per- 260429#KABÖ_Gratzer
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00:00:12: Wenn wir zusammen gehen, geht mit uns ein schöner Tag.
00:00:14: Durch all die dunklen Küchen und so grau ein Werk zur Flagg beginnt plötzlich die Sonne unsere arme Welt zu kosen.
00:00:26: Und jeder Hörd'n singe zusammengehen kämpfen wir auch für den Mann weil unbemutigt kein Mensch auf die Erde kommen kann.
00:00:46: Wenn ein Leben mehr ist als nur Arbeit, Schweiß und Bauch Wollen wir mir gibt uns das Leben doch gibt's die Rosen auch.
00:01:00: Das Loggen Brot und Rosen stammt aus einer Rede der New Yorker Gewerkschafterin Rose Schneidermann im Jahr neunzehn elf.
00:01:08: The Women Worker Needs Bread but she needs roses too.
00:01:13: Er wurde in das Gedicht Brad & Roses von James Oppenheim aufgenommen, dass in dem selben Jahr im American Magazine veröffentlicht wurde und den Frauen im Westen gewidmet ist.
00:01:24: Ninzeintzwölf wurde Brot-und-Rosen als Parole beim Streik von mehr als zwanzigtausend Textilarbeiterinnen in Lawrence, Massachusetts bekannt.
00:01:35: Seitdem gehört das Gedichts zur internationalen Gewerkschaftsbewegung.
00:01:41: Im Hintergrund des Loghins steht das Rosenwunder der Elisabeth von Thüringen, die so die Legende gegen den Willen des Ehemanns Brot zu den Armen geschmuggelt haben soll.
00:01:52: Als sie dabei ertappt wurde fanden sich nur Rosen in ihrem Korb.
00:01:56: Das Logan nimmt diese Legende auf aber gibt ihr einen neuen Inhalt.
00:02:02: Wir wollen nicht Brot oder Rosen wir wollen beides.
00:02:05: Dabei steht das Brot für das Lebensundwendige Die Rose für Würde und Wertschätzung
00:02:10: Wenn wir zusammen gehen, ihren unserer Toten mit.
00:02:16: Ihr Ohne hatte Schrei nach Brot schreit durch unser Lied.
00:02:22: Sie hatten für die Schönheit Liebe Kunst erschöpft.
00:02:26: Niro Drum kämpfen wir ums Boot und freuen die Rosen dazu.
00:02:37: wenn wir zusammengehen kommt mit unseren besseren Tag.
00:02:42: Die Frauen, die sich wehren, wären allermenschen
00:02:46: Plagg.
00:02:47: Zu eng sei das kleine Leute Schuften für die Großen hier mit dem ganzen Leben.
00:02:56: Brot und Rohr... Bei den Brot-und-Rosenstreik kämpften Frauen, der über vierzig Nationen stammten, für ihre Interessen.
00:03:08: Sie forderten nicht nur gerechten Lohn Brot, sondern auch eine menschenwürdige Arbeits- und Lebensumgebung Rosen.
00:03:15: Der Streik wurde von der IBB – den Industrial Workers of the World – organisiert und führte dazu, dass die Arbeiterinnen einen Lohnerhöhungen von bis zu ca.
00:03:26: twenty-fünf Prozent und eine gerechtere Bezahlung von Überstunden erhielten.
00:03:31: Auch wurde zugesagt, dass Streiken in Zukunft nicht mehr diskriminiert werden sollen.
00:03:37: Von der Historie in die Gegenwart der Abendnehmerbewegung führen uns die heutigen Perspektiven im Vorfeld des ersten Mai des Tages der Arbeit und des morgigen dreißigsten Abril des Tags der Arbeitslosen.
00:03:49: Zu dieser Sendung begrüßt sich Stefan Hauser, mitgestaltet hat die Sendung Stefan Grundthaler vom Sonntag der Zeitung der Ärzte Zöse Wien.
00:03:58: Da finden Sie auch ein längeres Interview dazu – und das Sonntags ist ja auch Programm als Außer-in-Einingbranchen!
00:04:06: Arbeitsfeiertag.
00:04:08: Es geht um Herausforderungen der Arbeitswelt der Gegenwart.
00:04:11: Sie und heute Hubert Kratzer erst vor wenigen Wochen für drei Jahren als Vorsitzender der katholischen Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbewegung Österreichs, kurz KABÖ gewählt worden.
