Kulturwandel in der Kirche?
Transkript anzeigen
00:00:00: Wie können Haupt- und Ehrenamtliche in den Pfahren besser zusammenarbeiten?
00:00:06: Darüber haben sich die katholische Aktion der Ärztin Silsevine und die Pfarrgemeinderatsinitiative Gedanken gemacht.
00:00:14: Und ihre Ideen haben sie in einem Plädoyer für eine Kultur der Ermöglichung in unseren Pfahren niedergeschrieben.
00:00:23: In diesem Plädoyo ist von einem Kulturwandel die Rede, braucht, damit sich Ehrenamtliche mit ihren Fähigkeiten in den Fahren einbringen können und dabei von hauptamtlichen Fahrmitarbeiterinnen unterstützt werden.
00:00:41: Durch diesen Kulturwandel sollen fahren zu Zentrende Nachbarschaft und des Dialoges werden – Neues soll ausprobiert werden dürfen!
00:00:52: Über diese und weitere Ideen sprechen wir jetzt mit Markus Beraneck, dem Leiter des Pastoralamts der Erzdiözese Wien.
00:01:01: Barbara Radelmeier ist Vertreterin der katholischen Aktion im Vicariat Wien-Stadt und im Leitungsgremium der Pfarrgemeinderatsinitiative und mit Reinhard Bödenauer Präsident der Katholische Aktion der Erztdiözise Wien – schön dass Sie alle hier sind!
00:01:19: Mein Name ist Monika Fischer.
00:01:21: Ich führe das Gespräch gemeinsam mit Andrea Haringer von der Wiener Kirchenzeitung Der Sonntag.
00:01:28: Beginnen wir mit einer Beobachtung des Tübingerteologen Michael Schüssler.
00:01:34: Er erlebt, dass Pfarrgemeinden zwar offen sein wollen aber sich neue Menschen
00:01:39: oft
00:01:40: nicht willkommen fühlen.
00:01:42: Was würden Sie, Barbara Radelmeier, Markus Beraneck und Trinert Bödenauer ganz konkret tun?
00:01:50: Wenn jemand auf sie zukommt und zu ihnen sagt ich versuche schon so lange in dieser Pfarre Fuß zu fassen aber ich komme nicht hinein.
00:01:59: Ich finde einfach keinen Anschluss hier.
00:02:02: was würden Sie tun?
00:02:04: also ich würde mal einfach einladen mitzugehen mit mir zu gehen den Gottesdienst mit mir zu besuchen und anschließend herausfinden, weil man braucht ja auch die Interessen der Menschen.
00:02:14: Was interessiert ihr?
00:02:15: Weil es sonst in eine Gruppe zu schicken, wo man dann nicht weiß, ob's spannend ist?
00:02:19: Finde ich langweilig aber... Ich würde mal gemeinsam machen!
00:02:23: Also mit einer Person, die schon in der Pfarrer beheimatet ist?
00:02:27: Genau, eine Person, der schon da ist.
00:02:29: Wenn ich es nicht selber sein kann, weil das nicht meine Pfarrerin ist, dann halt jemanden suchen, weil ich glaube, es geht nur übers persönliche Gespräch.
00:02:37: Mich ist immer wichtig, dass wer da ist in der Pfarrer.
00:02:40: Der genau solche Leute aufhängt und sozusagen begleitet.
00:02:44: Und in den Wegzeit zeigt zu sagen wo bist du?
00:02:48: Wo kannst du damit
00:02:49: tun?".
00:02:50: Pastoralamtsleiter Markus Berneck.
00:02:52: was würden Sie Ihnen so einem Fall tun?
00:02:54: Ich schließe mich an ich erlebe das Thema tatsächlich oft als herausfordernd.
00:02:58: mein Eindruck ist, dass sich in den letzten Jahren da und dort das Bewusstsein für Gastfreundschaft und wie heißen wir neue Menschen willkommen doch ein Stück gewachsen ist.
00:03:13: Aber ich schließe mich da ganz an, es geht immer nur über ganz konkrete persönliche Kontakte
00:03:18: her.
00:03:20: Dass was Sie da gerade geschildert haben, da geht's hauptsächlich eigentlich oder jedenfalls verstehe ich das so in einem ersten Moment um Leyen die mitarbeiten, die dann die Leute ansprechen, mit denen sie mitgehen können.
00:03:33: Welchen Part haben denn die Hauptamtlichen in einer Pfarrer, die hauptamtlichen Mitarbeiter?
00:03:39: Für mich geht es da nicht um meine Unterscheidung.
00:03:43: Es sind die Priester, die Hauptampligen und die Leyen.
00:03:47: Also wir sagen Ehrenamtliche, die sozusagen da sind zu sagen, um mit Leuten ins Gespräch zu kommen.
00:03:54: Für mich ist das unvorstellbar wenn wir an einem Tisch einsam sitzen und keiner geht hin.
00:04:00: Ich sehe eine Chance, dass die Hauptamtlichen oder CSIS auch in einer besonderen Verantwortung, in einer beständigen Erinnerungsfunktion ohne das man jetzt sagen könnte, dass das immer so wäre.
00:04:13: Weil de facto ist es in der Realität wahrscheinlich sogar oft umgekehrt, dass es ganz viele Ehrenamtliche gibt, die das mit einer ganz großen Leidenschaft tun.
00:04:21: aber ich glaube das braucht's.
