Lebenswege mit Matthias Beck
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00:00:00: Heute mit Veronica Bonelli.
00:00:13: Irgendwas von ABBA kann ich für die Sendung aussuchen, so die Antwort von unserem heutigen Gast auf die Frage nach Musik wünschen.
00:00:27: Der Gast ist Universitätsprofessor Dr.
00:00:30: Dr.
00:00:30: Matthias Beck und Ich gestehe Mit ABBA habe ich nicht gerechnet.
00:00:48: Matthia Beck ist bekannter Buchautor.
00:00:50: Priester hat also Theologie studiert zuvor aber auch noch Pharmakologie und Medizin.
00:00:57: Welche Musiker gerne hört, wissen wir jetzt also!
00:01:00: Und ich denke sie werden hier heute noch ein paar weitere Dinge von ihm hören die Sie wenn sie Bücher von Matthias Beck kennen – noch nicht von dem Wissen oder solche mit denen sie auch nicht gerechnet haben.
00:01:27: Matthias Back wird im November-Siebzig Jahre alt und hat gerade in Wiener Domverlag sein Treizendes Buch herausgegeben.
00:01:34: es heißt Die Welt beginnt in dir.
00:01:38: Im Klappentext lesen wir Bestimmung ist kein Zufall, sie wartet darauf entdeckt zu werden.
00:01:46: Würden Sie von sich sagen ich habe das gefunden was ich leben soll und mein Leben ist ein Leben im Füller?
00:01:54: Ja das kann ich heute getrost sagen.
00:01:57: es hat ein bisschen gedauert bei mir.
00:01:59: manche Dinge kann nicht ziemlich schnell manchen Dinge dauern etwas länger.
00:02:03: also ich hab ja einen langen Lebensweg hinter mir, ich habe erst Pharmazie studiert weil es eine Apotheke gab dann Medizin.
00:02:09: Dann brach mein Leben um, dann Philosophie, Theologie und so weiter.
00:02:13: also heute würde ich sagen Es war alles sehr gut.
00:02:16: Menschen fragen mich immer welcher von den vielen Berufen hat ihnen am besten gefallen?
00:02:19: Dann sage ich immer eigentlich jeder zu jeder Zeit.
00:02:23: Also ich war gerne in der Pharmazies Ich hab gar in Naturwissenschaften studiert, ich war gerade in der Medizin Und heute bin ich Priester- und Theologiprofessor.
00:02:31: Also alles war zu seiner Zeit gut.
00:02:33: Ich würde sagen, ja ich habe das heute Morgen noch mal überlegt.
00:02:36: Ist gut so und erfüllt nicht immer ganz gratulierig aber insgesamt gut.
00:02:43: Und woran merken Sie das?
00:02:44: Das ist eine gute Frage.
00:02:46: also ich bin jetzt hier heute morgen reingekommen ins Studio.
00:02:49: Ich bin ganz fröhlich!
00:02:50: Also ich würde sagen meine Grundhaltung ist Freude.
00:02:53: Nicht Spaß haben dass wir mir zumerflächlich Aber Freude, mich freut es wenn ich Menschen helfen kann dass ihnen was aufgeht.
00:03:00: Mich freut's wenn ich einen guten Vortrag halte oder einigermaßen gutes Buch geschrieben habe.
00:03:05: Ich freue mich an der Natur und freue mich jetzt hier zu sein.
00:03:08: Also meine Grundstimmung ist Freudigkeit Und bin ganz friedlich in mir zufrieden.
00:03:16: also die beiden obersten Kriterien des heiligen Geistes Die Früchte sind Freude und Frieden und ich würde sagen von beidem hab ich eine ganze Menge
00:03:25: In der Bibel, deren Texte Matthias Beck immer wieder auch hier auf Radioklassik für uns auslegt.
00:03:31: Sie finden einiges davon in unserem Podcast in der Senderei Impulse für den Tag.
00:03:36: Also im neuen Testament gibt es eine Stelle, wo Jesus von Leben in Fülle spricht – nicht zu verwechseln mit Dauerclück!
00:03:46: Das Schlimmste wäre wenn man immer glücklich wäre und das genauso schlimmste, wenn man ständig unglücklich wäre.
00:03:52: ist interessant dass Wort Glück im neuen Testament nicht vorkommt.
00:03:55: Das kommt in der griechischen Philosophie vor, Eudaimonia das Glück Tugendlehre Aristoteles Klugheit Gerechtigkeit Tapferkeit Maas.
00:04:02: also wenn du die Tugenden erwirbst dann wird dein Leben glücken mit vielen anderen Zutaten auch.
00:04:10: Im neuen Testament kommt das Wort Glücksseligkeit vor Die Seligpreisung.
00:04:13: aber eigentlich ist das Wort Glück nicht der zentrale Punkt sondern wie Sie sagen das erfüllte Leben.
00:04:19: Ich glaube der Beethoven war jetzt nicht immer so glücklich, weil er nichts mehr hörte mit der Zeit.
