Lebenswege mit Veronique Gorris

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00:00:08: Da habe ich was geschenkt bekommen, in meinem Naturell.

00:00:11: Ich kann so viel Freude erleben und ich kann mich über soviel freuen!

00:00:19: Was denke ich?

00:00:20: Was fühle ich und was mache ich?

00:00:22: Und mit Bewusstheit und Achtsamkeit ja durchs Leben gehen... Also meine Botschaft ist Liebe, Freude, Dankbarkeit.

00:00:51: Weronik Goris geht's mit Liebe, freude und dankbarkeit durchs leben und am liebsten im Dreivierteltakt.

00:00:59: Ja, der dreiviertel Tag ist sicherlich etwas was schön wäre wenn das ein bisschen einen Platz bekommt.

00:01:10: Aber auch diese Klänge gehören zu ihr.

00:01:40: Manchmal klingt es so.

00:02:01: So verschieden die Musikrichtungen, die ihren Lebensweg begleiten, so vielfältig sind auch die Erfahrungen, wie Weronik Goris geprägt haben und von denen sie uns heute ein wenig erzählen wird.

00:02:14: Sie ahnen vielleicht... Diese in einer fünfundzwanzigminütigen Sendung unterzubringen, ist eine Herausforderung.

00:02:22: Aber wir versuchen es!

00:02:24: Veronica Goris ist in Wien geboren und hat hier Medizin studiert und begonnen als Ärztin zu arbeiten.

00:02:31: Sie ist verheiratet, hat drei Kinder und ist mittlerweile mit Begeisterung Großmutter.

00:02:37: Soweit so richtig und auch darauf beschränkt wäre es vermutlich ein erfülltes Leben geworden.

00:02:44: Doch... Der Wiener Walzer ist eben nicht alles im Leben von Veronika Goris.

00:02:49: Ich habe in Wien den Turnus gemacht, dann habe ich physikalische Medizin als Facharzt-Ausbildung begonnen und habe das auch zweieinhalb Jahre gemacht und da ist mir Feldenkreis über den Weg gelaufen und dann bin ich nach Amerika gegangen habe dort bei Feldenkreis selber noch das Glück gehabt in dem Professional Training Bewusstheit durch Bewegung, ernannte es im Original Awareness through Movement.

00:03:13: Ich finde Awareness so ein schönes Wort Wahrnehmung, Wachheit.

00:03:18: Ja und da wurden dann meine künstlerischen Talente so freigelegt wieder.

00:03:27: Durch Körperarbeit, durch Bewegungsarbeit – das war hochinteressant!

00:03:32: dass es klar war, ich möchte auch was Künstlerisches noch machen und bin dann von der Uni-Klinik mitten oder im letzten Drittel der Facharztausbildung in die Leucockschule nach Paris in eine Bewegungstheaterschule gewechselt.

00:03:47: Angeschlossen war ein Laboratorium für Bewegungsstudien an der Uni dort.

00:03:51: das war natürlich wunderbar weil dann war das irgendwie nur so noch eine Verbindung Medizin und Künstlersches gewittert, da werde ich was zusammen tragen

00:04:02: können.".

00:04:03: Und genau so kam es dann auch.

00:04:05: Heute blickt Veronik Goris auf mehr als dreißig Jahre Seminar- und Konferenztätigkeit zurück in denen sie viele Menschen darin begleitet hat ihre Talente ihr humanen Potenzial wie Sie es nennt zu entfalten.

00:04:21: Aber auch das ist noch nicht alles.

00:04:24: Mit knapp über dreißzig Jahren lernt sie ihren Mann kennen weitreichende Folgen haben wird.

00:04:30: Oh, das ist eine wunderbare Geschichte die vor vierzig Jahren stattgefunden hat und ich danke für diese schöne Frage weil er sich heute so sitzt hat natürlich sehr viel mit einer sehr sehr schönen Partnerschaft zu tun die mir das Leben geschenkt hat.

00:04:47: und schick voraus Partnerschaften kann man auch nähern.

00:04:50: also es ist nicht so dass einem das alles alltäglich geschenkt wird aber wenn wir offen sind dann können wir daraus auch ein Meisterstück machen.

00:05:01: Also meinem Mann habe ich kennengelernt, wie die Zufälligkeiten im Leben sind bei einem Feldenkreiskurs, den ich in der Steiermark gegeben habe von einer Frau angesprochen, die gesagt hat sie möchte mich gern einladen ob ich einen Kurs in Tirol gebe.