00:04:23: Aufgewachsen bin ich in Niederösterreich im Stadt Haag.
00:04:30: Eltern sind landwürdig gewesen.
00:04:32: Ich habe acht Geschwister Und meine Eltern waren Wir haben jeden Sonntag die Sonntagsmesse besucht und für Landwirte war es ein zentraler sozialer Punkt, sich zu treffen am Sonntage.
00:04:51: Und der zweite Stufe war dann ich habe Schlosser gelernt und mein älterer Bruder, der auch Schlossern gelernt hat, war zu dieser Zeit schon katholische Arbeiterjugend circa in Niederösterreich katholischen Arbeiterjugend gekommen,
00:05:09: K.A.J.,
00:05:11: hat man das genannt.
00:05:14: Also ich
00:05:16: habe siebenundvierzig Jahre gearbeitet, sieben und vierzig eineinhalb Jahre davon vier Jahre als Schlosser dann drei Jahre als Betriebsrat in einem Betrieb, vier Jahre Als Jugendsekretär der katholischen Arbeiterjugend.
00:05:31: Und die restliche Zeit war ich an den Betriebensilzwerken.
00:05:34: Jugendarbeit Erwachsenenarbeit.
00:05:37: Was kann man sich unter der Tätigkeit Betriebsseelsorger vorstellen?
00:05:42: Ein Betriebesseelsorge ist ein Zielsorger, dass er sich speziell um den Menschen in der Arbeitswelt beschäftigt.
00:05:51: Über sein Glück und seine Zufriedenheit, seine Entwicklungsmöglichkeiten wie die Arbeitsplätze beschaffen sind, wie die Organisationen mit dem Thema Arbeitswelt Beschäftigung arbeiten und mit denen zusammenzuarbeiten, Leute am Arbeitsplatz besuchen.
00:06:09: Wir haben eine Gemeinde gegründet in der Stadt Lenz also im Betriebsesorgezentrum und einen Treffpunkt Mensch und Arbeit haben wir das genannt Und hier haben sich Leute treffen können runden organisieren können Veranstaltungen Bildungsveranstaltung.
00:06:26: genau
00:06:27: Wie sieht sich Hubert Graz im Selbstverständnis?
00:06:30: Ist ein Hackler, Arbeiter?
00:06:31: oder wie sieht das in Zeiten der künstlichen Intelligenz und von Rationalisierung also Maßnahmen zur Steigerung von Wirtschaftlichkeit, Produktivität und Rentabilität oft durch Prozessoptimierung, Automatisierung oder Kostensenkung aus.
00:06:47: De facto haben wir noch nie so viele Arbeitskräfte gehabt wie jetzt
00:06:53: Und gleichzeitig
00:06:54: ist das Definieren des eigenen Lebens über die Arbeit geringer geworden.
00:06:59: Also, wenn man mal befragt was ein Mensch ist, wer er ist dann würde sich heute nicht mehr nur über die Arbeiten definieren.
00:07:10: Das war früher einmal stärker und dies ist auch eine große Herausforderung.
00:07:16: Man kann es nennen dass die Leute nicht mehr so stark beschäftigen mit dem was sie in der Arbeit erleben, sondern versuchen in der Freizeit dann einen Ausgleich ein geglücktes Leben zu haben.
00:07:29: Nicht bei allen aber bei vielen ist das
00:07:31: so.".
00:07:31: Hubert Kratzer hat in der Zeit in Linz gearbeitet die als Stahlstadt bekannt war und isst.
00:07:37: Fürst Alpine erhielt auch Chemie Linz oder die Austreiter Packwerke.
00:07:41: Alle genannten hatten sogenannte Werksportvereine.
00:07:44: am erfolgreichsten war Fürst Linz mit dem Meistertitel.
00:07:49: Schluckten in dieser Zeit das Herz von Hubert Kratzer für einen dieser Vereine?
00:07:53: Ich war bei keiner Mannschaft, leider.
00:07:55: Fußball war nicht so... Als Betriebsilz-Sorge hat man sich auskennen müssen und der Montag wissen müssen, wenn man in die Firma geht wie die Spiele ausgegangen sind bei den Arbeiterbetrieben.