00:04:24: Er hat ein total erfülltes Leben geführt und komponiert usw.
00:04:28: Die Menschen sagen wir zu mir ja Professor Sie sind doch ein Christ da müssen sie auch über die Dinge stehen.
00:04:32: aber ich sage ne genau das Gegenteil in den Dingen stehen!
00:04:36: Das heißt der Christ wenn er richtig mit Gott verbunden ist fühlt die Dinge viel intensiver.
00:04:41: Das Leid und den Schmerz aus dem Schmerzen der Welt oder jetzt das Chaos in der Welt Aber auch die Freude.
00:04:47: Das heißt, ich würde mal sagen ein Punkt des christlichen Lebens wäre für mich eine Vertiefung des Lebens und zwar nach beiden Seiten.
00:04:54: Sowohl auf der Seite der Freude als auch der Seite von Krisen.
00:05:00: und das Durchleben müssen wir uns von eigenen Schwächen usw.
00:05:03: Wie Sie richtig sagen, es gehört alles dazu.
00:05:06: im Laufe des Lebens.
00:05:07: Und deswegen kann ich das jetzt mit Bein-Siebzig sagen soll alles integriert werden.
00:05:11: Auch die negativen Seiten, die Schattenseiten, das verdrängte.
00:05:14: Wir müssen den Mut haben dass ans Licht kommen zu lassen, damit es integriert werden kann und auch seine zerstörerische Wirkung verliert.
00:05:21: Bleiben wir also gleich bei den weniger angenehmen Gefühlen?
00:05:25: Woran merkt man, wenn es Matthias Beck mal doch nicht so gut geht?
00:05:30: Wird er dann grantig genervt?
00:05:33: Ernachtendlich!
00:05:34: Also grantig finde ich ganz selten... Manche Dinge ärgern mich dabei ja schon mal.
00:05:37: ruhig aber da eigentlich ganz seltsam.
00:05:40: Ich werde meistens sehr still, ich werde sehr nachdenklich.
00:05:43: Es gibt so Dinge Auch jetzt die Weltgeschichte, also vor gestern Abend habe ich wieder Nachrichten geschaut und die Putin sagt er will alle Grenzen sprengen und fängt an die Brücken in KF zu zerstören.
00:05:56: Da habe ich auch wieder gedacht meine Güte was ist mit dieser Welt los?
00:06:01: Also dann werde ich eher still nachdenklich grantig oder nicht weil vieles kann ich nicht ändern auch in zwischenmenschlichen Beziehungen.
00:06:09: Ich bin meistens ziemlich klar und transparent.
00:06:12: Man sieht mir ziemlich schnell an, wie es mehr geht.
00:06:14: Das kann ich nicht so ganz verbergen.
00:06:17: Aber Es ist das was sie vorher schon gesagt haben auch für mich die Viertel des Lebens auch wirklich.
00:06:24: bei aller Freude Ganz ernst zu sein.
00:06:27: Was viele Menschen in meiner Biografie nicht verstehen konnten?
00:06:29: Ich konnte vier Wochen im Kloster sein und schweigen Und am nächsten Abend auf ein Ball gehen und das gehört für mich zusammen.
00:06:34: stille ernsthaftigkeit und tanzen die ganzen großen Extreme des Lebens.
00:06:42: Groß gefeiert wird dann wieder Ende November zum Geburtstag, wenn Matthias Beck also nicht gut drauf oder vom Leben überfordert ist, dann sucht er Stille und Rückzug.
00:06:54: Ich ziehe mich zurück!
00:06:55: Also ganz wenig das Ding vielleicht ein bisschen arrogant heul ich mich bei anderen Menschen aus oder suche Rat beandern.
00:07:02: Das ist auch der Inhalt meines Buches.
00:07:05: Die Lösung liegt immer in mir und ein anderer Mensch kann mir helfen, das in mir zu finden.
00:07:10: Was richtig ist.
00:07:11: aber ich habe ja viele geistliche Gespräche keine Ratschläge.
00:07:15: Ich versuche den Menschen nur zu helfen ihr erinnerst des Wesen so zu entdecken dass sie damit umgehen können.
00:07:20: Also wenn es mir schlecht geht was nie so schlimm war also in meiner Umbruchsphase mit fünfundzwanzig schon dann zieht mich zurück.
00:07:28: Also entweder hier in meinem Zimmer in meine Wohnung oder ich gehe mal ins Kloster drei vier Tage auch Exerzitzinger geben für die barmherzigen Brüder eine Woche, dann waren wir da in so einem Bildungsheim.
00:07:40: Das war gut!
00:07:41: Das tut mir gut.
00:07:42: Also Still- und Rückzug ist mein Lösungskonzept
00:07:46: sozusagen.".
00:07:47: Sein neues Buch beginnt Matthias Beck mit der Feststellung dass viele Menschen Sehnsucht nach einem erfüllten Leben hätten aber oft einsam sind.
00:07:56: Kennt er das Gefühl von Einsamkeit?