00:04:22: Es geht um mehr als um persönliche Vorsätze, es geht darum einfach auch eine Willkommenskultur aufzubauen.
00:04:30: Das kommt zum Beispiel eben zum Ausdruck, wenn man Menschen vor dem Gottesdienst begrüßt.
00:04:34: Wenn wir auch ein Stückchen ganz praktischer Strategie gemeinsam entwickeln, z.B.
00:04:38: im Pfarrgemeinderat wie gehen wir denn um?
00:04:40: Wenn Leute in den Pfarrcafé oder bei einer anderen Veranstaltung das erste Mal auftauchen gibt es vielleicht da auch ein bisschen eine Rollenverteilung dass man sich das auch gegenseitig unterstützen kann, dass jemand ganz gezielt auf die Leute zugeht.
00:04:55: Ja ich würde gar nicht reinen wollen Ich würde es gar nicht trennen, wollen zwischen hauptamtlich und ehrenamtlich in dem Fall.
00:05:00: Weil Seelsorgerinnen, Seelsorgers sein das ist uns ja für alle dann notwendig.
00:05:05: Und ganz oft kommen solche Kontakte über ganz bestimmte Ereignisse, Taufe.
00:05:10: Dann ist es ganz oft diese Kriterien die der Erste ist Begräbnisse, Begrätnisleiterinnen zum Beispiel.
00:05:16: Da bin ich dann die erste Ansprechperson und da ist es klar dass ich dabei bin.
00:05:22: Also ich fände, dass das schön wäre wenn wir als gemeinsame Aufgabe sehen könnten.
00:05:28: Warum passiert das offenkundig zu wenig, was Sie da gerade geschildert haben?
00:05:33: Weil wir alle beschäftigt sind mit all dem Alltag zu bewältigen und es dann ganz schnell.
00:05:38: man übersieht Es ist jemand neuer da weil zum Beispiel also die Begegnungspunkte sind Liturgie- und Erstkommunionvorbereitung oder Fragen nicht diese ganzen Geschichten wo Menschen zum ersten Mal kommen.
00:05:50: Und dann sind wir aber in den Gemeinden alle die dort tätig sind beschäftigt mit dem Organisierender der anderen Dinge noch schnell.
00:05:58: Und ich glaube, man übersieht es ohne dass man es böse meint aber es geschieht dann so schnell.
00:06:04: Einerseits geschieht das nicht zu wenig Man sieht nicht die guten Seiten, die passieren in unserem Pfaden.
00:06:12: Das andere ist sagen wir gehen zu wenig in die Gemeinschaft hinaus.
00:06:16: Wer ist draußen vor der Kirche?
00:06:18: Wir schauen zu wenig wer ist in unserer Gemeinde Diese kleine Dorfgemeinde ist, da wäre es interessant, sozusagen auch dorthin zu gehen.
00:06:25: Also die hinausgehende Kirche auch zu repräsentieren und dort in Kontakt zu kommen.
00:06:31: Das war für mich ein wichtiger Ansatz.
00:06:33: Ja das ist dann auch glaube ich so ein Stückchen diese beiden Tendenzen.
00:06:41: Manchmal ist es ja dann auch rund um die Pfarrer entwickelt sich einen Freundeskreis von Leuten die es einfach fein miteinander haben.
00:06:49: Und das ist ja das Schöne, dass Beziehungen wachsen und durch Jahrzehnte hindurch wachsen können.
00:06:55: Und die Herausforderung besteht dann darin, einfach auch zu lernen, dass die, die neu kommen, auch für uns eine Bereicherung sind.
00:07:04: Also dass ein selbstverständliches Interesse an Menschen, die völlig überraschend auftauchen, auch wächst.
00:07:10: Das hat glaube ich auch was mit Rammambedingen zu tun.
00:07:15: Herr Bödenauer Sie haben etwas gesagt, was die Website der katholischen Aktion zitiert.
00:07:20: Nämlich leider hören wir aus zahlreichen Pfahren das ehrenamtliches Engagement nur sehr eingegrenzt gewünscht ist.
00:07:29: Das heißt gibt es also Menschen, die sich gerne mehr engagieren würden und
00:07:33: warum
00:07:34: klappt das dann nicht?
00:07:35: Warum ist das nicht gewünscht?
00:07:37: von wem und was sind die Auswirkungen?
00:07:40: Die Menschen wollen sich singend voll engagieren und das ist nicht immer in der Glaubensfrage.
00:07:45: Und da gibt es eine Diskrepanzsoft zwischen Pfarre und dem, der was tun will.
00:07:52: Dabei könnte gerade die Pfarrer viele Möglichkeiten bieten Leute mit ihren Charismen und mit ihren DNA einzusetzen und zum Wohlbeider beitragen.
00:08:05: Dass diese Charisman verloren gehen, den wollen sie entgegenwirken mit diesem Plädoyer für eine Kultur der Ermöglichung in unseren Pfarrern.
00:08:15: Uns interessiert jetzt einmal zunächst, wie dieses Plédoyer entstanden ist?
00:08:20: Das Plédouier ist entstanden zwischen katholischer Aktion und Pfargemeinderatsinitiative.
00:08:25: Die Pfargemeinderats-Initiative besteht aus vielen engagierten Pfargemänderäten die vor allem stellvertretende Vorsitzende sind oder waren also hochengagierte in der Pfarre.
