerinnen und Künstlern, und freuen sich und sind gerne da und wollen gerne bleiben und wollen gern wiederkommen was mich auch besonders freut!
00:03:01: Was Schöneres gibt's gar nicht?
00:03:03: Das ist wunderbar und ich habe auch einen Ehemann, der mitgegangen ist also jetzt nicht die ganze Zeit aber der immer wieder nach Gernten kommt und auch das Festival mitmacht... ...und ganz viele Freundinnen und Freunde die natürlich auch nach Kärnten kommen und jetzt beim Festival im Sommer dabei sind.
00:03:20: Seit zweiten Juli, und noch bis zweiten August kann man nun mit dem Team den vielen Künstlerinnen und Künstlern und anderen Festival-BesucherInnen in weite Ferne reisen – doch ganz da bleiben!
00:03:33: Fern und Nah lautet in diesem Jahr das Motto.
00:03:37: Ferne erzeugen und Nähe erlebbar machen?
00:03:40: Das ist vielleicht so ein Ein Thema, das drunterschwingt über dem Ganzen.
00:03:47: Der Ferner ein bisschen die Angst nehmen etwas zulassen, etwas Neues entdecken, etwas auch vielleicht in sich entdeckend was man noch nicht kennt und gleichzeitig Nähe spüren und miteinander erlebbar machen.
00:04:04: Das waren so Hintergedanken Hinter dem stehen, was man oberflächlich am Programm natürlich sehen kann.
00:04:13: Das Musik aus dem Nahen Osten oder China kommt bis Senegal und dann auch zwei Festivalartists, die fern- und nahverkörpern.
00:04:25: Und das sind die Kärtnerinnen an der Anderloo?
00:04:36: Ich soll um dich, soll um mich, sollte nicht zahlen.
00:04:45: Ich sollte wollen und am besten noch
00:04:48: lustvoll.".
00:05:02: Und die iranisch-kanadische Musikerin Golna Jaya.
00:05:56: Golna Jaja mit Ode to Trust oder ans Vertrauen – und davor Anna Andalou mit auch einer Ode nämlich Öde an den Freien Willen.
00:06:07: Beide sind Festivalartists beim karintischen Sommer Und den macht uns heute Intendantin Nadja Kajali schmackhaft.
00:06:15: Fern und Nah ist das Motto in diesem Jahr, wir haben schon gehört wie viel Nadja-Kajali auch ein eigenem Indersfestewoll hineinverquickt.
00:06:24: Für sie als Österreicherin mit syrischen Wurzeln hat es das Thema also eine sehr persönliche Komponente.
00:06:32: Wie wird man einen Mensch mit so viel Offenheit und Weite?
00:06:36: Ich glaube für mich war wichtig dass ich mir zugestehe Positionen, die ich mir auch erarbeitet habe.
00:06:44: Auch wieder zu verlassen und sie zu hinterfragen und mich weiterzuentwickeln.
00:06:53: Ich glaube nicht dass es gut ist das man wenn man eine Meinung hat dann immer bei dieser Meinung bleibt weil das Leben ändert sich.
00:07:01: Und ich hab jetzt kürzlich stand ich am Balkon in Villach einen der schönen Berge vor mir gesehen und genau drüber war der Mond, genau über dem Gipfel.
00:07:12: Und dann ist mir aufgefallen wie unglaublich schnell sich der Mond bewegt?
00:07:19: Dann habe ich mir gedacht so schnell bewegt sich die Welt in Wahrheit!
00:07:24: Wir dürfen nicht verharren wir müssen beweglich bleiben und uns mitbewegen was nicht bedeutet dass wir alles mitmachen müssen aber eben Aufmerksamkeit schärfen und nicht an der Welt vorbeigehen, glaube ich.
00:07:42: Das ist wesentlich!
00:07:44: Und das ist natürlich bei einem Thema, dass einen selber betrifft weil es betrifgt mich ja selbst, weil ich ja selbst diese Bikulturalität in mir habe durch meinen syrischen Vater und meine österreichische Mutter und die österreichischen Mutter noch dazu so eine richtige österreichischem Mutter mit einer tschechischen Großmutter war.
