per- 261005#Ständige Diakone
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00:00:00: Es begrüßt Sie, Stefan Hauser.
00:00:02: Heute geht es um ein spezielles Weihamt für Männer in der römisch-katholischen Kirche – den ständigen Diakon!
00:00:09: Im Gegensatz zum Durchgangsdiakonat ist dies keine bloße Vorstufe zur Priesterweihe.
00:00:16: Dieses Amt steht seit dem zweiten batikanischen Konzil sowohl verheirateten als auch unverheiratteten Männern offen.
00:00:24: Am kommenden Samstag werden um fünfzehn Uhr im Stefanstum elf Männer zu diesem Amt von Erzbischof Grünwidl geweiht.
00:00:31: Drei davon hören Sie in dieser Sendung Christoph Hecht, Oskar Strauss und Franz Gnittelfelder.
00:00:38: In der Frühen Kirche waren die Diakone vor allem in der Sorgium die armen und benachteiligten Tätik.
00:00:44: Ihre Aufgabe war es sie im biblischen Sinn Armen in den Mittelpunkt der Gemeinde zu stellen konkrete Hilfe zu organisieren und so das Evangelium greifbar –
00:00:54: d.h.,
00:00:54: konkret erfahrbar zu machen.
00:00:56: In einer frühen syrischen Kirchenordnung werden Diakone als Auge- und Ur des Bischofs bezeichnet, das Amtesdiakons hat in unserer heutigen Sprache ausgedrückt etwas mit der Option für die armen Arme im biblischen Sinn also verschiedene Formen von Armut nicht unbedingt nur materiell zu tun und erinnert damit alle Amtsträger dass es uns gibt um auf einen zu verweisen auf Jesus Christus.
00:01:22: Der Diakon ist also der amtliche Zeuge, dass die Kirche durch den Herrn zum Dienst verpflichtet ist und diesen Dienst auch wahrnimmt.
00:01:29: Damit jemand ständiger DiakON wird bedeutet dies natürlich Ausbildung und Zulassung dazu.
00:01:35: Ist das gegeben steht der karitative und soziale Dienst als Kernaufgabe im Mittelpunkt daneben die türkische Dienst wie auch Verkündigung und Lehre.
00:01:46: Der ständige Diakon leitet eigenständig bestimmte Feiern, assistiert aber auch den Priester.
00:01:52: Sie dürfen die Taufe spenden und das Sackament der Ehe bei kirchlichen Trauungen assistieren.
00:01:58: Leiten Begräbnisfeiern in der Heiligen Messe assistieren sie dem Priester am Altar, tragen das Evangelium vor, bereiten die Gaben und sprechen die Entlassungsruffe.
00:02:09: Ständige Dirkone dürfen selbstständige Gottesdienste ohne Eucharistiefeier leiten und den Segen spenden!
00:02:16: Sie arbeiten in der Vorbereitung auf die Erstkommunion und die Firmung, kümmern sich um Religionsunterricht, leiten auch Bibelkreise.
00:02:23: Im Unterschied zum holmisch-gatholischen Brist dürfen ständige Diakone aber keine heiligen Messe leiten – das bedeutet keine Wandelungen von Brot und Wein im Leib und Blutgäste.
00:02:33: Sie dürfen auch nicht die Beichte hören oder die Losprechung erteilen oder den Sakrament der Krankensalbung spenden.
00:02:40: Das als Vorbemerkung und damit in Medias Rees.
00:02:43: Mein Name ist Christoph
00:02:44: Hecht, ich
00:02:45: bin in der Pfarrer Neuguntumstorf tätig, jetzt schon seit zwölf Jahren in Neugundtumstorff bin ursprünglich eigentlich aus Wien, bin ein und vierzig Jahre alt verheiratet, habe zwei tolle Töchter und sind gerade im Schulbeginn.
00:03:01: Stress also es ist grad viel los.
00:03:03: Christoph-Hecht ist in Wien geboren und durch seine pferlich sehr aktive Familie in der Pferde Gersthof aufgewachsen.
00:03:10: Da fand er selbst Diakon seine Muttersilsorgerin, die Schwester Pastoralassistentin.
00:03:16: Da sind viele Weichen schon gestellt!
00:03:18: Beruflich ist Christoph Hecht IT-Expert in einem großen Unternehmen für Mobilität in Wien und ab aber pro Zwei-Tons-Eilf werden seine Weichen des Lebens durch zur Kender göttliche Fügung Richtung Niederösterreich gestellt – und er kommt in die Pfarre Neuguntramstorf.