00:07:59: Ne, komischerweise nicht.
00:08:01: Ich kann das ruhig aus meiner Biografie schildern.
00:08:04: Immer mal, wenn meine Eltern in Urlaub fuhren und dann wurden meinen Bruder.
00:08:07: Und ich habe einen Bruder, der ist vier Jahre älter bei Freunden so geparkt abgegeben.
00:08:13: Ich hab immer am Fenster gestanden schon mit fünf, sechs Jahren und hab rausgeschaut.
00:08:17: Und die wusste, ich werde die Welt nie ganz verstehen und die Welt wird mich nicht ganz verstehen.
00:08:23: Also das kann ich glaube ich sozusagen von Geburt an eine religiöse Begabung, die dann Gott sei Dank meiner Eltern nichts zerstört worden
00:08:30: ist.".
00:08:31: Das heißt, ich habe irgendwie anders in die Welt geschaut und wusste immer... Ich werde nie so ein Teil der Gesellschaft sein.
00:08:38: Obwohl das heute gar nicht so aussieht weil ich viel unterwegs bin.
00:08:42: Aber ich war gerne viel allein und insofern einsam aber nicht darunter leidend sondern gerne einsam.
00:08:49: Weil ich gesagt habe ich glaube ich sehe manches anders als andere Menschen und andere sehen mich anders.
00:08:53: Das habe ich am Laufe des Lebens erst gemerkt.
00:08:56: Also richtig einsam im Sinne der totalen Verlassenheit, vielleicht einmal in den großen Exerzitzien.
00:09:00: Drei-Sicht Tage Exerziezien, da kommt so eine Phase.
00:09:03: Da denkt man alle Menschen haben dich verlassen, keiner denkt mehr an dich.
00:09:06: Aber das war die einzige Phasenmause über drei, vier Tage in den Exerzin, wo es auch
00:09:10: dazugehört.".
00:10:00: SuperTuba ein Lied von ABBA, indem es auch um Einsamkeit geht!
00:10:05: Wie wir schon gehört haben, etwas das Matthias Beck aus seinem Leben weniger kennt.
00:10:10: Ihm aber in vielen Gesprächen mit Menschen die er als Seelsorger begleitet oft begegnet.
00:10:17: und doch hat er kein Buch über die Gemeinschaft sondern über den Einzelnen geschrieben.
00:10:23: denn wer sich selbst nicht kennt der geht auch in Gemeinshaft unter Selbst wenn die Gemeinschaft Kirche heißt.
00:10:31: Also mich hat immer geagert.
00:10:33: Das hängt natürlich auch ein bisschen mit meiner Sozialisation zusammen, also ich bin sehr eng mit dem Jesuitenauren verbunden.
00:10:38: Ich habe die großen Exerzitzen gemacht von Ignatius und das ist der Beginn der Neuzeit.
00:10:43: Luther und Ignatus waren zeitgenossen, sie wollten die Kirche reformieren und dann tritt der Einzelne auf den Plan.
00:10:48: Dürer mal sein erster Selbstporträt.
00:10:50: oder was geht denn weiter?
00:10:51: Mit Pico de la Mirandola, der schreibt sein erstes Buch über die Menschenwürde nicht hat gestört, dass wir immer nur – und ich bin ja jetzt seit fünfzehn Jahren.
00:10:59: Priester war Kaplan, also Uni-Professor.
00:11:03: Jetzt habe ich auch zwei Vereine übernommen seit vier Jahren.
00:11:08: Wir reden viel zu viel über Kirche Strukturreform der Kirche und Synodaler Weg.
00:11:12: Es geht wirklich nur um den Menschen.
00:11:14: Die Kirche ist ein Hilfsmittel.
00:11:16: Das nennen wir einen Sakrament Ein heiliges Hilfsmittel.
00:11:20: In Himmel gibt es keine Kirche mehr.
00:11:22: Also jedenfalls nicht die Kirche als Struktur vielleicht als mit zwischenmenschlichen Beziehung oder so.
00:11:25: Aber das heißt... Wir haben viel zu viele Fokus.
00:11:29: Ich hab das in der Anleitung zu dem Buch geschrieben.
00:11:33: Wir sind Christen und keine Kirchesten.
00:11:35: Also Jesus Christus ist der Erlöser, die Beziehung zu ihm ist das Erlöse.
00:11:40: Und die Kirche soll mir dabei helfen!
00:11:41: Ich würde aber die These vertreten in einem Teil der Kirchengeschichte hat die Kirsche den Weg zu Gott verstellt.
00:11:48: Das ist mir als Arzt ganz wichtig.
00:11:51: ich kann immer nur einzelne Patienten behandeln.
00:11:53: da geht es aber genau nicht um das was sie auch an der Anmoderation gesagt haben.
00:11:56: Es geht nicht um diesen Solipsismus, also um das Einzelsein als Einzelsein oder den Egozentrismus.
00:12:02: Ich bin ich da und interessiert mich nicht.
