per- 260428#Klosterneuburger Diskurse I
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00:00:00: Im heurigen Jahr wollen wir uns in mehreren Durchgängen dem Thema der Menschenwürde annähern.
00:00:07: Die Würde des Menschen ist antastbar, so hieß ein Sammelband mit Essays und Polemiken der deutschen Terroristin Ulrike Meinhoff, der nach ihrem Suizid neunsterzechstundsebzig herausgegeben wurde.
00:00:24: Mit dem Titel der Bezug auf einen Satz des deutschen Grundgesetzes nahm, sollte oft die Diskrepanz zwischen dem hohen Anspruch der Verfassung und der oft tristen Wirklichkeit Bezug genommen werden.
00:00:40: Der die evangelisch erzogenen Tochter eines Kunsthistorikers zum gewaltsamen Widerstand gegen die Staatsmacht brachte.
00:00:55: zur handgreiflichen Beweiswürdigung als unbegreiflich auferstandener nach jenem Osterereignis
00:01:05: dar.".
00:01:07: Ein Aufschnitt aus der Einleitung des ersten Abends der Kloster Neuburger Diskurse.
00:01:13: Eine neue Veranstaltungsreihe, die zum Dialog über die Würde des Menschen einlädt.
00:01:18: Mit den Kloster-Neuburger-Diskursen standet, dass Stiftl Osterneuburg eine neue Veranstaltungsreihe die Menschen zusammenbringen und den Austausch unterschiedlicher Perspektiven fördern möchte.
00:01:29: Sohn heute in den Perspektive zu denen sie Stefan Hauser begrüßt.
00:01:33: – Eine Zusammenfassung der Auftaktveranstaltung vom sechzehnten April – diese war im Augustinos Saal des Stiftes Zum Hintergrund.
00:01:42: In einer Zeit wachsender Polarisierung digitaler Echo-Kammern und gesellschaftlicher Entfremdung wird respektvoller Dialog zunehmend schwieriger.
00:01:52: Menschen werden oft in gut oder böse eingeteilt, Feindbilder entstehen und Versöhnungen scheint kaum mehr möglich.
00:01:59: Umso wichtiger sind Räume für offene Gespräche über zentrale gesellschaftliche Fragen.
00:02:04: Die Kloster Neuburger Diskurse schaffen einen solchen Rahmen und laden dazu ein gemeinsam zu reflektieren was verbindet.
00:02:13: Anderslich des zweihundertfünfzigsten Jahrestrages der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung stehen die Diskurse heuer im Zeichen einer grundlegenden Frage.
00:02:22: Ist die Würde des Menschen wirklich unantastbar?
00:02:25: Expertinnen und Experten aus Theologie, Geschichte und Gesellschaft beleuchten das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven – von Politik und Religion bis zu Bildung und Kultur!
00:02:38: Sind alle Menschen gleich geboren über Freiheit und Unfreiheit bei Thomas Jefferson und den Habsburgern im achtzenden Jahrhundert?
00:02:46: Das war das Thema des ersten Abends der Kloster Neuburger Diskurse.
00:02:50: Zu den Diskotanten, die Historikerin Manuela Meier vom Institut für die Erforschung der Habsburger Monarchie und des Balkanraums der österreichischen Akademie der Wissenschaften Elias Kahl, er ist Augustiner Kurher und seit dem Jahrzehnte kamer der Stift des Große Neuburg.
00:03:08: Er war als Pfarrer- und Schulleiter in den USA tätig.
00:03:12: Die Diskussionsleitung hat Werner Bricks inne – er ist Schauspieler, Regisseur und Kabarettist.
00:03:18: Wir haben uns aufgehängt an Jeffers.
00:03:22: Und Jeffers war der Präsident, als die Unabhängigkeitserklärung geschaffen wurde, also er war maßgeblich einer.
00:03:29: der Autoren wollen auch sein damaliges Verständnis von Menschenwürde beleuchten.
00:03:34: Weil Menschenwürd, vor allem so abstrakte Begriffe sehr oft einen Wandel erfahren über die Jahrhunderte muss man auch sagen.
