Lebenswege: Wenn die Seele Klavier spielt.
Shownotes
Antonija Pacek wächst in Kroatien auf und entdeckt früh das Klavier als Zuflucht und Versprechen. Ein eigenes Instrument fehlt, doch sie übt, kämpft, besteht die Aufnahme an einer Musikschule. Der Krieg treibt sie nach Wien und zwingt sie zu einem neuen Leben. Sie studiert Psychologie, doch die Musik lässt sie nicht los.
Heute komponiert und spielt Pacek wieder – mit einer emotionalen Tiefe, die berührt. Acht Alben tragen ihre Handschrift. Ihr aktuelles Werk „Sparks“ erhält internationale Auszeichnungen, darunter als "Album des Jahres" des Clouzine Magazine. Ihre Stücke öffnen Räume, in denen Gefühle erfahrbar werden.
Die Sendung zeichnet Paceks Weg nach: ein Leben zwischen Verlust, Beharrlichkeit und der Rückkehr zum eigenen Seelenklang.
Eine Sendung von Gerlinde Petric-Wallner.
LINKS: Antonija Pacek
Transkript anzeigen
00:00:06: Die Komponistin und Pianistin Antonia Patzeck wächst in der koatischen Stadt Ossiak auf.
00:00:12: Schon als Kindergattenkind weiß sie eines, das Klavier ist mein Instrument – doch dafür fehlt das Geld!
00:00:19: Später wird ihre Mutter drei Jobs gleichzeitig machen um ihrem Kind einen Klavier kaufen zu können.
00:00:25: Antonia-Patzecks Weg zur Musikerin ist alles andere als geradlinig.
00:00:30: Heute gilt sie als weibliche Antwort auf Ludovico Ainaudis' Musik
00:00:39: Eine Sendung von Gerlinde Petritsch-Walner.
00:00:52: Antonia Pazek wächst in Koacien auf, nicht am Meer sondern im Osten des Landes.
00:00:59: Osiek heißt die Stadt ihrer Geburt und ihre Kindheit.
00:01:02: Es ist die viertgrößte Koaciens.
00:01:09: Es war wirklich ganz im Zentrum.
00:01:12: Wir haben immer auf der Straße gespielt.
00:01:14: das war nicht gefährlich.
00:01:16: Die Eltern wurden auch Kindern ganz klein auf der Straße lassen zu spielen.
00:01:23: Viel Freiheit, viel Kontakt mit Menschen und mit kleinen Kindern.
00:01:28: Also es war nicht wie heute diese Geräte und Spielchen und was und das.
00:01:32: Es war wirklich draußen.
00:01:34: also mit Natur habe ich mich verbunden sozusagen.
00:01:37: wir haben als Kinder viel draußen gespielt und es war noch vielleicht interessant denke ich mir.
00:01:46: Um die Ecke war auch eine Musikschule, so ich habe immer zugehört.
00:01:51: Klavier aber auch andere Instrumente wie Junge und ganz kleine Kinder, junge Menschen wurden dort üben oder spielen für die Stunde.
00:02:05: Im Kindergarten spielen ihre Betreuerinnen immer wieder am Klavier etwas vor, machen mit den Kindern Musik – schon damals weiß Antonia Patsik eines!
00:02:15: Genau das ist mein Instrument.
00:02:17: Ich habe ganz viele Interesse gehabt, wenn ich Klavier im Kindergarten erlebt habe.
00:02:24: Unsere Tanten haben gespielt und ich habe gesagt, dass es mein Instrament ist.
00:02:29: Ich möchte das wirklich spielen und dann zu Hause am Tisch habe ich immer also gespielt als ob das Klavier wäre.
00:02:39: Ein eigenes Klavier hatte sie damals nicht.
00:02:42: dazu fehlte den Eltern das Geld
00:02:44: Leider nicht, leider habe ich nichts Klavier.
00:02:46: Aber meine Mama hat immer sich als Schallplatte gehabt und wir haben einen Grammophon.
00:02:53: Und dann haben wir viel gehört auch viel Opera, viel klassische Musiker.