00:12:04: Genau darum geht es nicht!
00:12:06: Also wenn ich vom einzelnen spreche dann meine ich immer den einzelnen in seiner Beziehung zu Gott.
00:12:12: Der Gottesbrief ist schwierig aber sagen wir mal zu dem Urgrund des Seins oder wie auch immer.
00:12:17: Das heißt jetzt mache ich's noch etwas schärfer, dass wird mir wieder etwas Kritik einbringen.
00:12:21: die Kirch hat von ihrer Struktur, der Struktur her etwas Kommunistisches.
00:12:26: Im Kommunismus heißt es bis heute, der Staat ist alles.
00:12:31: du bist nichts.
00:12:32: füge dich ein und so war es in der Kirche auch lange Zeit.
00:12:35: die Kirche ist alles.
00:12:35: Du bist nichts.
00:12:36: Füge Dich Ein extra Ecclesium Nullasalus außerhalb der kirche kein Heil.
00:12:41: und da sage ich das kann erstens nicht stimmen.
00:12:42: wir sind über acht Milliarden Menschen auf der Welt davon sind eins Komma vier Millionen Katholiken.
00:12:47: Das heisst alle anderen werden verloren weil sie außerhalb Der Kirche sind.
00:12:51: also habe Ich gesagt Wir Brauchen einen Paradigmenwechsel.
00:12:53: Alle Wissenschaftler haben einen Paradigmen durchwechselt gemacht und die Theologie müsste ihn auch durchmachen.
00:13:00: Der Einzelne ist das Zentrum, sie sind der Tempel des Heiligen Kreises und ich auch.
00:13:05: in den Evangelien, die wir noch besprechen werden, reist diesen Tempel ein, sagt Jesus, er meint den Tempel in Jerusalem aber in drei Tagen werde ich ihn wieder aufbauen.
00:13:13: Er meint dem Tempel seines Leibes.
00:13:14: nach drei Tagen wird er auferstehen.
00:13:16: Das heißt es geht immer um Sie!
00:13:18: Und wenn die Kirche nur einen einzigen Auftrag hat dann ist es der dem Einzelnen zu helfen, dass sein Leben gelingt.
00:13:24: Und das kam mir zu kurz.
00:13:25: Es war immer Kirche und du musst nur Funktionen übernehmen.
00:13:29: Mach den Mess genau und mach den Fahrgemeinderat alle schon gut.
00:13:32: Die geht nicht unter diese Struktur.
00:13:34: Aber das Ziel muss immer das Gelingen des Lebens des Einzelners sein.
00:13:38: Da lege ich mich absolut
00:13:39: fest.".
00:13:40: Damit Leben gelinkt braucht es einige Voraussetzungen zum Beispiel wir haben es schon angesprochen einen guten Umgang mit den eigenen Gefühlen Auch mit solchen Wehwut, Ärger und Einsamkeit.
00:13:53: Wir brauchen sozusagen ein bisschen Verständnis für uns selbst.
00:13:56: Hilfreich dafür ist die Auseinandersetzung mit der eigenen Prägung in der Kindheit.
00:14:02: Also da muss ich etwas ausholen.
00:14:03: Meine Eltern sind Flüchtlinge oder Ostvertrieben oder wie man sagen sollte mein Vater kam aus Schlesien was auch mal zu Österreich gehörte.
00:14:10: meine Mutter aus Pommmern war es auch Polen heute Und das hat uns schon irgendwie geprägt.
00:14:16: Die Eltern hatten dann nach dem Krieg, haben sich ein Grundstück gekauft.
00:14:19: Mein Vater hat in der Farbeindustrie gearbeitet.
00:14:21: Damals war es sich für ... ... drei Hundert Euro anfangen.
00:14:24: Da haben sie ein kleines Grundstücke gekauft und ein kleites Häuschen.
00:14:28: Also wir haben etwas außerhalb von Hannover in Norddeutschland gelebt.
00:14:31: Ich bin aber in dem Sinne kein Handelbarana, obwohl ich Hochdeutsche spreche, weil meine Mentalität eher nach Schlesien geht oder nach Österreich oder Bayern also Süddeutschtand.
00:14:41: Aber gut!
00:14:41: Ich bin da aufgewachsen Und wir hatten einen schönen Garten und ein Fluss hinterm Haus, da sind Verbötchen gefahren.
00:14:46: Also ich hatte eigentlich eine sehr behütete aber auch sparsame Kindheit.
00:14:51: das hat uns gut getan.
00:14:53: Mutter hat immer gesagt Schmeer die Butter nicht so dick auf.
00:14:55: Ich dachte weil es gesund ist Aber weil wir einfach nicht so viel hatten.
00:14:59: Wir haben jetzt nicht gehungert.
00:15:00: Freunde sagen du bist also nachtriegsgeneration.
00:15:04: Nein, wir haben nicht gehungeert, ich beklagt mich nicht.
00:15:05: Es war gut und bescheiden ein richtiges Maß.