00:08:09: aber selbst habe ich mich nie als Fußballanhänger gesehen.
00:08:15: Hubert Kratzer ist gelernter Schlosser und engagierte sich schon in seiner Jugendzeit, in der katholischen Arbeiterjugend.
00:08:21: Er engagierte als Lehrlings- und Jugendarbeite in der Betriebssillsorge Linz und unterrichtete in der Berufsschule Religion.
00:08:31: Der dreiundsechzigjährige Kratzer bringt Empathie aus der Basisarbeit mit, Erfahrung aus der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit und eine große Leidenschaft für Arbeiterlieder- und Kulturvermittlung im Arbeitermilieu.
00:08:50: Ich habe als Lehrling in der Katholischen Arbeiterjugend kennengelernt dass es eine Arbeitergeschichte gibt.
00:09:01: Und eine spezielle Arbeitergeschichte, die unsere Zeit ergibt ist die Industrialisierung ab der Industrialisierung.
00:09:09: Da hat sich das Handwerk erweitert um Industriebetriebe, um Hilfsarbeit und um ganz große herausfordernde oder ausbeuterische Arbeitswelten.
00:09:23: In dieser Zeit ist die Arbeit der Bewegung entstanden und hat eine Kultur entwickelt um ihre Rechte zu entwickeln Kinderarbeit zu verhindern, um Arbeitszeiten zu regulieren und Gesundheit auszubauen.
00:09:36: Um soziale Netzwerke auszubauten bei Krankheit, bei Arbeitslosigkeit.
00:09:42: Und diese Geschichte habe ich eigentlich über die Arbeiterlieder kennengelernt.
00:09:47: Wir haben da Lieder gesungen wo immer ein Text dabei war was dieses lieb bedeutet zu welcher Zeit es geschrieben wurde diesen Kampf oder diese Auseinandersetzung geführt hat, wo dieses Lied dazu gehört.
00:10:01: Und so habe ich Arbeit der Geschichte kennengelernt dass das nichts Selbstverständliches ist wie wir heute hier sitzen mit unseren Arbeitsrechten die meisten von uns nicht alle haben gute Arbeitsbedingungen und dass diese Entwicklung etwas ganz wichtiges ist sie zu sehen.
00:10:19: in der heutigen Situation sowie wir unserem Glauben aus der Geschichte mit Jesus, mit den Israeliten und der Kirchengeschichte leben kann man auch diese Arbeiterschaft oder dieses Arbeitsleben aus der Arbeitsgeschichte verstehen.
00:10:36: Und das war für mich etwas sehr berührendes.
00:10:40: und Lieder haben ja dann noch diesen Effekt dass sie noch tiefer gehen wie Worte oder wie Lesen und so sind wir denn hier das Herz gewachsen.
00:10:50: ich mache auch in meiner Freizeit Geschichte-Liederabende mit Arbeiterliedern, wo wir uns dann die Geschichte herholen von wo die Lieder herkommen und dann versuchen zu übersetzen.
00:11:01: Was könnte das heute bedeuten?
00:11:03: Das ist für mich ein sehr inhaltlicher emotionaler Teil meiner Betriebsselzorge an meiner Geschichte.
00:11:11: Nachgefragt um einen dieser Songs sagt Hubert Kratzer
00:11:14: Ich glaube zum Beispiel ein Lied Das ist gar nicht so alt, aber es ist vom Wolf Biermann die Ermutigung.
00:11:22: Und hier beschreibt er in den Sechzigerjahren ein Lied wo man nicht verzweifeln soll auch wenn Widerstand kommt oder wenn nicht alles gleich aufgeht und wenn die Entwicklungen nicht zu positiv sind.
00:11:34: das haben wir heute auch.
00:11:35: Aber er schreibt ein Lieder über die Ermutigung dass die Gröde Zweige jedes Frühjahr wieder aufblühen und dass auch Wir Hoffnung haben können.
00:11:45: viel Widerstand entsteht, aber es kann sein und das wissen wir nicht wann dass das gute zum Durchbruch kommt.
00:12:31: In dieser bitteren Zeit
00:12:35: Die herrschenden Erzittern Sehtst du erst hinter Gittern.
00:12:40: Doch nicht vor
00:12:41: deinem Leid,
00:12:43: doch nicht vor
00:12:44: deiner Leid.