00:02:57: auch Ich hab ja immer geweint Es war ein Lied von...ich glaube es war der Schwahn.
00:03:05: Meine Mutter berichtet mir viele Jahre später wie sehr ich schlützte wenn sie diese Platte.
00:03:25: Ich war vielleicht sechs, sieben Monate nur und das hat mich total beruht.
00:03:31: Meine Mama hatte auch gesehen, dass ich etwas ganz starkes mit Musik zu tun habe.
00:03:36: Mein Papa hat auch zum Beispiel Harmonika gespielt.
00:03:40: Ganz selbstständig hat das gelernt und so viele Seele und so total wirklich Advents sozusagen hat gespielt, gleiche Melodie und dann diese Begleitung.
00:03:53: Es war unglaublich.
00:03:55: Also Musik war schon in meiner
00:03:58: Umgebung.".
00:04:03: Musik kann die Seele berühren, das spürt Antonia Pazek schon früh.
00:04:08: Eines Tages – Antonia ist damals sechs Jahre alt – sieht sie vor der Musikschule, bei der sie so gerne den musizierenden Schülern lauscht einen Aushang.
00:04:18: Das war ganz in der Nähe wo ich gewohnt habe.
00:04:21: Ich habe gelesen dass dort Aufnahme-Test gemacht werden.
00:04:26: Ich war nur sechs.
00:04:27: Also ich habe dann meinem Eltern davon erzählt, aber meine Mutter musste nachmittags immer arbeiten und mein Vater hat absolut keine Zeit und keinen Interesse das mit mir zu machen.
00:04:41: So bin ich alleine zum Aufnahmetest gegangen.
00:04:45: die Leute in der Musikschule waren etwas überrascht dass ein kleines Mädchen alleine kommt Aber ich habe alle Prüfungen bestanden und war sehr glücklich, als ich einige Tage später meinen Namen auf der Liste der Aufgenommene.
00:05:02: Schule fand.
00:05:04: Das war wirklich große Freude, aber das Problem war – ich habe kein Klavier gehabt!
00:05:09: Klavier war wirklich Luxus in Formiger Jugoslawien.
00:05:14: Es war sehr teuer.
00:05:15: also Pianino nämlich.
00:05:17: so was passiert hat war dass meine Mama, meine Mutter hat meine Leidenschaft erkannt und hat mich wirklich so unglaublich unterstützt, sich zwei bis drei Jobs zusätzlich noch genommen.
00:05:32: I'm
00:05:33: swearing.".
00:05:33: Antonias Mutter ist gut im Schneidern – und beginnt für andere zu schneidern.
00:05:38: Kürzt nicht um macht Neues!
00:05:41: Ihr Sauerkraut verkauft sie in Firmen für die Kantinen
00:05:45: jede Menge, was sie immer gefunden hat.
00:05:48: Sie wundermachen zusätzlich.
00:05:49: So manchmal wurde sie in der Nacht wirklich arbeiten und so.
00:05:54: sich hat geschafft dann ein Klavier zu mir zu kaufen natürlich in viele Raten abzuzahlen also neu.
00:06:01: Also es waren nicht wirklich viele Second Hands Klavieren dass das man finden könnte.
00:06:06: Es war Pianino nämlich Und dann habe ich gleich angefangen.
00:06:09: Also als ich mich sozusagen angemeldet habe, später musste meine Mama natürlich auch mitkommen aber sie war total überrascht wenn ich gesagt habe Ich habe alle Teste also geschafft zu machen und dass sich wirklich wünsche mir jetzt Klavier spielen zu lernen.
00:06:40: Nur es ist wichtig zu sagen auch das leider.
00:06:44: mein Lehrer war sehr brutal.
00:06:48: Er hat meine Finger immer geschlagen und ständig geschrien, er war vielleicht ab und zu auch ein bisschen Alkoholiker, hat so geruht.
00:06:58: Meine Finger waren richtig nass vor Angst und ich habe dadurch noch mehr Fehler
00:07:03: gemacht.".
00:07:04: Sie leidet unter ihrem Lehrer – lernt aber trotzdem weiter...
