Europa - Angst vor Meinungsäußerung - Mit Selbsterkenntnis zur spirituellen und psychischen Reife
Shownotes
Libratus-Herausgeberin und Chefredakteurin Gudula Walterskirchen ist zu Gast bei Christoph Wellner. Im Zentrum des Gesprächs steht Europa und die vielfältigen Problemfelder, die den Kontinent belasten: Krieg im Osten und Nahost, Energiekrise, Islamismus und Extremismus und Wirtschaftskrise. EU und Nato sind nicht Teil der Lösung, sondern Teil oder gar Ursache des Problems. Diese Themen werden anhand der neuen Printausgabe von Libratus diskutiert, für die hochkarätige Autoren und Gastautoren Analysen und Wege, wie der Kontinent in eine gute Zukunft gehen kann, geliefert haben.
Weiters geht es um das Phänomen, dass viele Menschen Angst haben ihre persönliche MEinung laut und frei zu äußern, wobein Zitat des Autors Rainer Mausfeld aus seinem neuen Buch zitiert wird: „Demokratische Systeme benötigen keine grobe Zensur mehr. Wirksamere Formen entstehen dadurch, dass die Grenzen des legitimen Denkens unsichtbar gemacht werden".
Und passend zum Pfingstwochenende warnt Gastuautor Manfred Bruck: Die Kirchen in Europa stehen vor einem fundamentalen Identitätsverlust. Während sie als soziale Hilfswerke geschätzt werden, schwindet das Wissen um die „Letzten Dinge“ – die existenzielle Frage nach dem Tod und dem, was danach kommt. Diese Diagnose gilt heute für die Mehrheit der Getauften.
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00:00:02: Grüß Gott und herzlich willkommen zu Libratus on Air.
00:00:13: Das ist die monatliche Sendung in Zusammenarbeit mit dem Libratussmagazin, die Herausgeberin- und Chefredakteurin von LibratUS ist wieder Gast bei mir im Studio Gudola Walterskirchen.
00:00:24: Herzlich Willkommen!
00:00:27: Wir haben wieder sehr viele Themen für heute vorbereitet.
00:00:30: Auf der einen Seite die Ausgabe von Libratus, die gestern online gegangen ist auf der anderen Seite gibt es auch noch ein weiteres Printmagazin, auf das werden wir gegen Ende der Sendung zu sprechen kommen worüber momentan niemand sprechen will.
00:00:45: Das ist etwas was in der aktuellen Ausgaben Online zu finden
00:00:49: ist.
00:00:50: Ja, das ist ein Thema, das viele Menschen beschäftigt.
00:00:54: Nicht nur die Bürger sondern auch Journalisten und unsere Kollegin Issa Belochbühler, die für Libratus schreibt und auch für die Vorarlberger Nachrichten hat das zu einem Thema gemacht und dann mal aus einer anderen Perspektive ein bisschen beleuchtet nämlich was passiert einem Journalist?
00:01:11: Eine Journalistin, die Interviewpartner sucht.
00:01:15: Und ich kann das sehr gut nachempfinden, weil ich habe so auch den Überblick über die letzten fünf und zwanzig Jahre.
00:01:20: Und da ist es schon püraus bemerkenswert, dass es wie sie richtig beobachtet hier eine Verschiebung gibt und eine Änderung dahingehend, dass immer mehr Interviewpartner, immer mehr Leute sich Sorgen machen, sich öffentlich zu äußern.
00:01:34: Das heißt früher gab's halt die Möglichkeit oder das Angebot bei ganz schwierigen Interviews komplexen Fragestellungen, dass man dem Interviewpartner angeboten hat, noch einmal das Interview zur Freigabe zu bekommen.
00:01:50: Damit nichts missverständlich interpretiert werden kann oder – das mache ich sagt nicht, das habe so nicht gemein, sondern es war eigentlich anders gemeint.
00:01:58: Aber jetzt ist es viel weitergegangen in dem viele Menschen überhaupt sich nicht mehr äußern wollen.