00:12:53: Nicht dasch in dieser schreckend Zeit
00:12:58: Das
00:12:59: sollen sie doch bezwecken, dass wir die Waffen strecken schon vor dem
00:13:05: großen Streit.
00:13:15: Lass ich
00:13:16: nicht verbrauchen, gebrauche deine Zeit!
00:13:22: Du kannst nicht unter...
00:13:25: Du
00:13:25: brauchst uns und wir brauchen gerade deine Heiterkeit.
00:13:38: Nicht verschweigen in
00:13:40: dieser Schweigezeit!
00:13:43: Das Grün bricht aus den Zweigen,
00:13:47: Wir wollen
00:13:47: das allen zeigen.
00:13:49: Dann wissen sie
00:13:51: Bescheid.
00:14:03: Eine Bewegung lebt dann, wenn sie sich jeweils neu den aktuellen Fragen der Zeit stellt und darauf Antworten zu geben versucht.
00:14:11: Aufgabe eines Programms ist es auch Ziel-und Wollen einer Gemeinschaft zum Ausdruck zu bringen!
00:14:17: Mit dieser Einleitung begannen alle bisherigen Grundsatzprogramme der katholischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmerbewegungen Österreich.
00:14:25: Nach der Gründung der KAB im Jahr nineteen-einundfünfzig wird im Mai nineteen fünfundfünftig das erste Grundsatzprogramm beschlossen.
00:14:34: Anliegend des zweiten Grundsatsprogramms im Jahr neunzehneinundsebzig ist es, die Aussagen des Zweiten Vatikanischen Konzils aufzunehmen!
00:14:42: Also eine Bewegung christlicher Arbeitnehmer und deren Familie wendet sich die KAB in gleicher Weise an Frauen und Männer, die als Lein in der Kirche mitarbeiten und in der Nachfolge Christi für eine menschenwürdige Gestaltung der Arbeitswelt und der Gesellschaft eintreten.
00:14:59: Dieses Lein-Apostolat der KAB ist Teil der katholischen Kirche Österreichs.
00:15:03: Es wird von demokratisch gewählten ehrenamtlichen Vorsitzenden geleitet und von geistlichen Assistenten oder theologischen Assistentinnen begleitet.
00:15:31: alle Leute eine Möglichkeit haben zum Leben, dass Arbeitswelt ein Teil unseres Lebens ist und das hier auch die Kirche eine ganz wichtige Rolle hat.
00:15:41: Und die Kirch, wenn sie sagt der ganze Mensch ist wichtig dann ist die Arbeit ein Teil davon.
00:15:49: Dann ist es die Arbeit, die Lebensexistenzsicherung.
00:15:52: Die Arbeit ist ein Teil der Verwirklichung des Menschen und so gesehen ist dieses Thema mir immer mehr nachher geworden
00:16:02: und
00:16:02: nachher gewachsen.
00:16:03: Und ich denke mir, dass für die Kirche ein ganz wichtiger Teil ist, das wir den Menschen als Arbeitenden wahrnehmen, erkennen und wirklich sehen wie es ihnen da geht und was sie da brauchen und was die dafür auseinandersetzungen haben ob sich jetzt die Beschäftigung mit dem Produkt mit der Tätigkeit, ob es die Beschäftigung ist.
00:16:25: Mit den Löhnen und den Arbeitssicherheitsmaßnahmen.
00:16:29: Ob es mit der Sinnhaftigkeit mehr als eine Tätigkeiten ist.
00:16:32: Diese Themen sind für jeden Menschen
00:16:36: ganz wichtig.
00:16:37: Ich glaube, dass wir als Kirche und ich als KAB-Mitarbeiter hier einen großen Auftrag haben das wahrzunehmen und mit den Leuten unterwegs zu sein.
00:16:48: Kommen wir zu den vordringlichsten Anliegen der katholischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmerbewegung Österreichs.
00:16:54: Also grundlegend ist es die Tradition der KAW, dass der Mensch eine Stimme bekommt also das ganz kleine Unteranführungszeichen der ganz einfache Tätigkeiten macht in unserer Gesellschaft nicht im Schatten steht sondern gesehen wird in die Mitte genommen wird.
00:17:13: und das dem seine Meinung ganz wichtig ist dem seine Sichtweise ganz wichtig ist und dass wir miteinander lernen, miteinander auszukommen.