00:08:01: also insofern ist das natürlich ein Lebensbegleiter, sage ich jetzt mal.
00:08:07: Auch diese Positionen zu hinterfragen, neu zu bewerten und sie dann auch in ein künstlerisches Programm zu gießen, dass halt immer wieder unterschiedlich sein
00:08:18: wird.".
00:08:19: Und wie sehr kann dann Kunst wieder ins Leben, den Alltag im gesellschaftlichen Prozesse zurück oder hineinwirken?
00:08:27: Ich glaube, dass die Kunst ganz wesentlich ist für ein Miteinander in der Gesellschaft.
00:08:32: Und dieses Miteenander braucht aber auch Künstlerinnen und Künstlern, die sich dessen bewusst sind.
00:08:39: Zum Beispiel haben wir heuer den Kinan Asma eingeladen einen syrischen Clarinetisten, denn Damaskus groß geworden ist dann an der Joliet School in New York seine Ausbildung fertig gemacht hat und mittlerweile auch in New York lebt, dort sehr viel mit New York Philharmonik und so arbeitet.
00:09:03: Und wenn man den erlebt nicht nur in der Art wie er spielt aber schon wie er spielt drückt eigentlich seine ganze Persönlichkeit aus und drückt aus was er mit Musik
00:09:21: will
00:09:21: nämlich eine wirkliche Brücke bauen.
00:09:28: Aber wenn man ihn auch sprechen hört dann merkt man das diese Menschen wirklich was zu sagen haben und wirkliche Botschafterinnen auch sein können für unsere gesellschaftliche Zerklüftung.
00:09:44: Und dass wir das überwinden, weil das werden wir müssen!
00:09:47: Es führt kein Weg daran vorbei.
00:09:51: Wir müssen in dieses Miteinander finden.
00:09:54: Das sind alle Seiten gefragt und alle müssen einen Schritt tun Und wir müssen alle etwas aufgeben, aber wir bekommen etwas Neues.
00:10:04: Das schöne Beispiel das ich dafür immer vor Augen habe ist als die syrischen Musikerinnen und Musiker nach Österreich gekommen sind weil sie flüchten mussten aus ihrer Heimat.
00:10:15: Sind einige jetzt hier, die wirklich seit vielen Jahren hier leben?
00:10:20: Die haben auch die österreichische Szene ein bisschen revolutioniert könnte man sagen.
00:10:27: Jede Seite hat ein bisschen was von sich aufgegeben.
00:10:30: Mir ist aufgefallen, dass die Musikerinnen und Musiker aus Syrien heute natürlich eine andere Art von Musik machen als sie machen würden wenn sie in Syrien geblieben wären.
00:10:42: Und genau darum geht es – und genau das ist Kultur – dieses Miteinander in Beziehung kommen und dann zu etwas Neuem finden.
00:10:56: ist auch Stichwort und Thema für die diesjährigen Morgenkonzerte, die es im Programm gibt seit Nadja Kajali es gestaltet.
00:11:04: Ein frühmorgendliches Date mit Musik- und Literatur.
00:11:09: Also Kärnten ist das literarische Bundesland finde ich!
00:11:12: Und wir haben dort so tolle Autorinnen und Autoren in Vergangenheit und Gegenwart, dass für mich ganz klar war, die Literatur muss in diesem Festival eine Rolle spielen abgesehen natürlich davon, dass ich selbst sehr Literaturaffin bin.
00:11:27: Das muss ich ehrlich sagen.
00:11:29: und die Idee warum wir so viele Aufträge vergeben war weil es eigentlich ein bisschen ungewöhnlich ist literarische Aufträge zu vergeben.
00:11:38: man vergibt eher musikalische Auftrige.
00:11:41: aber Ich finde Literatinnen und Literaten müssen in unserer Zeit viel mehr hin aus sich rausgehen, ständig Lesungen machen, stendig auftreten statt dass sie sich auf das fokussieren können was sie eigentlich tun wollen nämlich schreiben.