00:03:46: Ein gewisses Verständnis, dass man für gewisse Dinge hat in einer Gesellschaft, in der man lebt das ändert sich dann noch.
00:03:51: Stichwort Sklaverei
00:03:53: etc.,
00:03:53: wir kommen auf das Thema sicher noch.
00:03:55: und auf der anderen Seite malrierte Resias-Verständnis Menschlichkeit,
00:04:02: auch
00:04:03: die Zeit der Aufklärung, die ganz stark sich manifestiert hat in diesem Jahrhundert.
00:04:08: Und dafür möchten wir vielleicht ganz gern einmal das Wort Würde definieren wie denn Würde überhaupt definiert ist.
00:04:15: jeder von uns hat seine Vorstellung.
00:04:17: aber was ich zum Beispiel auch nicht wusste vor meiner Recherche war wo kommt es Wort Würder her?
00:04:22: Im Althochteutsch nochmal gesagt wird sie dem Mittelhochdeutschen dieses dann wird und wird.
00:04:33: Und so ist es dann nicht weiter verwunderlich, dass man zum Beispiel auch im Duden schon, wenn man nach dem Begriff Würde sucht gleich auf den Begriff Wert kommt.
00:04:41: Da steht nämlich Achtung gebietender Wert der einem Menschen inne wohnt und die ihm deswegen zukommende Bedeutung.
00:04:49: also das wird ganz stark über den Wert des Menschen definiert.
00:04:53: und was hat er für eine Stellung in der Gesellschaft?
00:04:56: Was bedeutet er?
00:04:58: Ich
00:05:01: sage jetzt einmal eigentlich, wie das spricht schon im ersten Absatz der Deklarationen der Menschenrechte.
00:05:06: Sie mit Hochwürden anzusprechen.
00:05:10: Denn dort heißt es ja alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.
00:05:14: Also wieso jetzt hoch würden?
00:05:16: Sind Priester oder allgemein gesprochen jetzt manche Menschen würdiger als andere?
00:05:23: Ich weiß nicht.
00:05:24: ich bin normalerweise noch Elias Aber vielleicht auf diesem Grund bin ich normalerweise nur Elias weil ich sehe das auch so.
00:05:34: Natürlich kommt es aus einer anderen Gesellschaft, wenn ein Mann Titel getragen hat auf bestimmte Informationen zu vermitteln und mit dem Prieste kommt natürlich die Übersetzung von Latein als Referendum Moro oder Referendum Dominum.
00:05:52: Aber Referendum Dominum ist her und aber Referendum ist diese Würde Träger?
00:05:59: Natürlich in jeder katholische Kultur, das ist anders entwickelt worden.
00:06:04: Bei uns in den Vereinigten Staaten alle Priester sind Gleichvater.
00:06:08: Man verwendet diese Titel nicht.
00:06:11: Das kommt aus der englischen Kirche als die Hierarchie in England und Irland wiederhergestellt worden ist.
00:06:17: In den neunzehnten Jahrhundert haben sie gesucht ein Gebrauch zu verwenden, dass unterscheidet sie von dem Anglikane, die mittelalterische, katholische Gebräuche gewahrt haben Und die haben gesucht und geschaut, und die Italiener machen Padre.
00:06:35: Daher sind die Priester hauptsächlich in der Englischsprachegramm alle gleich als Vater.
00:06:40: Aber wir haben auch Monsignore!
00:06:42: Damit zu Historikerin Manuela Meier.
00:06:45: Frau Meier spezialisiert auf die Habsburger waren die Hab'sburger würdiger als ihr Volk?
00:06:53: Aus Ihrer eigenen Betrachtung würden Sie das wahrscheinlich unterschreiben, aber es ist aus dem damaligen Zeitverständnis oder der Zeitgeist wäre es undenkbar gewesen vom Mittelalter bis in die Ära Maria Theresias und danach alle Menschen in einen Topf zu werfen.