00:05:15: und der Kurs hat in Südtirol stattgefunden Und ich bin dort hingefahren.

00:05:20: Es war für eine Woche und im Laufe dieses Kurses, naja, ich kann schon vorausschicken wer wird dort mitteil genommen haben?

00:05:26: Mein Mann hat dort mit teilgenommen!

00:05:29: Und im Laufe dieses Kurses mache ich ein Angebot, das ein wesentlicher Teil meiner Arbeit ist.

00:05:34: Nämlich biete den Leuten Traumreisen an!

00:05:37: Also man legt sich in tiefen Entspannung auf dem Boden und ist aber ganz da nur sehr tief entspannt... ...und dann lade ich zu einer Traumreise ein wo man sich einen Blatt sucht, wo er sich ganz wohl fühlt und wo man das Gefühl hat man darf sich entfalten, man ist erwünscht, man is willkommen Und wen sieht man, und was hört man.

00:05:58: Und welches Gefühl hat man?

00:06:01: Also da in diese Ressourcen und diese innere Stimme weg von den Konditionierungen weiter tiefer in den Wesens kehren.

00:06:08: Ich habe das Angeboten noch zu einem schönsten Musikstück, die es gibt – nämlich dem Köln-Konzert von Keith Jarrett!

00:06:15: Dass ich immer noch als eines der schönsten Improvisationsklavierstücke empfinde.

00:06:49: Gut nach diesem Angebot kam mein Mann in der Pause auf mich zu und sagte, ich muss mir jetzt etwas erzählen.

00:06:56: Weil er hat so was Schönes erlebt!

00:07:00: Er ging mit einer Frau über eine Wiese und wir gingen Hand-in-Hand.

00:07:10: Und als er gesagt hat, wir haben diesen ein Pfeil ins Herz bekommen, den man sonst so überall sieht dieser gewisse Engel mit Pfeilen und Bogen der dann direkt ins Herz trifft.

00:07:27: Und ich habe mich im nächsten Moment sagen gehört dass wir sind wir!

00:07:33: Und er war beide über dreißig mein Mann und ich und er hat nicht die Frau gesehen das ich das bin sondern er hat nur eine Frau gesehen aber auch kein klares gesehen Und er war sprachlos.

00:07:47: Also, und ich war so klar... also mich hat der Armopfeil getroffen!

00:07:51: Es war klar das ist mein Lebensmann mit dem möchte ich meinen Leben verbringen, mit dem will ich meine Kinder bekommen und unsere Kinder natürlich und so war es.

00:07:59: Und seit vierzig Jahren sind wir ein paar.

00:08:13: Und gemeinsam wagen sie dann die nächste große und mutige Veränderung?

00:08:19: Also mein Mann hatte Als einjähriger Kinderlebung und hat seit seiner Kindheit gewusst, er möchte etwas für Kinder machen weil er in der Schulzeit gelitten hat.

00:08:29: Er wurde halt mit einer kleinen Einschränkung in einem Bein auch nicht als ganze Person wahrgenommen.

00:08:38: Er hat das Gefühl gehabt, es geht alles über Noten und Leistung.

00:08:41: Und er als Mensch kommt zu kurz.

00:08:44: Als wir uns kennengelernt haben, hat er gesagt sein Lebenstraum ist eine ganzheitliche Schule wo Kinder wirklich humanistisch begleitet werden.

00:08:52: Das möchte er verwirklichen.

00:08:54: Daraufhin habe ich mit meinen ganzen Humanpotenzial Wegen und Nachentwicklungserfahrungen, wo ich bei Menschen immer gesehen hab was kann Wunderbares frei werden wenn man ihnen hilft das ans Licht zu tragen?

00:09:08: und was eigentlich eine große Gabe ist.

00:09:11: Ich habe gesagt, ich unterstütze dich

00:09:12: dabei.".

00:09:14: Und dann hat er von Rebecca Mauricio Wilde, die hatten in Ecuador ein andersartiges Schulkonzept verwirklichen können gehört und hat mich gefragt, ja gehen wir nach Ecuador?

00:09:24: Er möchte das Kädat lernen!