00:03:38: So wusste ich schon einen ganz guten Ruf gehabt, dann probierte man es aus und ich hab da auch irgendwie andocken können.
00:03:45: Da hat's so eine Jung-Erwachsenengruppe gegeben wo ich einfach mal den Mut genommen habe und hinein geplatzt bin in so einer Gruppenstunde.
00:03:57: Und dort hat uns ein oder das andere ergeben.
00:03:59: Da ist dann beiläufig, dass vielleicht auch diese göttliche Fügung in dieser Jungerwachsendengruppe meine Frau kennengelernt im Pfarrcafé und weiterentwickelt, also
00:04:10: hätte es
00:04:11: nicht besser geben können.
00:04:12: Also das muss irgendwas von oben gewesen
00:04:14: sein.".
00:04:15: Siehörn ist schon in seiner Artikulation.
00:04:17: Christoph Hecht ist ein quirliger Typ und sein Engagement in der Pfarre wächst.
00:04:21: «Ingwie bin ich dann hineingestolpert oder hinein gewachsen dann auch wieder in die Firmenvorbereitung?
00:04:26: Ich habe gesagt ja, ich hab da Erfahrung und danach natürlich hat man gleich einen freien Posten Habt dann da gleich mitgemacht, nachdem meine Schwiegermutter auch die Pastoral-Assistentin in Neukontrans da wiederum war.
00:04:42: Also... Es ist ihm so ein roter Faden das ich da durch mein Leben schon zieht!
00:04:47: Ja, was heißt da Filmvorbereitung?
00:04:49: Dann ist der immer mehr geworden.
00:04:51: Habe den diversen Bereichen auch mit gemacht bei Filmvorbreitung.
00:04:57: War mal der erste Schritt aber dann ist er eigentlich auch immer mehrgeworden mit Kommunionspender dann mit anderen Teams, dann wieder in welche Pfarrkafés ausrechnen oder irgendwas organisieren.
00:05:10: Familienwochen haben wir mal geplant und durchgeführt also das ist immer mehr
00:05:15: geworden.".
00:05:16: Dann kommt das Jahr!
00:05:18: Eigentlich wollte ich da das ganze Firmenvorbereitungsthema Adakta legen, war nicht mehr mein Thema, wollte ich eigentlich gar nicht mehr, wollte es ein bisschen leichter rückschrauben.
00:05:27: War dann eher so, dass ich's noch gelungen bin aber auch mit meiner Frau in so einer Ehegruppe, Ehe Runde, Familienrunde.
00:05:34: Und da haben wir uns dann immer wieder getroffen.
00:05:37: Das Corona-Jahr war am Sonntag in der Kirchenzeitung, oder oft aus Deckblatt von der Kirchenszeitung waren die Porträts von den Tierkons anwärtern vom Jahr ... weihjahrgang... und da ist eine gute Freundin aus der Ehrrunde auf mich zugekommen einen Sonntalg und hat gemeint
00:06:01: Christoph
00:06:01: ich habe dich da gesehen.
00:06:03: Wirst du nicht überlegen, da irgendwo in die Richtung weiterzugehen oder wäre das nicht irgendwie eine Möglichkeit für dich?
00:06:10: Das war dann eben so... ...die Initialzündung für das ganze Thema.
00:06:15: Prinzipiell hätte ich es eigentlich von meiner ganzen Familie ein Geschichte her eher abgelehnt, in diese Richtung zu gehen.
00:06:21: War jetzt nie mein Thema!
00:06:24: Ich habe mir generell gedacht, meine Familie ist schon katholisch genug, da braucht's nicht noch einen Würdenträger, Amtsträger und wie auch immer.
00:06:32: ...wurde ich eigentlich das schwarze Schaf sein.
00:06:35: Aber es ist mir dann... Also, ich habe mich das eigentlich durch den Kopf gelassen und auch mit meiner Frau gesprochen.
00:06:43: Ich habe natürlich gesehen als Kind, wenn ich es auch nie anders kennengelernt, nachdem mein Vater ja auch ... ...vierzig Jahre lang über vierzig Jahre Diakon ist, hab ich's auch nie... ...ich kenne ihn gar nicht anders.
00:06:53: War für mich immer schon so.
00:06:55: Deswegen bin ich damit aufgewachsen.
00:06:59: Wie ich damit meine Frau drübergesprochen habe?
00:07:01: ist es dann eher auch von ihr gekommen, dieses oder Statement.
00:07:05: Ich hab's immer schon gewusst dass das kommen wird als Tages.