00:07:08: In Musikschule.
00:07:09: er hat meine alle Klavierunterrichter gemacht.
00:07:12: Ich war zweimal ... Pro Woche dort.
00:07:15: Es war wirklich aber sehr schwierig, also wir haben hauptsächlich klassische Stücke gespielt.
00:07:23: Wir haben Edyten gespielt Bach Mozart habe ich später auch ein bisschen Chopin gespielt.
00:07:30: Wir haben wirklich schon Tempo-Tempo in dieser sieben Jahre.
00:07:33: Also war Schumann Schubert Mendelssohn Ich erinnere mich und so haben wir wirklich viele unterschiedliche Klavierstücke gespielen Aber ich habe Terror gespürt.
00:07:45: Ich habe viel, viel Angst von diesen Unterrichtszeiten oder Stunden-Sessions.
00:07:50: So deswegen habe ich nach einiger Zeit ... Also ich war schon Teenager.
00:07:55: Es war vielleicht dann für mich auch.
00:07:57: Ich meine, ich vielleicht entwickelt langsam auch und obwohl es mir wirklich sehr, sehr leid getan hat und wirklich traurig für mich war.
00:08:05: aber ich wusste dass sich das nicht mehr aushalte Und ich habe dann geweint, als ich mich vom Unterricht abgemeldet habe.
00:08:14: Aber sieben brutale Jahre waren genug für mich.
00:08:18: Dann kam leider Krieg so nach Tod.
00:08:58: Kurz vor ihrer Matura bricht Antonia Patsik die
00:09:01: Schule ab.
00:09:02: Anfang der Neunzigerjahre beginnt eine der schwierigsten Zeiten in ihrer Heimat – Jugoslawien zerfällt!
00:09:09: Es kommt zum
00:09:10: Krieg….
00:09:21: Ich war siebzehn Jahre und meine Schule, also es war viel Granatierung hat passiert.
00:09:27: Und meine Schule war leicht zerstört und dann die haben die Schule dann abgesperrt.
00:09:35: Dann bin ich da gekommen mit meinem Freund.
00:09:38: Wir haben uns ein Jahr vorher kennengelernt bevor wir nach Wien gekommen sind.
00:09:43: Also ich war sechzehn wenn ich ihn kennengelernen habe So High School, Sweethearts sozusagen.
00:09:50: Ihre Eltern bleiben während der Kriegszeit in Osiek.
00:09:54: Elten wollten weiterarbeiten.
00:09:56: es war wirklich unmöglich.
00:09:58: Es war ein Regen von Granaten und die haben jeden Tag Leben wirklich riskiert zu dieser Büros oder wo immer die Arbeiter haben durch Aussicht zu fahren und dort zu gehen.
00:10:14: Meine Mama wurde auch mit Sniperists geschossen, aber auch Gott sei Dank nie getroffen.
00:10:22: Vielleicht haben sie nur gespielt ein bisschen Spaß zu machen oder ihr Angst zu
00:10:27: machen.".
00:10:28: In Wien beginnt Antonia gemeinsam mit Nenatz bei Pioneers zu arbeiten als Saisonarbeiterin.
00:10:34: Das war im Sommer.
00:10:36: Samen gezählt, etwas gepflanzt und einfach geholfen, was immer wir helfen könnten.
00:10:44: Aber dann nachher, als die Sonne durchgegangen ist ... Wir haben nicht mehr etwas zu tun.
00:10:50: Und dann haben wir also im Auto geschlafen.
00:10:53: Einige Zeit, es war schon Herbst auf dem Parkplatz.
00:10:57: Es war auch schon ein bisschen langsam kühl.
00:11:01: Und dann später haben wir ein Zimmer gefunden.
00:11:03: Dann haben wir das gemietet, als wir ein bisschen gearbeitet haben und mein Mann hat angefangen zu studieren.
00:11:11: So es war wirklich nicht leicht.
00:11:14: Es war ganz schwierige Anfang ohne Geld oder irgendwas nur einfach zu kommen und hat ja dann angefangen, zu studieren.
