per- 260929#Bischof Nalbandian

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00:00:00: Ich komme aus Damaskus.

00:00:02: Sie wissen ja, wie in die Situationen in Syrien war und sind heute.

00:00:08: Aber natürlich will jeder wissen, wie ist die Situation jetzt?

00:00:12: Fast vor zwei Jahren war der Stutz von Assad-Präsidenten, Assad-Regime und manche nennen es Revolution, meine Nennen es Befreiung, wie auch immer Die ganzen Syrer und auch die Christen habe ich sehr gefreut, also die Euphorie war da dass wir letztendlich obwohl wir gut gelebt haben.

00:00:36: Aber doch wir haben viel erlitten wegen politischen Druck, wegen Druck von der Regierung das andere nicht durften usw.

00:00:47: Und dann waren sie froh dass letztendlichen eine Art von Freiheit kommt Und die neue Regierung ist gekommen und sofort uns viel versprochen, dass es uns besser geht gehen wird.

00:01:03: Und dann die Freiheit wird da sein und keine Druck mehr auf uns geübt werden von der Regierungsseite.

00:01:11: Wir haben uns sehr gefreut aber auch diese Versprechungen haben wir immer noch keine... Es ist nicht verweiglicht worden!

00:01:23: heraus dieser Versprechungen.

00:01:26: Ja, wir leben jetzt in einem neuen Syrien,

00:01:29: sagt der armenisch-apostolische Bischof Armar Schnalbandian.

00:01:34: Er welte diese Tage bei der Jahrestagung der Intitiative Christlicher Orient Kurz-ICO in Österreich.

00:01:41: Bei der ökumenischen Stiftung pro Orient in Wien referierte er vor Medien zur Situation der Christen in seiner Heimat.

00:01:48: Darunter Radio Glassik Stefan Storm und die Wiener Kirchenzeitung Der Sonntag.

00:01:53: Zu diesen Perspektiven begrüßt sie Stefan Hauser.

00:01:56: Wer ist Bischof Nalbandian?

00:01:58: Er wurde in drei Jahren in Aleppo geboren, und dann begann aus einer kirchlichen Ausbildung am Theologischen Seminar der Arminisch-Apostolischen Kirche in Eczmerzin nahe der armenischen Hauptstadt Yerevan.

00:02:12: Mitte der neunzehnten Jahre ging er nach Deutschland wo als Seelsorger wirkte und seine Studien fortsetzte.

00:02:19: Als Stipendiat des diakonischen Werkes studierte evangelische Theologie in Erlangen und katholische Theologien in Tübingen.

00:02:43: deren Präsenz durch historische Wurzeln und insbesondere durch die Aufnahme von Überlebenden des völkermorzenen Armenien, Ninzehn-Fünfzehn stark geprägt wurde.

00:02:54: Die ersten armenischen Gemeinden Syrien entstanden vor Jahrhunderten – die Kathedrale der Vierzig Märtyren Aleppo stammt aus dem Fünften Jahrhundert.

00:03:04: Größere Zentren befinden sich bis heute in Aleppo unter Hauptstadt Damaskus.

00:03:09: Die amänisch-apostolische Kirche gehört zu den orientalischen orthodoxen Kirchen und ist in Syrien unter anderem durch das Katholikat von Kilikähen, sowie das Batrachat von Etchmerzin im Weltrat der Kirchen vertreten.

00:03:23: Und damit zu Bischof Amoschnalbandian und der aktuellen Lage in Syriens.

00:03:28: Wir betrachten zuerst dass Syrien auch ein christliches Land – es ist ein biblisches Land!

00:03:39: Syrien.

00:03:40: Und wir Christen, wir pflegen mit Stolz es zu sagen dass wenn Bethlehem Geburtstort von unserem Herrn Jesus Christus ist dann Damascus ist der Geburtsort von Christentum weil Paul dort angefangen hat mit seiner Mission.

00:03:58: deswegen Wir akzeptieren nicht, dass heute man spricht über die Christen als ob sie eine fremde Körper oder neukommlinge sind.

00:04:09: Wir sind die Einwohner, Urwohner dieses Landes!

00:04:14: Wir akzapptieren das nicht, wenn ihr Probleme habt dann ihr sollt gehen.

00:04:20: Das ist unser Land, unsere Zuhause.

00:04:23: Das is sehr wichtig.