00:07:09: Sondern jeder Mensch hatte gemäß seines sozialen Standes und seiner Aufgaben für die Gesellschaft seiner Position im sozialen Gefüge gewisse Pflicht und Rechte, die ihm zugestanden sind.
00:07:27: Die aber abgegrenzt waren zu anderen Personen, die eine andere Position oder eine andere Rolle in der Gesellschaft gespielt
00:07:36: haben.".
00:07:44: mit der sich dreizehn britische Kolonien in Nordamerika von Großbritannien lossagten.
00:07:50: Der hauptsächlich von Thomas Jefferson verfasste Text betont Grundrechte beleben, Freiheit unterstreben nach Glück und etablierte die USA als souveränen Nationen.
00:08:02: Die Erklärung gilt als eines der wichtigsten Dokumente der westlichen Demokratiegeschichte.
00:08:07: Augustina Kuhr-Iliaskar nimmt darauf Bezug.
00:08:11: Ich werde eigentlich direkt an dem Text wenden, wenn man das schauen möchte.
00:08:15: Für mich die Inspiration für diese Klosterneubige-Diskurs ist eigentlich dieser Zitat in fettgeschriebene Zitat.
00:08:22: Gefährlich!
00:08:23: Jetzt fangen wir alle an und mitlesen, dass sich wie immer die Partituen der Opa in der Hand.
00:08:27: Das ist absolut okay.
00:08:29: Weil es ist wichtig... Diese Worte sind für Amerikaner sehr mächtig.
00:08:33: Die sind ein Anspruch.
00:08:36: Die keine Wirklichkeit Aber diesen Anspruch, die wir etwas zu verwirklichen.
00:08:42: Und das ist genau wie man das so verstehen musste.
00:08:45: Das ist wie das Wort Gottes.
00:08:47: Es ist ein Versuch, etwas zu sagen.
00:08:50: Wir sollen unsere Feinden lieben!
00:08:53: Aber wie oft hassen wir unsere Feinde?
00:08:56: Aber wir sollen es verwirklichen wenn wir wirklich ernst nehmen.
00:09:01: So folgende Wahrheiten erachten wir selbstverständlich und das ist was ihm ich infrage stellen wollte.
00:09:08: Das ist es gar nicht selbstverständlich, was folgt!
00:09:12: Die Menschenwürde hat eine Geschichte und wenn man nichts anderes gelernt hat heute Abend aus das dass sie schon wertvoll.
00:09:19: Weil das ist nicht etwas das selbstverständliche ist.
00:09:23: Wenn wir schauen auf die ganze Geschichte der Menschheit und in verschiedenen Kulturen, das stimmt gar nicht.
00:09:29: Und aber warum haben die das so geglaubt?
00:09:32: Warum hat Thomas Jefferson das
00:09:34: geschrieben?!
00:09:36: Das ist eine interessante Frage.
00:09:37: Können wir das darüber reden?
00:09:39: Und er hat weitergeschrieben, dass alle Menschen gleich geschaffen sind.
00:09:44: Dass sie von ihren Schöpfen mit gewissen und für äußerlichen Rechten ausgestattet sind, dass dazu Leben Freiheit unter Streben nach Glück gehören.
00:09:55: Diese Worten sind schon ein Monat vorher veröffentlicht wurden in Virginia bei der Virginia Declaration of Rights George Mason geschrieben, Georg Mason.
00:10:06: Er war eine gläubige Anglikana und obwohl der Thomas Jefferson hat sein Eigenart mit Christentum, er hat seine eigene Bibel geschrieben oder sogenannten geschnitten.
00:10:18: Er hat alle Passagen ausgeschnitten die sie nicht ihm gefallen hatten.
00:10:23: Ja wirklich?
00:10:24: Ich meine das ernst!
00:10:27: Und natürlich was ich so toll finde ist dass diese Ambivalenz ist da, er schreibt das aber Sklavensbesitz bis zum Tod.
00:10:37: Und wie ist das möglich, dass man das schreiben kann?