00:02:04: oder wenn da nur eine Nennung des Namens und das was noch dazukommt – und die hat sie auch einen interessanten Bogen geschlagen.
00:02:13: zu einem sehr spannenden Psychologen im reiner Mausfeld der sich schon seit vielen Jahren damit beschäftigt ist in deutscher Psychologe Nämlich dass sich auch der Raum, das heißt der Debattenraum wenn man es schon sagt verengt aber dann auch die Themen dessen wo man noch relativ frisch von der Leberweg, ein Spand drüber sprechen kann und sich nicht Gedanken macht.
00:02:36: Wie könnte das jetzt ankommen?
00:02:38: Was könnte das für Konsequenzen haben?
00:02:40: Dass das selbst bei angeblich oder anscheinend harmlosem Themen immer mehr verengt ist.
00:02:45: Immer mehr Menschen haben Sorge dass sie dann sozial geächtet werden wenn sie eine bestimmte Aussage tätigen oder bis hin zum Job verlust kann das gehen oder dass sie an den digitalen Pranger gestellt werden um über sie herfällt.
00:02:59: Und das ist eine Beobachtung, die kann ich auch aus meiner beruflichen Praxis bestätigen.
00:03:06: Ja, relativ enthablosen Thema sich äußern.
00:03:10: Sie sind sehr mutig, dass sie sich dazu etwas sagen trauen.
00:03:13: und das ist eine Entwicklung, die es recht neu und ein Mausfeld auf der CDU sehen auch meist darauf hin, dass er so quasi gar nicht mehr notwendig ist eine Zensur von oben zu verordnen sondern dass die Selbstbeschränkung dieses selbst auferlegtes Schweigen oder Ausweichen oder sich nicht äußeren immer mehr um sich greift.
00:03:36: zu dem, dass man sagt, wir leben in einer Welt wo die Kommunikation im Einfache ist und auf den sozialen Medien alles raus hat was einem so einfällt.
00:03:42: Also hier gibt es einen gegenläufigen Trend und der ist natürlich schon bedenklich denn die Demokratie lebt ja vom offenen Diskurs.
00:03:52: Ich wollte da jetzt nachbohren und einen Teil haben Sie schon gesagt über die sozialen Medien wo ihr ungefiltert alles rauskommt.
00:04:00: auch das Stammtisch kommt mir vor wird immer lauter politischen Interviews.
00:04:05: Also wenn die Profis, die Politiker in Interviews da sind dort wird auch zugespitzt auf das Erkste.
00:04:12: aber welche Personen über welche Personen sprechen wir hier jetzt?
00:04:16: oder spricht Mausfeld?
00:04:17: Oder kommt im diesen Artikel vor?
00:04:19: wer sind die Personen die sich nicht mehr trauen in der Öffentlichkeit ein Statement zu geben?
00:04:25: Das sind also sehr oft Menschen, die in Abhängigkeitsverhältnissen sind oder zum Beispiel mittleres Management ist ein gutes Beispiel.
00:04:33: Da wird man sich schon eher hüten das zu sagen weil es könnte sowohl oben als auch von den Mitarbeitern und Kollegen anders interpretiert werden.
00:04:41: Man könnte dann Probleme bekommen oder manchmal MEIN der Probleme bekommen zu können!
00:04:46: Es gibt natürlich auch eine große Gruppe von Menschen, die jetzt nicht so abhängig sind wie sich selbstständige oder Benzionisten.
00:04:55: Die müssen sich jetzt nichts solches Sorgen machen weil sie keine beruflichen Konsequenzen zu fürchten haben und die auch aus einer Zeit nach kommen wo man sich im Keine Gedanken darüber gemacht hat.
00:05:04: also ich sage immer früher war der Rahmen das Sackbander Strafrecht ja?
00:05:08: Und heute ist es sehr vieles sagen wir so.