00:07:09: Also sie hat das irgendwie schon vorgeahnt wie wir uns kennengelernt haben, dass da irgendwann mal was in die Richtung kommen wird wahrscheinlich.
00:07:15: Diversen Gesprächen und ich habe so sehr viel ins Gebet hineingenommen, was ich tun soll oder was ich machen soll mit dieser Anfrage oder diese Berufung.
00:07:26: Ja, hab' ich mal begonnen den Theologischen Kurs zu machen.
00:07:30: Weiterbildung ist er prinzipiell nicht schlecht, auch im theologischen Bereich.
00:07:33: Das habe ich dann noch wieder in anderen Themen einsetzen können.
00:07:37: aber ja da ist dann einfach das immer mehr und immer mehr geworden hat mich nicht mehr losgelassen.
00:07:43: Von dem abgesehen, wie ist es am Arbeitsplatz?
00:07:46: Die Kolleginenschaft von Christoph Hecht weiß ja um sein Engagement.
00:07:50: Es
00:07:50: kommen immer zufälligerweise bei Mittagessen solche Themen auf den Tisch.
00:07:53: Wenn's jetzt auch gerade Kinder bei der Erstkommunierung oder bei der Firmung sind... Wie läufts da und was ich dafür Erfahrungen habe oder wie das überhaupt ist eine Firmengruppe zu leiten oder sowas in die Richtung.
00:08:09: Kommt einfach so beiläufig.
00:08:11: Oder einmal hat natürlich ein Arbeitskollege gefragt, was du glaubst?
00:08:15: Das ist auch nicht komisch gewesen aber wir haben das Internet einfach die Gespräche, die sich dann aufbauten.
00:08:20: Wie wird das nun im Pfarrlichen Engagement aussehen?
00:08:23: Christoph Hecht ist da ja in Pfarrverband Anhingerblick Im Vekariat Süd der Erdstil zur Synthetik
00:08:29: Pfarr-Verband Anhängerblick, der ist aufgeteilt auf vier Pfahren.
00:08:32: Das heißt gibt es Guntramsdorf, St.
00:08:34: Jacobus Guntamstdorf, Sankt Josef.
00:08:36: Also neuer Guntdamstdorff, wo ich bin.
00:08:38: Kumpelskirchen und Münchendorf.
00:08:40: Wir haben eben einen Pfarrer den Hutzon Limo Duarte Und jetzt den neuen WK, glaube ich.
00:08:47: also der Piotr Richel vom deutschen Orden Weil Kumpulskirche ist ein deutscher Ordnepfahrer.
00:08:53: Bartekarl ist gerade auf... also in Pension gegangen, noch mal kleinen Wechsel.
00:08:57: Aber so Wir haben eben zwei Priester für vier Pfarrern, damit müssen wir halt leben.
00:09:04: Es gibt keine Priester mehr, die jetzt für jeder Pfarrer einen Prister geben, aber wir haben da eigentlich ein gutes System, dass es jede zweite Woche eine heilige Messe gibt und den anderen Sonntagen gibt's eine Bordgottesfeier.
00:09:19: Und dann haben wir in Neugunktungsdorf ein eigenes Team, wo im Radl Vorbereitungstreffen, dann die Leute eingeteilt werden.
00:09:29: Da sind immer nur drei Wortgottesfeierleiterinnen und Leiterinnen, die da sehr gut vorbereiten.
00:09:37: Wir haben auch einen Tierkorn natürlich schon langen Jahren.
00:09:40: Ich glaube, es ist der Andreas Frank, der Gemeindelleiter.
00:09:45: Er ist immer noch der Schwerpunktseelsorger für unsere Paare.
00:09:49: Damit zu den Aufgaben von Christoph Hecht als ständiger Tierkom.
00:09:52: Also mein Schwerpunkt, meine Schwerpunkte Fahre ist und bleibt in der Grundhofsdorf.
00:09:57: Weil ja auch meine Familie dort ist und so meine Themen auch dort schon gut platziert sind.
00:10:04: Meine zweite Schwerpunkt-Fahrer ist dann die zweite Grundhophsdorfer Pfarrer St.
00:10:10: Jakobus wo ich auch im Caritas Team mit dabei bin.
00:10:14: da machen wir Und wir hatten schon die Möglichkeit für ein Gesprächsbanken oder gehen ins Casa Haus, ins Pflege- oder Erdenhaus und Gesprächsangebot durchzuführen.
00:10:29: Ich besuchte immer wieder ein paar ältere Damen, wo man einfach im Gespräch sind.