00:11:24: Wir haben viele Jobs gearbeitet also da zum Beispiel ich als Babysitter.
00:11:30: Ich habe die Wohnungen geputzt.
00:11:33: Er hatte Fitnessklub auch geputst.
00:11:35: Also als Student er hat mehrere Jobs bei der Universität Webster University gemacht weil das war Work-Study Scholarship so Arbeitsstipendium.
00:11:45: Er hat gearbeitet und dann könnte er freie Kurse nehmen, weil das war ziemlich teuer.
00:11:50: Das war private Universität.
00:11:52: Aber haben wir immer Wege gefunden, dass wir etwas machen, arbeiten extra hart und dass wir alles
00:12:00: schaffen.".
00:12:01: Auch Antonia Pazek beginnt an der Webster University in Wien zu studieren – macht Kurse, lernt neue Freunde kennen!
00:12:08: Ich
00:12:08: war wirklich immer sehr offen.
00:12:09: Ich war nicht ein Mensch, wenn ich aus Kroatien bin und suche dann die Leute aus Kroatiens.
00:12:15: Wir haben niemanden da gehabt.
00:12:17: Und ich war wirklich offen, mein Herz war offen.
00:12:19: Und wir haben auch Internationale Universität studiert.
00:12:23: So ... Wir haben immer internationale Menschen, Selim, immer neben uns so.
00:12:29: Ich habe natürlich Englisch benutzt aber dann hab' ich auch versucht durchzuüben zu verbessern.
00:12:37: Ihr Klavier bleibt während all dieser Zeit in Ossiaki.
00:12:42: Antonia Parzek holt die Matura nach, bekommt ebenfalls ein Arbeitstipendium an der Webster University in Wien und beginnt ihre zweiten Leidenschaft nachzugehen.
00:12:53: Ich bin so ein Mensch, dass ich liebe die Leute zu helfen.
00:12:56: Das ist meine Philosophie und meine Mama hat mich immer gebracht.
00:13:00: Ich habe nicht nur harmonische Ehe gehabt, meinen Papa und meiner Mutter.
00:13:05: So, ich war immer dort für sie.
00:13:08: Das war natürlich für mich, dass wir Psychologie studieren.
00:13:12: Und das hat gut gepasst wirklich.
00:13:14: Ich unterrichte noch immer auch mit Musik.
00:13:16: Unterrichte ich noch immer Psychologie sehr gerne.
00:13:21: kann man sagen, meine Liebe.
00:13:49: Ich habe dann also Webster-University absolviert.
00:13:53: Dann habe ich bei University of Cambridge in Großbritannien mich angemeldet, ich habe eine Stelle bekommen als Magisterium Studentin Like Masters Programme und ich habe auch bei Soros mich angemeldet dass ich Stipendium bekomme.
00:14:10: aber die haben geantwortet sie sind Kroatin aber ohne Residenz in Kroatien.
00:14:16: so sie bekommen keinen Stipedium von uns.
00:14:21: Deswegen habe ich mein Klavier verkauft in Osiek, mein Papa hat sein Auto verkauft, mein Mann hat angefangen mit die Economist zu arbeiten und hat auch geholfen.
00:14:32: Also dieser Pferd, also Preis das du bezahlen musst war sehr enorm.
00:14:37: es war sehr viel zu bezahlen wieder aber ich habe geschafft obwohl ich war traurig.
00:14:44: meine Mama hat geweint als sie wirklich viel sich geopfert hat für diese Pianino, aber haben wir gedacht das ist eine gute Kurs.
00:14:55: Das ist gut so.
00:14:56: und dann nachher als ich mein Studium fertig gemacht habe meinen Mann hat mir auch als Geschenk ein Klavier gekauft.
00:15:03: So es ist wieder in meinem Leben
00:15:05: gekommen.".
00:15:38: Denn fast hätte Antonia Pazek bei einem Unfall ihr Leben gelassen.
00:15:49: Es war in Kroatien, ich habe nach der Universität Cambridge das Fertig gemacht und wollte meine Eltern besuchen, ein bisschen Eltern zu sehen.