00:05:11: Die freie und intensive Debatte findet schon noch statt, darauf meistens als Dachmausfeld hin.
00:05:17: Aber nur in einem bestimmten Bereich.
00:05:19: Es gibt quasi eine vermeintliche Mitte aber die sollte man nicht verlassen außerhalb dessen wenn es dann schwierig ist.
00:05:30: Also da kann man natürlich viele Facetten diskutieren, aber jeder eigentlich weiß heutzutage also wenn ich den Klimawandel insgesamt leugne oder es ist schon so ein Wort.
00:05:38: Wenn ich schon sage, ich stelle das jetzt überhaupt in Frage ob das überhaupt so ist wie die alle sagen dann hat man diesen Bogen oder diese vermeintliche Mitte verlassen und das sind Diskursraum nicht ausgegrenzt, aber damit werden wir angegangen.
00:05:53: Da muss man damit rechnen, dass man sich an den Pranger gestellt hätte.
00:05:57: Das ist jetzt ein eigentlich noch relativ harmloses Beispiel.
00:06:00: Aber da gibt es ja ganz, ganz viele Themen das nicht mehr sagbare.
00:06:05: Also das ist jetzt nicht unbedingt etwas was jetzt wie Sie sagen Stammtisch Niveau also wo man da beschimpft und so, das ist sowieso immer unmöglich.
00:06:14: Das kann man leider nicht ausratten sondern es geht um die Inhalte nicht um den Stil
00:06:18: sagt Gudula Walterskirchen, die Herausgeberin und Chefredakteurin des Libratus Magazin.
00:06:24: Durch die Politik zur Karriere ist ein weiterer Artikel der seit gestern online ist und hier weiß ich schon dass es jetzt wieder dann Beschwerden geben wird wenn wir sagen das die inkompetenten oder die ungeeigneten in zentrale Führungspositionen gehieft werden Der Inhalt dieses Artikels kurz zusammengefasst
00:06:45: Ja, also ich würde es nicht zu generalisieren.
00:06:47: Sondern das ist halt ein Trend in der Politik und das wissen wirklich gehört ja eh alle, dass es gerade im politischen Bereich anders ist als in der Privatwirtschaft nämlich hier sehr viel vorausgesetzt.
00:07:00: Also wenn ich denke was mal alles für Kindeshehr vorweisen muss heutzutage einen einfachen Assistentenjob zu bekommen.
00:07:05: Das ist eigentlich schon sehr herausfordernd.
00:07:09: Und in der Politik gelten andere Regeln.
00:07:12: Hier ist oft das politische Engagement oder das politischem Mandat ein Turbo für eine Karriere außerhalb der Politik.
00:07:19: Früher hat man das Freundheitswirtschaft genannt, heutzutage wird es nicht mehr ganz so harmlos abgetan sondern hier gibt es einen zunehmenden Problembewusstsein.
00:07:29: ich habe hier als quasi Anlassfall genommen die diese ganze Diskussion um August Wöginger und diese Finanzamtsleitungsgeschichte Und kommen da irgendwie dazu, dass ich sage naja das ist jetzt quasi noch ein kleiner Fisch.
00:07:44: Wie gesagt Freund der Wirtschaft kennen wir alle Augen zwingend in Österreich.
00:07:47: Ist nicht auf eine Partei beschränkt sondern es sind generelles Phänomen.
00:07:52: aber darüber hinaus Gibt es schon auch in internationalen Bereich, ich habe jetzt einige Beispiele aus Europa bewusst hergenommen.
00:08:01: Wo wirklich Menschen in Spitzenpositionen kommen?
00:08:03: In ganz zentrale Positionen mit einer Riesenverantwortung die dafür entweder nicht geeignet sind... überhaupt keine Kompetenzen dafür haben oder sich sogar in ihrer früheren Karriere, in einer gewissen Weise sogar strafbar gemacht haben und sich durch diese hohe Amt dann auch dieser Verfolgung oder diesen ja sagen wir so eine Normalbeurteilung wie bei jeden anderen Bürgern zogen haben.