00:09:27: Und ich hab zugesagt, wir hatten schon zwei Buben mit drei und einem Jahr Und wie schon alles vorbereitet war, dass das schon alles abgeschlossen war hier in Österreich und wir uns vorbereitet haben.

00:09:42: Wir gehen für neun Monate nach Ecuador.

00:09:44: Bin ich schwanger geworden mit dem dritten Kind?

00:09:46: Ich bin ja mit einer dreimonatigen Schwangerschaft nach Ecuador gegangen.

00:09:50: Den Dreijährigen an der Hand, den Einjährigen im Arm... ...und neunzig Kilo Gebäck.

00:09:55: also jeder hatte drei Mal Drei Koffer hatten wir mit!

00:09:59: Das war mein mutigster Schritt.

00:10:03: Das war dann noch mutiger als alles andere, würde ich sagen.

00:10:06: Das war eine Andenexpedition weil das war unglaublich in den Neunzigerjahren in Ecuador.

00:10:11: also das war unvorstellbar.

00:10:13: wir haben dann neun Monate ohne Waschmaschine drei Jahre ohne eigenes Telefon im Haus unvorstellbar, was dann alles gekommen ist.

00:10:22: Gut meine Tochter ist in Ecuador geboren und dann kam wieder etwas das jetzt vielleicht eine Essenz ist.

00:10:29: Das Konzept war sehr interessant und mein Mann hätte das integriert.

00:10:32: In andere Dinge hat schon eine Montessori Ausbildung gehabt damit Waldorf zufrieden und Retscho und Frené und so.

00:10:39: also der hat schon sehr viel reformpädagogisch sich bewegt gehabt.

00:10:44: Als wir zurückgehen wollten habe ich in Ecuador einen Traum gehabt Und in dem Traum hat mir eine Stimme gesagt, wirklich wortwörtlich.

00:10:53: Ihr sollt den Ecuador bleiben, ihr habt eine Mission zu erfüllen und ich bin schweißgebadet und zittern aufgewacht und hab das meiner Mann mitgeteilt.

00:11:02: und mein Mann hat gesagt okay dann lass uns jetzt hierbleiben.

00:11:06: haben wir nicht gedacht dass das dann für dreißig fünfunddreißig Jahre sein wird?

00:11:11: aber jetzt mal bleiben wir da entstanden.

00:11:19: Und über dieses ganze Schulkonzept will ich jetzt nicht ausschweifen, sagen Sie es ist nur ein ganzheitlicher Ansatz wo Kinder mit Respekt humanistisch begleitet werden, wo sie eben hier in Herz und Hand entwickeln dürfen und wir haben mit unseren drei eigenen Kindern und vier indigenen Kindern begonnen und heute sind das fast fünfhundert Schülerinnen und Schüler von zwei bis achtzehn Jahren Und wir integrieren ganz viele reformpädagogische Konzepte.

00:11:50: Wir haben sozusagen was Eigenes auf die Beine stellen dürfen, ja und deshalb sind wir in Ecuador geblieben weil ich einen Traum hatte.

00:12:03: Ja richtungsweisende Träume oder aber jeden Augenblick kann auch von jemandem Menschen ein Hinweis kommen.

00:12:11: Man weiß nie wann man den Hinweis bekommt.

00:12:13: er muss offen bleiben.

00:12:17: Aber das finde ich ja, das finde

00:12:21: nicht das Mutigste

00:12:23: auf einem Traum.

00:12:24: Ja, aber da auch mein Mann, der Tiroler.

00:12:28: Also ich Wienerin, er Tiroler.

00:12:30: Ich ständig im Dreivierteltakt und Donauwalzer ist in meinem Leben ein Tanz.

00:12:35: und ja fröhlich und alles.

00:12:37: Und mein Mann ist dann der Dreitausende, der dastehen bleibt und auf Handschlag werden die Sachen natürlich fixiert und die Ruhe wecken steht dann wie Fels in der Brandung.

00:12:48: also Die Kombination hat sich schon bewährt.

00:12:53: Auf das Thema

00:12:54: Mut

00:12:55: müssen wir noch einmal zu sprechen

00:12:56: kommen.

00:12:57: Also in meinem Fall muss ich sagen, dass sich dieser Ausbildung bei Feldenkreis unglaublich viel verdanke.

00:13:04: er hat meinen Mut freigelegt.

00:13:07: Muss ich wirklich sagen?