00:04:24: Ich sage das weil wir auch viele Zeugnisse haben Also viele Kirchen und viele Klöster, viele Kultstätten.

00:04:31: Und viele Kirchekonfessionen.

00:04:35: Ich muss auch dazu sagen dass in Syrien wir hatten siebzehn Konfessiones.

00:04:41: Und zehn davon sind christliche Konfissionen also wie armenisch-orthodox, armenische katholische, griechische orthodoxe, grieschkatholischer, syrisch orthodoxer und maronitische usw.

00:04:51: Sind zehn!

00:04:53: Und wie gesagt, also Klöster und Kühlstädten die dann bis zum Anfängern des Christentums gehen.

00:04:59: Vielleicht die älteste Kirche ist in Damaskus?

00:05:03: Ich meine das Haus von Hannania wo Paulus bekehrt wurde oder geheilt wurde sag ich mal.

00:05:10: Das ist in Damascus zumindest ein Haus oder einen Raum wo sich die Christen zusammengetan haben und jetzt auch eine Kapelle.

00:05:19: heute

00:05:19: Nach Jahren des Kriegs wirtschaftlicher Not und politische Umbrüche blicken die Kirchenvertreter mit großer Sorge auf die Zukunft der verbleibenden christlichen Minderheit.

00:05:29: Viele erschöpfte junge Menschen und Familien verlassen das Land auf der Suche nach Perspektiven, wodurch das historische Fundament des Christentums in der Region bedroht ist.

00:05:40: Jeder sagt oder fragt, dass die Christen das Land verlassen haben und ausgewandert sind.

00:05:46: Wenn wir das insgesamt so sehen eigentlich... Das ist ein schmerzhafter Erfahrung aber nicht nur für Christen, sondern auch für alle Syrer.

00:05:55: Wie gesagt es ist immer schwierig eine genaue Statistik zu führen und sagen so viele Personen sind ausgewandernt und so viel geblieben.

00:06:03: Das ist nicht der Fall!

00:06:06: Aber vielleicht kann ich sagen Volksrechnung im Jahr zwei Tausendzehn oder elf.

00:06:13: War die Zahl der Bevölkerung in Syrien dreiundzwanzig Komma neunhundert, was weiß ich?

00:06:18: Sag mal, zwanzig Millionen und davon sind zweicommer Zwei ungefähr Christen.

00:06:24: das macht achtnein Prozent alle Konfession zusammen also kristliche während des Krieges nach der Krieg bis heute.

00:06:32: man sagt es sind zehn Millionen ausgewandert in den benachbarten lenden in Europa Nordamerika Australien Und wir sagen heute, also wie gesagt es sind keine genaue Statistiken.

00:06:45: Leider ungefähr siebzig Prozent der Christen sind ausgerundet.

00:06:49: Wie gesagt vielleicht ein anderer Bischof kommt und sagt nein das sind die Hälfte da.

00:06:55: Es ist wie gesagt immer schwierig zu rechnen.

00:06:59: Einiges zum Hintergrund des syrischen Bürgerkriegs, die so erstellte eine bewaffnete Auseinandersetzung von dem Jahr zehnt und sich da mit dem Sturz des Diktators Basha al-Assad endete.

00:07:12: Eine Übergangsregierung unter Ahmed Aljara übernahm die Führung.

00:07:16: Obwohl der landesweite klassische Bürgerkrig vorbei ist gibt es weiterhin vereinzelten Kämpfe Spannungen und Sicherheitsrisiken im Land.

00:07:24: Syrien ist stark zerstört viele Menschen leiden unter Armut und die Versorgungslage bleibt schwierig.

00:07:30: Sie müssen so vorstellen, dass nach zehnjährigen Krieg die Leute haben alle Sparernisse schon verbraucht.

00:07:39: Und dann kamen ein paar Jahre hauptsächlich nach der Corona-Krise Epidemie auch schwieriger wirtschaftlicher Situation das auch die Leute wirklich alles was sie gespart haben einfach alle verbrauchten.

00:07:55: Heute Leute haben kein mehr angemessener Einkommen, um ihr Leben zu gestalten und für ihre Kinder zu sorgen.

00:08:05: Das andere was ist die Herausforderung das auch viele christlichen also alle christlichen Kirchen erleben ist natürlich die Auswanderung dass wir erlebt haben.