00:12:00: Und das war so eine kleine Idee zu sagen.
00:12:04: ich gebe einen Text in Auftrag den ihr nicht selber vorlesen müsst und schon gar nicht um acht in der Früh.
00:12:12: Der zweite Aspekt war ein Thema von vielen unterschiedlichen Seiten zu betrachten unter drittem in einen Miteinander zu kommen.
00:12:22: Und das hatte am Beginn vor allem damit zu tun, dass ich gesagt habe – Ich bin fremd in Kärnten!
00:12:27: Ich komme jetzt an einen Ort, wo mich die Menschen nicht kennen und ich möchte gerne, dass wir in ein Austausch kommen.
00:12:39: Am besten ist es um acht in der Früh mit einem anregenden Text, mit einer Musik, die verbindet Und nachher bei Kaffee und Gipfel kommt man ins Gespräch.
00:12:51: Das war auch genau so!
00:12:53: Diese Morgenkonzerte sind dann wirklich ein Hit, obwohl wahrscheinlich alle vorher sich gedacht haben ich bin verrückt dass ich um acht Uhr in der frühen Konzert ansetze.
00:13:02: Aber es ist auch tatsächlich diese Kirche sehr niederschwellig.
00:13:07: Man geht nur zwei Stufen und sieht von draußen schon den Altar.
00:13:12: Es ist auch wirklich sehr einladend da hinein zu gehen dieses Konzert zu erleben oder diese Konzerte, weil wir machen ja acht Stück.
00:13:21: Jeden Montag und Dienstag in der evangelischen Kirche in Villach.
00:13:25: Literarisch geht es um das Thema Miteinander.
00:13:27: im ersten Jahr war es Freiheit im zweiten Hoffnung.
00:13:29: Das sind jetzt mittlerweile auch zwei Bücher entstanden mit diesen Texten.
00:13:33: heuer steht das Thema miteinander am Programm Und auch da sehe ich schon wie spannend dass ist das unterschiedlich stilistisch Annäherung von der Haltung her, wie unterschiedlich dieses Thema angegangen wird.
00:13:53: Das ist wirklich interessant und wir haben Autorinnen wie Nava Ibrohimi oder unsere Festivalschreiberin Tara Meister die wir im letzten Jahr erstmals ausgezeichnet haben beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb wo wir einen Preis gestiftet haben karintischer SommerfestivalschreiberInn.
00:14:10: Wir haben Susanne Gregor Vladimir Werdleb, Omachar Al-Anam.
00:14:16: Ein syrischer Autor der in Graz lebt und Bestsellerautor ist mittlerweile auf Deutsch.
00:14:23: Wir haben die Ljuba Anatovic mit einem sehr schönen Text, der wieder aus einer ganz anderen Richtung kommt weil er dieses Miteinander essen ein bisschen auch in den Mittelpunkt rückt.
00:14:36: Wir haben Texte, die intellektueller sind.
00:14:40: Die sich mit der Vergangenheit beschäftigen zum Beispiel auch Tanya Maliaczuk, ukrainischer Autorin und auch Bachmann Preisträgerin.
00:14:47: Natürlich spielt der Bachmann Preis in meinen Überlegungen immer eine wichtige Rolle weil wenn man so eine wesentliche Institution in Kärnten hat dann muss man da andocken.
00:15:00: Das ist einfach wirklich ganz besonders wichtig, das ist einfach eine wirklich tolle Art und Weise Literatur zu fördern und ich finde es auch immer ganz schön wenn man dann im Nachgang weiter damit arbeiten kann.
00:15:17: Ein miteinander
00:15:17: wieder kreieren?
00:15:19: Ja genau!
00:15:20: Und an dieser Stelle muss man als bekennende Leserate natürlich noch nach Buchtipps fragen.
00:15:27: Ich meine, ich bin natürlich jetzt arg und sage Hoffnung und Freiheit unsere beiden Bücher die wir herausgegeben haben im Heimverlag.
00:15:35: Aber das sind natürlich Bücher, die man vielleicht gerade so... auch im Alter gelesen kann.