00:13:08: Ich war vielleicht immer schon ein mutiger Mensch also als Kind bin ich über die Donau überqueren geschwommen als acht neunjährige natürlich mit Erwachsenen aber das ist ja auch glaube ich mutig wenn ich rückblicke.

00:13:22: Aber mit Feldenkreis, da in diesem M-Hörstraining.

00:13:26: Da hat uns dieser Meister der Bewegung innerhalb von neun Wochen ... Wir waren um die Zweihundertsechzigteilnehmer von Achtzehn bis Sechzig.

00:13:35: Ich war damals achtundzwanzig und er hat uns so toll im Körper wieder organisieren geholfen dass wir am Ende dieser neuen Wochen fast alle frei im Raum Kopfstand stehen konnten.

00:13:50: Also ich habe nicht einmal mehr eine Wand gebraucht und auch niemand, der hinter mir steht weil mein Körpergefühl wieder so wachgerufen wurde.

00:13:58: Und da hab' ich mir gedacht aha also wenn ich uns so viele Menschen hier frei im raum Kopf stehen können Wenn man sich richtig organisiert dann kann ich ja vieles im Leben größte Schub meinen Mut freizulegen.

00:14:18: Und den Mut, es gibt immer Schubs im Leben wissen Sie?

00:14:21: Es gibt immer, man weiß nie in welchem Moment jemand einem das richtige Wort sagt weil dass ich dann in die Lokogschule nach Paris gewechselt bin.

00:14:30: Ich habe ja auch noch nicht gewusst, dass sich die Facharztausbildung nicht wieder zurückkommt und weiter macht aber dass ich das überhaupt gewagt hab waren eine Hand voll wichtiger Freunde.

00:14:40: Das sind dann die echten Freunde, die das gewusst haben und die Maria Bill.

00:14:47: Ich habe die Maria-Bill dazufällig gesprochen und Le Coq hat in seiner Ausbildung Feldenkreisbewegungselemente sehr viele verwendet weil er davon auch begeistert war.

00:15:00: Und die Maria Bill hat ja die LeCoc-Ausbildung gemacht und die habe ich getroffen.

00:15:05: Die hat gesagt, wenn das in dir brennt dann mach's!

00:15:09: Das glaube ich war so das Hackerl.

00:15:11: Ich hab sie eh schon mal rückgemeldet und bedankt weil das ist ganz wichtig für das was man so im Leben bekommt.

00:15:17: Das würde ich eh noch gerne später auch wieder erwähnen wie wichtig die Dankbarkeit ist.

00:15:22: Ja, das waren schon mutige Schritte.

00:15:24: Aber das hat mein Leben so bereichert, dass ich nur sagen kann, wenn es so innen brennt und sich beim Herzen bewegt, dann soll man dem Ruf

00:15:33: folgen.".

00:15:34: Dem Ruf Folgen uns manchmal mutige Schritte wagen.

00:15:39: Das gilt auch für den spirituellen Weg von Veronique Gores

00:15:43: vielleicht noch ein wichtiges Element in meinem Leben, derselbe tibetische Mönch mit dem ich einen Sommer lang meditiert habe und war in Frankreich.

00:15:54: Und ich hab mich sehr wohl gefühlt und war den Buddhismus auch offen zugewandt.

00:16:00: Es hat mir so friedlich und ja es hat sich alles gut angefühlt.

00:16:06: Dann hab' ich zu ihm gesagt weil es war irgendwie der Sommer zu Ende, das musste was Neues beginnen.

00:16:11: Und er hat zu mir gesagt jetzt empfehle ich dir fahr nach Schadr, setze dich in die Kirche zwei Stunden lang vor die schwarze Madonna und das ist auch ganz weit weg!

00:16:23: Ich meine wie soll ich jetzt nach Schatr fahren?

00:16:26: Das war aber so stimmig was ich mit ihm erlebt habe dass ich mir gedacht war okay dann mache ich das und dann hab' ich mich einfach wie ein Kind Also in einer Kindeshaltung, ich war über dreißig.

00:16:38: In einer Kindeshaltung vor die Schwarze Madonna in Schadre gesetzt und hab mir gedacht zwei Stunden lang!

00:16:44: Und dann begann es zu weinern... ...und da habe ich ein ganz ganz tiefes katatisches Erlebnis gehabt.

00:16:51: Und dieser buddhistische Mönch hat mich zum Christendom zurückgeschickt.