00:15:09: Und dann ging ich auf die Volksschule und dann haben die Eltern eine kluge Entscheidung getroffen.
00:15:14: In Hannover gab es zwei humanistische Gymnasien mit Lateinem Griechisch, da bin ich dahingegangen mit meinem Bruder.
00:15:20: Das war sehr gut für meine Prägung weil ich immer einen... Ich habe immer gefragt als Kind schon warum ist das so?
00:15:26: Und in der Philosophie gerade im griechischen lernt man viel über diese Warumfrage.
00:15:31: also ich würde mal sagen nachher in das humanistischer Gymnasium hat mich sehr geprägt selbst für mein naturwissenschaftliches Denken, weil diese alten Sprachen latein-griechisches helfen dir sehr strukturiert zu denken.
00:15:41: Und das ist für die Erfassung von Naturwissen und auf den Zusammenhängen sehr wichtig, sonst hätte ich nie so viel studieren
00:15:46: können.".
00:15:47: Und auf der Gefühlesebene?
00:15:49: Also meine Mutter war evangelisch ein bisschen atheistisch aber das hing glaube ich mit ihrer Erziehung zusammen.
00:15:54: sie hat mir immer gesagt dass Christendom hat mich immer Angst gemacht.
00:15:58: Ich glaube die Biografien der Eltern kann man nur zum Teil aufarbeiten Kriegserfahrungen gemacht vor den Russen geflohen usw.
00:16:06: Und mein Vater war ja ein sehr offener Denker.
00:16:13: Also wir hatten immer sehr viel Diskussion, wer ging zu dritt in die Kirche?
00:16:17: Mein Vater, mein Bruder und ich.
00:16:18: Meine Mutter blieb zu Hause aber wenn wir aus der Kirche kamen dann wurde das aufgearbeitet.
00:16:22: Die Mutter fragte mal den Vater was ist das mit der Dreifaltigkeit und wie ist es mit der Jungfrau Maria usw.. also wir saßen immer sonntags so bis zwei drei und haben diskutiert.
00:16:33: Wenn Sie nach meiner Gefühlswelt fragen Ich habe mich freigefügt.
00:16:37: Ich hab dann sehr bald angefangen zu reiten.
00:16:39: mit zehn Jahren in einer Volksschule, glaube ich hatte ich eine Freundin aber ich hatte immer Angst, irgendwie hatte ich immer ein bisschen Angst vor Mädchen damals.
00:16:48: und ja es war also meine Gefühlswelt war ausgeglichen.
00:16:52: wie gesagt am Stadtrand lebten wir.
00:16:54: es war ruhig kein Stress keine Hektik.
00:16:57: wir mussten zehn Kilometer in die Schule fahren.
00:16:59: jeden Morgen hat uns der Vater mitgenommen auf dem Weg zu seinem Büro was zufällig in der Nähe unseres Gymnasiums war.
00:17:06: Also ich würde mal sagen, die Begriffe Geborgenheit, Offenheit des Redens, Freiheit des Denkens und gute emotionale Anbindung an Eltern, Freunde.
00:17:17: So das war rund.
00:17:19: Ich würde sagen rund.
00:17:21: Und dann waren da noch die Pferde.
00:17:24: Matthias Beck war sehr erfolgreich im Tressur reiten und hat in seiner Kindheit und Jugend viel Zeit im Stahl- und beim Training verbracht.
00:17:32: Auch hier eine überraschende Antwort auf die Frage, welches Gefühl er zu den Pferden hatte.
00:17:37: Also zunächst Angst!
00:17:39: Die ersten zwei Jahre hatte ich Angst.
00:17:40: Wir fingen an mit zehn Jahren ... Ich war zehn, mein Bruder war vierzehn und jetzt viel später haben wir uns das gegenseitig mal eingestanden, dass wir beide zwei ja Angst hatten.
00:17:48: Ich war relativ klein damals, Mini haben sie mich genannt und konnte gar nicht hochreichen an die großen Pferde.
00:17:55: Und mein Brud hat dann auch gesagt Ja, ich hatte auch immer so ein mulmiges Gefühl, so reiztreibpferde weiß man nicht so richtig.
00:18:01: Aber dann war ich ganz begabt und bekam so kleine Erfolge, war aufs Reitunieren usw.
00:18:06: Und kriegte auch mal ein Pferd zur Verfügung gestellt.
00:18:09: Also ich hab mich relativ schnell doch fortentwickelt die Angst überwunden.
00:18:15: Dann gibt's zwei Aspekte im Reitsport.
00:18:17: Einmal die Verantwortung.
00:18:18: du kannst dein Pferde nicht einfach am Stall stehen lassen.
00:18:20: Du musst da sein.
00:18:21: Ich habe später mal Eipträume gehabt, ich habe fünf Pferden.
00:18:25: Die stehen überall im Stall und keiner kümmert sich.
00:18:27: Sie verzotteln total und die Polizei kommt usw.. Also Verantwortung wäre das Erste.