00:08:17: wie gesagt siebzig Prozent aber desto trotz der kirche versucht und macht alles was ihr macht steht den Leuten eine gewisse Sicherheitsatmosphäre zu schaffen, aber auch Möglichkeit zu geben.

00:08:33: Dass man irgendwie denn hilft einer guten Schulausbildung zu garantieren und finanziell den Familien zu helfen, dass sie dann auch ihr tägliches Leben gut gestalten können in Syrien.

00:08:49: In Syrien machen ethnische und religiöse Minderheiten einen bedeutenden Teil der Bevölkerung aus, wobei die sunnitischen Araber die Mehrheit bilden.

00:08:57: Kurden sind die größte ethnische Minderheit mit ca.

00:09:00: zehn Prozent der Bevölkerungen, die vor allem im Norden- und Nordostensyrens liebt – und überwiegend sonnitisch ist.

00:09:07: Adalvitans in einer eigenständigen religiöser Gemeinschaft umfassen circa siehunderttausend Menschen, die v.a.

00:09:12: im Süden zentriert ist.

00:09:14: Verschiedene christliche Konfessionen unter anderem griechisch oder docks- und amänischleben verstreut im ganzen Land.

00:09:21: Das andere ist in heutigen Syrien, dass wir auch laut sagen können und sagen die Sache von Minderheit und Mehrheit.

00:09:32: Man spricht in Syrien über Minderheiten wie Christen oder christlichen Konfissionen Die Allerwitten, die Drusen usw.. Wir sagen, im neuen Syrien sollte keine Minderheit mehr oder Mehrheit.

00:09:45: Diskussion soll keinen Platz haben.

00:09:48: Diese Minderheiten und Mehrheit ist sehr gefährlich für Syrien.

00:09:54: Wir brauchen dazu eine Ordnung von Verfassung, dass alles und allen einschlägt.

00:10:02: Und Minderheit kann auch klein an Zahlen sein, aber man weiß ja wie man ein Gebäude baut.

00:10:08: Nur ein kleiner Stein wie wichtig sein könnte.

00:10:12: Deshalb dieser Diskussion bringt uns nicht und deshalb wollen wir nicht mehr Minderheiten akzeptiert werden sondern wir wollen auch gleiche Rechte haben und gleiche Pflichten und auch gemeinsame und gleichberechtigte Staatsbürgerschaft das auf Gerechtigkeit wurde und Frieden basiert.

00:10:33: Syrien zielt seit mehr als einem Jahrzehnt zu den weltweit größten Vertreibungskrisen.

00:10:38: Ende twenty-fünfundzwanzig lag die Zahl der syrischen Geflüchteten bei vier Komma neun Millionen Menschen.

00:10:45: Im Laufe des Jahres zwanzig kehrten trotz anhaltender Unsicherheit und begrenzter Existenzmöglichkeiten rund eins Komma drei Millionen Syrer aus dem Ausland zurück nach dem Sturz der Assad Regierung.

00:10:57: Viele Rückkehrende blicken hoffnungsvoll in die Zukunft, stehen jedoch vor erheblichen Herausforderungen beim Wiederaufbau ihres Lebens.

00:11:05: Die sozioeconomische Lage bleibt äußerst

00:11:08: fragil.".

00:11:19: Es ist immer hin und her.

00:11:28: Ganze Städte wie Aleppo, Homs oder der Damasziner Stadt Al-Yarmouk erlitten durch jahrelange Belägerungen Bombert Maus und Gefechte verheerende Zerstörungen.

00:11:38: Die Wirtschaft ist stark beschädigt die Grundversorgung leidet unter enormen Mengen.

00:11:43: Der mensch apostolische Bischof Armaschnal Bandi ansagt

00:11:47: Das waren einige Städter die fünfzig andere bis siebzig Prozent zerstört.

00:11:53: Mit dem Wiederaufbau ist wackeln weil Es ist sehr schwierig, dass die Regierung diese ganze Ortschaften renoviert und wieder aufbaut.

00:12:04: Das heißt, die Menschen werden selber es organisieren und sie haben diese Möglichkeiten nicht.

00:12:10: Deswegen ist es schwierig aber mit dem Infrastruktur natürlich.

00:12:15: es sieht besser in den Städten aus als in den Dörflichen Gegenden.

00:12:20: man versucht heute nach diesem Kollaps irgendwie langsam, langsam alles wieder aufzubauen.