00:15:57: Nach langer Zeit habe ich nicht meine Mutter und Vater gesehen.
00:16:02: Und ich war unerfahrene Fahrer aber war nicht komplett meinen Schuld.
00:16:09: Wollte einen Auto übernehmen.
00:16:13: Von anderer Seite gegenüber ist ein Auto gekommen, aber viel zu schnell gefahren.
00:16:19: Ich sollte zurückfahren, aber ich war unerfahren und bin weitergefahren.
00:16:24: Dann habe ich Kontrolle von dem Auto verloren.
00:16:29: Mein Auto ging in einem Kanal.
00:16:32: Ich habe mich verletzt.
00:16:34: Die wussten nicht, ob ich überlebe oder nicht.
00:16:49: Wirklich komplett unten ... Aber alles ist gut gegangen.
00:16:53: jetzt!
00:16:55: spaziere ich wieder.
00:16:56: Gott sei Dank bin ich optimistisch und mein Optimismus immer bringt mich wirklich oben wieder, und ich habe irgendwie gehalten ziemlich schnell wenn ich da gekommen bin.
00:17:06: alles war in Ordnung und Ich bin voll mit dem Leben konfrontiert am happy that I survived.
00:17:14: Ich bin so glücklich dass alles gut hinter mir ist und dass das ich gesunde Kinder habe Die Liebe, die Liebe das Mann bekommt.
00:17:25: Liebe ist so wichtig!
00:17:26: Das ist wahnsinnig und hört man oft in Titeln von meinen Live-Stories.
00:17:31: Liebe, liebe, liebe!
00:17:49: Sechsunddreißig Jahre ist Antonia Patsik mit ihrem Mann bereits zusammen.
00:17:53: Gemeinsam haben sie drei Töchter Lea, dreizehnhalb Jahre alt Alina, sie ist fünfzehn Und Nina, vierundzwanzig Jahre alt.
00:18:01: Wirklich bin ich sehr stolz und glücklich dass wir das geschafft haben.
00:18:06: So, ja.
00:18:07: Bin ich wirklich sehr glücklich und diese wirklich gute Seelen, die kleine Spielen wirklich so ganz lieb miteinander verstehen, einander sehr gut diesen guten Schwestern und Freundinnen, ich
00:18:19: schätze.".
00:18:20: Das Antonia Patzek heute wieder Klavier spielt hat auch mit ihrem Mann zu tun und dem Klavier das sie ihr nach dem Unfall schenkt.
00:18:27: Ich habe er wirklich immer gespielt geübt und dann muß ich halt langsam langsam auch wieder zurückgekommen Und ich habe mich nicht vertraut, dass mir das etwas zu machen.
00:18:37: Das war ganz privatin und die haben gesagt Schöne Hobby!
00:18:40: Schönen Hobby!
00:18:42: Hast du Antonia?
00:18:43: Meine Freundin, meine Familienkreis... ...und dann hat etwas ganz besonders passiert.
00:18:49: Die Leute wurden trainen haben oder wurden sagen Ich habe so viele Freude Olofas an dieser Joy of Life Wenn ich deine Musik zu höre.
00:19:00: Ich habe gedacht, wow das ist total unglaublich.
00:19:02: Ich würde auch diese gute Energie gleich gut
00:19:05: spüren.".
00:19:06: Ihre Familie und Freunde ermutigen sie dazu dass sie mehr aus ihrer Liebe zum Klavier macht.
00:19:11: Ernst, seriös.
00:19:15: Dann habe ich selbst ein Album gemacht als Demo.
00:19:20: Ich habe das durch CD-Baby verkauft und gedacht, okay, ich versuche ein bisschen wie das ist wenn ich das rausbringe aus einem Album.
00:19:30: Und dann bald habe ich meine Tochter.
00:19:33: alle Die Töchtern sind auch sehr musikalisch.
00:19:35: Meine erste Tochter hat sieben Jahre Gesang eins auf eins gehabt und sie singen wunderbar, aber in dieser Zeit hat sich ein Musical mit der Musikschule gemacht und ich habe einen Vater dort kennengelernt das auch immer auf seine Tochter gewartet hat.