00:08:38: Und die sehen sozusagen, dass die ehrenamtliche Funktion zu wenig Wertgeschätzung gewürdigt wird.
00:08:46: Dass sie sagen, die Möglichkeiten, die die Ehrenamtlichen bieten würden der Pfarrer nicht ausreichend genutzt werden.
00:08:54: Dieser Plädoyer für eine Kultur der Ermöglichung beinhaltet ja sozusagen Pfarrers Zentrum der Nachbarschaft zu sehen.
00:09:04: Also nicht so kommt er jetzt an mir und der noch im Glauben zu sein, sondern vielfältig sozusagen in diesem Pfarrzentrum zu agieren können.
00:09:14: Haupt- und ehrenamtliches Engagement muss gleichwertlich gesehen werden, ne?
00:09:19: Es wird so sagen.
00:09:19: das Thema Wertschätzung die war im deutschen Katholikentag gerade Und auf jeder Diskussionsplattform ist das Thema Wärtschätzung An oberster Stelle.
00:09:29: mangelnde Wertschätzungen Ich sage es ist ja schwierig.
00:09:34: denen erwarten sie Wertschätzung von den Hauptamtlichen, umgekehrt die Hauptamtliche von den Ehrenamtlichen muss eine Kultur der Wertschätzungen schaffen in dem Fall.
00:09:44: Gleichwertigkeit aller Gedauften.
00:09:47: es ist für mich sozusagen im Unziehen von ehrenamtlichem Mitarbeitern zu reden.
00:09:52: wir unterscheiden aus KAA.
00:09:54: Freiwillige also mitarbeiten sozusagen bei den Flohmarkt zu sagen, eine gewisse Zeit.
00:10:01: die sozusagen mitarbeiten bei dem Projekt im Mitarbeitenauffest.
00:10:06: Aber Ehrenamt, die ehrenamtlichen selber wollen Verantwortung übernehmen dafür stehen sie und davon wollen Sie auch gesehen werden.
00:10:14: Und darum ist es schon begriff ehrenamtlicher Mitarbeiter.
00:10:16: von wem?
00:10:18: Ist eine Abwärtung also Gleichwertigkeit der Gedauften.
00:10:22: wir sind als Priester als hauptamtlicher und das Lein getauft.
00:10:26: Und als solches wirken in der Kirche, haben sie auch unsere Aufgabe.
00:10:31: Neue Wege gehen ist für uns auch wichtig.
00:10:33: zu sagen, dass es hinausgehen wird im Fahrgebiet und nicht ins Loggen kommt alle zu mir in die Kirche.
00:10:39: Das wird sie in Zukunft nicht mehr spielen.
00:10:41: Diese vier Themen sind so ein Schwerpunkt dieses Papiers der Park-Medizinitiative und der Kartonschlechtsel.
00:10:50: Ich würde jetzt ganz Sie dazu fragen, was doch all am Zeit der Bärenegg?
00:10:53: Was ist Ihre Position zu diesem Bledoyer für eine Kultur der Ermöglichung in unseren Pfaren?
00:11:05: Ganz viele gemeinsame Anknüpfungspunkte.
00:11:08: Ich erlebe das oft als eine Herausforderung, wirklich dass das Kultur, den man noch einmal tiefer sitzt und dass das ja mitunter auch von ehrenamtlichen Freiwilligen durchaus aus dem fahrlichen Kontext eher so aus einer relativ engen Perspektive gesehen wird.
00:11:25: ich sehe da schon eine Herausforderungen jetzt zum Beispiel festgemacht an dem Projekt Kirchenschiff also Fahrkirche zur Auferstehung Christi im fünften Bezirk, wo das Projekt der Caritas auch den Kirchenraum bespielt.
00:11:41: Jetzt ummittelbar nach Ostern eröffnet wurde und wo das Herzstück dieses Projektes darin besteht einen sozialräumlichen Ansatz umzusetzen, nämlich einfach zu schauen und zu fragen was ist das?
00:11:55: Was die Menschen, die dort im Kretzelleben brauchen ihnen einen Raum schaffen, um ihre Anliegen für sie wichtige Themen umzusetzen.
00:12:06: Und die spannende Herausforderung, die jetzt darin besteht was ergeben sich daraus vielleicht für ganz neue seelsorgliche Fragerstellungen und das finde ich einen absolut spannenden Ansatz zu sagen fahre auf ganz stark von diesem sozialräumlichen Denken her zu gestalten.
00:12:25: Ich glaube, dass wir das an sich durchaus auch schon lange so eine Praxis haben nicht überall und nicht in allen Orten aber habe das selber als Fahrer ganz stark so erlebt, dass uns die Themen- und Herausforderungen nicht ausgegangen sind.
00:12:41: Barbara Rallmeier ich möchte auch von Ihnen etwas zitieren und zwar Sie haben einmal gesagt sie leiden ein bisschen an den Schwierigkeiten, die viele haben über Pfarrgrenzen oder Pfarrgemeindegrenzen hinauszuschauen.
00:12:57: Und das ist ja aber genau das, was in diesem Plädoyeur angestoßen wird, indem solche Räume eröffnet werden sollen.
00:13:06: Wie konkret äußert sich dass Sie das Gefühl haben, dass da so eine Angst ist auch ein bisschen weiter hinauszudenken?
00:13:14: Also wenn ich in meiner Pfarrung bin im zehnten Bezirk Wenn man schaut, was machen die Nachbarpfahren ist das immer schon ein bisschen gefährlich.
