radiowiki- 260513#026 Pratermuseum

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00:00:24: Diesmalige Ausgabe von Archivar, Archivie-Archivo haben wir uns in den Prater begeben.

00:00:32: Genauer gesagt in das wunderschöne neue seit zwei Jahren bestehende Pratermuseum!

00:00:39: Unsere akustischen Führer und unsere akustische Führerin ist die Frau Susanne Winkler und der Herr Werner Michael Schwarz beide vom Wien Museum.

00:00:50: Frau Winkler, wir sitzen hier vor einem riesigen Wimmelbild das sozusagen ein Sinnbild für den Prater ist.

00:00:58: Ja, der Wimmelpild ist über hundert Quadratmeter groß.

00:01:02: auf diesem Wimmelfild sind mehr als achthundert Personen dargestellt, Hundertzwanzig die man kennen könnte.

00:01:08: aber im Prater sind ja fünf bis sieben Millionen Leute im Jahr und es ist eigentlich jeden und für jede etwas dabei.

00:01:16: Also von Mozart angefangen über die Zahadid, über den Karl Marx, über die Conchita Wurst ,den Valoliso, über dem Josef

00:01:28: II.,

00:01:28: der den Prater geöffnet hat, siebzehnt sechsundsechzig ja und so weiter.

00:01:34: Musikallisch Sie haben schon erwähnt Conchitta aber auch Ostbankurte Falco und Johann Strauss sind da nebeneinander.

00:01:43: Werner Michael Schwarz, seit zwei Jahren gibt es das Bratamuseum.

00:01:47: Was gibt's zur Historie zu sagen?

00:01:49: Es gab ja schon einmal ein Bratanmuseum im Planetarium und das war ein Museum, das dann aus konservatorischen Gründen, wie soll man sagen, nicht mehr ganz dem Stand der Zeit entsprochen hat.

00:01:58: und dann gab sie eben das Angebot der Stadt.

00:02:00: Das ist eine braterparzielle Freie geworden und dadurch gab es die Möglichkeit direkt den Bratan-Museum zu bauen.

00:02:06: also wir sind jetzt in der Straße des ersten Mai relativ kurz nach dem Haupteingang, also hinter dem Autodrom.

00:02:13: Das sind von zwei Seiten zugängliche.

00:02:15: und dann waren nicht die Grundfrage wie baut man Museum in Brat?

00:02:18: Wie verhält man sie quasi als Museum gegenüber dieser lauten bunten spannenden Atmosphäre?

00:02:26: Wir haben uns dann alle mit dem Architekt Michael Walrath vom Künstler Olaf Osten Dazu entschieden, eher zurückhaltend zu sein.

00:02:33: Wir sind eine Interpretationshilfe für diese tiefe und reiche Geschichte des Braters.

00:02:38: Das wollen wir eigentlich erzählen.

00:02:39: Also wir wollen so ein bisschen hinter die Oberflächen des bestehenden Braters blicken über den Vergnügungspark hinausgehen auch das große Areal irgendwie zeigen auch die verschiedenen Funktionen und Aufgaben, die es erfüllt hat also im Sportareal auch die Hauptallee und so.

00:02:55: Also wirklich dieses pralle historische Leben dieser Anlage.

00:03:00: Wenn wir schon bei der Historie sind, was gibt es denn zusammengefasst zur Historie des Braters zu sagen?

00:03:07: Da gehen wir ja einige Jahrhunderte zurück.

00:03:10: Wir haben sie jetzt wirklich zu einem sehr historischen ... Moment, gerade jetzt bei diesem Gespräch im Brater.

00:03:17: Denn im April siebzehntsechs und sechzig also zweiundsechzig Jahren ist der Brater für die Allgemeinheit geöffnet worden.

00:03:22: das ging jetzt vielleicht gar nicht so spektakulär aber wenn wir zurückblicken ins achtzehn der Hundert in eine sehr ständische Gesellschaft mit sehr starken sozialen Hierarchien also Adel und Bürgertum und viele breite Schichten die eben ein relativ schwierigen Verhältnissen leben und plötzlich wieder an Ort geöffnen wo alle gleich sind.