00:18:33: Zweitens musst du Einfühlsamkeit haben, wenn du ein Pferd, ich hab dann später sehr viele Pferde ausgebildet auch bis Kampri in der Dressur und im Springen Du musst spüren was in dem Pferд vorgeht Und das Pferdd akzeptiert dich nur, wenn es merkt du bist dein Partner.
00:18:48: Die Leute sagen immer ja diese ganze Spring-Reiter und Dressureite Das muss man ja alles sozusagen in die Pferdy hinein prügeln und sag ich ne bringst den keinpferd etwas hinein Was ist nicht von alleine.
00:18:58: auch willen.
00:18:59: Ich frag dann die Studenten immer, wie stark ist ein Pferd?
00:19:02: Wie viel PS hat einen Pferdd.
00:19:04: Sie können sich darüber nachdenken, wie viel PS ein Pherd hat.
00:19:08: Also jedenfalls Einfühlsamkeit, Verantwortlichkeit auch Beherrschung.
00:19:15: also gerade wenn man junge Pferde anreitet mit drei vier Jahren Die machen ja nicht sofort alles was man will und da muss man sehr behutsam auf sie eingehen.
00:19:23: Also ich würde sagen zu diese Dinge
00:19:25: Hat ihnen das geholfen später auch im Umgang mit.
00:19:29: Also ich würde sagen, das ist eine gute Frage die sich stellen.
00:19:31: Ich konnte zwei Dinge, konnte ich gut.
00:19:34: Es klingt ein bisschen komisch, ich muss jetzt mich vorsichtig ausdrücken!
00:19:37: Ich konnte Pferde gut ausbilden und später in der Medizin oder auch jetzt in meinem Beruf als Priester.
00:19:45: Ich kann sehr gut viel zuhören was man nicht glaubt weil ich sehr viel rede auch mit Vorträgen aber ich kann im Einzelgespräch sehr gut zuhörn und den Menschen helfen zu finden was sie suchen.
00:19:55: also ich kann mich da auch sehr schnell.
00:19:57: Ich will jetzt nicht übertreiben, aber jemand kommt zu mir zum Gespräch und ich weiß schon ungefähr was die Probleme sind.
00:20:03: Also ich habe auch durch die vielen Klösteraufenthalte, die ich hatte, das waren sicher insgesamt zwei, zweieinhalb Jahre in den ganzen letzten dreißig Jahren ... In der Stille sieht man mehr sehen.
00:20:13: also ich bin ja es nicht hellsichtig oder so da kein Hellseher.
00:20:16: Aber man spürt sehr schnell wo er schuht rückt und da glaube ich dass hat eine Ähnlichkeit Pferde ausbilden und ich werde sich sagen Menschen ausbildend aber ihnen zu helfen ihren Weg zu finden, ihre Berufung zu finden oder auch Krankheiten zu überwinden.
00:20:30: Ich habe ja viele Bücher geschrieben über Spiritalität und Krankheit – auch meine theologische Doktorarbeit übrigens.
00:20:36: Also ich würde mal sagen beides gänkt miteinander zusammen.
00:20:40: Gerade der Reitsport fordert viel Einfühlbesamkeit und Einfühlungsvermögen oder wie sagt man?
00:20:46: Und geistliche Begleitung mit Menschen als Priester ebenfalls!
00:20:49: Trotz dieser Zusammenhänge, die sich aus heutiger Sicht herstellen lassen war nicht klar dass Matthias Beck Priester werden würde.
00:20:57: Gewalt wurde er erst vor fünfzehn Jahren und auch wenn man den Eindruck haben könnte das ist jemand der talentiert im Sport ist und drei verschiedene Studienzwerge absolvieren kann leicht haben muss ihm leben um in der Wahl des Berufes.
00:21:12: so stimmt es nicht ganz.
00:21:14: Ich habe eigentlich immer ein Spannungsverhältnis gelebt.
00:21:16: Der Spannung Verhältnis waren also Eltern Flüchtlinge dann aber doch relativ reicher Westen, dann Mutter evangelisch Vater katholisch.
00:21:25: Dann der Sport, da war ich ganz erfolgreich.
00:21:27: Da war ich Union Europameister aber irgendwie gehört dich nicht so ganz dazu.
00:21:31: Dann die Pharmazie, die mir Freude gemacht hat also Naturwissenschaft und dann die Medizin, dann die beiden philosophischen Fächer Philosophiteologie.
00:21:39: Also diese Spannung, aber ich glaube im Naherein dass dieses Spannungen auch etwas sehr Kreatives hat, das ist mal ganz doof.
00:21:47: Die Steckdose hat einen Pluspul und ein Minuspul, dazwischen liegt Spannung.
00:21:51: Und nur wo Spannungen ist kann Strom rauskommen.
00:21:53: Das gilt auch für zwischenmenschige Beziehung.
00:21:56: Sie sollten kein Distress auslösen oder einen Eustress also eine gute Spannungsluft haben.