00:13:21: für die einen gefährlich weil man könnte ihnen ja etwas wegnehmen und für den anderen die Angst.
00:13:26: ich habe dann auch nicht die Kraft für hier.
00:13:28: Das kommt dir dazu!
00:13:29: Ich kann nicht in zwei Gemeinden gleichermaßen mich gleich stark engagieren.
00:13:34: Das ist für viele Menschen heute nicht möglich und es ist auch persönlich schwierig gebe ich schon zu weil es wirklich eine Herausforderung ist und dieses Zusammenwachsen dauert.
00:13:46: Wir haben jetzt alle diese neuen Strukturen und zwar gemeinde neu, mit allen Namen die es halt jetzt hat.
00:13:53: Und das heißt aber ich muss mein gewohntes Umfeld verlassen und gar nicht mal das gewohnte Umfeld dass ja auch schon die Offenheit für Fremde ist.
00:14:02: also Ich bin in einer Pfarre wir haben eine Gruppe von Neugetauften von ungefähr zwanzig fünfundzwanzig Iranerinnen und Iranern die bei uns Fuß fassen Das eine Herausforderung war als eine sprachliche Problematik immer auch noch gibt.
00:14:15: Und trotzdem lernen wir miteinander unterschiedliche Kulturen kennenlernen und wie können wir Glauben miteinander teilen?
00:14:24: Also das ist ja eh schon innerpfadlich, wenn ich jetzt noch hinaus schaue und gar die Kanaz weit was machen möchte, da denke ich noch gar nicht an die ganze Stadt dann wird es oft schwierig weil die denken anders sind anders.
00:14:38: Ich habe mich dort sofort mein Zuhause und das geht nicht.
00:14:41: Das stimmt!
00:14:42: Ich kann nicht so schnell wo zu Hause mich fühlen.
00:14:45: Und das sind diese Sachen, die sich alle zusammentreffen und meins verlassen, dass andere anschauen da zu sein.
00:14:55: Ich glaube, dass vieles halt mit Offenheit ist.
00:15:00: Wir sind jetzt zehn Jahre Pfarrer neu – es gibt immer noch sehr unterschiedliche Denkarten in den drei Gemeinden.
00:15:09: Jetzt will ich gerne nochmal auf diese Räume zurückkommen!
00:15:13: Es geht hier um jetzt wieder in diesem Kulturwandel, der in den Pfahren da angestoßen werden möchte ihrerseits.
00:15:22: Also von der Vangemene Ratsinitiativa und von einer katholischen Aktion Wien.
00:15:27: Räume, um sich zu treffen, Räumen zum Spielen heißt sie auch aber eben auch Räime der Spiritualität.
00:15:35: und Räumete Begegnung mit Gott und den Menschen.
00:15:39: ist nicht die Gefahr dass das was halt das Wesentliche eigentlich bei einer Pfarris oder das Herzstück, dass das nämlich der Glaube und die Spiritualität ein bisschen zu kurz kommt.
00:15:50: Auch jetzt zum Beispiel wie Sie das Projekt Akaritas beschrieben haben ist ein ganz tolles Projekt aber geht dann nicht etwas
00:15:57: verloren?
00:15:59: Oder anders gefragt – Wie könnte man das trotzdem lebendig halten?
00:16:03: Also für mich ist eine katholische Aktion immer sozusagen Pfarrer- und Gesellschaft.
00:16:12: Es ist nicht getrennt zu denken, also wir sind keine Organisation die nur in der Gesellschaft wirkt sondern die Spiritualität.
00:16:19: Die Pfarre das ist Heimat.
00:16:21: es macht uns auch aus, die Gruppe in den Pfahren und darüber hinauszuwirken.
00:16:27: Das wäre ein wesentlicher Punkt für uns.
00:16:30: Das Zweite ist genau die Spiritualité.
00:16:33: dass sagen unsere unser Angebot auch und die vielfältige Spiritualität die es gibt die auch angeboten werden könnte, ist auch in der Gesellschaft sehr oft gefragt.
00:16:48: Es ist ja nicht so dass die Gesellschafter immer nur ich will mich treffen und das machen sondern ich will auch ruhe Stile finden, auch das ist Spiritualität.
00:16:57: Ich will gemeinsam etwas zu machen Und warum sollen unsere Stärke nicht dazu nutzen Leute euch reinzuholen?
00:17:06: Die habe schon zuerst gesagt es ist auch wichtig Auch ohne vorbehalte Leute mehr hereinzuholen, dass sie sich engagieren können für ihre Idee.
00:17:16: Für ihre Aktivität, für ihr Vervorhaben und dann aber in Verbindung treten auch mit dem was uns ausmacht, mit dem Thema Spiritualität?
00:17:27: Ich glaube das Thema Kulturwandel an sich ein zentrales Thema des ganzen Dürzes Handprozesses ist, wobei ich auf den Eindruck habe, dass in den letzten Jahren Dieser Prozess dann unmittelbar spürbar wird, wenn es einfach um Strukturvereinungen geht.
00:17:46: Und das wäre schon meine Hoffnung, dass das auf Zukunft noch einmal viel stärker sich auch in die Richtung entwickelt zu sagen Es geht um eine neue Form des Kirche Seins In der Welt von heute und wir sind Kirche nicht für uns selber da so wie sie ja so das zweite vatikanische Konzil in der Kirchenkonstitution davon geredet hat.