00:10:35: Ansonsten bin ich in Neugundrumsdorf eben mit der Erstkommunion auch dabei.
00:10:41: Also Leitendutz meine Frau!
00:10:43: haben wir auch schon in der Kooperationsvereinbarung jetzt definiert, der Seelsäuger.
00:10:50: Der Schwerpunktseelsäuger für die Erstkommunen und eben als Ansprechpartner.
00:10:55: Ja dann weiteres bin ich auch dort ein bisschen im Caritas Team dabei, dass auch Kunturmsdorf ist halt ein Ort das muss gut vernetzt sein.
00:11:04: Im Öffentlichkeitsarbeits-Team schreibt den zwei beschlägten Newsletter ja und so nebenbei oder noch dazu eben Wartgottes feiern und hoffen, was halt so noch
00:11:14: dazukommen.
00:11:15: Da Christoph Rechtsfrau Maria auch in der Pfarrer engagiert ist wird das Zeitliche dass es benötigt für sein Ton von ihm gut bewältigbar sein Auch als Eltern von Rebecca und Hannah.
00:11:26: Es gibt immer einen Grundsatz, den wir in der Ausbildung, in der Diakon-Ausbildung immer wieder hören Dass der Ehring geht vor das Tola Aber sie ist mal schnell dahin gesagt aber muss halt doch irgendwie leben.
00:11:39: Ich würde sagen Ich habe den Vorteil, dass eben meine Frau auch in der Pfarrer sehr engagiert ist.
00:11:45: Letztes Jahr haben wir auf dem Café geschältet, dass sie öfters in der Fahrer ist bei Abendterminen als ich.
00:11:52: Aber es war halt noch letztes Jahr.
00:11:53: Meine Kinder, also meine große Tochter, demonstriert auch und ist engagiert überall schon mit ihren bald zehn Jahren Und die Kleine wird auch wahrscheinlich bald demonstrieren.
00:12:08: Die Distanz von unseren Haustürkirchen ist auch nicht weit, also es ist einfach eine gute Möglichkeit dort mit dabei zu sein.
00:12:15: Aber stimmt schon die... wenn's immer Abendtermine gibt und immer alles voll ist und das gibt keine Zeit mehr für Freizeit oder für Familienaktivitäten.
00:12:25: Wir haben jetzt mal so versucht dass wir einen Freitagsabendblocker in unserem gemeinsamen digitalen Kalender haben damit er nicht überbucht wird, zumindest Zu gut, wie nie überbucht wird.
00:12:37: Aber ist zumindest ein Ansatz, den wir jetzt mal versuchen und die Samstag versuch'n uns auch immer gut
00:12:44: einzuhalten.".
00:13:33: Ein weiterer der neuen ständigen Diakone, die am zehnten Oktober geweiht werden, ist folgender bewährter Mann...
00:13:40: Ich bin in Simmering aufgewachsen, in einer Bäckerei-Familie und meine Eltern haben uns schon von Jugend auf.
00:14:00: Hatten wir immer schon eine besondere Beziehung zur Kirche.
00:14:03: Meine Eltern haben immer sehr viel gespendet und gesponsert – auch bei Martinsfest im Kindergarten oder in der Schule wie beim Sacré-Cœur war ich hier in der Schule aber auch immer gespendete für das Gartenfest.
00:14:14: also meine Eltern sind da immer sehr und sehr geprägt Und sehen wir den auch einen Jagdhaus von meinen Großeltern, da waren wir jeden Sonntag in der Kirche.
00:14:23: Das war ein bisschen mühsam manchmal schon hinein in der Völge, weil es kalt war... Aber ist das so trotzdem?
00:14:30: Bin ich kirchlich geprägt?
00:14:31: Geprägt auch vom Backhandwerk aber die Bäckerei Straus in Simmering gibt es nicht mehr.
00:14:36: Oskar Strauß ist nun selbstständig im Lebensmittelbereich tätig.
00:14:40: Sein ganzes Leben wie schon gehört wahr und ist dafür Bedürftige im Einsatz Mit der Aktion Kinderbacken für Kinder, früher noch in der Backstube oder seinerzeit als Präsident des Leihonsklapps Hofburg-Wien mit Benefitzkonzerten.
00:14:53: Nun wird er das als ehrenamtlicher Tierkorn in der Pfarrer Altzimmerring machen!
00:14:58: Mein Schwergewicht ist eben dadurch dass ich ein Bäcker und Zuckerbeckermeister bin Lebensmittel.
00:15:03: also ich bin überall dabei was uns Lebensmittel geht um Ausspeisungen geht kochen Wärmestube, das ist genau mein Mediative.