00:03:40: ja Also eigentlich das große Versprechen der Demokratie und diese Brateröffnung, wie sage ich mal ein bisschen zugespitzt.

00:03:46: Das ist die erste moderne Verfassung, demokratische Verfassung dieses Landes, wo alle Menschen hinkommen können und dort auch Gleichberechtigung erfahren.

00:03:55: Jetzt muss man ja differenzieren zwischen Brater- und Wurstbrater?

00:04:00: Ja!

00:04:01: Insofern ist dieses Wimmelbild, muss ich sagen, noch einmal gut eben.

00:04:04: Weil der Prater ist ja nicht nur der Wurstl-Prater – das glauben auch viele Touristen – sondern der Präter ist viel mehr.

00:04:09: Das sieht man auf diesem Wimmelpild, wird die Topografie erklärt.

00:04:13: Der Prater isch insgesamt ein Gelände von ca.

00:04:15: sechs Quadratkilometer und geht da vom Donau bis zum Donaukanal bis zum Praterstern.

00:04:23: Also früher, wo der Josef II.

00:04:25: das geöffnet hat war der Prater weit weg, aber in der Zwischenzeit die Stadt so gewachsen ist kann man sagen dass der Präter das Stadtpark, das Zentrelgaden von Wien ist?

00:04:35: Dieses Mimmerbild Frau Winkler ist genau in die Richtung ausgerichtet wie wir hier sitzen weil den Stephansdom sehe ich hier nicht

00:04:44: Den Stephansom sehen Sie nicht!

00:04:45: Wir haben den Blick genommen vom Praterstern praktisch in Richtung Prater.

00:04:50: Wie setzt man denn so ein großes Mimmelbild um?

00:04:53: Das ist wohl in Teilen hier geklebt, wenn ich das so sehe.

00:04:57: Es ist also ganzer gekleppt, es hat der Olaf Osten gemacht, Künstler und Zeichner.

00:05:03: mehr als hundert Tiere sind dargestellt weil die Tiere im Brater eine riesige Rolle spielen als es noch kaiserlicher Jagdgrund war und dann aber auch später in den Zirkussen, in den Menagerien, die Plastikungeheuer und was auch immer.

00:05:18: Wir haben einfach die wichtigsten Persönlichkeiten genommen, die in den letzten zweihundertsechzig Jahren im Prater umgegangen sind.

00:05:25: Und es waren viele!

00:05:26: Der Prater hat einfach Platz geboten, um alles auszuprobieren – das war ja immerhin auch die Weltausstellung.

00:05:33: Die fünfte Weltaustellung nach Paris und nach London hat dem Wiener Prater stattgefunden und war der größte bis dahin.

00:05:40: Wenn wir einen internationalen Blick hegen... Herr Schwarz?

00:05:45: Es gibt Städte wie München Da gibt es den Olympiapark, wir kennen den Heizpark in London.

00:05:52: Wie ist denn der Brater von Wien hier international einzuordnen?

00:05:57: Also in der Zeit wo Josef II.

00:05:59: den Brater geöffnet hat, lag schon ein bisschen so im Zug der Zeit dass man eben gefürztliche königliche kaiserliche Gärten für die Allgemeine eröffnet.

00:06:08: Der Prater kriegt dann aber schon eine besondere Bedeutung, weil sie dann dieser Vergnügungspark anlagert.

00:06:13: Weil sich dann diese Sportstätten anlagern.

00:06:14: Also so in der Summe ist er auch in seiner Größe schon außergewöhnlich.

00:06:19: Er ist allerdings nicht der älterste Vergnügenspark der Welt, der noch heute existiert.

00:06:23: Es gibt im Kopenhagen noch einen älternen Vergnührungspark, der schon seit dem sechzehn Jahrhundert durchgängig bespielt wird.

00:06:30: Aber er gehört zumindest zu den historisch irgendwie Ältersten.

00:06:34: Und es gibt natürlich bei diesen Vergnügungsparks vor allem im späten Jahrhundert zu Konne Island in New York, da Luna Park in Berlin der aber auch schon lange nie mehr existiert.