00:18:06: So Kirche ist Sakrament Das heißt Zeichen und Werkzeug.
00:18:10: Und jetzt sage ich es so ganz frei mit meinen Worten, dass Menschen Gott auf die Spur kommen und das Menschen zusammenfinden.
00:18:16: Also Kirche hat von ihrem Selbstverständnis des Konzils einen ganz wesentlichen Beitrag zu leisten Leute zusammenzubringen.
00:18:24: und wenn das Parfis das leistet dann hat das glaube ich da auch ein ganz viel Potenzial.
00:18:29: Und zum Thema Spiritualität meine ich, dass christliche Spiritualität ja ganz fundamental darin besteht.
00:18:40: Dass sie beide Bohle miteinander verbindet.
00:18:42: Also Gott begegnet uns inmitten dieser Welt.
00:18:46: Ganz konkret auch in den Notleidenden und Herausforderungen unseres Lebens.
00:18:52: Ich sehe das als ein durchaus wichtiges Zukunftsprojekt einfach viel Aufmerksamkeit dafür zu haben, wie können Pfarrn einfach qualitätsvolle Orte sein wo Menschen so eine Aufmerksamkeit für Gott aus der eine verstärkte Aufmerksamkeit für Mitmenschen erwächst einfach einüben können.
00:19:16: Also fahre ich ganz konkret auch als Lernort von Spiritualität die letztlich auch dazu befähigt, sich umso bewusster auf das Leben und auf Menschen in aller Unterschiedlichkeit einzulassen.
00:19:30: Ich möchte da aufgreifen nur ganz schnell.
00:19:33: Man begegnet Gott in jedem Menschen – und alleine das schafft schon Spiritualität!
00:19:38: In jedem Einzelnen begegnete er mir, begegneten sie mir.
00:19:44: Und ich glaube einfach dass alle Mitarbeitenden fahren im Gemeinden Spiritalität in sich tragen und nur so kann sie entstehen.
00:19:54: Der eine Teil ist der Teil, der im Gotteshaus passiert, in Gottesdiensten geschieht.
00:20:01: aber das alleine damit kommen wir gerade nicht mehr so gut an bei Menschen weil Sie unsicher und oft weit weg sind.
00:20:08: also ich merke es bei erstkommenden Vorbereitungselternabenden.
00:20:11: also ich kann immer noch eher diese praktischen Dinge aufzählen und weniger die Theologie bringen Wie Menschen fremd sind, wie sie sagen.
00:20:20: Ich komme lieber zum Kindergottesdienst am Palmsonntag weil ich weiß nicht, wie soll ich über das Sterben Jesu sprechen?
00:20:26: Und dann sitzen da nicht nur fünfzehn Kinder sondern genauso viele Elternteile die sich das auf diese Art anhören wollen.
00:20:34: oder ich bin Begräbnisleiterin und ganz oft kommt da die Frage ja, ich kann nicht so gut an Gott glauben!
00:20:39: Ich weiß nicht wie es geht.
00:20:41: und dann bin ich als Vertreterin der Kirche, als Vertreterin dieses Glaubens Und kann sagen, ich glaube das was ich sage und vielleicht kann ich sie mitnehmen.
00:20:51: Vielleicht ist ihr Weg so machbar?
00:20:54: Ich glaube dass es diese kleinen Begegnungen sein müssen bei uns.
00:20:59: Es ist schön ein Abendgebiet in einer Kirche zu haben wo ich mich selber wohlfühle und aufgehoben fühle aber um Menschen zuerst mal dort hinzubringen brauche ich die Alltagsbegegnung.
00:21:11: Ich möchte noch zwei Beispiel dazu geben.
00:21:14: Es gibt viele Gruppeln, Personen die sich im Thema Umwelt wiederfinden.
00:21:21: Also einsetzen für die Umwelt Nachhaltigkeit und so weiter.
00:21:26: Und die Pfarre hat viele Räume und kann Räumen bieten.
00:21:31: Da ist zuerst gar nicht das Thema Glaube Aber irgendwann sieht man dass das Thema Schöpfung ist.
00:21:37: bei beiden Das Schöpfungsthema ist wichtig oder auch beim Thema Flucht Beim Klimaflucht ist zuerst muss geholfen werden.
00:21:47: Da wird nicht gefragt wer hilft, sondern es soll jemand da sein und dieser jemand oder diese Frau sollte Platz haben und Möglichkeiten haben und holt die Flüchtlinge und begleitet die Flüchtinge auch in der Verbindung dass die Pfarrer den Platz bietet.
00:22:04: er gibt sich dann sozusagen auch das dies eine Aufgabe der Kirche ist und Verantwortung der Kirchen
00:22:12: gerne noch insofern weiter fortführen, dass ich denke das Gelebtispiratualität auch konkrete Übungsräume braucht.
00:22:22: Also mir persönlich ist es wichtig, dass sich eine regelmäßige Zeit der Stille habe und hab's in der Pfarre auch erlebt als ich Pfarrer war, dass Ich so einen monatlichen Abend angeboten habe und immer wieder die Rückmeldung kamen.
00:22:35: wenn wir das gemeinsam tun Dann geht das gut und dann tut mir das gut, aber alleine fällt es mir so schwer.