00:15:43: Da braucht man nämlich keinen Urlaub dazu.
00:15:45: Im Urlaub muss man sowas wie Dimitri Dina fließen, so einen richtigen Welzer oder eben die Bücher unserer Autorinnen und Autoren wie zum Beispiel von Navar Ebrahimi, der gerade ein neues Buch geschrieben hat und Federn überall.
00:16:00: Also ich bin auch sehr gespannt schon auf Tarameisters neuen Roman und auch die Tamara Steiner, den neuen Roman geschrieben, der im Juli rauskommt und da warte ich ja auch schon drauf!
00:16:11: Aber natürlich muss ich auch sagen, ich lese immer wieder sehr viel alte Literatur.
00:16:17: Und zwar lese ich ganz besonders gerne alte persische... also persische mittelalterliche Literatur.
00:16:23: und da habe ich einen Lieblingsautor der heißt Nesami oder nie Sami geschrieben, nie Sami geschrieben.
00:16:30: Nesamie ist ein wirklich ein toller Autor, der schon im persischen Mittelalter Frauenfiguren beschrieben hat.
00:16:43: Eine ganz außergewöhnliche Geschichte und das hat er in Epen wie Chosron, Shirin oder Layla und Majnon oder vor allem auch in Haft-Paycard die sieben gestalten oder wie es auch manchmal heißt König Bachram und seine sieben Prinzessinnen.
00:17:00: also das sind auch ganz tolle Texte.
00:17:04: oder so aufbauende mittelalterliche Literatur wie der Rosengarten von Saadi.
00:17:10: Und aus dem habe ich zum Beispiel ein Stück herausgenommen und einer persischen Komponistin zum Vertronen gegeben, heuer!
00:17:18: In diesem Text geht es um das Atmen und den Atem und darum dass das Einatmen und das Ausatmen zweierlei Gunst- und Zweirle Hult haben und natürlich sozusagen Da hier das Göttliche in uns einströmt und wieder ausströmts.
00:17:37: Na ja, ist wirklich sehr toll!
00:17:58: Hartor Concert wird am neunundzwanzigsten Juli unter dem schönen Titel Wo die Seele tanzt im Albernbergsaal in Ossiach zu hören sein.
00:18:07: Sie hören jetzt die Sendung Kulturausflug auf Radio-Klassik Stefans Dom.
00:18:12: Zu Gast ist die Intendantin des karintischen Sommers Nadja Kajali, die uns heute Abend nach Kärnten ausführt.
00:18:20: Das Musikprogramm wird dem Motto des Festivals mehr als gerecht, fern und nah.
00:18:26: Es gibt orientalische Klänge aber auch wunderschöne klassische Musik.
00:18:31: Also ich fand es schön wenn wir zum Beispiel auch Kammermusik spielen werden.
00:18:36: Kammer-Musik ist etwas was mir sehr am Herzen liegt.
00:18:38: immer Und zum Beispiel liebe ich das Clarinetten Quintet von Karl Maria von Weber Und da habe ich heuer Charon Kamm gebeten, das zu spielen.
00:18:52: Sie wird das an einem Abend spielen zusammen mit Mozart's Clarinetten Quintet – aber das von Weber ist mein Lieblingsstück!
00:20:27: Ein Ausschnitt aus dem Clarinettenquintett von Karl-Marie von Weber ein Wunsch von Nadja Kayali mit der wir heute über den karintischen Sommer sprechen, der seit ein paar Tagen schon im Gange ist Ein Programmpunkt, der mir gleich ins Auge gestochen ist sind die Musikwanderungen mit ARTS for Health.
00:20:45: Eine tolle Initiative, die ich Ihnen in einer anderen Sendung schon einmal vorgestellt habe... Ich verlinke Ihnen die Sendung noch mal in den Infos zum heutigen Kulturausflug!
00:20:56: Ja
00:20:56: es war schon ganz am Anfang stand ARTS FOR HEALTH für mich im Mittelpunkt meiner Überlegungen wenn's darum ging andere Dinge zu integrieren in den karinthischen Sommer denn Kunst und Gesundheit, Musik- und Gesundheits sind Western.