00:10:40: Obwohl er immer Sklaven besitzt hat und immer besser versucht... ihr seines Sklaven zu bewirtschaften, das Wort wird ist immer noch da.
00:10:50: Seine Sklave zu bewirtschaften, damit er mehr Geld verdienen
00:10:54: könnte.".
00:10:55: Und dass so Kuer Eliaskar seine Ambivalenz von Anfang an – auch bei der Bundesverfassung die siebzehn-neunundachtzig in Kraft trat gab es immer noch die Möglichkeit für Sklaverei!
00:11:07: Ein einschneidender Punkt sei die Gettysburg Address.
00:11:11: Sie gehört zu den berühmtesten Reden des sechzehnten US-Präsidenten Abraham Lincoln.
00:11:16: Sie gilt als eine der berühmtesten Reden der Weltgeschichte und als Linkons Vermächtnis für die Vereinigten Staaten.
00:11:23: Erlzt im November, eighteen dreiundsechzig anlässlich der Einweihung des Soldatenfriedhofs auf dem Schlachtfeld von Gettysburg – und fast darin das demokratische Selbstverständnis der Vereinigten.
00:11:36: Die Rede gilt allgemein als rhetorisches Meisterwerk und ist Teil des historisch-kulturellen Erbes der USA.
00:12:05: Versprochen ist, vor achtzig Jahre her müssen wir das jetzt verwirklichen.
00:12:10: Was war
00:12:10: versprochen?
00:12:12: Dass alle Menschen gleich geschaffen sind.
00:12:14: Also das... Genau!
00:12:16: Das für die Sklaven, wir müssen das auch jetzt machen bei der Bürgerkrieg.
00:12:20: Ich
00:12:20: spreche nur an weil hier einer mit der Gründe warum diese Unabhängigkeit entstanden ist, ist ja auch dieses Abstand nehmen vom Adler.
00:12:28: Natürlich, die Amerikaner haben sich damals verstanden als Engländer Und die haben das verstehen, dass diese neue deutsche König, natürlich der Geo
00:12:39: III.,
00:12:40: der Haus von Hanover, Haus of Windsor heute.
00:12:43: Die haben ihre traditionelle Rechte genommen und sie sind als Absolutismus einer absoluten Verständnis von Manachie ausgeübt.
00:12:52: Sie haben gesagt, das stimmt nicht!
00:12:53: Wir haben unsere Rechte aus Englender, der König darf das nicht.
00:12:58: Und die sagen gut weil es nicht in Ordnung ist mit uns aus Englerne trennen wir diese Beziehung zwischen die amerikanischen Kolonien und dem König vom England.
00:13:16: Engländer in erster Linie an der Unterbringigkeitserklärung gab es denn da nicht, was war denn mit den anderen Nationen die sich auch schon in den USA damals festgesetzt hatten?
00:13:24: Eine Grundhörung?
00:13:25: die haben Angst von dem König von England war.
00:13:28: Der Georg III ist diese Krieg vorher dieser siebenjährigen Krieg das ist so genannten französische und indianische Kriege in Amerika.
00:13:36: Und das ist... ...sevzehnhundertdreien sechzig.
00:13:40: Ich
00:13:40: weiß nicht wie's...
00:13:41: Aber okay!
00:13:41: Das Thema ist das Das.
00:13:43: während dieser Krieges haben die Engländer Quebec erobert worden und in der Lauf der Verhandlung hatte König die Katholiken ein Anspruch gegeben, ihren Glauben auszuüben.
00:13:57: Und die amerikanischen Colonisten haben das furchtbar gefunden
00:14:00: weil
00:14:01: Die haben geglaubt, das ist irgendwie ein Katolismus der Thüronie.
00:14:06: Und wenn der König von England einer hat zugegeben, dass die ihren Glauben ausüben durften?
00:14:12: Das ist für uns gefährlich!
00:14:14: Das war ein Beispiel für sie, dass der Könige von England gefährlich war und die wollten das nicht.