00:08:26: Und das ist ein Problem denn die Qualität von Entscheidungen hängt natürlich immer auch von den Personen ab offensichtlich inkompetent ist.
00:08:36: Ich habe jetzt zum Beispiel ein sehr offenkundiges Beispiel, das ist Anna-Lehrer Baerbock die ehemalige Grüne Außenministerin Deutschlands.
00:08:43: Das war einfach so offensichtlich, dass diese Dame dafür stürmen.
00:08:46: Ich bin sehr leid wenn das Frauen sind ja aber die war einfach nicht geeignet.
00:08:50: Die hatte wirklich überhaupt kein Wissen keine Bildung und auch überhaupt keinen diplomatischen Fähigkeiten.
00:08:56: also ganz im Gegenteil sie ist immer aufgetreten mit Elefantinboard zur Landladen und hat da auch einiges angerichtet.
00:09:02: und nach ihrem Ausschreiten aus der politischen Funktion also es heißt als Regierungsmitglied ist sie wieder erwarten nicht in der Versenkung verschwunden sondern ist jetzt sogar eine höchsten Ämter der UNO gehilft worden, was eh zu allseitiger Kritik geführt hat.
00:09:19: Aber gewählt haben sie trotzdem weil halt Deutschland das Vorschlagsrecht hatte und da fragt man sich schon wie so etwas möglich sein kann und ob es auch nicht besser qualifizierte Menschen gegeben hätte?
00:09:29: Es hätte sie gegeben.
00:09:31: Sie wurden übergangen und man hat quasi in einem Deal sie dort installiert.
00:09:37: Ja, und das ist halt wirklich sehr schade.
00:09:39: Und auch ein Problem.
00:09:40: Ich meine, als Vorsitzende der UNO Vollversammlung kann sie jetzt nicht direkt etwas entscheiden oder anstellen aber es macht halt wirklich ein verheerendes Bild.
00:09:50: Einen anderen Fall, der noch problematischer ist, ist Christine Lagarde die Präsidentin der Europäischen Zentralbank, die in ihrer Funktion als Finanzministerin Frankreichs Dinge gemacht hat, die eigentlich auch strafrechtlich relevant waren.
00:10:07: Es kam auch zu einer Verurteilung aber zu keiner Bestrafung.
00:10:12: Das war ganz bizarrer.
00:10:14: Das haben auch die Medien damals als bizarres Urteil konnotiert und sie war damals schon eben EZB-Generaldirektoren und gesagt in so einer wichtigen Funktion kann man quasi sie nicht bestrafen weil es ist dort unabdingbar.
00:10:28: also Das sind so Dinge, wo man sich als Normalbürger schon fragt wie man in so einem Amt gelangen kann mit so einer Vergangenheit.
00:10:38: Die ist ja auch eine ganz, ganz wichtige Position und wo Integrität dahingehend wichtig ist dass man nicht erpressbar ist das man auch souverän agieren kann.
00:10:48: also das ist ein auch ein strukturelles Problem.
00:10:51: Und man darf sich dann halt nicht wundern.
00:10:53: und die Liste, die sie sich jetzt beliebig fortführen.
00:10:56: Im Artikel finden Sie noch einige andere Beispiele, die sehr sprechend sind... Das führt dann auch in weiterer Folge zu einem Vertrauensverlust in diese Institutionen.
00:11:04: Da darf man sich nicht wundern, wenn dann immer mehr Bürger sagen, dass er diesen Entscheidungen vertraue ich nicht mehr und diesen Personen vertrauer' ich nichtmehr oder vertrau', weil das müsste jetzt keine Heiligen sein.
00:11:17: Man darf bei Politikern auch nicht zu hohe Erwartung.
00:11:20: Das ist das andere Extrem.