00:22:02: Also manchmal habe ich gedacht das klingt wieder etwas komisch aber ich rede gerne ganz frei.
00:22:07: Wärst du doch ein bisschen Dörfer gewesen dann hättest du nicht so viel arbeiten müssen.
00:22:11: Ich hab das immer als Verpflichtung darauf gesehen Auch heute, auch mit dem Bücher schreiben.
00:22:15: Das ist jetzt nicht weil ich mich so wichtig tun will sondern weil ich die Not der Menschen sehe.
00:22:18: So habe ich ja auch angefangen.
00:22:20: Also in der Medizin haben wir halt mit Menschen geredet dann kriegten sie eine Pille, dann kriegt ihr einen Röntgenbild und dann kriegent ihr eine Spritze oder eine Operation.
00:22:26: Irgendwie war mir das immer zu wenig weil ich dachte die Probleme liegen oft viel tiefer und ich möchte eher in die Tiefe gehen an den Grund sozusagen.
00:22:35: Also diese Neugier hat mich immer vorwärts getrieben, aber sie haben schon recht.
00:22:38: Auch ich habe ja wirklich dann sehr lange studiert.
00:22:40: Dann haben die Leute bei meiner Mutter ging da nur überhaupt nicht mehr zu irgendwelchen Amtessen.
00:22:44: Mein Bruder ist Orthopäde der war längst schon in den Amten würden und ich hab dann wieder studiert und die Mutter hatte immer Angst, dass er schon wieder studieren kann.
00:22:51: Aber auch Studierendes Arbeit das kann ich euch sagen so ist es nicht.
00:22:55: also Das ist nicht ganz ohne Schrammen sozusagen abgelaufen.
00:22:59: aber insgesamt würde ich auch diese Spannung oder diese schwierige für positiv achten.
00:23:05: Und deswegen, da müssen wir unbedingt noch einen Wort dazu sagen nachher, wir sprechen immer vom neuen Testament von der frohen Botschaft.
00:23:11: also gerade jetzt in der kommenden Adventszeit sind viele Texte die sind gar nicht froh aber gut ich würde sagen auch das Schwierige war gut!
00:23:17: Nicht immer froh oder was?
00:23:20: Das würde ich sagen.
00:23:21: Da hört man heraus dass auch für Matthias Beck die Frage nach dem was seine Lebensaufgabe sein könnte immer wieder neu hinterfragt und neu beantwortet werden muss.
00:23:32: Das steht ein wenig im Gegensatz zum Begriff Berufung, der in der Kirche manchmal wohl etwas zu star ausgelegt wird.
00:23:40: Auch darüber macht sich Matthias Beck in seinem neuen Buch Gedanken.
00:23:44: Ich habe mir jetzt oft gedacht auch wenn ich die ganze Armut in der Welt sehe, sollte ich sieben Menschen, die haben überhaupt gar keine Wahl?
00:23:49: Die müssen überleben jeden Tag und die können gar nicht wählen.
00:23:53: Also ist das eine gewisse, sei es ein Luxus.
00:23:56: gut wir sind halt in Europa und wir müssen auch mit unserem Leben zurechtkommen.
00:23:59: Ich mag das Wort Berufung auch nicht, weil es so besonders klingt.
00:24:02: Also meinetwegen Lebensaufgabe.
00:24:03: oder schau was du für Talente hast.
00:24:07: Das habe ich mit meinem Spiritual damals... also ein Spiritual ist ein geistlicher Begleiter der junge Menschen auf der Suche vielleicht zum Priestatum begleitet.
00:24:15: Schauen Sie, dass Spiritual das einzige, was sich kann, ist Reiten.
00:24:18: Darf ich das aufgeben?
00:24:19: Dann hat er mir einen Klugensatz gesagt Für einen höheren Wert.
00:24:22: Ja Wenn Sie dann Medizin studieren und vielleicht im Nachtdienst bei den Patienten sitzen, könnte das ein höherer Wert sein.
00:24:30: Also wenn sie fünf Stunden auf dem Pferd sitzen und trainieren für die Olympiade oder so.
00:24:34: Wenn jemand nur das Talent hat, in Anführungsstrichen nicht abwertend Fussball zu spielen sondern Fußballspielen auch Künstler, Ärzte haben auch ihre Berufung.
00:24:43: Aber selbst die Wiener Müllabfuhr, da gibt es ja eine Tour Die Dritte Mantur am Karlsplatz.
00:24:52: Und dann haben wir uns da durch die Kanäle von Wien fünf Leute geführt.
00:24:55: Dann habe ich gedacht, Matthias, du bist ein Vollidiot!
00:24:58: Du schreibst Bücher über Berufung.
00:25:01: Diese Männer, die hier sozusagen die Kanalarbeiten machen, haben dir auch eine Berufung.
00:25:07: und was passiert?
00:25:08: Ich hätte mich tot daran können.
00:25:09: Am Ende haben sie fünf sich verabschiedet, haben salutiert und haben gesagt es ist unsere Berufung.
