Impuls für den Tag mit Martin Voill am Montag, 27. Juli 2026
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00:00:08:
00:00:14: Martin Foyle.
00:00:15: Er ist Unternehmensberater und Religionslehrer an einer Wiener Handelsakademie.
00:00:20: Für die Impulse hat er die Evangelientexte mit Schülerinnen und Schülern diskutiert.
00:00:25: Diese Woche steht das dreizehnte Kapitel des Matthäus-Evangeliums im Zentrum, darin spricht Jesus in Gleichnissen – er vergleicht das Himmelreich mit etwas aus dem Alltag.
00:00:36: Viele Gleichnisse beginnen so.
00:00:39: Mit dem Himmelreich ist es wie mit dem Senfkorn, das ihm riesig wird oder wie mit einem Sauerteig ohne den vielleicht nichts aufgeht im Leben?
00:00:48: Mit dem himmelreich is des Wie?
00:00:51: Nur sollte man nicht auch fragen – was ist ein Himmelreich!
00:00:55: Es gibt auch einen Frankreich und Österreich.
00:00:59: Österreich ist ein Staat, also muss es im Himmel Reich auch Spielregeln fürs Zusammenleben geben.
00:01:07: Und so wie es im Naturreich das Gesetz der Entropie gibt – welches besagt dass alles nach maximaler Unordnung strebt und wenn es um das Energielevel geht, nach einer Nivellierung nach unten hin zum Diffusen, so gibt es im himmelreich nach der Beschreibung Jesu definitiv das Gegenteil!
00:01:29: den Drang zu Ordnung, Nachhaltigkeit in der Evolution, Schönheit, Liebe, Moral.
00:01:36: Die Spielregeln des Himmelreichs sind der Feind der Entropie – aber mehr Ordnung gibt es nur durch Anstrengung, Energieinsatz und Beharrlichkeit.
00:01:47: Zahlt sich aber aus und wird ein Selbstläufer so sagt es Jesus.
00:01:52: Wird zu einer Welle auf der man im Idealfall surfen kann!
00:01:56: Papst Leo hat den zunehmenden Hang der Weltpolitik zum Recht des Stärkeren vor Augen und erwarnt, dass Völkerrecht- und Multilateralismus die staatliche Verständigung auf Augenhöhe zunehnend ausgehebelt werden.
00:02:11: Leo postuliert in Abgrenzung zum Recht der Stärkerin in seiner ersten Enzykliker Magnifika Humanitas das es darum gehen sollte eine Zivilisation der Liebe hervorzubringen.
00:02:23: Denn, so schreibt der Papst Eine Welt im permanenten Kriegszustand zu schaffen, ist ein Übel.
00:02:30: Und Leo XIV setzt fort mit dem Gleichnis vom Senfkorn – er schreibt?
00:02:38: »Und wir glauben an die Kraft des Reiches Gottes, das sich aus einem winzigen Senfkon entwickelt, da es einmal gesehen spriest und wächst!
00:02:47: Während uns der Lärm des Tumults umgibt, wächst das Gute in aller Stille aus der Erde, wie der Prophet sagt Siehe, nun mache ich etwas Neues.
00:02:58: Schon sprießt
00:02:59: es.".
00:03:00: Merkte er's nicht?
00:03:01: So weit Leo der Vierzehnte, der auf das Gute setzt, dass ihn stiller spriest wie ein kleines Senfkorn.
00:03:08: Lorenz geht in die erste Handelsakademie in Wien.
00:03:12: Was sagt im Fünfzehnjährigen das Gleichnis vom Senfkkorn in Zeiten der Polarisierung?
00:03:18: Das Gleichnis vom Senfkorn meint er, zeigt wie aus etwas kleinem Unscheinbaren etwas werden kann das alles andere übertrifft.
00:03:27: Jedoch könnte man es auch so interpretieren Alles kleine unscheinbare Kann wachsen ob gut oder böse.
00:03:34: Deswegen muss Man höllisch aufpassen was Gut und Was Böse ist.
00:03:39: Sicher Ist nur dass Himmelreich wird als Etwas Vollkommenes Beschrieben Ein Ort Oder Zustand ohne Krieg ohne Hass Ohne Neid.
00:03:49: Wenn Jugendliche so denken, kann man nur mit Leo dem Vierzehnten sagen – schon sprießt es!
00:03:55: Das Himmelreich merkt ihr
00:04:08: nicht?
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