00:22:40: Und genau das kann eine Chance sein auch solche Räume des ganz konkreten Übens zu schaffen oder auch in einer Pargemeinderatssitzung zum Beispiel einfach diese Phasen sei es dass das ein Bibelteilen ist, sei es das einfach ein gemeinsames Rückschau halten ist was sich sonst gut gelungen und auf diese Art und Weise auch letztlich eine Form der Danksagung.
00:23:00: Oder sei es auch bei Gottesdiensten mit Firmen oder ich mache das eigentlich fast immer so, wenn ich Firmlinge treffe.
00:23:07: Dass sich dann in ein paar Momente der Stille mit ihnen halte und sie Einlader einfach nachzudenken.
00:23:11: Und worum möchtest du den Heiligen Geist?
00:23:13: Bei deiner Firmung für dich ganz persönlich, ganz konkret bitten und habt den Eindruck dass er sich da weitestgehend ganz erfolgreich darauf einlassen und dass ihnen das eigentlich gut tut, so einen Stück diesen Rahmen zu bieten.
00:23:24: aber da muss wer die Initiative ergreifen.
00:23:26: Also Sie haben jetzt schon sehr viele schöne Initiativen und Ideen vorgestellt.
00:23:32: Jetzt
00:23:33: konkret gibt es vielleicht schon Pfarren, wo diese Kultur der Ermöglichung schon sehr umfassend umgesetzt wird also wo es ein gutes Miteinander gibt von ehrenamtlichen Hauptamtlichen eine Wertschätzung einer gegenseitigen, wo viel möglich ist, wo solche Räume in welcher Gestalt auch immer aufgehen.
00:23:59: Und wenn es das noch nicht gibt, wie könnte das aussehen in Ihrer Vorstellung?
00:24:04: Also ich bin schon überzeugt dass es diese Räume gibt.
00:24:07: Dass es vielleicht jetzt nicht umfassend flächendeckend ist in einer Pfarrer aber dass es sehr wohl einzelne Punkte gibt wo man's wirklich fühlt.
00:24:15: Das was ich vorhin noch ansprechen wollte ist vielleicht dieses Frauenthema dass wir ja in einer kirchlichen Welt leben in der letztlich immer noch Männer sprechen.
00:24:25: Wir sprechen von jedem Gottesdienst und es steht ein Mann vor.
00:24:28: Und wenn wir da es weiten könnten, wenn wir aufmachen können, dass die Spiritualität von Frauen sich ein bisschen unterscheiden darf.
00:24:36: Weil ich finde das machte die Fülle unseres Glaubens aus, dass Männer und Frauen unterschiedlich denken.
00:24:41: Dass ich jeden annehme, dass ich nicht sage nein bei euch geht's nicht so gut weil ihr seid anders denkend als ich.
00:24:49: Ihr fühlt anders, ihr liebt anders wenn ich das öffnen kann, dass es dann weitergehen könnte.
00:24:55: Also ich glaube einfach, dass die Stimme und die Form wie Frauen glauben noch viel mehr Platz finden muss.
00:25:04: Ich würde gerne ein Beispiel aus dem Weinviertel aufgreifen, Pfarrverband Leiser Berge wo ich schon seit mittlerweile mehr als zwanzig Jahren regelmäßig mittlerweile in unterschiedlichen Rollen auch mich ein bisschen mit einbringen Und wo ich viel Freude habe, dass es so ein ganz kleines, ganz konkretes Projekt vor einigen Jahren war.
00:25:26: mal die Bitte an mich ob ich sie vor Ort unterstützen könnte.
00:25:31: So bei Exerzitzeln im Alltag.
00:25:33: Dann haben wir das in der Fastenzeit damals gemacht und dann hatte ich den Eindruck das ist gut gelaufen.
00:25:39: Eine engagierte Gruppe war berührend, wie die Leute sich eingelassen haben.
00:25:42: Aber das können sie eigentlich selber und seither machen es sich selber!
00:25:45: Und ich habe.
00:25:45: einfach ist nicht viel Freude zu erleben, wie Sie da selber die Verantwortung übernommen haben und jetzt auch mitzubekommen, wie sich der Kaplan damit drauf einlässt und da im Miteinander einfach ganz konkret was entsteht.
00:25:58: Ich glaube auf solche Sachen kommt es an dass genau diese Validät möglich wird.
00:26:02: Menschen trauen sich das zu und machen dann noch die Erfahrung ja genau wir können das wirklich gemeinsam umsetzen.
00:26:09: Menschen trauen sich das zu und es wird ihnen auch zugetraut.
00:26:13: Richtig, genau!
00:26:14: Beide, beide Dynamiken.
00:26:18: Eine ganz kurze Frage, das war ein sehr schönes Beispiel.
00:26:20: Ich würde Sie noch bitten, Pastoralinsleiter Berenek Wollen sie vielleicht etwas zum angesprochenen Thema der Frauen sagen?
00:26:27: Weil es sehr viele die sich ehrenamtlich engagieren sind Frauen Ja und da ist tatsächlich ja ein Ungleichgewicht
00:26:34: da.
00:26:37: Da ist ein Ungleichgewicht da.
00:26:41: Also ich glaube, dass es dadurch aus... auch viele Gestaltungsspielräume vor Ort gibt.
00:26:48: Bei dem besackten Beispiel sind das zwei Frauen, die da die Initiative ergriffen haben und ich glaube dass das in ganz vielen Pfahren in ähnlicher Weise läuft.