00:25:20: Das heißt, Berufung ist nicht das Besondere.
00:25:24: Also wie ein Priester oder ich bin Höhe und Nonne oder whatever.
00:25:27: Sondern finde da eine Identität.
00:25:29: du musst du werden!
00:25:31: Und wenn deine Berufung Straßenkehrer zu sein dann bist du Straßenkehrern.
00:25:34: Wenn deine Berufungen Motorradfahrer zu sagen bist du Motorrad... Das heisst es geht auch da immer wieder um das Individuum.
00:25:40: Und nochmal das muss ich jetzt ausdrücklich sagen weil ich als Leistungssportler dazu neige sie können dieses Gleichnis von den Talenten gefährlich, negativ interpretieren.
00:25:48: Du musst noch mehr und du muss noch mehr dreiterne der sechs
00:25:51: machen.".
00:25:52: Das sollen wir zulassen!
00:25:53: Wir sollen zulassen wenn Gott sagt gehen auch weiter über die Apotheke hinaus in den Medizin und dann gehst du in die Philosophie zu lassen.
00:25:59: das ist kein Leistungssport und deswegen kann man von diesem Druck oder muss man von diesen Druck befreit werden.
00:26:05: sonst gehst so gleich ins Bein aus und sag ich muss nochmehr und nochmeher und noch mehr.
00:26:09: das geht nicht dass ein Wachstumsprozess deswegen ging es auch solange bei mir so'n Baum der braucht vierzig Jahre bis er wächst Und das darf nichts zu tun haben mit Überforderung und Leistungsdruck, sondern zulassen, dass was sich ereignet.
00:26:23: So will ich sagen.
00:26:24: Das ist das Göttliche.
00:26:25: Deswegen ist es so still, das zutlicht dich zu quälen.
00:26:28: Dass wir einen Gras haben der wächst ganz still.
00:26:30: Und so ist das im Leben auch.
00:26:32: Man muss nur versuchen diese Stimme im Inneren zu hören, dass man sich nicht verläuft aber wiederum nicht um dem Herrgott eingefallen zu tun, sondern um mir eingefielen zu tun!
00:26:39: Und das ist kein Egoismus, sondern die Aufgabe für jeden Menschen.
00:26:44: du sollst Frucht bringen
00:26:45: Und was von diesen Früchten seines Lebens soll bleiben?
00:26:49: Alles, was gut war.
00:26:53: Was mir selber und den Menschen gut getan hat.
00:26:56: Den Mitmenschen, die mir anvertraut wird aber auch nicht so doller vielleicht.
00:27:00: Ich habe aber einen Eindruck dass das nicht so gute im Horizont Gottes nicht ausgelöscht wird sondern verwandelt wird.
00:27:11: sagen wir mal so Bei der Beerdigung wird das Leben nicht genommen, sondern gewandelt.
00:27:17: So würde ich sagen, es wird eigentlich auch was weniger gut war, wo mein Mensch einen Weg getan hat.
00:27:21: Ich glaube, dass er's nicht einfach weg ist aber vielleicht verliert es für alle Beteiligten die Brisanz oder so mit der Zeit.
00:27:46: Zum Schluss noch einmal Abba auf Wunsch des Geburtstagskindes.
00:27:50: Matthias Weg wird im November zebzig und das wird ganz sicher auch groß gefeiert.
00:27:57: Ja, Feiern ist super.
00:27:58: Ich schreibe jetzt wie gesagt noch ein Buch über Feiertage.
00:28:01: Warum sind Feiertages?
00:28:03: Das ist absolut notwendig.
00:28:04: der Mensch kann nicht dreihundertfünfundsechzig Tage nur arbeiten oder sich abqueren.
00:28:08: leider müssen das viele aber feiern ist in jedem Falle gut.
00:28:12: Die Frage ist nur was feiere ich?
00:28:14: Ich habe ja zu meinem Geburtstag gar nichts beigetragen.
00:28:16: also eigentlich müsste ich meine schon verstorbenen Eltern feiern.
00:28:18: Also sagen wir mal mein Leben wäre gelungen und ich wäre ein Segen für die Welt müsste ich meinen Eltern feieren.
00:28:24: Also mich zu feiern war für mich immer ein bisschen schwierig.
00:28:28: Gut, jetzt mache ich auch einen Fest zu dem Geburtstag, weil es ein Runder ist aber eigentlich... Ich habe keinen Verdienst an dieser meiner Existenz.
00:28:36: Keine Ahnung!
00:28:37: Aber Feiern sind in jedem Fall gut.
00:28:50: Das waren die Lebenswege zur Gastwahl der Priester, Autor und Mediziner Matthias Beck.
00:28:55: Infos zu seinem neuen Buch Die Welt beginnt in dir Und die Sendung zum Nachhören finden Sie auf unserer Website radio-classic.at.
00:29:05: Veronica Bonelli wünscht Ihnen einen schönen Abend oder ich denke ganz im Sinne von Matthias Beck, einen schöner Feierabend!
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