00:17:24: Und die KAB hat das erste Grundlage den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen mit seiner Arbeit, mit seinen Vorstellungen.
00:17:33: Das Zweite ist, dass wir natürlich gesellschaftlich auf der Bondesebene uns gesellschaftlichen Fragen stellen und das momentan.
00:17:40: diese Transformation dieser Umbau der Gesellschaft mit der ganzen KI-Geschichte, mit der ganze Globalisierung, mit den ganzen Herausforderungen von Ökologie.
00:17:50: Dass wir in diesem Thema in den nächsten Jahren und schon den letzten Jahren einen großen Schwerpunkt legen wollen wie Transformation sozial und ökologisch verträglich, sodass unsere Kinder und unsere Enkelkinder auch noch eine Zukunft haben auf dieser Erde.
00:18:10: Wie das gehen kann?
00:18:12: Zum einen eine Gesellschaft die Arbeit in der Mittelpunkt stellt und eine Gesellschaft, die aber die Arbeit so sieht dass es in Zukunft auch noch Lebensmöglichkeiten gibt auf diesen Planeten.
00:18:25: Der Tag der Arbeitslosen findet jährlich am dreißigsten April, dem Tag vor dem Tag der Arbeit im ersten Mai statt.
00:18:32: Errichtet den Fokus auf die Situation und die Bedürfnisse von arbeitslosem Menschen um auf soziale Ungleichheit finanzielle Unsicherheit und psychische Belastungen hinzuweisen.
00:18:43: Aktionen fordern eine stärkere Arbeitsmarktpolitik.
00:18:47: Die Lage am österreichischen Arbeitsmarkt bleibt angespannt.
00:18:50: Zum Monatsende Februar waren laut Arbeitsmarktservice insgesamt fourhundertsechsunddreißigtausend Personen arbeitslos gemeldet oder befanden sich in Schulung.
00:19:00: Das entsprach einem Anstieg von eins, vier Prozent oder mehr als sechstausendszehundert Personen gegenüber dem vorheres Monat.
00:19:07: Arbeitslosigkeit ist eine signifikante soziale Belastung die neben finanziellem Druck der Armutsgefährdung oft zu psychischen Problemen Selbstwerteverlust und sozialer Isolation führt.
00:19:19: In Österreich sind besonders ältere Arbeitnehmer, Frauen und Menschen in krisenbehafteten Branchen der Industrie- und dem Handel betroffen.
00:19:27: Wobei Langzeitarbeitslosigkeit die Risiken massiv verstärkt.
00:19:31: Es ist eine sehr dramatische Situation für Langzeitarbeitslose.
00:19:36: Das sehen wir oft nicht so.
00:19:40: Aber Menschen, wenn wer persönlich jemand kennt dann erlebt er das.
00:19:44: die ersten zwei drei Monate erlebt man das ja.
00:19:47: jetzt bin ich halt einmal arbeitslos und wenn man umso länger man arbeitslose ist von niemand gebraucht wird keine firma braucht dich.
00:19:54: du schreibst versuche dass du wieder in der arbeitswelt kommst umso länger du arbeitsloß wirst umso frustrierter wird man und umso weniger hat man vertrauen in die gesellschaft dass die gut ist oder dass cnm auch was gibt.
00:20:07: Und diese Langzeitarbeitslosen, das unterschätzen wir total.
00:20:11: Wie schwierig es ist, so langzeitarbeitslose Menschen wieder zurückzubekommen in den Arbeitsprozess mit ihrer persönlichen Erfahrung, mit dem alle eingelassen werden?
00:20:21: Die sitzen zu Hause und müssen am Samstagessen gehen und sie laut Sozialstudienvereins haben immer mehr.
00:20:29: Das ist das größte Problem bei der Arbeitslosigkeit.
00:20:33: Für uns als Gemeinschaft jeder Arbeitslose zu viel und es ist ein Auftrag an die Gemeinsschaft, dass wir diese Herausforderung mit den vierhundert-achtzig tausend Einzelschicksalen annehmen und uns überlegen wie wir das nur Arbeit verteilen.
00:20:51: Für mich ist auch eine große Frage, wir haben jetzt in den Betrieben immer eine größere Rationalisierung.
00:20:57: Immer mehr Professionalisierung, immer mehr Experten.