00:26:56: aber was du angesprochen hast ist natürlich auch ganz besonders das Thema der Gottesdienstgestaltung und des Sonntags Gottesdienstes, besonders jetzt das sonntaglichen Eucharistiefeier wo es glaub' ich durchaus auch an vielen Orten ganz gut gelingt Spielräume auszuloten.
00:27:18: Ein konkretes Feld sind Kinderwortgottesdienste, ein konkretes Feld sind auch gemeinsam gestaltete Predigten.
00:27:26: also ich glaube es lässt sich ja einfach.
00:27:28: im Blick auf die Rollenverteilung ist das ja eigentlich von der Liturgie intendiert.
00:27:34: und gerade auf das Thema Predigtgestaltung glaube ich dass auch in derzeitigen ganz offiziellen Rahmen gerade im Sinne unterschiedliche Menschen bringen sich zum Beispiel in der Gestaltung auch der Predigt mit ein, gibt es glaube ich einiges an Spielräumen die sich jetzt schon nützen lassen.
00:27:54: Aber zwei Personen da ist Luft nach oben.
00:27:59: Wir haben eine Menge von diesem Kulturwandel gehört.
00:28:01: Sie haben auch sehr konkrete Beispiele genannt wo man noch arbeiten könnte oder wo man ansetzen könnte.
00:28:08: Jetzt bleibt natürlich schon die Frage, wenn uns dieser Kulturwandel nicht gelingt.
00:28:12: Was heißt das für unsere Pfarrern?
00:28:15: Wir sehen in der Struktur der Pfarrer, so zu sagen, welche funktioniert und welche nicht funktioniert.
00:28:21: Ich selber meine Leiber gespürt zu sagen wie das Thema Schlüssel Wer bekommt einen Schlüssel, eine dermaßen hierarchische Form ist Das Pfarrn mehr dazu überlegen als für ein Gottesdienst.
00:28:39: Und ich denke, das muss man mir wegbekommen.
00:28:42: Zuerst als Thema zum positiven Beispiel.
00:28:44: wir verstehen Christi im vierten Bezirk ist ein positives Beispiel wie die Pfarre einen neuen Schwerpunkt bekommt eine Pfarre sich ganz schwierig selber trägt und von diesem Pfarrn haben wir sehr viele.
00:28:59: und wenn wir das nicht schaffen dass für Pfarr auch vielleicht mit Schwerpunkte neue Füllen und Neugestalten und auch das Thema sozusagen wie Frauen zu sagen Verantwortung, ohne dass sie von oben herab gegeben sein muss bekommt.
00:29:13: Dann sind wir in den Schritt weiter.
00:29:16: Aber wie gesagt ich erlebe so parieren.
00:29:18: Ich liebe parieren nicht davon hauptso ehrenamtlich oder priesterzuernamtlich und auch unterehernamtlichen.
00:29:25: Für uns ist es sagen auch aus katholischer Aktion ein ganzes Problemfeld zu sagen Ehrenamtliche die nicht aufhören können.
00:29:33: Die vielleicht sonst keinen Sinn finden im Leben außer das sie immer immer weiter weiterhin in der Pfarrer arbeiten und auch damals ein kultures Wandelsseier.
00:29:42: Ich muss einen Beginn haben, ich muss auch ein Ende haben, mein gutes Jahr.
00:29:47: Sonst ist das immer Konflikt und diese Konflikte machen oft vieles kaputt was Gutes aufgebaut
00:29:52: wurde.".
00:29:54: Das sozusagen auch dann die Jungen mal zum Zug kommen oder?
00:29:57: Ja wir würden zwischen Jung und Alk unterscheiden.
00:30:01: es gibt einfach jeder kennt aus seiner Pfarrere die Typinnen dieser Sorgen Immer schon da waren, immer schon da sind und sagen das ist doch nie gelungen.
00:30:14: Das kann es nicht geben und das ist hemmend.
00:30:19: Sondern Leute zu finden die in Bewegung sind, die neu schaffen.
00:30:25: Und da gehört auch eine Kultur sozusagen des Kommens und des Genes.
00:30:30: Ja aber zurückgehend auf die Gleichwertigkeit aller Getauften... Gleiche Berufung braucht es dann trotzdem ganz konkret Beauftragungen, damit sowas gelingen kann.
00:30:40: Weil solange immer wieder gesagt werden kann.
00:30:43: jemand macht sich wichtig und muss ständig in Kontakt treten mit jemandem dass man es auch wirklich tun darf.
00:30:51: so wird kein Kulturwandel möglich sein weil einfach wenn ich ständig damit beschäftigt bin rückzufragen und nicht in Selbstverantwortung auch arbeiten dürfen.
00:31:00: und da geht's jetzt nicht darum Priestern etwas wegzunehmen, was ihr priesterliches Amt ist.
00:31:06: Abgesehen davon dass man nachdenken muss ob man nicht Diagon in den Wein kann.
00:31:10: das ist aber ein gesamtkirchlicher Schritt dem wir nicht aus dem Blick lassen dürfen.
00:31:15: Aber ich glaube da es ganz klare Beauftragungen geben muss für Aufgaben und egal ob ehrenamtlich oder hauptamtlich Wir müssen uns dieses amt teilen diese seelsorgeamt nämlich.
00:31:28: Grundsätzlich bin ich beauftragt durch die tauffe Mitzuarbeiten am Reich Gottes, mit zu arbeiten am Gelingen der Gemeinschaft.