00:11:21: Zuhohe Erwatterungen schön die dürfen überhaupt nicht damit den leisesten Anhach auch privat nur irgendeines Fehlveralkens haben, denn da ist schon vorbei schon den Martarpfahl gestellt, dass dann geht nämlich keiner mehr in die Politik.
00:11:34: Wenn man diese Erwartungen hat.
00:11:36: auf der anderen Seite ist bei so krassen Fehlverhalten auch Ursula von der Leyen mit ihrem berunden Pfaiser geht ja das sind Dinge wo wirklich Vorschriften gebrochen und missachtet werden und es hat überhaupt keine Konsequenzen und das in der höchsten Funktion?
00:11:53: Was macht das für einen Eindruck?
00:11:54: Was macht es auch mit den unteren Ebenen?
00:11:57: und wie sollen dann die Menschen in die Institutionen noch Vertrauen haben.
00:12:00: Das wollte man mit diesem Artikel darlegen.
00:12:04: Jetzt muss ich die Frage stellen, was macht das eigentlich für ein Bild von uns Medienkonsumenten wenn wir so etwas einfach stillschweigend akzeptieren und auch offensichtlich vergessen?
00:12:18: weil in einer Zeit wo man sagt im Internet geht nichts verloren Man müsste eigentlich über all diese Dinge Bescheid wissen, man kann sie auch wahrscheinlich ganz leicht nach recherchieren.
00:12:27: Aber es scheint nur niemanden zu interessieren!
00:12:29: Verblöden wir oder sind wir desinteressiert?
00:12:32: Oder ist uns eh schon alles gut?
00:12:33: Na ja, die Geschichte mit Ursula von der Leinspreis ergeht, das klingelt doch die Medien und auch die Sache mit Lagarde.
00:12:41: Es ist nur so dass in diesen Positionen nicht die Menschen demokratisch gewählt wurden.
00:12:45: Das heißt, es gibt überhaupt keine Möglichkeit für die Bürger hier korrigierend einzugreifen.
00:12:51: Problem.
00:12:52: Eine EU-Kommissionspräsidentin ist nicht demokratisch legitimiert!
00:12:58: Also die Bürger haben keine Chance, es hat sogar das EU-Parlament und sogar die EU-Staatsanwaltschaft hier eingegreifen, dass der EU-Parlament hatte, da gab's schon mehrere Misstrauensanträge.
00:13:11: also das heißt, sie wissen, dass das ein Problem ist, nur es gibt keine Konsequenzen sondern Sie wurde, Ursula von der Leyen wurde bekanntlicher sogar wiedergewählt.
00:13:21: Also das ist eine Sache die kann man an den Menschen sehr verschwerferständlich machen und dadurch dass es aber ohnehin nichts nützt ja und man auf diese Positionen auch keinen Einfluss nehmen kann wendet man sich halt ab und anderen Dinge zu.
00:13:36: sich kann das sehr gut verstehen aber sie ist halt demokratiepolitisch wichtig daran zu erinnern und darauf aufmerksam zu machen.
00:13:41: Das is jetzt kein Einzelfall Die kannst immer geben.
00:13:45: Also Einzelfälle wo was daneben geht, ja wir sind alle Menschen.
00:13:48: Aber es ist mittlerweile ein strukturelles Problem und darauf möchte ich gern aufmerksam machen.
00:13:54: Damit uns nicht alles wurscht ist und bleibt sagt Gudula Walterskirchen.
00:13:59: Wir haben das Pfingstwochenende und in der aktuellen Ausgabe online auf Libratus Online finden wir auch ein spirituelles Thema im weitesten Sinne.
00:14:11: Wo geht's da?
00:14:12: Einen Artikel von Manfred Brug?
00:14:14: Ja, also wir haben einen sehr engagierten Gastautor Manfred Brug.
00:14:19: der ist einerseits Techniker und interessiert sich aber auch sehr für theologische Fragen.
00:14:24: Und er versucht hier in ganz knapper Form darzulegen dass die Kirchen von die grösslichen Kirchen in Europa einen schweren Identitätsverlust leiden bzw.