00:06:43: Also gibt's nicht enge Verbindungen an überhaupt.

00:06:45: warum gibt solche Orte ist ja so eine Grundfrage.

00:06:48: also um sich zu erholen und sich zu vergnügen.

00:06:50: das sind vielleicht die ersten beiden wichtigsten Argumente die uns dazu einfallen.

00:06:54: Aber lange Zeit war oder waren Orte wie der Brater auch ganz zentral, was die Teilhabe der Menschen betrifft.

00:07:01: Also wo man Anteil nehmen konnte an den neuesten Dingen, die es gegeben hat... ...die Welt erklärt bekommen hat, den menschlichen Körper erklärt bekommt hat.

00:07:09: Das ist ja auch sehr populäre Weise und vergnügige Weise ein sehr wichtiger Wissensort eigentlich und Wissenzvermittlungsort.

00:07:16: Und das macht natürlich irgendwie diese Historie auch noch einmal so besonders

00:07:20: Frau Winkler?

00:07:21: Und was da im Wimmelbild natürlich sehr speziell ist, dass da Leute miteinander reden kommen die nicht zur gleichen Zeit gelebt haben.

00:07:27: So wie hier zum Beispiel Josemer den van der Bellen mit seiner Frau und Fund daneben die beiden jungen Tiktokbeauftragten vom Orf und sie erklären anhand des Kugelmuggels am Franz Joseph, wie es um die Demokratie steht.

00:07:42: nur als Beispiel.

00:07:44: Warum heißt denn der Prater?

00:07:46: Ja, es gibt ja verschiedene Erklärungen.

00:07:48: Aber die plausibelste ist das sie sich vom italienischen oder vom lateinischen ableitet und das Wort für Wiese.

00:07:55: Also da gibt's auch so quasi die Vorstellungen mit Braten zu tun, mit Essen zu tun

00:08:00: usw.,

00:08:00: aber eben die plausibelste Erklärung ist das Wort Wiese.

00:08:04: Apropos britannisch ich sehe hier einen Gondoliere.

00:08:07: gabst du im Brater mal?

00:08:10: Es gab tatsächlich Gondoliere im Bratler und zwar im späten Jahrhundert wurde Venedig in Wien gilt als der erste Themenpark der Welt, also auf der Kaiserwiese vor dem Riesenrad wurde ein klein Venedig nachgebaut.

00:08:21: Also wirklich mit Kanälen die ausgehoben worden sind.

00:08:25: man sieht heute auch noch die Grundstruktur.

00:08:26: wenn man sie mit Bodenratar über diese Wiese fährt kann man auch die Kanäle sehen.

00:08:30: es wurden Gondoliere aus Venedik nach Wien gebracht gondeln und man konnte so wirklich wie wir die Vorstellungen haben und die Fantasie haben.

00:08:37: man reist nach Venedic weil Venedick war in dieser Zeit die Traumdessenation, ja eher der reichen und der wohlhabenden Menschen.

00:08:45: Und die meisten Menschen konnten sie natürlich erreisen, auf jeden Fall nicht leisten, aber man konnte ihnen in den Bratter gehen.

00:08:49: Und dort hat einigermaßen originalgetreu nachgebaut, die Paläste finden, man konnte sich dort vergnügen – es gab Konzerte

00:08:55: usw.,

00:08:55: also wenn man sagt eine sehr spektakuläre Anlage, die in relativ kurzer Zeit hergestellt worden ist von einem sehr bedeutenden Architekten nämlich dem Oscar Marmorek, der zum Beispiel den Rüdigerhof gebaut hat.

00:09:07: Und der Gabor Steiner ist auch eine ganz wichtige Figur im Brater und in Vergnügungsleben dieser Zeit, der Impressarie oder diese Attraktion.

00:09:15: Das Riesenrat war ihm vielleicht auch Teil von wenigen wie ihn nicht das eigentlichen Wurstbrater sondern dieses Themenparks.

00:09:23: Wie es im Brater so ist, nach einer gewissen Zeit erlarmt wir das Interesse an den Attraktionen.