00:21:12: Das finde ich ganz stark!
00:21:17: Die Kunst ist für uns auch eine Art wie wir widerstandsfähiger werden können, wie wir Dinge besser aushalten können, resilienter werden können.
00:21:27: Und die BRROBEIN, eine von den beiden Art Wave Stevers zusammen mit Jennifer Davis, die sagt immer wir haben ein eingebautes Wellness System in unserem Körper und das können wir aktivieren.
00:21:39: Und das möchte ich auch, dass wir das aktivieren!
00:21:42: Das funktioniert fantastisch und man muss sich dazu keinen Jogging an zu ganz hin.
00:21:46: Man kann es in richtig schöner Konzertkleidung mit Stöckel schon genauso gut machen.
00:21:51: Aber wir haben auch ganz andere Dinge.
00:21:53: Wir haben heuer einen bezauberndes Duo eingeladen, das Duo Siedlkao.
00:21:59: Das ist der Gregor Siedl, ein österreichischer Musiker und die Kautan Lan eine vietnamesische Musikerin.
00:22:05: Die beiden bringen Eholzflöten mit, vietnamesische Eholzuflüden Je nachdem, wo man sich bewegt wie man sich bewegt an welchem Ort man in der Gruppe steht hört man diese Klänge dieser Ewelsflöten anders die durch den Wind betrieben werden und da kommt ja auch wieder so etwas wieder göttliche Hauch.
00:22:25: Der wind ist ein göttlicher Hauch hinein und diese diese klänge glaube ich berühren uns im Inneren und stärken uns wieder.
00:22:36: Wir bespielen auch ganz andere Räume.
00:22:39: Zum Beispiel bespilen wir das Kärntenmuseum in diesem Jahr in Glagenfurt zum ersten Mal und wir machen ein Stadtfest in Villach, wo wir von Innenräumen bis zum Hauptplatz bis Lehrstände in der Stadt alles mögliche bespienen mit ganz unterschiedlichen Projekten und Programmern.
00:22:58: Es sind über fünfunddreißig Gruppen dabei vom großen Körn Perfomances mit Toy Piano, von Nachwuchskünstlerinnen.
00:23:10: Zum Beispiel einem jungen Chilisten der in Philoch ein sehr vielversprechender junger Chilist Maximilian Kolloros bis zu Stars wie Anna Marbo und die Buben.
00:23:22: also es ist.
00:23:23: oder Wu Wei der mit seiner chinesischen Mundorgel kommt als der Virtuose der chinesische Mond-Orgel Und das heißt bei einer Milliarde Menschen schon etwas?
00:23:33: Der spielt am Vor an Tag mit dem RSO, mit dem Radio Sinfonieorchester Wien ein Orchesterkonzert.
00:23:41: Da hat der Bernd Richard Deutsch einen Werk geschrieben für Scheng, chinesische Mundorgel und Orchester und am nächsten Tag spielt er in der Kirche dann am Stadtfest.
00:23:52: Und es spielen auch Assembles vom Radio Sinfony Orchestra Wien das heißt man kann dieses große Orchester auch in kleinen Formationen erleben.
00:23:59: Und für Kinder gibt es eine Oper, die extra in Auftrag gegeben worden ist.
00:24:04: Zack Bum heißt sie nach dem gleichnamigen Buch von Heinz Janisch.
00:24:09: und für Jugendliche und Junggebliebene gibt's ein Projekt das heißt Disco.
00:24:16: Das ist ein sehr originelles Projekt denn da kommt das Treppenhausorchester aus Hannover und spielt einen Abendlang im ausgeräumten Kongresscenter also Ohne Sessel, das soll wirklich getanzt werden.
00:24:30: Zeitgenössische Musik anplagt unverstärkt aber mit einem richtigen Groove und bin schon sehr gespannt.