00:19:52: Ich habe dann ihm erzählt dass ich Psychologin bin, aber ich mache auch Musik und er hat gesagt welche Musik?
00:19:57: Dann hab' ich dieses CD Baby schon published gehabt also veröffentlicht gehabt.
00:20:03: Dann hat er Musik zugehört, ich habe ihm Link gegeben.
00:20:07: Er hat gesagt das ist wirklich sehr besonders!
00:20:09: Ich muss gleich zu meinem Freund gehen.
00:20:11: also er wohnt in Deutschland.
00:20:13: Das war George Garcia.
00:20:15: Das war mein Label.
00:20:17: Er hatte mich gleich angerufen und hat gesagt nachher... Also ganz bald nach paar Tagen Antonia Ich möchte, dass ich einen Vertrag bringen.
00:20:26: Wurde so das unterschreiben?
00:20:28: Ich habe ein Label.
00:20:29: Es ist genannt Authentico-Musik.
00:20:31: Ich habe gedacht wunderschön!
00:20:32: Das ist Dream Come True.
00:20:34: Authentiko klingt auch wunderbar weil meine Musik sehr authentisch ist.
00:20:37: Sehr ernst Aber ich war schwanger mit meiner Tochter.
00:20:41: Es war dritte Schwangerschaft, meine jungste Lehr.
00:20:45: Ich habe gesagt aber ich möchte kein Stress jetzt mit dieser Schwangersschaft.
00:20:48: mir ist wirklich wichtig das alles passt.
00:20:51: Ich hab eine wirklich schwierige Zeit und dann nicht war es so glücklich dass ich geschafft habe Schwangershaft zu haben.
00:20:56: gesunde Schwangersraft.
00:20:59: Wir waren gleich per.
00:21:00: du könnte so auf mich warten.
00:21:03: ja ich kann So, ich habe also schwangerschaften schön gehabt bis Ende.
00:21:09: Ich habe meine Tochter gestielt.
00:21:11: dann wenn ich bereit war... ...ich habe gesagt jetzt bin ich bereit!
00:21:14: Ich bin fast fertig mit den Stilzeiten.
00:21:16: Es war eineinhalb Jahre das sie eher gewartet hat.
00:21:19: Ich wollte wirklich aber wirklich dass sich mein Herz für meine Kinder habe komplett.
00:21:24: Dann hab' ich jetzt bereit.
00:21:26: Ich habe ihm angerufen.
00:21:28: er ist von München zu uns geflogen.
00:21:31: Er hat gesagt Die
00:22:25: Veröffentlichung ihrer ersten CD steht bevor.
00:22:30: Es ist das Jahr, als sich das Leben von seiner schönsten Seite zeigt.
00:22:39: Darauf folgt eine der schwierigsten Momente ihres Lebens.
00:22:43: So viel ganz Trauriges und Unglaubliches.
00:22:47: Sort of like dream come true aber dann auch oh my god so viel.
00:22:51: Also ich habe einen Vertrag unterschrieben ein paar Tage nachher.
00:22:54: meine Mama ist gestorben.
00:22:56: Dann musste ich auch komplett diese Aufnahme.
00:23:00: wir sollten in Berlin Album aufnehmen und ich habe das auch wieder dann abgesagt bis Ende des Jahres.
00:23:09: Ich habe gesagt, ich kann das nicht
00:23:11: jetzt.".
00:23:11: Und er war voll mit Verständnis und er war wirklich wunderbare Mensch.
00:23:16: Wieder hat gezeigt wie wunderbar und wie also mit dem Herz er ist.
00:23:22: Er hat gesagt meine volle Verständnisse wir warten und so, dann nachher habe ich Soul Colors aufgenommen.
00:23:30: Und das war im Jahr zwei Tausend vierzehn veröffentlicht.
00:23:34: Das war, glaube ich, im April.
00:23:37: Es ist immer so bei mir.
00:23:39: irgendwie nur wunderschöne Momente aber dann wirklich tief traurige Momente.