00:12:28: Das heißt nach dem Stutz, nach dem Assad es war sehr schwierig zum Beispiel einen neuen Pass zu beantragen weil diese ganze System nicht funktionierte und langsam, langsamer ging es.

00:12:41: Nach dem Sturz wir konnten keine Familienzustand dass halt nach dem Heirat nach dem Todesfällen im Registeramt nicht eintragen weil das funktioniert.

00:12:53: dann ging es wieder.

00:12:55: Wir hatten Probleme mit dem Benzin in Syrien.

00:12:58: Es hat sich verbessert und man hat, also ich meine die Regierung hat Wege gefunden.

00:13:05: einfach jetzt haben wir Benzin und Diesel Wasserversorgung Strom ist besser geworden.

00:13:12: Wir haben täglich achtzehn Stunden Strom und das ist ein Luxutransport ist teuer geworden wird jetzt alles teuer werden?

00:13:21: Und das ist was uns Sorge

00:13:22: macht.

00:13:23: Das Gesundheitssystem in Syrien ist nach jahrelangen Bürgerkrieg Wirtschaftssanktionen und Infrastrukturzerstörung weitgehend kollabiert.

00:13:31: Meist die Hälfte aller Krankenhäuser- und medizinischen Einrichtungen im Land wurden beschädigt oder zerstört, es fehlen dann grundlegende medizinische Equipment, Medikamenten und Desinfektionsmitteln.

00:13:43: Viele vorhandene Geräte sind veraltet oder über zwanzig Jahre alt und können mangelse Ersatzteilen nicht gewartet werden.

00:13:50: Ein Großteil des qualifizierten medizinischen Personals ist geflohen, getötet oder inhaftiert worden.

00:13:56: Tausende syrische Ärztinnen und Ärzte arbeiten stattdessen im Ausland.

00:14:00: Bischof Nalbandian sieht die Gesundheitsversorgung im Land allerdings positiver.

00:14:05: Wenn man Wirklichkeit hart gilt hat geht man zum Krankenhaus.

00:14:08: Wenn nicht dann war es auch so.

00:14:12: Gab es so eine Art Versicherungs- von Regierungsseite, aber in einem staatlichen Krankenhaus ist das nicht zu empfehlen.

00:14:22: Wenn man krank ist zum Beispiel wenn ein Mitglied meiner Gemeinde medizinische Versorgung braucht dann fangen wir mit den Spenden.

00:14:32: und dann ich frage ein paar Leute die da Möglichkeit haben zu spenden einfach vom Medikament usw.

00:14:39: zu finanzieren.

00:14:41: Und da sind jetzt alle Kirchen, fast alle Kirche haben auch ein Büro speziell vor dieser Krankenversorgung.

00:14:52: Das heißt wir schaffen Medikamente und geben es kostenlos.

00:14:57: dann wir versuchen irgendwie finanziell zu helfen wenn die dann Operationen oder Ritologische Eingriffe bräuchten.

00:15:06: Der langjährige Krieg, Flucht, Vertreibung und Gewalterfahrungen haben in Syrien zu einer massiven Zunahme von seelischen Traumata- und psychischen Erkrankungen geführt.

00:15:15: Wie können da Religionsgemeinschaften unterstützen?

00:15:18: Also im neuen Syrien seit zwei Jahren gibt es wir und die anderen.

00:15:24: Wir sind mit der Revolution angefangen Und wir sind jetzt die Befreier des Landes Und die Anderen zum Beispiel wie die Christen hauptsächlich aber auch die Stadtbewohner, d.h.

00:15:37: in Damascus oder Aleppo, die dann geblieben sind, auch unter Assad-Regime geduldet haben und überlebt haben werden als Anhänger von Assadregimen verstanden oder als Anhänger gestempelt.

00:15:53: Und das fühlen wir in unserer Gesellschaft.

00:15:56: Weil bei vielen Begegnungen auf der Straße und so weiter, da hören wir oft ja... Wir haben es befreit!

00:16:04: Wir haben die Revolution gestartet und geführt und ihr habt nichts gemacht.

00:16:08: Auch dass die Leute sagen, wir haben viel erlitten.

00:16:12: Wir mussten Auswanderen, wir mussten unsere Häuser verlassen aber ihr habt in Damaskus ganz und wohl gefühlt und gelebt ihr habt von diesem Regime profitiert.