00:14:19: Aber die Franz-Rosen-Sintzon da oben da, Spanien hat Florida... ...und Florida war nicht ein Koloniet damals von den Vereinigten Staaten.
00:14:26: Die amerikanischen Kolonien waren alle aus England hauptsächlich damals, die Colonisten.
00:14:32: Obwohl gab es schon in der Hintergrundfrühe?
00:14:35: Aus Holland, aus Schweden und so weiter.
00:14:37: Ich würde da ganz gerne mal einhaken jetzt in Europa mit Frau Meier auf die Frage diskutieren wie denn zu dieser Zeit ... Die Zeit der Aufklärung... Da wurde kein Schalter umgelegt und ich sag' so jetzt ist die Aufklärungen da sondern das ist ja etwas was entsteht inneren Bedürfnis einer Gesellschaft heraus, wie hat sich denn das angefühlt damals ihrer Meinung nach?
00:15:02: Also im achtzehnten Jahrhundert.
00:15:03: Was war denn die Ursache dafür dass sowas überhaupt entstehen konnte?
00:15:08: Wenn wir uns die amerikanische Unabhängigkeitserklärung anschauen wenn man den weiteren Text anschaut dann wird sehr schnell klar dass es ein Dokument ist was aus einer Krise hervorgeht.
00:15:20: Elias hat das sehr schön gesagt.
00:15:22: Es gibt ein Problem mit dem Souverän in England, man fühlt sich als Engländer zweiter Klasse und große Teile der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung sind eine Beschwerdeliste, was denn der englische König alles falsch macht?
00:15:38: Was er tut aber nach Meinung der Gründer Väter eigentlich kein Recht dazu hätte.
00:15:44: Von daher ist die amerikanische Unabhängigkeitserklärung getragen von dem Gedanken zu sagen wir sind Auch noch da.
00:15:55: Und wir sind keine Bürger zweiter Klasse, sondern haben dieselben Rechte und Pflichten wie die Engländer in Europa.
00:16:04: So muss man auch diesen Satz – alle Menschen sind gleich, gleich an Rechten auch interpretieren!
00:16:09: Damit war weniger gemeint, dass man die ganze Weltbevölkerung in einen Topwerfen wollte um allen Menschen dieser Welt alle Rechte zu erkennen wollte.
00:16:19: Sondern vor allem das man die eigenen Rechte vor allem weil man glaubt davon getragen war, dass man sie gerade im Begriff ist zu verlieren.
00:16:28: Dass man die verbriefen wollte und festschreiben wollte und sagen zu können so laschen wir mit uns nicht umspringen.
00:16:36: Das heißt kann man das dann so verstehen, dass sich das ausgestrahlt hat auch auf Europa?
00:16:41: Die konkret jetzt diese Unabhängigkeitserklärung.
00:16:45: Europa hat in der Tat eine lange Tradition an Freiheitsbriefen, Freiheitsdokumenten schon seit dem Mittelalter.
00:16:53: Die und auch das sieht man immer wieder sehr schön.
00:16:56: Auch da immer wieder ein Resultat von Kriegen, von Krisenzeiten sind wo der Souverän auf seinen Adel angewiesen war, auf die Unterstützung durch seine Elite und damit er diese Unterstützung bekommt Zugeständnisse macht indem er deren Rechte niederschreibt, sie erweitert.
00:17:16: Das haben wir zum Beispiel im zwölften Jahrhundert schon in England mit der Magna Carta Libertatum und der Charter of Liberties.
00:17:23: Wir haben das in Ungarn unter König Angela Stimm
00:17:26: II.,
00:17:27: dass zieht sich durch die europäische Geschichte über die goldene Bulle, die wir alle kennen bis hin auch zum Toleranzpatent Josef II.
00:17:36: Im achtzehnten Jahrhundert ist Kaiserin Maria Theresia, die bedeutendste Herrscherin des aufgeklärten Absolutismus und eine der berühmtesten Habsburgerinnen.
00:17:47: Sechsundsechsenzig ist das Gründungsjahr der Vereinigten Staaten und das Jahr siebzehnundachtzig prägtige Burtstunde der modernen USA.
