Impuls für den Tag mit Martin Voill am Freitag, 31. Juli 2026

Transkript anzeigen

00:00:08:

00:00:14: Martin Feul.

00:00:15: Er ist Unternehmensberater und Religionslehrer an einer Wiener Handelsakademie.

00:00:20: Für die Impulse hatte der Evangelien Texte mit Schülerinnen und Schülern diskutiert.

00:00:25: Wir sind noch immer im dreizehnten Kapitel des Matthäus-Evangeliums, bei den Versen fifty vier bis achtundfünfzig.

00:00:32: Es geht um die Frage warum manche Menschen sofort verstehen was Jesus will und andere nicht?

00:00:37: Jesu Antwort wirft aber Fragen auf.

00:01:05: Die Wortwahl klingt ein bisschen gekünstelt, geschraubt.

00:01:11: Den anderen ist es nicht gegeben!

00:01:14: Drei Schülerinnen einer Wiener Hack mit Schwerpunktus haben sich mit diesem Text für den heutigen Impuls zum Tag beschäftigt.

00:01:22: Sie meinen vielleicht hat Jesus schlicht gesagt?

00:01:25: Wer das checkt mit dem wie's noch Gottes Vorstellung laufen soll der gewinnt den himmlischen Sohsexer wers net checked der kann sich gleich einkrauben.

00:01:37: Ariane, die wie die anderen beiden Schüler in die zweite Klasse kommt, meint diese Gleichnisse dienen nicht nur als Lehrmittel sondern auch als Prüfsteine des Glaubens.

00:01:48: Wenn man mit vorbelasteten Herzen hört kann der nicht hören und die Botschaft bleibt ein Rätsel.

00:01:56: wer aber wie die Jünger mit Bereitschaft sucht dem wird die Deutung geschenkt.

00:02:02: Lisa Marie dazu.

00:02:04: Das Verständnis für das Himmelreich ist ein Geschenk, dass auch Offenheit und Bereitschaft wächst.

00:02:09: Während es bei Gleichgültigkeit oder Ablehnung wieder verloren gehen kann – also besser darauf aufpassen!

00:02:18: Dass die Tür des Verständnisses für manche zu bleibt, ist auf den ersten Blick schwer akzeptabel.

00:02:24: Das Evangelium scheint den Schülerinnen an dieser Stelle wenig inklusiv ausschließend Denn es klingt so, als ob manche Menschen Zugang zu Gottes Wahrheit hätten und andere eben nicht.

00:02:37: Doch den entscheidenden Unterschied macht offenbar nicht Jesus – sondern die Haltung der Menschen selbst!

00:02:46: Nicht der klügste Mensch versteht das Himmelreich?

00:02:49: Sondern der Offene, der Suchende….

00:02:52: Diejenige, die bereit ist sich berühren zu lassen….

00:02:56: Derjenige der Gott Raum gibt... Jünger die Vertrauen, dass sich mit der Orientierung im Glauben das Leben positiv umgestaltet.

00:03:06: Automatisch!

00:03:07: Und umgekehrt gilt Gleichgültigkeit lässt vieles verkümmern – wer sich verschließt verliert die Fähigkeit zu staunen, zu hoffen oder Mitgefühl zu empfinden.

00:03:18: Das wirft eine wichtige Frage auf Warum macht Gott seine Botschaft nicht für alle eindeutig sichtbar?

00:03:26: Ella Wehe, ebenso eine fünfzehnjährige Schülerin der Handelsakademie mit Schwerpunkt Jus?

00:03:32: Vielleicht liegt die Antwort gerade in der Freiheit des Menschen.

00:03:36: Gott zwingt niemanden zum Glauben – er gibt Orientierung, Werte und Maßstäbe vor aber der Mensch bleibt frei sie anzunehmen oder abzulehnen.

00:03:49: Das Himmelreich beginnt deshalb nicht erst nach dem Tod sondern dort wo Menschen sich bewusst für Liebe Mitgefühl, Ehrlichkeit und Gerechtigkeit entscheiden.

00:03:59: Die Gleichnisse Jesu können dabei wie ein Spiegel wirken, wer offen ist erkennt darin Hoffnung und Wahrheit.

00:04:07: Wer jedoch nur oberflächlich hört oder innerlich verschlossen bleibt er kennt oft nichts dahinter.

00:04:14: Jesus beschreibt Menschen die sehen und doch nicht erkennen – und hören.

00:04:19: und doch Glaube entsteht nicht durch Zwang, sondern durch

00:04:44: Offenheit.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.