00:24:40: also in Deutschland in der Elbphilharmonie gibt es Bilder da Groove die ganze ElbPhilharmo nie und ich hoffe dass wird bei uns im Phil auch so sein
00:24:48: wenn sie Lust haben Am achtzehn Juli im Kongress Center Vildach, am Ende eines ganz besonderen Tages beim karinthischen Sommer stattfest ab acht Uhr früh in Vildacht.
00:25:00: Wir könnten noch lange weiter reden.
00:25:02: das Programm ist so vielfältig und kreativ.
00:25:05: schauen Sie doch selbst rein und suchen sie sich Ihre Highlights raus www.karinthischersommer.at.
00:25:12: Zum Schluss nochmal eine persönliche Frage an Natja Kajali.
00:25:17: Vor unserem Gespräch habe ich noch nachgeschaut, was denn dieser schöne Name bedeutet und da bin ich fündig geworden Nadja.
00:25:25: Bedeutet Hoffnung aber auch die gerufene oder impersischen Morgentau.
00:25:32: Kein Wunder also dass ihr die Idee mit den morgen Konzerten gekommen ist?
00:25:37: Also ich hab durchaus eine Mission in meinem Leben das spüre ich und das vertrete und die Hoffnung, so wie es mein Name halt sagt.
00:25:50: Das ist eben aus dem Russischen oder das Rufende aus dem Arabischen, dieses Auftreten Dinge vertreten etwas zu bewegen auch Menschen zu belegen.
00:26:07: Damit kann ich mich sehr wohlfühlen.
00:26:10: Ich muss sagen, ich habe mich mit meinem Namen immer sehr glücklich gefüllt und ich mag auch meinen Nachnamen sehr gerne.
00:26:17: Auch wenn ich leider immer noch merke dass viele in Österreich ein Problem haben meine Namen auszusprechen.
00:26:25: aber Kajali ist eigentlich nicht so schwierig Aber es ist offenbar immer noch schwierig.
00:26:31: Aber Nadia Kajalis ist für mich mein Lieblingsname.
00:26:36: Der ist wirklich sehr schön.
00:26:37: Hat Kayali auch eine Bedeutung?
00:26:38: Ja, Kayali hat eine tolle Bedeuterung!
00:26:41: Mein erster Vorfahre in Syrien war im elften Jahrhundert Erziehungsminister am Hof in Bagdad.
00:26:47: das war noch unter den Abbasiden und offenbar hat er einen goldenen Handshake bekommen und wurde hinaus expediert und hatte aber recht viel Geld.
00:26:58: Erst in der Nähe von Aleppo und in Aleppo hat er sich angesiedelt.
00:27:02: Und hatte dort einen Getreidespeicher, große Landwirtschaft und so.
00:27:07: Dann kam eine Hungersnot.
00:27:09: Er hat den Getreiderspeicher geöffnet und jedem ein Kail gegeben.
00:27:14: Ein Kail ist ein altes arabisches Weizenmaß.
00:27:18: Daraufhin haben die Leute ihn den Kayali genannt.
00:27:22: Kayali ist sozusagen die österreichische Form davon.
00:27:26: Und das tue ich auch gerne, ich geb den Leuten auch gern zu essen.
00:27:30: Ich tue gerne Kochen!
00:27:33: Und gastige Nahrung?
00:27:34: Ja und
00:27:34: bin auch gerne Gastgeberin genau.
00:27:36: Das ist auch ein bisschen die Haltung mit der ich den karintischen Sommer führe...
00:27:39: ...und das spürt man auch schon aus der Ferne sozusagen hier in Wien.
00:27:45: aber vielleicht wollen sie ja ganz in die Nähe kommen.
00:27:48: Ich habe vor kurzem auf einem Plakat gelesen so in etwa nähe entsteht nur durchs näherkommen Fern und nah.
00:27:55: Der karinthische Sommer, zwanzig sechsundzwanzig geht noch bis zweiten August.
00:27:59: und hier noch eines meiner musikalischen Highlights Seneca Mara eine Könige aus Westafrika am fünfundzwanzighsten Juli in Klagenfurtz beim karinthechen Sommer Kamalela Tjupujama dekka, nun sonnuna
00:28:39: nyu tjihiro ben naya re.
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