00:15:11: Jede Menschen bedürftigen Menschen zu helfen die nichts zum Essen haben.
00:15:15: Weil da drauf kommen bin ich schon in früher Jugend.
00:15:18: wenn man beim Land sitzt mit den Leuten dann denke ich immer wieder jetzt ist der liebe Gott mittendrin mitten da ist er jetzt und bin doch von meinen Eltern noch geprägt worden dass jeder Mensch gleich ist Und für uns sind eine Wärmistube oder egal wo ich arbeite für Obdachlosehörbedürftige.
00:15:37: Die sind genauso wie du und ich.
00:15:39: Das macht keinen Unterschied und das haben mir meine Eltern schon gelehrt.
00:15:42: Seine Berufung als ständiger Tierkund hat für Ossi Strauß auch mit dem Heiligen Franziskus zu tun?
00:15:48: Ja, ich habe meine Berufung in der Sisse gefunden, so ein Diakonat.
00:15:51: Ich wurde gefragt damals vom Pfarrer und da war sie erst einmal mal gleich hineingesagt.
00:15:55: Wir hatten keine Zeit in die Richtung.
00:15:57: Und dann war die Entscheidung im Leihansclub eine höhere Position zu begehen.
00:16:02: Da habe ich nachgedacht, Diakonaat hat mich informiert, war unsicher Und dann war ich mit franziskanischen Schwestern und meiner Schwester auf Wallfahrt in Assisi.
00:16:13: Wir sitzen in der Kapelle von Sant'Amiano, das klingt vielleicht ein bisschen ... Nein!
00:16:18: Es hat mich eine Wärme umfangend damals in der Kappele.
00:16:21: Das spürte ich heute noch und hab meine Schwester einen Stesser gegeben.
00:16:25: Ich werd Diakon.
00:16:28: Für mich ist es Diaconat.
00:16:29: In erster Linie etwas ganz Persönliches.
00:16:32: Von der Einteilung von der Arbeit her ändert sich gar nichts.
00:16:35: Ich verspreche's bei der Weile dem Herrn und auch den Bischof, dass ich weiter arbeiten werde.
00:16:40: Dass ich weiter karitativ tätig sein werde.
00:16:43: Nur nach der Weih ist halt amtlich.
00:16:45: Dann bin ich jetzt zwar ein Ehrenamt aber ich gehe in Verpflichtungen!
00:16:49: Die Kooperationsvereinbarung sind sieben Stunden die mit der Pfarrer abgeschlossen habe, sieben Stunden pro Woche.
00:16:54: Aber das geht sich leicht aus Weil wir haben altzimmeriger Nachtmahl, was ich übernehmen durfte weil da meine Invention gegangen hat, dass es fünf oder zwanzig Jahre geführt haben Und ich wurde gefragt ob ich das übernehmen möchte habe ich übernommen mit dem ersten September und Wärmestube da helfe ich im Team.
00:17:14: Da haben wir ein anderes Team, da helf ich mit Karitas Stunde einmal in der Woche.
00:17:18: also wenn nicht gebraucht ist dann bin ich da.
00:17:19: Einerseits haben wir Pfarrkaretas zur Not, unsere Pfarrkaritas, die das zur Not finanziert, wenn es sich nicht ausgeht.
00:17:26: auf den anderen Seiten hab' ich ein ganz tolles ehrenamtliches Team, dieses.
00:17:30: jede Woche sind eine andere Partie daran gekocht und die spenden das immer andere, vier Leute ein Team sind immer zwei Kochen zu verteilen und da werden neunzig Prozent davon gespendet.
00:17:43: Letzte Woche war es erste Mal am achten September.
00:17:45: da habe ich begonnen mit einem Team und da waren um die dreißig Leut am Abend da dass wir kochen.
00:17:52: das dauert ungefähr eine Stunde beginnt natürlich mit einem Gebet mit einen ganz kurzen Gebet und dann bekommen sie das Essen serviert.
00:17:59: der Tisch ist gedeckt das macht's eben aus zum selben nehmen.
00:18:05: Sie kommen, bekommen wir was an Teller aber es gibt ein gedeckter Tisch, eine Stunde ungefähr und dann gehen die Gäste wieder.
00:18:12: Also ich habe das letzte Mal Chili Konkane gekocht, da haben wir noch einen Mehlschweiß mit etwas Nachspeise machen.
00:18:18: Ich hab keine gehabt, ich hab Mozartkuchen dann noch gekauft und hab's ja gegeben.