00:09:27: Wir müssen was Neues machen!

00:09:28: Der Brater ist ja der Ort der permanenten Veränderung.

00:09:31: und dann hat man eben das Riesenrad errichtet, dass da Gabor Steiner, also Riesenräder waren gerade in der Zeit für technische Wunderwerke und sie haben das dann auch in Wien umgesetzt.

00:09:41: So ein Entwickler war der Brater früher schöner als heute?

00:09:45: Ich glaube, was den Prater immer ausgezeichnet hat war das ein Ort für alle ist.

00:09:49: Dass es unglaublich divers ist.

00:09:51: Das ist Konzept auch unserer Ausstellung der Prater als Ort für Alle.

00:09:54: Das sind sie ja heute noch weil die meisten Vergnügungsparks der Welt haben einen Generalunternehmen und einen General eintritt.

00:10:01: aber dem ist im Prater nicht so.

00:10:02: Im Prater kann jeder kommen, auch wenn er kein Geld im Hosensack

00:10:06: hat.

00:10:07: Aber man möchte sich natürlich schon etwas leisten in dem Prater am Vergnüging oder zum Essen oder zum Trinken?

00:10:13: Ja Das kann man sich gut leisten.

00:10:15: Man kann spazieren gehen, man kann Sport machen im Prater, da kann man alles machen.

00:10:19: und das hat es auch schon immer ausgemacht weil als der Josef II das gehört als Ort für alle war das schon sehr speziell.

00:10:28: Er hat es einerseits gemacht, weil er gewusst hat, dass sich der arbeitende Mensch in Prater soll sich auch holen können aber er wäre auch neugierig drauf als passiert wenn sich unterschiedliche Leute treffen wie der Soldat und das Zimmermädchen.

00:10:42: Wie auch immer, das hatte ja auch so viel Stoff geboten für Filme und Literatur und Musik.

00:10:48: Da im Museum gibt's ein kleines Kino eine Musikstation Das geht von Mozart bis zu Nino aus Wien Und auch die Literatur Der Otto Schnitzel hat kaum ein Werk geschrieben, wo der Bratter nicht vorkommt.

00:11:00: Also der Brater ist einmal ein unglaublich interessanter Ort bis heute!

00:11:03: Dann würde ich unsere beiden Experten bitten, schauen wir uns doch mal Objekte hier im Bratter Museum

00:11:26: an.

00:11:29: Ohne Rässe pass, jeder hutscht sich wie er kann.

00:11:33: Vorwärts gehen wir's an!

00:11:36: Schön ist so ein Ringelspül, So süsser ist

00:11:42: und kostet viel Damit auch der kleine Mann Sich diese Freude lässt'n kann.

00:11:53: Immer wieder fährt man weg und draht sich... Nachdem wir über eine Stiege gegangen sind, haben wir den ersten Stock erreicht hier im Pratermuseum.

00:12:16: Es wirkt ein wenig wie ein Kuriositätenkabinett aber vermutlich ist es mehr.

00:12:22: Wir haben Michael Schwarz, wir stehen von einer riesigen Figur die oben einen Korb mit lauter Blumen hat.

00:12:30: Was hat es mit dir zu tun?

00:12:31: Ja, wir sind ja diese große Figur.

00:12:33: Sie dreht sich eben und sie hat den schönen Namen Fortuna.

00:12:38: Sie stammt aus dem Karussell.

00:12:39: Es ist ein Karusellbaum also quasi.

00:12:41: das dreht die Verkleidung der Konstruktion, wo sie mitgetreten hat und spielt schon mal auf die zwei wichtigsten Motive an, die wahrscheinlich den Brater ausgezeichnet haben jahrhundertelang nämlich Liebe und Glück.

00:12:51: Also das sind die beiden Momente, die man am Ort wie den Brator sucht.

00:12:56: Diese Figur hat einen Sammler, der Hans-Bemmer im Brater nachdem dieses Ringelspiel abgebaut worden ist in seine Wohnung gebracht.

