Impuls für den Tag mit Martin Voill am Donnerstag, 30. Juli 2026

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00:00:08:

00:00:14: Martin Feul.

00:00:15: Er ist Unternehmensberater und Religionslehrer an einer Wiener Handelsakademie.

00:00:20: Für die Impulse hatte die Evangelien Texte mit Schülerinnen und Schülern diskutiert.

00:00:26: Nach dem Einschub mit Johannes Gestern steht heute wieder das dreizehnte Kapitel des Matthäus Evangeliums im Zentrum.

00:00:32: Hören Sie, womit Jesus das Himmelreich in den Versen forty-seven bis fifty zwei vergleicht.

00:00:39: Im Evangelium heute vergleigt Jesus das himmelreich mit einem Netz, dass ins Meer geworfen wird und alle mögliche Fische einsammelt.

00:00:48: Erst später wird sortiert.

00:00:50: die guten Fische kommen in die Körper, die schlechten werden weggeworfen.

00:00:56: Ella R und Finn f sind Schüler einer Hack im achten Wiener Gemeindepzirk.

00:01:03: Sie kommen in die zweite Klasse und haben sich im Religionsunterricht Gedanken über das Gleichnis vom Fischnetz gemacht.

00:01:10: Für die beiden ist klar, dieses Gleichnis klingt zuerst irgendwie streng – vielleicht sogar unfair – aber eigentlich geht es in diesem Gleichnis um etwas, dass auch heute noch wichtig ist!

00:01:22: Die guten Fische sagen sie sind jene, die die Regeln des Himmelreichs akzeptieren wie andere respektieren ehrlich sein helfen statt wegschauen und niemanden ausschließen.

00:01:34: Die beiden Schüler meinen, gerade in Wien oder generell bei Jugendlichen merkt man oft wie schnell Menschen bewertet werden.

00:01:43: Wer gute Noten hat, beliebt ist oder perfekt aussieht wird bewundert!

00:01:48: Andere fühlen sich schnell ausgeschlossen oder nicht gut genug.

00:01:53: In sozialen Medien wird dauernd verglichen – und manchmal auch fertig gemacht.

00:01:58: Da passt dieses Gleichnis eigentlich ziemlich gut in unserer

00:02:01: Zeit.".

00:02:02: Jesus sagt nämlich zuerst, alle kommen ins Netz.

00:02:06: Jeder Mensch ist wichtig!

00:02:09: Gott sammelt nicht nur die besten, fähigsten oder erfolgreichsten – er schaut nicht nur darauf wie jemand wirkt sondern wie ein Mensch wirklich ist.

00:02:19: Finn sagt das finde ich eigentlich beruhigend weil heutzutage oft das Gefühl entsteht man muss perfekt sein.

00:02:27: und trotzdem führt Finn aus, sagt Jesus auch dass am Ende unterschieden wird.

00:02:33: Das bedeutet, schreibt er für mich nicht das Gott nur darauf wartet Menschen zu bestrafen eher dass unser Verhalten folgen hat.

00:02:42: Wenn Menschen egoistisch sind andere verletzen oder nur an sich denken dann zerstören sie die Gemeinschaft.

00:02:50: Gottes Reich soll aber etwas Gutes schaffen Mehrgerechtigkeit Frieden und Zusammenhalt.

00:02:59: LAR ergänzt, ich glaube unsere Welt könnte viele dieser Gedanken brauchen.

00:03:04: Mehr Zusammenhalt statt ständige Konkurrenz mehr zuhören statt sofort urteilen und mehr Menschen die versuchen gerecht und ehrlich zu handeln.

00:03:17: Das Gleichnis vom Netz zeigt für mich vor allem eines jeder Mensch zählt aber gleichzeitig trägt auch jeder Verantwortung dafür wie unsere welt aussieht ob wir zu den Fischen gehören, die zum Schluss in die Körer bekommen oder weggeworfen werden.

00:03:37: Das waren Gedanken von Finn und LR als Impuls für den

00:03:55: Tag.".

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