00:16:26: Und das sind hauptsächlich auch die, zu sagen in den Städten wo die Christen leben also Christen sind nicht in den benachbarten Ländern ausgewandert sondern jeder hat eine Familie oder Verwandte zu denen gegangen.

00:16:40: Ja da gibt es wie versuchen Christen aber auch ein Nicht nur Christenkirchen Aber auch ein paar ganz offendenkende muslimische Geistliche dass auch sehr wenige Treffen organisieren, Begegnungen wo man sagt ja wir sind alle Syrer.

00:17:01: Wir sitzen in derselben Boot und da ist ja auch eine Art gerechte Versohnung sein soll und nicht auf Gerichtigkeit racher geübt werden soll.

00:17:16: das versuchen wir.

00:17:18: aber wie gesagt Ich glaube, das braucht eine lange Zeit.

00:17:24: Da muss man auch denken, dass wir jetzt auch eine neue Generation haben werden, wo die Kinder fünf Jahre alt waren in Syrien nach zehnjährigen Krieg und Krise.

00:17:43: In dieser Zeit hatten sie keine Möglichkeit an den Schuls.

00:17:47: Schulbildung zu haben.

00:17:50: Und das Kind ist jetzt von zwanzig, dreizig Jahre geworden.

00:17:54: Deshalb manchmal sehr schwierig auch diese Generation die diese Ausbildung nicht hat mit denen zu sprechen und sie haben nichts anderes gesehen einfach unter der Türmen zu leben zu fliehen.

00:18:11: und dann ja es ist schwierig aber ich bin in guter Hoffnung dass dass die Menschen irgendwie einen Weg finden.

00:18:18: Bischof Nalbandian nennt in der Folge zur Migration Beispiele, wie schwierig die Situation für den Menschen aus Syrien ist wenn sie woanders hingehen.

00:18:39: Und glauben Sie mir, keine wandert freiwillig und mit Freude aus.

00:18:53: Obwohl Österreich vielleicht ein hier.

00:18:57: man hat einen besseren Standard vor Leben aber niemand ist froh.

00:19:02: Vielleicht lebt ja mehr im Komfort Aber niemand is froh weil Man entwürzelt von... Das ist erstens eine humanitäre Katastrophe Weil zum Beispiel, ich habe auch einen Gemeindemit geliebt.

00:19:20: Sie war sehr bekannt, Lehrerin der Schule akzeptiert und dann kam sie nach Europa?

00:19:29: Niemand kann.

00:19:30: Kennt sich!

00:19:31: Und das war für sie sehr tragisch.

00:19:35: Ein Arbeiter, der ein Geschäft hat und arbeitet und sehr bekannt in den Markt

00:19:41: usw.,

00:19:42: Autoreparatur usw.

00:19:44: Dann kommt er nach Europa.

00:19:47: In Syrien entstanden einige der ersten Städte der Welt.

00:19:50: Das Alphabet nahm hier seinen Anfang altorientalische Hochkulturen, die griechische und römische Antike, die bütsantinisch-gristliche und islamische Zeit.

00:20:01: Überall im Land waren Spuren einer unvergleichlichen religiösen und kulturellen Vielfalt zu finden.

00:20:06: Während des Kriegs sind viele der historischen Städten zerstört worden.

00:20:10: Im Gegensatz zur Türkei, wo türkische Nationalisten bereits Die ethnische, religiöse und kulturelle Pluralität gezielt zerstörten war das multikulturelle und multi-religiöse Miteinander in Syrien bis zum Kriegsausbruch noch Alltag.

00:20:26: Im syrischen Bürgerkrieg wurden dann zahnreiche Gotteshäuser darunter Christliche Kirchen, Moscheen und historische Schreine durch Bombenangriffe, Kämpfe und gezielte Zerstörungen schwerbeschädigt oder vernichtet.

00:20:39: Welchen Blick legt der armenisch apostolische Bischof Armaschnal Bandian darauf?

00:20:44: Vor allem auch auf die Todesopfer?

00:21:14: Wirkung gehabt auf die Gemeinde.

00:21:16: Sie müssen sich einfach vorstellen, nach dem Attacke auf meine Schule wie schwierig war wieder Familien zu überzeugen ihre Kinder zur Schule zu schicken.

00:21:27: erstens und dann wie lange ich Albträume hatte ob was wird es passieren?

00:21:35: oder weil... Ich weiß nicht was dem nächsten Tag kommt.