00:16:55: Das möchte ich sagen weil das war pfff Ja und der hat die Botschaft des Auferstandene an Christus in mir geweckt.

00:17:07: Ich mein, ab da war klar.

00:17:08: Und ich habe dann einen ganz transcendenten Zugang bekommen.

00:17:13: Das werde ich weiter erzählen weil ich ja in Ecuador auch so schöne Begegnungen hatte.

00:17:17: aber ich möchte dieses katatische Erleben ist das wäre mir wichtig.

00:17:20: es gibt ja sowas und wenn man sowas erlebt dann hat man da ja auch einen realen Ansatz Da ist der Glaube dann einfach ins Herz gefallen haben einen Zugang, dass die Mutter Erde und alles was sie uns schenkt heilig ist.

00:18:03: Die Natur ist heilig und wir sind ein Teil davon.

00:18:06: Also sie sind sich vollkommen bewusst, der Mensch ist ein Teil der Natur!

00:18:10: Wir bestehen aus den vier Elementen genauso wie die Mutter Erde.

00:18:14: behüten wir uns denn unser Körper das Wasser in uns unsere Lebensenergie der Enthusiasmus Der Wind der durch unseren Atem ständig ein- und ausgeht.

00:18:28: also wir sind Natur.

00:18:30: Es gibt keinen Wirklichkeit, keine Trennung.

00:18:33: Behütten wir uns?

00:18:34: Behüteten wir die Natur!

00:18:36: Wir haben den Namen Pajamama Mutter Erde ausgewählt, der ist uns irgendwie zugekommen aber es war ganz klar für uns beide meiner Mann und mir so soll unsere Schule heißen weil es geht ja um das Behüten unseres Hauses.

00:18:51: Das ist unsere Wohnstätte Und da das Bewusstsein zu schaffen.

00:18:58: Na ja, also bitte was hinterlassen wir?

00:19:00: Ich habe drei Enkelkinder.

00:19:01: Was hinterlassen werden jetzt?

00:19:03: Also da so viel als möglich Demut vor der Erde zu haben.

00:19:07: Das ist das Haus, das uns zur Verfügung gestellt wurde und in dem wir uns entwickeln durften als Menschen.

00:19:14: Die Indigenen haben da einen ganz ursprünglichen Zugang.

00:19:17: die Natur ist heilig Pachamama Und der nächste Zugang sondern Gott inti, das ist der Lebensspender.

00:19:26: Ohne die Sonne gibt es das alles hier auf diesem Planeten

00:19:29: nicht.".

00:19:30: Darüber waltet für sie der große Geist Pajakama.

00:19:34: Die Essenz büten wir, die Erde bühten wir uns selber!

00:19:39: Und ich meine, wir halten alle unsere Wohnstätten.

00:19:42: die meisten von uns legen Wert darauf, dass wir vor unserer Tür rekehren und auch innen drinnen immer wieder sauber warten.

00:19:48: Also die Bewusstheit dafür zu entwickeln finde ich eine Verantwortung für die nächsten

00:19:54: Generationen.".

00:19:59: Sie hören heute in den Lebenswegen Veronik Goris mit der man sich stundenlang wunderbar unterhalten kann.

00:20:06: Sie haben es zu Beginn gehört – Die Haltung!

00:20:09: Mit der sie durchs Leben geht ist geprägt von Freude Liebe und Dankbarkeit.

00:20:15: Und wenn man ihr so zuhört, scheint es nie Steine auf ihrem Lebensweg gegeben zu haben – aber doch die Gabes!

00:20:23: Die Frage ist immer wie wir umgehen mit den Herausforderungen und Fragen, die das Leben uns stellt.

00:20:30: Etwas womit wer Honig Goris zum Beispiel zu kämpfen hatte war Heimweh.

00:20:37: Heimweh, das kann man sich gar nicht vorstellen.

00:20:39: Einmal hat diese Psychologin, die damit hundert verstorben ist, die Vera Konac zu mir gesagt, beruhigt hat sich das Heimwe erst als ich entdeckt habe der Atlantik entzweit nicht.

00:20:51: er verbindet also.

00:20:54: heimweh hat es da ganz viel.

00:20:56: aber da schreibe ich auch in dem Buch darüber und dann ist halt wirklich dieses ja Die Heimat in sich, das hat mir dann geholfen.

00:21:09: Ich bin nicht allein, sondern ich bin all eins.