00:17:56: Damit wieder zu einer Fragestellung von Moderator Werner Pricks bei den Kloster Neuburger Diskursen im Augustinos Saal des Stifts.
00:18:03: Es ist ja auffallend viel passiert zur Zeit, Maria Theresias.
00:18:07: Aber es ist auch auffallen viel passiert eben das dazu geführt hat dass diese Unheimhängigkeitserklärung schriftlich verfasst wurde.
00:18:14: Was war denn konkret?
00:18:15: Jetzt gab's einen Trigger den man kennt wo Jefferson und Co gesagt haben so und jetzt Jetzt verschriftlichen wir das.
00:18:23: Manola hat es richtig gesagt, man liest das weiter, man sieht eigentlich dass dieses Auflisten, Auflistung von verschiedenen Beschwerden was der König falsch gemacht hatte.
00:18:34: Das ist dann die natürliche Zeit viel zu tun mit dem sogenannten Anspruch keine Steuer ohne Vertretung no taxation without representation.
00:18:43: Das bedeutet du darfst mich nur ein Steuer verlangen wenn ich vertretet bin in die Entscheidung das zu machen.
00:18:50: Und das war ein Teil davon.
00:18:52: Natürlich, die Englische Königheit hat gesagt wir haben euch verteidigt gegenüber den Franzosen Indianer.
00:18:58: jetzt haben wir Schulden.
00:18:59: Wir brauchen das Geld dieser Schulden irgendwie zu lösen und weil sie die Colonisten haben diese Dienstleistung bekommen müssen wir das machen.
00:19:09: Die Colonialen haben das anders gesehen.
00:19:15: Das Geld verlangen ist ohne eine Zustimmung des Wolkes Und das war natürlich ein großes Thema damals.
00:19:23: War es eine berechtigte Forderung oder war es eine Funkelgetriebene?
00:19:27: Das
00:19:27: ist genau die Frage.
00:19:28: und man muss nie vergessen, dass vielleicht nach der Revolution ist der Dritter der Bevölkerung ausgewandelt.
00:19:34: Die waren nicht der Meinung der Revolutionaren.
00:19:38: Viele sind in Kanada ausgewandert oder anderswo.
00:19:41: Die wahren loyal gegenüber dem König und haben das nicht gewohnt.
00:19:46: Also so gesehen war ja Jefferson Sie haben es eh vorher schon angesprochen, ein Unternehmer.
00:19:51: Das heißt im Prinzip drängt sich da ein bisschen das Bild eines Olika-Aachen auf?
00:19:56: Ja, das stimmt!
00:19:57: Man muss einfach Virginia besuchen.
00:19:59: Süddeich von Washington Monticello.
00:20:01: Das ist himmlische Hügel.
00:20:03: Monticella.
00:20:04: Es ist absichtlich gebaut nach dem Entwurf vom Palladio die berühmte italienischer Architekt und das ist diese himmlischen Hüge.
00:20:14: aber unten gab es unter Passagen für die Sklaven dass diese Räumlichkeit gut bedienen könnten und auch plötzlich das Essen erscheint.
00:20:23: Und alles, ich meine es war wirklich natürlich für seine Zeit sehr unglaublich modern und fortschrittlich und er hat ständig versucht Technik, er hat schon ein Fabrik oder neue Fabriken da gemacht weil er wollte seine besitzt Bewirtschaften.
00:20:39: wenn er hat gesagt Gut das Sklave ist jetzt fünfjährigen Wenn ich habe ihn dreißig Jahren Ich kann so viel verdienen ohne mehr.
00:20:48: Hat das wirklich so wirtschaftlich berechnet?
00:20:51: Die Baumwolle spielt dahinein, denn die Geschichte der Baumwulle ist untrennbar mit Sklaferei verbunden.
00:20:58: Insbesondere im achtzenden und neunzehnten Jahrhundert in den USA, wo Millionen versklavte Menschen auf Plantagen arbeiteten.