00:31:38: Und das kann nur durch ein Miteinander auf Augen und auf Ohrenhöhe auch gelingen.
00:31:44: Und dann braucht es natürlich sozusagen vor Ort auch konkrete Strukturen.
00:31:50: wie kann ich da aktiv werden?
00:31:53: Ich glaube jetzt auch, dass für eine Kultur der Möglichkeit insgesamt einfach Rollenklarheit – also für die Hauptamtlichen haben wir als Instrument zum Beispiel die Kooperationsvereinbarung das Pastoral-Hauptamtliche untereinander klären.
00:32:09: Wer ist wofür zuständig?
00:32:10: Weil das ziemlich vorteilhaft ist und das finde ich im Blick auf alle anderen Engagierten in einer Pfarre genauso wichtig.
00:32:20: wird man im Einzelfall schriftlich machen, kann es hinmachen oder erlebst du in den ländlichen Pfahren oft dass diese Rollenklärungen einfach klar sind weil sie durch lange Zeit hindurch institutionalisiert sind.
00:32:31: Da muss man ein bisschen einen Gefühl dafür entwickeln.
00:32:33: aber viele der kleinen Pfahren funktionieren ja genau deshalb.
00:32:36: oder die Pfarn die funktionieren funktionieren auch genau deshalb weil es vor Ort engagierte Leute gibt die einfach mit einer unglaublichen Treue und einem langen Atem einfach Sorge tragen Kirche aufsperren bis über die Leitung des Wortgottes, Dienstes bis zur Krankenkommunion und vielen anderen Aufgaben.
00:32:54: Was das Thema Kulturwandel insgesamt betrifft also ich denke wir stehen kirchlich und es betrifgt ganz besonders die fahrliche Landschaft einfach in einem ganz großen Transformationsprozess der spannend ist.
00:33:07: Das heißt auf Zukunft hin bin ich da zuversichtlich.
00:33:10: Es wird Orte geben die sich...das ist ja jetzt durchaus auch zu merken fahren, die sich ganz vital entwickeln und wo sich auch Schwerpunkte rauskristallisieren.
00:33:19: Also ein Thema was du angesprochen hast bei euch das Thema wachsenden Taufe mit Menschen aus dem Iran.
00:33:25: Das hat ja niemand strategisch geplant sondern das hat sich dort so entwickelt wahrscheinlich auch ein Stückchen auf dem Hintergrund der Steiler vielleicht mit inspiriert als ein Faktor.
00:33:36: aber wenn es die Pfarrer nicht mittragt wäre es trotzdem nicht so geworden und es wird wahrscheinlich auch auf Zukunft sterben.
00:33:44: angeben, also dort wo sich keine Kultur wandelt und weil sie und wo sich halt gar nichts wandelt.
00:33:49: Und wo dann halt auf Dauer auch gar nicht mehr viel Leben da sein wird.
00:33:54: Das wünsche ich mir für möglichst wenige Orte ja aber ist wahrscheinlich auch eine nüchternere Realität so.
00:34:01: Danke Markus Berneck, Barbara Radelmeier und Reinhard Bödenau für eine spannende Diskussion.
00:34:07: Ich würde gerne eine ganz kurze Abschlussrunde machen.
00:34:10: kann jeder von Ihnen, jede von Ihnen eine ganz kurze Wunsch formulieren.
00:34:15: Vielleicht wirklich nur so ein Satz?
00:34:17: Einen Wunsch
00:34:18: für
00:34:19: die Pfaren, für das Leben im Pfaren wie sich das hoffentlich gestalten wird in Zukunft und in der sehr nahen Zukunft
00:34:27: schon!
00:34:28: Der Wunsh ist dass wirklich auf Augenhöhe miteinander gearbeitet wird, dass Frauen und Männer jeden Alters miteinander leben können und in gleicher Verantwortung für diese Kirche sind.
00:34:41: Und nicht, weil ich es schon lange mache darf ich weiter sein sondern neue alte aber Frauen und Männer und die Kinder- und Jugendlichen eine Stimme bekommen, die notfalls auch mal durch den Erwachsenen noch vertreten sein muss, weil sie's nicht selber können noch Aber wo diese Chance besteht sie zu hören Sie wahrzunehmen und ihnen Raum zum Leben zu bieten, weil Leben auch Glauben heißt.
00:35:09: Eigentlich starker hast du im Impuls der Synodalität heraus so die Augen aufmachen, die Ohren aufmachen aufeinander hinhören voneinander und miteinander zu lernen und einfach die Herausforderungen wahrnehmen, die uns in unserem Umfeld entgegenkommen und dabei zu entdecken wie uns in all dem ja auch Gott schon längst entgegend kommt.
00:35:31: Kurz gefasst ist Synodalität die Bereitschaft hinzuhören, der Mut zum offenen Wort und sich darauf einzulassen dass aus vielen unterschiedlichen Menschen und vielen unterschiedlichem Perspektiven eine gemeinsame neue Perspektive erwachsen kann.
00:35:46: Das ist anspruchsvoll aber spannend.
00:35:48: Synodality ist auch für mich ein wichtiger Prozess.
00:35:52: oder muss man auch mehr das Thema zuhören lernen nicht beim Zuhören immer schon die Antwort formulieren im Kopf?
00:36:00: dann werden wir neue Ideen Platz geben, neue Räume öffnen und neue Gruppen und Menschen finden.
Neuer Kommentar