00:13:04: Man sieht daran wie hoch die Grubiner Gründerzeitwohnungen sind und das ist wirklich ein Fotos wo es in seiner Wohnung stand und kam dann mit der Sammlung vom Hansbämmer in die Sammlungen des Wienmuseums.

00:13:14: Und was ihr vielleicht jetzt auch noch seht, diese wurde neu eingekleidet.

00:13:17: Die alte Kleidung hatte sich nicht mehr geeignet irgendwie um sie weiterhin auszustellen Und wir haben ein bisschen was freigelassen oder so ein Bild durchsichtig, man sieht da quasi die Bambus-Konstruktion im Inneren und das ist für uns auch jetzt nochmal ein Sinnbild für den ganzen Brater.

00:13:32: Es besteht immer so als zwei Teil nämlich aus der Technik, die oft relativ einfach ist wieder in dem Fall des Bambussgerüstes und aus der Einbildungskraft, nämlich der Glücksgöttin.

00:13:41: Das sind zwar Elemente des Braters sehr Fantasie und Technik um es herzustellen.

00:13:47: Apropos Glück!

00:13:49: Da sind wir hier vor allem im Heiratsvermittlungsbüro sogar einen internationalen Susanne Winkler.

00:13:55: Da steht, jede Dame bekommt aus diesem Heiratz Büro ihren zukünftigen Breutigam samt genauer Beschreibung.

00:14:03: Kupplereien gab es schon früher?

00:14:05: Wir wissen auf jeden Fall dass dieser Heiratautomaten Prater gestarten ist.

00:14:08: Es gibt ein Foto... Wir wissen, dass dort Zettler rausgekommen sind.

00:14:13: Wie das funktioniert hat genau wissen wir nicht.

00:14:15: aber wir nehmen an da ist sicher kommentiert worden als ein Ausrufe dazugegeben habe mit der Dame oder mit dem Herrn gesprochen und ich nehme an, dass im Hintergrund jemand gestanden ist der dazugehört hat und einen Zettel geschrieben hat.

00:14:28: der ideale Partner für sie ist blond blauäugig und vielleicht ein bisschen molleck.

00:14:33: Aber wir wissen da haben sich die Leute getroffen Die zu werdenden Paare und die Paare Zu der Zeit um die Heiratsvermittlungsbüros haben wir angefangen und da braten wir immer an Ort, wo man die Dinge ausprobiert hat.

00:14:46: Alles was man geschaut hat wird das gut angekommen.

00:14:49: bei den Leuten hat den Brater angefangen.

00:14:51: Also Tating-Apps sind überholt?

00:14:53: Eine alte Sache!

00:14:55: Schauen wir ein wenig weiter da oben.

00:14:57: Furcht erregend Herr Schwarz.

00:14:59: ich würde sagen eine Löwenmähne.

00:15:02: Ja, da sieht man das Präparat eines Löwen.

00:15:05: Und zwar ist es der Lieblingslöwe einer sehr berühmten Frau gewesen an Missinide Emma Willard.

00:15:11: Das war eine Schaustelle doch aus dem Brater die weltberühmt in ihrer Zeit war als Tom Töse.

00:15:18: Also sie war ganz furchtlos und hat Löwen und andere Raubkatzen irgendwie vorgeführt.

00:15:26: Ihren Lieblingslöben hat sie dann präparieren lassen und es kam auch über den Hans-Bemmer in die Bratersammlung.

00:15:31: Aber zeigt ihm ganz stark, dass wie wichtig Frauen im Brater immer waren.

00:15:36: Sowohl als Unternehmerinnen aber dann vor allem auch als Akrobatin an, als Domtöse... Auch die Akrobaten haben im späten Jahrhundert viel mit der Emanzipation zu tun.

00:15:47: Das waren Frauen, die was gezeigt haben, was man Frauen hier normalerweise nicht zugeschrieben hat nämlich Mut körperlicher Stärke, es gibt auch die Katharina Brumbach.