00:21:06: Diese Form der Zwangsarbeit war essentiell für die industrielle Revolution.
00:21:14: Die Frage der Sklaverei war natürlich umstritten schon vom Anfang an.
00:21:18: Es erscheint nicht in der unabhängiges Erklärung, weil natürlich in den Südteilen das kommt mit dem Baumwohler.
00:21:26: Der Baumwoller ist natürlich sehr wichtig für die Wirtschaft von den Südtilern der amerikanischen Staaten aber es wurde auch sterben.
00:21:36: Aber dann plötzlich haben sie industrialisiert die Baumwohlindustrie.
00:21:41: Die haben neuen Technologie gefunden und plötzlich ist das gerettet werden.
00:21:45: Und diese Sklaverei lohnt sich.
00:21:46: aber interessanterweise warum ist die Sklaverei überhaupt gekommen?
00:21:51: Zucker!
00:21:53: Zucker, was ist in Haiti dass die Franzosen reich gemacht haben?
00:21:57: Die Engländer haben das in Barbados gemacht und die haben gesagt Zucker is so wertvoll.
00:22:02: wir können absolut nicht Reis hier kultivieren.
00:22:06: Ist lohnt es sich nicht.
00:22:07: Die haben denn ein Reiskolony gemacht den Carolina.
00:22:29: Wir kommen zu Alexide Doquil, ein bedeutender französischer Publizist.
00:22:33: Politiker und Historiker des neunzehnten Jahrhunderts, der heute als einer der Begründer der modernen Soziologie- und Politikwissenschaft gilt.
00:22:42: Bekanntheit erlangte vor allem durch seine scharfsinnige Analyse der demokratischen Gesellschaft über die Demokratie in Amerika.
00:22:51: Sein berühmtes Werk entstand nach einer einjährigen Reise durch die USA.
00:22:56: Er untersuchte darin, wie Gleichheit und Freiheit in einer Demokratie koexistieren können, warnte jedoch auch vor der Tyrannis der Mehrheit.
00:23:20: Es gibt nur ein Land der Freien Kirchen und das für ihn war sehr wichtig, weil es macht diese religiöse Landschaft anders aus Europa.
00:23:29: Und zweitens gibt's keine Adeligen vom Geburt her.
00:23:33: Gibt schon Olegarchen!
00:23:35: Das ist selbstverständlich.
00:23:37: Alle Menschen sind eigentlich nicht dasselbe.
00:23:41: Aber die sind gleich, aber wir haben verschiedene Talenten, verschiedene Möglichkeiten, verschiedene Herkünfte und Ausbildungen usw.
00:23:49: Und natürlich gab es Menschen, die Thomas Jefferson sehr gut ausgebildet waren – sehr erfolgreich!
00:23:54: Und viele, die waren nicht.
00:23:55: Das ist immer der Fall.
00:23:59: Ich glaube er hat zwei wichtige Dinge beobachtet.
00:24:02: das unterscheidet Europa allgemein England wahrscheinlich auch teilweise von den Erfahrungen in Amerika.
00:24:09: Noch einmal zum Thema das Klafferei.
00:24:11: Die Sklaverei im Reich der Habsburg war über zweihundertfünfzig Jahre lang bis Ende des achtzehnten Jahrhunderts präsent, besonders durch schwarze Sklaven in adeligen Haushalten.
00:24:22: Während Österreich selbst kam direkt am transatlantischen Sklafenhandel beteiligt war gab es einzelne Investoren und Versuche von Maria Theresia Kolonien für den Zuganbau zu nutzen.
00:24:33: Mit dem allgemeinen bürglichen Gesetzbuch von achtzehn zwölf wurde die Sklaverei verboten.
00:24:39: Historikerin Manuela Meier vom Institut für die Erforschung der Habsburger Molergie und des Balkanraums der österreichischen Akademie der Wissenschaften.
00:24:47: Das Glauberei war etwas, was den Habsburgern überhaupt nicht fremd war.