00:14:35: auch einen Mitgliederverluste, das heißt sie befinden sich in einer Krise zumindest was die Zahlen angeht.
00:14:42: andererseits Sie werden noch immer geschätzt als soziale Hilfswerke also die Schulen und Krankenhäusern.
00:14:48: das ist alles okay aber es gesellschaftlich relevant wären sie nicht mehr betrachtet.
00:14:52: Und auf der anderen Seite gibt's aber die Frage nach den letzten Dingen die sind ja ungebrochen.
00:14:58: Was ist die Auseinandersetzung mit dem Tod, mit der Sterblichkeit des Menschen?
00:15:03: Das hört ja nicht auf.
00:15:06: und auch was danach kommt.
00:15:08: Und er als spanthernen Bogen meint, das ist eine Fragestellung... Diese kirchliche Krise, damit hört es nicht auf.
00:15:18: Es sieht schon einen Gegentrend, nämlich den Trend dass vor allem jungen Menschen, gebildete Menschen, intellektuell interessierte Menschen sich auch immer mehr an Glaubensthemen interessieren.
00:15:29: Also hier gibt's wirklich merkbare Bewegung die wieder an die Substanz gehen und die auch in einer gewisser Weise wie er das nennt nach Selbsterkenntnis um nach der göttlichen Wahrheit streben.
00:15:41: Und da ja Pfingsten war ein großes Ein wichtiges Fest ist im Sinne auch, dass der Heilige Geist über uns alle kommen möge.
00:15:49: Dann haben wir uns entschlossen um diesen Beitrag ein bisschen als Reflexionsimpuls zu Pfingsten den Lesern anbieten wollen.
00:15:58: Manfred Brut schreibt über die Kirchen in Europa und ihren bevorstehenden fundamentalen Identitätsverlust.
00:16:05: Da sind wir beim Stichwort Europa und das bringt uns auf das ganz frisch erschienene Libratus Magazin in der Print-Ausgabe.
00:16:14: Das ist Europa gewidmet, auch relativ klar und deutlich mit Europa und dem Stier am Cover ersichtlich.
00:16:23: Was ist das Grundthema dieses Magazins?
00:16:26: Ja, wir haben uns diesmal... also dieses Brennmagazin erscheint alle vierte Jahre.
00:16:30: Also alle drei Monate und es sind andere Inhalte als online zu finden.
00:16:35: Das ist immer ganz wichtig zu betonen.
00:16:36: Es ist nicht ein Best-of sondern das sind immer spezielle Schwerpunkte Und Wir haben uns entschlossen den Schwerpunkt zu setzen auf die Frage Europa was nun?
00:16:48: Vielzahl an Problemen gibt, Krisenherausforderungen, Schwierigkeiten bis hin zu Untergangsszenarien die schon die Wand geworfen werden inklusive Kriegsgefahr.
00:17:02: Wir wollten aber nicht bei dem Aufzeigen dieser absoluten Probleme wie auch Islamisierung und so weiter, wollten wir nicht stehen bleiben.
00:17:09: Wir haben da quasi einen Bogen versucht zu spannen zwischen einem Aufzeichen von Problemen im politischen Bereich, im gesellschaftlichen Bereich, in den wirtschaftlichen Bereichen natürlich auch ganz stark.
00:17:19: Also die Wirtschaftskrise ist ein großes Thema bis sie natürlich sozialen Problemen.
00:17:29: Ein Artikel, der mir da auch besonders wichtig ist es zum Beispiel die Frage das ob er so sieht zur sozialem Pflicht werden könnte.
00:17:37: im Sinne auch um die Debatte und den assistierten Suizid hat die Chefin des Imhabe Instituts für Medizinische Anthropologie und Bioethik seine Komma geschrieben.
00:17:49: also hier sind wir an ganz ganz fundamentalen Fragestellungen.