00:18:23: Und dann Saft gibt's dazu.
00:18:24: Saft und Wasser gibt's natürlich.
00:18:27: Aber ist ganz verschieden und das ist
00:18:29: gar
00:18:29: das weil verschiedene Leute kochen.
00:18:32: Ich würde am liebsten jede Woche hingehen, weil jeder kocht anders und immer gut.
00:19:34: Last but not least in unserer Vorstellung der Weihkandidaten zum ständigen Diakon kommen wir zur folgenden Masterriege der Virepropati – der bewährten katholischen Männer.
00:19:44: Franz Knidelfelder bin Direktor der Bildungsakademie Weinfiertl im Gauin-Stahl und Großrußbach.
00:19:52: Wir haben zwei Standorte an der Bildungskademie.
00:19:54: Ich bin jetzt seit einunddreißig Jahren in der Erzdiözösse Wien, komme Gebötig aus der Südsteier-Marg und bin mit dem Studium nach Vingekommen.
00:20:03: Habe hier meine Frau kennengelernt und lieben gelernt und wir sind dann gemeinsam ins Weinviertel in die Seelsorge gegangen.
00:20:09: Nach Abschluss der Ausbildung habe ich begonnen, in Poestorf im Pfarrverband.
00:20:16: dort als Regionaljugengleiter war dann drei Jahre für die Jugendarbeit im ganzen Dekanat für zwanzig Pfahren zuständig.
00:20:23: Ich bin dann umgestiegen in dem Pfarrverband, nachdem unser erstes Klinge gekommen ist und meine Frau in Karrenz gegangen ist.
00:20:28: Ich war dann fünf Jahre im Pfarr-Verband als Pastoralassistent.
00:20:33: Damals drei oder vier Pfahren, die wir betreut haben von Pulsdorf aus.
00:20:37: Und habe dann in den Rufen mich ergangen, die katholische Wachsendebildung im Bildungsausschluss Goss Rusbach zu übernehmen.
00:20:47: Und hab dann in dem Jahr zweitausend zwei begonnen.
00:20:49: Zuerst halbtags... noch geteilt mit Boisdorf, die Erwachsenenbildung in Groß-Russbach als pädagogischer Leiter zu übernehmen.
00:20:57: Und im Jahr und drei habe ich dann komplett gewechselt nach Großrussbach und seit dem Jahr und zwei Jahren bin ich in der Wachsendenbildung und wohne in Laar an der
00:21:06: Theia.".
00:21:07: Wenn man über die Lebenserzehnte wie Franz Gnittelfelder in der kirchlichen Grundsatzarbeit tätig ist – im Pfarrer der Kanad und Vicariat, wie geht sich das zeitlich denn aus?
00:21:17: Den Vater von vier Kindern.
00:21:19: Und mittlerweile Opa ist er auch noch!
00:21:21: Also das ist natürlich eine Herausforderung als junge Familie mit zuerst drei Kindern in Poestorf.
00:21:26: Das war der Grund, warum wir dann überlegt haben nach dem dritten Kind.
00:21:30: die Dienstwohnung ist einfach zu klein geworden im Poestor.
00:21:32: Dann haben wir Haus bauen begonnen oder auch Haus bauen lassen muss man eigentlich sagen sind dann übersielt noch klar ins eigene Haus mit eigenen Garten dass die Kinder einfach mehr Möglichkeiten haben.
00:21:42: und wir haben das Glück gehabt.
00:21:43: es ist möglich weil das meine Frau zum größten Teil zu Hause bleibt sich um die Kinder kümmern kann oder wie gemeinsam noch den ich am Ort gearbeitet habe war das immer ein Miteinander und es war auch immer ein Engagement.
00:21:55: Unsere Kinder sind ja in der Pfarre groß geworden, wir haben in einem Haus der Pfare gewohnt, in der Brungasse in Beustdorf haben da sehr viel für die Pfarre gestaltet und nach der Laude waren die Priester bei uns zum Frühstück in der Wohnung und das war also so... Das war ganz harmonisches Miteinander, also da gab's keine Teilung des eine so oder des andere so.
00:22:14: Jetzt kennt Franz Gnitterfelder wenn man das so sagen kann Die katholische Kirche Durch seine Jahrzehnte.
00:22:21: langes wirkten in ihr in und auswendig.
00:22:24: Was bewirkt es dann, sich dem Weihamt zum ständigen Tierkorn anzunehren?
00:22:29: Das Tierkonat ist eigentlich jetzt sehr überraschend gekommen für mich.