00:21:39: Ich habe irgendwie den Leuten überzeugt die Leute, das ihre Kinder schicken.

00:21:45: Und dann hatte ich Angst, ob ich dann jetzt die Sicherheit garantierte

00:21:49: nicht.".

00:21:49: Die Situation für Kinder in Syrien bleibt extrem prekär – auch wenn der Regierungswechsel in den Jahrzehnten neue Hoffnung gebracht hat.

00:21:58: Neun von zehn Menschen im Land leben unterhalb der Armutsgrenze.

00:22:02: Mindestens drei Viertel aller Kinder in syrien wurden während des Kriegs geboren und kennen kaum etwas anderes als Not-und Vertreibung.

00:22:11: Viele Schulen sind zerstört, beschädigt oder werden als Notunterkünfte für Vertriebene genutzt.

00:22:16: Bischof Nalbandern macht aber Hoffnung.

00:22:19: Also die Schulen waren immer offen – immer!

00:22:22: Sogar während des Krieges.

00:22:25: Wie gesagt in den Dörfern wo auch attackiert wurde.

00:22:27: natürlich die Kinder sind in benachbarten Flüchtlingslagen gelandet.

00:22:35: dann in verschiedenen staatlichen Schulen.

00:22:39: man war nicht so ganz ernst.

00:22:41: einfach sagt ja heute ist ein bisschen schwierig, ein bisschen gefährlich.

00:22:44: Ja geht nach Hause.

00:22:45: und aber ich kann das mit Stott sagen dass die christlichen Schulen haben immer die Schule offen gehalten und der Kinder hatten eine volles Programm von Ausbildung.

00:22:59: Es waren Zeiten wo ich dann einen Tag oder zwei oder drei Tage oder eine Woche schließen musste.

00:23:05: Aber ich kann sagen neunzig Prozent haben wir geschafft Weil diese Schulen ist ja auch für uns schwierig, denn die Schulen stehen ja unter Schirmhelbschaft von Kirchen und deswegen werden wir keinen Zuschuss bekommen von Regierung.

00:23:27: Das heißt, wir müssen vor aller Kurs dann selbst aufkommen und dass die Leute für ihre Kinder bezahlen.

00:23:33: Schulgeld!

00:23:34: Wie geht es den Kindern außerhalb Syrens?

00:23:36: Die mit ihren Eltern flohen?

00:23:38: Also zum Beispiel sind ungefähr drei Millionen, man sagt so.

00:23:42: Flüchtlinge in der Türkei sind.

00:23:45: und von drei Millionen wie viele Kinder sind das?

00:23:48: Und die sind in diesen ganzen fünfzehn Jahren nichts gesehen als diese Lager unter den Zelten und keine richtige Schulbildung hatten.

00:23:59: Vielleicht einige waren auch in den Städten.

00:24:02: Das gleiche gilt für Jordanien, das gleiche geht für Libanon das Kind nicht nur schreiben und lesen lernt, sondern lernt auch wie mit seinen Freunden umgehen.

00:24:13: Und was gibt dem armenisch-apostolischen Bischof in Damaskus Armaschnalbandian Hoffnung?

00:24:19: Dazu sagt er abschließend

00:24:21: Ich habe immer gedacht wenn ich da bin dann bin ich große Hoffnung von meiner Gemeinde Aber... ...ich hab die Erfahrung gemacht eigentlich diese sind meine Hoffnung.

00:24:32: Die Gemeinde ist meine Hoffnung weil Ich habe auch Gottesdienste gehabt, wo wir euch in der Kirche waren und auch die Bomben-Explosionen gehört haben.

00:24:44: Und dann sage ich auch, die Gemeinde bittet mit mir!

00:24:48: Also ich war nicht allein in der kirche.

00:24:51: Ich denke so, Syrien wird nicht so bleiben.

00:24:54: Es wird eines Tages besser werden.

00:24:56: Ja?

00:24:57: Das ist normaler Gesetz der Natur, dass jede Krise überwinden verschwindend wird Und eines Tages wird es gut sein in Syrien.

00:25:11: Ich denke, in der Art und Weise mich und meine Gemeinde auf diesem Tag eins vorzubereiten – dass wir bereit sind mit Kraft-, Intelligenz- und allesmöglichkeiten.

00:25:24: Das heißt Frage ja ich habe Hoffnung!

00:25:26: Mit vielleicht bescheinenden Kräften aber auch Hoffnung.

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