00:17:53: Da wollen wir aber nicht stehenbleiben, sondern haben eine Bogen gespannt.
00:17:56: dann auch wo geht es denn hin?
00:17:58: Also wie könnte es gehen?
00:18:00: und auch im Sinne – und das ist mir persönlich ein großes Anliegen – im Sinn einer geistigen Erneuerung.
00:18:06: Weil wir haben gesehen mit dem reinen Konsumismus, mit dem Wir gönnen uns immer mehr, wir haben immer mehr Wohlstand.
00:18:14: Das funktioniert ja nicht mehr.
00:18:15: Erstens sind wir mit der Wohlstand weniger und zweitens haben wir dadurch eine große Lehre entstanden.
00:18:20: Sondern die großen Herausforderungen brauchen auch eine Rückbesinnung auf dessen, was macht Europa eigentlich aus?
00:18:26: Ist es jetzt nur eine Wohlfahrtsorganisation, wobei man auch Europa und EU unterscheiden muss.
00:18:33: Da sind zwar ein paar Schuhe verschiedene Auf die historischen Wurzeln auch als Sicht zurückgesinnt auf die geistigen Wurzeln Und das dem heraus wird dann wieder etwas Neues wachsen und wächst auch schon.
00:18:44: Das heißt wir haben einen Bogen auch gespannt Einen optimistischen.
00:18:48: wie kann's in der Zukunft weiter gehen, wo gibt es schon diese Pflänzchen die schon wachsen?
00:18:52: und das Ganze ändert auch mit einer Prise Humor.
00:18:55: Denn ich denke gerade in schwierigen Zeiten soll man das Lachen nicht vergessen und sich damit trösten dass man die Dinger leichter erträgt wenn man sie mit Humor betrachtet.
00:19:09: Das wäre jetzt meine Frage gewesen.
00:19:11: der Autor des letzten Artikels Hugo Wiener.
00:19:16: Auf das haben Sie jetzt gerade angefangen.
00:19:18: Genau, genau!
00:19:19: Ich durfte Hugo Wiener noch kennenlernen wie Havan.
00:19:21: im selben Verlag war es leider schon verstorben und ich mag seine Bücher.
00:19:25: also sie verkaufen sich ja immer noch Gott sei Dank und er ist eine Art von Humor ist so typisch österreichisch wienerisch mit einer gewissen Schwerze auch versehen und da geht's aber auch in diesem Essay den wir abdrucken durften ob was?
00:19:39: in dieser Kurzgeschichte gehts ja auch um Europa und die ganzen Krisen und wie ihr das betrachtet.
00:19:45: Wichtig ist noch zu erwähnen, dass es das Magazin ab sofort ganz trockfrisch gibt.
00:19:50: Das kann man bei uns direkt bestellen im Abonnement bestellen und ab den neunzwanzigsten Mai gibt's auch direkt zu kaufen auf allen Bahnhöfen in Österreich und in Deutschland, d.h.
00:20:01: auch im Direktvertrieb ein Mal unterwegs ist eine Bahnfahrt vor sich hat, da kann man mal einen Bahnhofskiosk stöbern und sich vielleicht eine gute Lektüre mitnehmen
00:20:11: sagt Gudula Walterskirchen, die Chefredakteurin und Herausgeberin des Libratus Magazin.
00:20:16: Diese Sendung sowie alle anderen Sendungen von Radio-Klassik Steffensturm können Sie nachhören auf www.radio-klassikat in einem Monat da hören wir uns wieder mit der nächsten Ausgabe vom Libratuss On Air Magazin.
00:20:33: Danke Gudula Walterskirche für den Besuch und die Expertise.
00:20:37: Sehr gerne, vielen Dank.
00:20:38: Christoph Wiener sagt danke fürs zuhören und viel Vergnügen mit dem weiteren Programm hier auf Radio Klassik Steffansrum.
00:20:46: Das war Libratus on Air Der monatliche Talk zum Zeitgeschehen.
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