00:22:32: Als der Pfarrverband in Laandatei immer mehr gewachsen ist und immer mehr Pfahren dazukommen – heute sind das im Land um La-Acht Pfarrgemeinden, die von La aus betreut werden – ist irgendwann der Pfargemeinde da draufgekommen.
00:22:45: Unser Pfarrer schafft das alleine nicht mehr!
00:22:47: Und dann haben sie eine Krisensitzung gehabt und überlegt was könnte man machen?
00:22:52: Da haben wir ja zwei engagierte Leute in unserer Pfarrer eine gelernte Pastoralassistentin, die inzwischen nur mehr unter Anführungszeichen Religion unterrichtet hat.
00:23:01: In der Landesberufschule in Laa.
00:23:03: Die könnte man ja fragen ob sie nicht wieder einsteigen möchte als Pastoral-Assistentin.
00:23:07: und da gibt es einen engagierten Ehemann, der schon Wortgottesdienst in der Pfarrerin macht.
00:23:12: Der könnte den Pfarrern ja auch unterstützen bei der Sakramentenspendung, bei den vielen Taufen Hochzeit und Trauungen Begrämnisse, die er das ganze Jahr überhatten.
00:23:21: Den könnten wir ja fragen ständiger Diakon werden möchte.
00:23:24: Und so ist der Pfarrgemeinderat an die Familie Knidelfeld herangetreten und hat sie eingeladen hier vielleicht sich noch stärker zu engagieren, und so ist meine Frau inzwischen wieder eingestiegen als Pastoralassistentin weil ihre Vorgängerin im Pension gegangen ist – ich bereite mich jetzt auf das Diagonat vor.
00:23:41: Lange Debatte, darum war im Hause Gnittelfelder nicht zu führen.
00:23:45: Sie war eher der treibende Motor und hat gesagt du kannst deine Talente noch stärker einbringen.
00:23:50: und sie weiß ja dass ich in der Kinder- und Jugend aber jetzt sehr viel gemacht habe und wir sind als Ehepaar auch sehr engagiert.
00:23:55: meine Frau leitet dort einen Kinderkorb Ich eben regelmäßig wortgottes Feiern im Fitusheim bei uns im Landespflegeheim Und auch sonst in der Pfarrgemeinde und auch andachten und bin da in verschiedenen Bereichen natürlich mitengaschiert.
00:24:10: Und da hat es sich gesagt, dann kannst du das auch noch machen.
00:24:12: Dann wird es ja auch durchaus eine Möglichkeit hier sich weiter einzubringen mit Fähigkeiten und Talenten die die Pfarrer kennen.
00:24:21: Es ist nicht etwas was ganz Neues für meine Pfarre ist sondern es wird neu ab Oktober dass ich vielleicht dann das ein oder andere liturgische Gewand an haben werde wenn ich vorhin stehe.
00:24:31: aber ansonsten kennen Sie meine Stimme und kennen sie meine Gedanken.
00:24:36: Wie ist das mit dem Anstellungsverhältnis?
00:24:38: und eher ein Amt in der Kirche?
00:24:40: Ich bin angestellt, also ich bin ein Diakon mit Zivilberuf.
00:24:43: Und es spannt ja bei mir so, dass mein Zivil-Beruf ein kirlicher Beruf ist aber auch in der Kierlinge Erwachsenenbildung.
00:24:48: Ich habe nach wie vor meine Vollanstellung in den Kierlingen Erwachsendenbildungen weiter hin.
00:24:53: Ich bin in Vollzeit leider der Bildungsakademie über einen Viertel, bleibe aber in Stahl.
00:24:58: Also aus heutiger Sicht wird sich da nicht viel verändern.
00:25:03: Ehrenamtliche Tätigkeit in der Pfare wird sich ein bisschen anders gestalten, wird sich stärker jetzt auf das Wochenende vielleicht konzentrieren oder auch auf die Unterstützung von den anderen Aktionen, Gremien.
00:25:14: Der Diakon wird weniger unter der Woche in Einsatz sein sondern eher am Wochenende und am Samstag nehmen an oder natürlich unter der Woche wenn das eine oder andere Begräbnis vielleicht zu feiern ist oder ich zum mithelfen.
00:25:26: ansonsten aufgrund der Situation dass wir immer weniger Priester haben aber sehr viele Wortgottesfeier leiden in Lahandatei rund um Laham werde ich einfach dieses Team noch stärker unterstützen, die eine oder andere Feier da übernehmen und vor allem auch unseren Priester unterstützen.