00:15:55: Das war die stärkste Frau der Welt, Glugheit... Also nicht so unrecht hat die Immersionsbewegung auch diese Akrobatinnen eigentlich auch verwendet um zu sagen Schazier eure Klischees das weiblichen Stimmen einfach nicht weil es gibt wahnsinnig starke Frauen Es gibt wahnsicht gluge Frauen Es ist wahnsich mutige Frauen Es waren sich selbstständige Frauen Wahnsich schöne Frauen also.

00:16:14: insofern kann man gerade an den Weiblichen Darstellerinnen sehr viele politische Fragen anknüpfen.

00:16:21: Apropos Schönheit, ein wunderschönes Aquarell bzw.

00:16:26: gemaltes Bild ist da von uns Frau Winkler.

00:16:29: das zeigt wie es denn im Brater vermutlich am Wochenende so zugegangen ist bei Ausflügen von Familien oder vom Herrschaftsteilen mit den Kutschen und dem Pferden.

00:16:46: Ja, der Prater war ja ursprünglich vor dem Josef II.

00:16:49: geöffnet hat was kaiserliches Jagdgebiet.

00:16:51: da ist die reiche Gesellschaft jagen gegangen in den Prater.

00:16:55: auch nachdem der Josef III.

00:16:56: geöffnet hat, ist die Brata Haupterley Zentrum geblieben weil dort hat es Bratacause gegeben.

00:17:03: Dort sind die Reichen auf ihren Kutschen entlanggezogen bis zum Lusthaus und die ärmere Gesellschaft konnte beobachten Was sich da tut?

00:17:12: Das haben sie hier ja auch als Kontrast gesetzt.

00:17:15: Sie haben hier Fotos aus dem zwanzigsten Jahrhundert aufgehängt und da sieht man natürlich ein ganz anderes Bild des Braters.

00:17:26: Ja, das Konzept dieser Ausstellung ist dass der Brater in Ort für alle ist bis heute zugänglich ist und da versuchen wir zu zeigen, wer alles in Prater war.

00:17:35: Also die reiche Gesellschaft in den Praterkorsi und in den schönen Caféhäusern.

00:17:40: Es waren aber auch die ärmeren Leute hier beim Fünfkreuzerdanz wo man fünf Kreuzer bezahlt hat um eine Musiknummer zu hören und zu tanzen in der historischen Zeitung aber gelesen, dass öfter die Frauen das bezahlt haben.

00:17:54: Dann sehen wir hier die Schlurfs, die waren auch im Prater, waren auch Nazigegner und haben sich da aufgehalten.

00:18:00: Dann sind wir hier zwei ältere Damen, die sitzen vor einem Stripdis-Lokal.

00:18:05: Hier sehen wir eine ex jugoslawische Fußballmannschaft hier sehen einen migrantischen Mitbürger am Schlafen hier sehen wir die Massen im Prate im Stadion hier einen Sandler hier junge Buben am Pflipper spielen Und da sehe ich auch eine Prostituierte, weil natürlich hat es auch Prostitutionen in Braten gegeben.

00:18:25: Jetzt haben wir ein Tiergeräusch gehört, was war das?

00:18:28: Ja jetzt habe ich gerade einen Pferd gehört.

00:18:30: Zu den großen Themen die der Prater uns heute noch erzählt ist das Thema natürlich der Tiere also Tiere sowohl als Jagdbeute vorher noch bevor der Präter geöffnet worden ist aber dann vor allem mit den vielen Männerschereen in den Zirkus und Spielen Tiere ganz eine große Rolle.

00:18:43: im Kolonialismus werden Tiere nach Wien gebracht.

00:18:45: oder Ameisenbär oder Affen oder Affenteater gab es unter anderem Hundeteater gab's.

00:18:51: wie man sieht ist ein großer Bär der auch prüllen kann, aber jetzt brüllt bald wahrscheinlich der Bär.

00:18:59: Das ist aus einer Schießbude also eine Schießbudenfigur.

00:19:02: dann hört man zwischendurch auch Bratervogeln also eben auch Anspielung auf die Naturraumbrat, auf die Au-Landschaft.

00:19:08: das sind so quasi original im Brator aufgenommene Vogeln um fünf Uhr in der Früh.