00:21:01: und was machen wir mit den Menschen die das nicht schaffen?
00:21:05: Die dieses Niveau nicht erreichen!
00:21:08: Und ich glaube dass wenn wir in den achtziger Jahren zweihunderttausend Arbeitslosig gehabt haben und jetzt vierhundert tausend dann ist es auch geschuldet dieser Professionalisierung und Rationalisierung in der Arbeitswelt.
00:21:22: Wir bräuchten Betriebe, eine Arbeitswelt die sagt wir nehmen auch Leute, die sich schwerer tun, die nicht alles können, die nie perfekt sind.
00:21:33: Nehmen wir mit den unsere Themes.
00:21:35: das hat es in den siebzig-achtiger Jahren noch gegeben und das müsste eine große Forderung heute sein.
00:21:41: dann würde auch die Arbeitlosigkeit senken weil jeder betrifft ja total Wie sagt man?
00:21:47: Perfekt arbeitet und nur perfekte Menschen braucht.
00:21:51: Der nimmt solche Leute vielleicht kurz auf, aber der muss sie wieder abgeben.
00:21:55: Wenn jede Stunde verrechnet wird und überall die Höchste Leistung zählt dann haben diese Menschen keinen Platz in unserer Wirtschaft Und das wird eine große Herausforderung und wenn wir das nicht schaffen, wird es immer prekärer
00:22:09: Sinn.
00:22:10: erfülltes Arbeiten bedeutet in der beruflichen Tätigkeit einen Zweck, Bedeutung und Übereinstimmung mit persönlichen Werten zu finden.
00:22:18: Es steigert Motivation, Resilienz und Gesundheit während des Burnout vorbeugt.
00:22:24: Wesentliche Faktoren sind Selbstwirksamkeit, soziale Verbundenheit und ein positiver Beitrag zur Gesellschaft.
00:22:30: Was ist dazu die Meinung von Hubert Grazer, dem Vorsitzenden der katholischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmerbewegung Österreichs?
00:23:00: dass man leben kann davon, Existenzsicherung.
00:23:04: gute Arbeit schafft soziale Kontakte und soziale eingebundenheit in Gemeinschaften.
00:23:11: Gute Arbeit – da muss man einen richtigen Arbeitsplatz finden der zu einem passt ermöglicht es sich zu verwirklichen mit seinen Talenten, mit seinen Fähigkeiten aber auch nicht zu überfordern.
00:23:25: Gute Arbeit ist eine Gemeinschaftssache und daher auch immer eine Auseinandersetzung.
00:23:31: Wer kriegt wie viel, dass man schaut das alle Platz haben?
00:23:36: Und als Fünfte sagt die katholische soziallehre gute Arbeit ist dann wenn ich am Abend meinen Kopf auf den Bolster lege vor dem Einschlafen und mir denke Ich habe heute was gutes machen können in meiner Arbeit Und mir passt das.
00:23:53: Es ist sinnvoll und in meinem Glaubensleben, in meinem obes religiöses Verständnis oder humanistisches ist, dass was ich da mache ein Beitrag für die Gesellschaft und etwas Sinnvolles.
00:24:07: Das muss ich immer ganz persönlich entscheiden können.
00:24:11: Diese fünf Kriterien haben mich immer sehr beeinflusst oder haben mir immer sehr geholfen wenn diese Frage gekommen ist wann ist deine Arbeit?
00:24:22: Der sozialen Hirtenbrief der katholischen Bische für Österreichs vom fünften Mai-Ninzeinneunzig gilt als ein Meilenstein der Katholischen Soziallehre in Österreich.
00:24:32: Er wurde zum fünfunddreißigsten Jahrestag der Unterzeichnung des Staatsvertrags und als Vorbote zum hundertjährigen Jubiläum, den Zykliker Rherom Novarum veröffentlicht.
00:24:43: Zentrale Merkmale und Inhalte dessen sind Dialog Orientierung.
00:24:48: Der Brief war das Ergebnis eines breiten zweijährigen Diskussionsprozesses, eines Hirtenbriefs zum Mitreden an dem rund fünfzehntausend Personen und zahlreiche Organisationen teilnahmen.