00:23:44: und kein Wunder dass meine Musikoszilie zu wirklich melancholisch sehr traurig Wunderbar wobei man wirklich Lebensfreude bekommt und fühlt.
00:23:58: glückliche Momente in dieser Töne.
00:24:34: Wenn die Musikerin am Klavier spielt, dann macht sie das mit vollem Einsatz ihres Herzens.
00:24:41: Es ist als ob ihre Seele selbst Platz genommen hätte und ihr Innerstes zu Gehör gibt.
00:24:51: Ihre eigenen Erfahrungen und Emotionen inspirieren sie dabei ebenso wie Erlebnisse anderer Menschen.
00:24:58: Live Stories heißt ihr aktuelles Album.
00:25:02: Antonia Pazek will mit ihrer Musik Emotionen erfahrbar machen, Menschen emotional bewegen.
00:25:10: Auf dem Album zu finden sind auch die Stücke Sorrow Lost Soft Place und Your Love's Here.
00:25:16: Sie alle tragen Gefühle des Verlustes in sich Der Trauer.
00:25:30: Wenn das passiert, muss man wieder Balance finden.
00:25:33: Es spürt so, als ob man wirklich nur wenn ich ein Baum wäre und jemand meine Wurzeln wirklich schneidet.
00:25:42: es ist wirklich unglaublich ohne Balance Situation und muss man dann wieder irgendwie in eine Situation zusammenbringen.
00:25:53: bearbeiten.
00:25:54: Musik hat unglaublich viel geholfen.
00:25:56: es wirkt wirklich therapeutisch.
00:25:58: Hier ein Ausschnitt aus Sorrow vom Album Live Stories.
00:26:22: Ich habe die Liede in meinen Fingern, sagt Antonia Patsik.
00:26:26: So kommt es das ihre eigene Schrift entwickelt hat um die Stücke zu notieren.
00:26:47: Niemand kann das lesen.
00:26:48: Auch wenn das in Finger ist, noch immer Musik im Finger oft.
00:26:52: Ich suche nur Soros hier wie das ausschaut.
00:26:56: Das ist mein Entwurf!
00:26:58: Es ist mehr alles in Buchstaben und niemand kann das vielleicht lesen, nur ich.
00:27:06: Anotieren nimmt die Zeit von mir und das ist eine schnelle Weg für mich.
00:27:11: Das Bezeichnen, dass ich nicht Melodie irgendwie verliere.
00:27:15: Also Rhythmus ist komplett memoriert.
00:27:17: Das ist im Finger in meinem Kopf aber das ist nur bezeichnet wo die Melodie geht.
00:27:22: Aber ich anotiere auch.
00:27:24: zum Beispiel Lost Soft Place Anotiere ich Und ja wenn das so komplex ist manchmal denke ich mir es ist wichtig komplette Ritmus zu nehmen.
00:27:35: Ihre Musik beschreibt sie selbst als Fusion zwischen Klassik, Pop und Easy Jazz.
00:27:40: Derzeit arbeitet die Pianistin an ihrem nächsten Album – Die Veröffentlichung ist für Sommer geplant!
00:27:46: Es wird Antonia Patzix' neuntes Album sein.
00:27:49: Ihr aktuelles Album Sparks wurde bereits mehrfach ausgezeichnet unter anderem als Album des Jahres durch das Clocine-Magazin sowie mit dem International Music Award in LA.
00:28:00: Ausgezeichnet wurden auch einzelne Songs des Albums etwa Reminiscent, hier kurz zu hören.
00:28:21: Es ist mir wichtig ernst zu sein mit meiner Musik, sagt Antonia Pazek das wiederzugeben was in einem ist
00:28:38: In Musik wenn man ernst ist und ein wirklich echter Gefühle sind.
00:28:43: die Leute würden das spüren Und dass es was Musik sein sollte.
00:28:50: Es sollte nicht überflächlich sein, es muss voll sein.
00:28:54: Voll Geschichte und
00:29:15: Emotionen, das ganze Package.
00:29:32: Gelinde Petritsch-Vallner.
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