00:25:41: Also unser Pfarrer Goldschmidt hat ja manchmal Samstag, wo er in der Früh ein Begräbnis hat zum Mittag keine Taufirmen nachmittags keine Hochzeit und das ganze in Distanzen oft mit dreißigvierzig Kilometer dazwischen zu fahren.
00:25:53: also da ist man schon sehr herausgefordert gute Unterstützung jetzt zum Beispiel durch einen pensionierten Priester hat, aber trotzdem gibt es einfach in Zukunft noch mehr Herausforderungen.
00:26:03: Franz Knüttelfelder wird einmal da stehen und auch bei Trauungen assistieren!
00:26:08: Wenn ein Gegensatz zu einem geweiten Priester hier mit persönlicher E-Erfahrung amtiert, bringt er natürlich viel ein was Paaren da helfen kann – wie sieht ihr das?
00:26:18: Natürlich wenn man dreißig Jahre verheiratet ist, hat man eine andere Lebenserfahrung.
00:26:22: Trotzdem möchte ich ganz deutlich sagen Nicht jeder Arzt hat jede Krankheit gehabt, um trotzdem jede Krankigkeit gut behandeln zu können.
00:26:29: Man kann am Priester nicht unterstellen, dass er keine Ahnung vom Leben hat nur weil er nicht verheiratet ist.
00:26:34: ich glaube das er trotzdem auch gut Beziehungen begleiten kann.
00:26:37: aber es ist natürlich eine andere Perspektive wenn man das selber erlebt hat wenn man selber vier Kinder großgezogen hat wenn wir weiß was es heißt immer nächtelang nicht durchzuschlafen bei alle paar Minuten ein anderes Kind kommt und Unterstützung braucht wenn Kinder krank sind.
00:26:50: ja das wird sicher ein anderer Zugang bei so manchem Dorfgespräch, auch in der Begleitung von Eheparen oder jungen Familien.
00:27:01: Dass wir da aus einer anderen Lebenserfahrung reden können.
00:27:05: Auch jetzt als Großvater freue ich mich sehr, seit zwei Jahren haben wir unseren ersten Enkel, der zum Glück auch in Laander-Thair wohnt und ganz in der Nähe ist.
00:27:13: Da hat man einen anderen Blick auf das Leben und manches relativiert sich dann vielleicht auch wenn man mit Leuten redet oder manchmal auch so innerkirchliche Diskussionen.
00:27:22: Mitverfolgt, wo viele Dinge dann oft so hoch kommen, die im Alltag einfach draußen ganz anders ausschauen.
00:27:28: Bis zum fünfundsiebzigsten Lebensjahr verpflichten sich die ständigen Diakone für ihren Dienst.
00:27:33: Das heißt sie bringen Beruf und Ehrenamt miteinander in Verbindung – auch in der Pension sind sie für den Kirchen-Einsatz.
00:27:41: Noch einmal Franz Knittelfelder aus La an der Thayer
00:27:44: Wir haben jetzt auch als Diakonne eine Vereinbarung, eine Kooperationsvereinbarung mit der Pfarrer gemacht und zu schauen wo wird es konkrete Einsatzfelder geben.
00:27:55: Aber irgendwie wichtig ist mir dass ich jetzt als ständiger Diakon nicht in die Pfarre komme unter den anderen alles wegnehmen und jetzt sondern einfach ein neuer Dienst für die Pfarrera.
00:28:04: auch spannend das es in der Stadt la noch nie einen aus dem Ort kommenden ständigen Diakon gegeben hat.
00:28:12: Also ich werde der erste sein, wir haben jetzt schon ein paar Mal Diakone für ein Jahr fürs Praktikum aus dem Priester Seminar gehabt aber so einen verheirateten DiakON, der im Ort wohnt.
00:28:22: mit seiner Familie bin ich der Erste und das ist auch eine spannende Geschichte was es im Ort auch jetzt nochmal bedeutet wobei ich sage man sie ist natürlich gewachsen als ich bin ja nicht einer der dort hinkommt neu sondern das ist meine Pfarrgemeinde Sonntag für Sonntags mich und die werden einfach dort jetzt ein bisschen mehr oder andere Aufgaben übernehmen.
00:28:41: Im Aber dem Chor der vielen, vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter, die wir im ganzen Land umlauen in unseren acht Pfarrgemeinden im Vorverband.
00:28:49: Soweit unsere heutige Perspektiven-Sendung mit Weihkandidaten zum ständigen Tierkommen.
00:28:55: Diese Reihe erfolgt am kommenden Samstag um fünfzehn Uhr von Erzbischof Josef Grünwidl.
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