00:21:12: Meine Spiritualität hat mir sehr viel

00:21:14: geholpen.".

00:21:18: und Lebenserfahrungen an.

00:21:19: Ich schreib da ein Gedicht, dass ich einmal in der Nacht so heimweh hatte aber SO!

00:21:23: Und dann hab' ich geweint und dann habe ich meine Tränern... bin ich in ganz im Morgengrauen hinausgegangen und bin dann plötzlich für einer Blüte gestanden wo ein Tautropfen in der Blüthe war wie meine Tränern.

00:21:35: und dann hab', ich das Gefühl gehabt, ich lass meine Trähnern in diesen Tauch hineinfallen und dann ha' ich dem Gedicht an das Ungesetzten geschrieben Da wurde alles zu Heiligem Wasser Und meine Seele Gierig ertrank fast darin.

00:21:52: Einiger ihrer Gedichter sind in einem Buch versammelt zwischen Räume im Metaneuerverlag.

00:21:58: Ich kann ja nicht alles was ich da geschenkt bekommen habe, dass ich das Glück gehabt hab einen Feldenkreis noch persönlich zu begegnen und es kann ich ja nicht jag.

00:22:07: natürlich kann ich's jetzt nur bei mir behalten aber anderen Menschen meinen Wissen und meinen Könnern zu schenken.

00:22:15: und da schreibe ich in diesem einen Gedicht, vielleicht lese ich das vor.

00:22:18: Das ist wundersam.

00:22:20: Das sagt dann vielleicht mehr als meine Worte.

00:22:23: Manchmal genügt schon ein Lächeln.

00:22:25: also wenn jemand glaubt aber was habt denn ich zum teilen?

00:22:29: Jeder hat etwas zum Teilen!

00:22:33: Wenn Sie mich suchen lassen, dann würde ich das jetzt gerne... Ja okay.

00:22:43: Wundersam teilen Teilen, teilen.

00:22:49: Die Liebe das Wissen die Materie und plötzlich im Fischwunder stehen.

00:22:59: manchmal genügt

00:23:02: schon

00:23:03: ein Lächeln.

00:23:06: Man hat immer was zum Teilen.

00:23:17: Das Leben hat mich am meisten die Dankbarkeit gelehrt.

00:23:22: Also wenn ich eine kleine Hausapotheke mitnehmen würde auf den Weg dann würde ich sagen Dankbarkeit ist da drinnen als Ritual.

00:23:31: Wenn ich schaue, wir könnten heute jetzt in dem Moment schauen dass heute schon alles Wunderbares passiert ist.

00:23:37: die Dankbarheit hat es mich gelernt das andere die Wertschätzung.

00:23:42: Ich gehe mit einer wertschätzenden Haltung dem Leben und den Mitmenschen gegenüber durch die Welt Die Gabel der Hingabe der Begeisterung sich für etwas zu begeistern, Freude zu erleben und Freude zuteilen.

00:23:58: Da sind wir da beim Teilen.

00:24:01: Das zwischenmenschliche ist nicht allein sondern alle eins sind.

00:24:04: Es gibt Momente wo er vielleicht alleine sind aber dann gibt es wieder Momente, wo es wunderbar ist mit anderen Menschen zu teilen.

00:24:12: Das Leben ist ein Tanz und das Leben ist Geschenk.

00:24:15: Und lasst es uns feiern!

00:24:23: Und was es mich gelehrt hat, ja jeden Tag muss ich verzeihen und versöhnen.

00:24:28: Weil auch mir selber, weil kein Tag ist perfekt!

00:24:31: Wir sind perfekt nicht perfekt auf dieser Erde.

00:24:35: Das ist das Perfekte.

00:24:37: Was machen wir daraus?

00:24:39: Ja mit Liebe durchs Leben gehen.

00:24:59: Weronik Goris heute in der Sendung Lebenswege über die reichen Erfahrungen in ihrem Leben schreibt die Ärztin Körpertherapeutin Schulgründerin Poetin und Honorarkonsolin in Ecuador gerade ein Buch.

00:25:13: Sie werden also die Möglichkeit haben, noch mehr von ihrem bewegten Leben zu erfahren!

00:25:19: Mein Name ist Veronica Ponelli.

00:25:21: Infos uns die Sendung zum Nachhören finden sie auf www.radio-classic.at.

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