00:24:53: Zum einen weiß ich natürlich bis zu Josef II selber in ihrer Gesellschaftleiweigenschaft geduldet und genutzt haben.
00:25:02: Aber gerade im Austausch mit dem Osmanischen Reich war Sklaverei, Kriegsgefangenschaft auch das gegenseitige Austauschen und dass das Rückführen der eigenen Bevölkerung ins eigene Land ein ganz zentrales Thema.
00:25:19: Das klingt jetzt sehr in einem sehr philanthropischen Zugang wenn man sich Quellen aus der Zeit anschaut die mit diesen Themen zu tun haben merkt man sehr schnell Ja, fast schon unwürdiger Zugang ist es warnen.
00:25:34: Ja, der Mensch wieder als Ware.
00:25:36: Man hat gefeilst wen möchte man auslösen?
00:25:39: Wen möchte man nach Hause holen?
00:25:41: Wen nicht?
00:25:42: Da findet man dann Formulierungen in Richtung von nur die besten Leute, nur hochwertiges Material.
00:25:50: auch diesen Menschenmaterial und diesen Begriff findet man schon in diplomatischen Korrespondenzen des siebzehnten und achtzenden Jahrhunderts.
00:25:58: Das war ein ganz zentraler Punkt dass man sich sehr wohl bewusst war das man die eigenen Leute wieder zurückholen möchte, aber es sollten schon die richtigen Leute sein.
00:26:09: Ein Punkt der bei einem Kloster Neuburg-Diskurs noch angesprochen wird ist jener der Mission – das bestreben andere Menschen von der eigenen Meister religiösen Überzeugung zu überzeugen und sie für diese zu gewinnen.
00:26:21: Augustiner Kuhrherr Eliaskar unterstreicht dazu
00:26:25: Ich glaube dass es wichtig zu sagen, dass dieser Entwicklung des Individuals dass wir denken über die einzelne, viel wichtiger oder auch viel wichter als zu Gehörigkeiten zu einer Gruppe.
00:26:38: Kollektiv.
00:26:40: Z.B.,
00:26:40: es war gar keine Frage wenn man liest das Evangelium oder ich meine die Apostolgeschichte Wenn ein Haus getauft ist alle werden getauft werden Auch die kleine Kinder.
00:26:51: warum?
00:26:52: Weil meiner Hauptidentität, meine Haupt selbstbewusstsein ist.
00:26:56: Ich gehöre zu dieser Gruppe Aber interessanterweise in der Lauf der Zeit, weil Jesus im Evangelium so oft mit einem Menschen oder einer einzelnen spricht und er bietet diese Möglichkeit an.
00:27:09: Das für Christen haben wir auch denn diese Frage Auch mehr oder weniger nachgedacht ist es wichtig, dass jeder selber den Glauben aufnimmt.
00:27:19: Dass jeder das zustimmt und zum Beispiel wird dann ein Thema in Theologie bei der sogenannten Arctus Fidae, wie man glaubt.
00:27:29: Und natürlich kommt dazu, es muss frei gemacht werden!
00:27:32: Es kann nicht gezwungen werden.
00:27:34: Das war schon längst in der Vergangenheit, aber es ist denn zum Thema gekommen und man kann das leicht sagen, dass man braucht ein Verständnis des Individuums für die protestantische Reformation sowieso.
00:27:48: Diese Frage von Rechtfertigung eines Einzelne Absolut unverständlich, ich glaube in dem antiken Barum war das Thema für Paulus nicht wie jede einzelne gerettet werden kann aber wie die Heiden innerhalb der jüdischen Bund mit Gott eintreten durften.
00:28:10: Das ist was wesentlich wichtig war.
00:28:11: es waren Beziehung zwischen die Völker und Israel.
00:28:15: Soweit eine Zusammenfassung des ersten Gesprächs abends im Rahmen der Kloster Neuburger Diskurse Unter der Leitung von Werner Bricks hörten sie die Historikerin Manuela Meyer und den Augustiner Chorherrn Elias Kahn.
00:28:29: Infos im Internet unter stift-glosterneuburg.at.
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