00:25:00: Thematische Schwerpunkte unter dem Motto sinnvoll arbeiten solidarisch leben befassen sich die Bischöfe mit Themen wie Arbeitswelt-, Umweltschutzgerechtigkeit, den Wert des materiellen Fortschrittes und der Rolle der Kirche in der modernen Gesellschaft.
00:25:14: Maskeblich beteiligt waren die katholische Sozialakademie Österreichs und Bischof Maximilian Eichern, der oft als das soziale Gewissen der Bischoffskonferenz bezeichnet wurde.
00:25:24: Zeitgenossen wie der Wiener Bürgermeister Helmut Zieg bezeichneten den Brief damals als richtungsweisend.
00:25:30: Dieser setzte neue Maßstäbe für das politische Engagement aus christlicher Verantwortung.
00:25:36: Braucht es wieder so entscheiden?
00:25:38: Meiner Meinung nach ja!
00:25:40: um die Herausforderungen
00:25:42: und
00:25:42: die Themen zu besprechen.
00:25:45: Also der Brief, der Text selber ist ja ein Teil und der zweite Teil ist die Auseinandersetzung darüber was sind heute die Fragen?
00:25:54: Wo wüssten wir ansetzen und dass das eine gemeinschaftliche Sache wird an Österreich weiter und entwickelt da viel mehr Kraft und viel mehr Unterstützung für die Leute, die tätig sind und die das umsetzen wollen.
00:26:09: Also ich glaube, dass das eine große Chance ist bei dieser Umwandlung, bei der Transformation.
00:26:16: Bei diesen globalen Herausforderungen und diese Armut-Situation die wir auch in Österreich haben.
00:26:22: da habe ich noch gar nicht von den Migrationsfragen oder Fluchtfragen.
00:26:26: Das wird sich mit der Klimakrise verschärfen wird nicht die Probleme lösen.
00:26:35: Ich glaube, dass es da einen Sozialhörtenbrief wäre eine ganz gute Anregung, dass wir das wieder stärker entwickeln oder wieder sagen, dass man das brauchen und damit mit den Bischöfen einladen.
00:26:48: Ein Schritt macht jetzt unser geistlicher Assistent der Betriebssäge Carla immer voll und geht zu den Bisschiffen und fragt das ab in welcher Form wir jetzt wieder die soziale Frage, die Arbeitsfrage gemeinsam stellen können.
00:27:05: Die Parteiname Jesu für Arme und Schwache ist ein zentrales Thema der Evangelien und zieht sich durch sein gesamtes Wirken.
00:27:13: Ihr solidarisiert sich mit den gesellschaftlich ausgegrenzten und benachteiligten – und stellt sich gegen eine Reiche auf scheinheilige Oberschicht!
00:27:22: Was gibt uns der langjährige Betriebsseelsorger Hubert Kratzer?
00:27:26: diesbezüglich mit.
00:27:27: Das kommt aus seiner jüdischen Tradition, Jesus war ja Jude und unsere Religion.
00:27:37: wenn man jetzt hernimmt welche die ersten Texte waren die niedergeschrieben worden sind dann wissen wir es dass die ersten texten der Auszug aus Ägypten, der Ausdruck aus das Sklaverei von Mosel war auf den sich die Israeliten immer wieder bezogen haben, kein Mensch soll ausgebeutet werden.
00:27:57: Kein Unrecht soll geschehen und das Volk, das im Dunkeln war, soll im Licht sein.
00:28:03: Und diese Tradition ist die eine Seite, die Jesus durch seine jüdisches Grundausbildung oder religiöses Verständnis gehabt hat Keine Welt gelängen und es wird kein Leben gelingen, wo wir sagen da nichts ist mir egal.
00:28:23: Die Armen sind mir egal.
00:28:25: ich schau nur auf mich.
00:28:26: das ist eine Katastrophenvorstellung für mich wenn dass die Welt ist in der wir leben Und ich glaube die mit mehr Talente ausgestattet sind mit mehr Möglichkeiten haben die Verantwortung Für jene die es nicht so leicht haben.
00:28:42: vielleicht von daher kommt dies nicht zu leicht haben von ihren talenten Und darum glaube ich, eine Gesellschaft muss immer aufeinanderschauen und einer hat diese Verantwortung auch für die zu sorgen.
00:28:54: Alle Informationen zur katholischen Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbewegung KAB finden Sie im Internet unter www.kaboe.at.
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