00:19:14: ja also Tiere ist wie gesagt ein Megathema des dem Brater über Jahrhunderte bestimmt hat und heute ist es natürlich weniger bedeutend.

00:19:23: wir haben natürlich Heute in unserer Sendung Archivar, Archivor und Archivur nur ausschnutzweise teilen die Objekte des Bratamuseums innenakustisch darstellen können.

00:19:35: Im zweiten Stock kann man neugierig machen, da ist ein Modell der Weltausstellung von XVIIIII.

00:19:40: III wo es ja die bekannte Rotunde gab, die später abbrannte.

00:19:47: Man sieht da wirklich toll wie der Brater Ende des XIX Jahrhunderts ausgesehen hat.

00:19:55: Wir haben Michael Schwarz, wir haben hier auch den bekannten Warschenmann stehen und es gibt eine Hall of Fame.

00:20:04: Das heißt viele bekannte Persönlichkeiten eben die Frau Winklauch schon vom Wimmerbild angesprochen hat waren hier in Brattern sieht man hier

00:20:15: Die Holo-Fan bezieht sich vor allem auf die Leute, die den Brater gemacht haben und noch immer machen.

00:20:20: Wer sind die Unternehmerinnen?

00:20:22: Da wieder der große Frauenanteil, der besonders hervorzuheben ist.

00:20:27: Einzelne Akrobaten, was man sich alles einfallen lassen kann um Aufmerksamkeit zu erzeugen.

00:20:32: also wenn es der Brater auch in vieler Beziehung für unsere aktuelle Gesellschaft, das sehr starkes Vorbild oder könnte sagen irgendwie ein Vorfahre dessen.

00:20:42: Also Menschen die sich im Bad wachsen lassen, die hat irgendwie die Mäuse verschlucken.

00:20:48: also es gibt wie so man sagt ist unbegrenzt irgendwie Attraktionen zu erfinden auf sich aufmerksam zu machen etwas zu verkaufen was vielleicht sonst überhaupt kein Wert hat aber eben als Schaufer-Knügen dann vielleicht trotzdem irgendwie Einkommen erzielt.

00:21:03: Also wer das Intellektuelle mit dem Freutvollen verbinden möchte bei einem Besuch im Brater, vielleicht sollte der Beginn in den Bratamuseum und dann kann man sich ja den Vergnügungen im Wurstbrater hingeben.

00:21:18: Jetzt interessiert natürlich noch unserer Hörerinnen und Hörern wann ist das Bratomuseum geöffnet?

00:21:24: Und kann man es sich den Eintritt leisten!

00:21:27: Also das prater was ich möchte, dass ist die erste Frage sehr leicht zu beantworten von Freitag bis Sonntag.

00:21:32: Von elf bis achtzehn Uhr ist es jetzt immer offen.

00:21:35: Ob man sich leisten kann?

00:21:36: Das kostet auch der Euro.

00:21:37: der Eintritt mit der Messigung an sechs Euro.

00:21:39: Gruppen der Rife gibt's also.

00:21:41: wir finden... Es ist ungefähr so wie eine Bratafahrt eine etwas aufwendigere.

00:21:47: Sie können bei uns ziemlich viel Zeit verbringen.

00:21:50: wenn sie dann auch die Musikstationen für ein zwei Stunden ist es hoffentlich nicht zuviel.

00:21:57: Dann bedanke ich mich bei Frau Susanne Winkler und bei Herrn Werner Michael Schwarz von Wienmuseum, die hier uns eine akustische Führung durch das Prater Museum gegeben haben.

00:22:10: Vielleicht sind sie neugierig geworden, liebe Hörerinnen und Hörern!

00:22:13: Einen Besuch ist es auf jeden Fall wert.

00:22:15: Mein Dank gilt auch an unsere Producerin Monika Jarosch und fürs Zuhören bedankt sich Stefan Hauser.

00:23:59: Wissenswertes aus der Historie

00:24:01: des Wiener Wahrzeichen

00:24:02: und der Bundeshauptstadt

00:24:04: in einem Radio-Wiki von Monika Jarosch und Stefan Hauser.

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