per- 260910#Ostkirchengeneralvikar Kolasa

Transkript anzeigen

00:00:00: Was hat es denn historisch auf sich, dass der Wiener Erzbischof Ordinarius für die Ostkirchen in Österreich ist?

00:00:11: Die Anwesenheit der Gläubigen der katholischen OstkIRCHEN geht zurück auf die Zeit der Monarchie.

00:00:20: Schon im Jahr neunzehnt zwanzigzig nach der Angliederung – nach der Teilung Polen-Angliederungen von Galizien und Bukovina.

00:00:31: Und schon früher die Anwesenheit der Gläubigen des Byzantinischen Ritus in dem Ungarischen Reich, dann in der Zeit waren schon mehr als vier Millionen Gläubergen in der Monarchie.

00:00:46: In dieser Zeit hat damals Maria Theresa Ein Priester-Seminar gegründet Barbarium.

00:00:52: Vor kurzem haben wir auch ein Jubiläum gefeiert, zweihundertfünfzig Jahre was.

00:00:59: und selbstverständlich war der Erzbischof von Wien immer beteiligt.

00:01:04: aber die Verantwortung als eigener Bischof hat der Erzebischoff von Winn im Jahr nineteen achtunddreißig übernommen und damals hat Rom dem Erzbischof von Wien die Zuständigkeit für die Gläubigen des Byzantinischen Ritus gegeben.

00:01:29: Das heißt, noch früher war der Metropolit von Lemberg für diese Gläube in Wien zuständig – zum Beispiel bei der Ernähnung eines Pfarrers, der Zentralpfarrer Santa Barbara war der Metropolit von Lemberg zuständig, aber im Einvernehmen mit dem Erzbischof von Wien.

00:01:51: Seit dem Jahr und seitdem hat Rom die Zuständigkeit den Erzbschiff übergeben.

00:02:00: Und seitdem ist er auch der zuständige Bischoff, was das Ordinariat betrifft, dass ordinariat wurde im Jahr nineteen fünfundvierzig gegründet und der Grund war, dass tausenden von Gläubigen vor allem der ukrainischen griechisch-katholischen Kirche vom besten der Ukraine haben hier in Österreich Zuflucht gefunden.

00:02:28: Die mussten damals von den Sowjeten fliehen.

00:02:32: es gab schon eine Erfahrung das diese Menschen werden verfolgt Von einem Tag zum anderen.

00:02:41: plötzlich, im Jahr nineteen-fünfundvierzig am Ende des Krieges war in Österreich laut der Statistiken ungefähr zweihundertsiebzig tausend Menschen und hundertsechzebzig Priester der ukrainischen griechisch-gröschen Kirche.

00:03:01: Und deswegen hat Rom sofort auf diese Situation reagiert und hat hier in Österreich ein Ordinariat gekrönt.

00:03:10: Damals war ordinariat für die Gläubigen des Byzantinischen Ritus, und hat den Erzbischof von Wien als Ordinarius für diese Gläube genannt.

00:03:22: Ein Gespräch mit Juri Kolaser ist Generalvikar des Ordinariats Erzbrist der ukrainische katholischen Kirche, das ist nämlich nicht so einfach denn in ihrer Heimat gibt es mehrere Kirchen.

00:03:34: Vielleicht können Sie das uns ein wenig erläutern?

00:03:38: In der Ukraine, wir haben die Orthodoxen.

00:03:44: Die sind die Mehrheit in der Ukraine.

00:03:47: und jetzt haben wir eine orthodoxe Kirche der Ukraine.

00:03:52: Das ist eine neue Kirche.

00:03:55: Die ist entstanden nach dem Patriarch von Konstantinopoulos, der ökumenische Patriarch hat ein Thomas diese Kirche gewährt, hat im Grunde genommen eine autosefale Kirche anerkannt.

00:04:10: Dann wir haben und zu dieser Begriffe wichtig das ist die orthodoxische Kirche in der Ukraine.

00:04:19: und dann wir haben ukrainischer orthodoxen Kirche.

00:04:23: Das ist die Nachfolgerin orthodoxischen Kirche des Moskaupatriarchs hat laut der Hierarchie der ukrainischen Autodoxenkirche, die ist zur Zeit vom Patriarchat von Moskau getrennt.

00:04:37: Man weiß nicht genau was das alles bedeutet in der Wirklichkeit.

00:04:42: und dann haben wir auch eine Unierte, eine ukrainische griechisch-katholische Kirche und auch die römisch- katholischer Kirche.

00:04:50: Das sind vier Kirchen, die zurzeit in der Ukraine anwesen.

00:04:55: Wie geht es den Gläubigen in der Ukraine?

00:04:59: Allgemein es ist eine dramatische Lage für alle Menschen, aber wir erfahren dass die Rolle der Kirche in dieser Zeit in diese dramatischen Lage sehr wichtig und auch sehr wesentlich.

00:05:19: Das heißt viele, viele Menschen kommen in die Kirche.

00:05:24: Weil sie suchen eine Hoffnung für sich und Kirche ist ein Zeichen der Hoffnung.

00:05:32: Der Menschlichkeit, der Solidarität, der Nächstenliebe.

00:05:37: und zum Beispiel in Kharkiv, in einer Stadt das fast zu hundert Prozent Orthodox war.

00:05:46: Jetzt kommen viele, viele Menschen auch in die griechisch-katholische Kirche.

00:05:51: Weil dort, die sind betreut... Dort gibt zum Beispiel jede Woche eine Ausgabe der humanitär Hilfe malzeiten, warmen Malzeiten hygiener Artikel Medizin und warme Kleidung falls sie das brauchen.

00:06:10: Und so erfahren jetzt die viele Menschen in der Ukraine, die karitativen Natur der Kirche und das zieht viele Menschen an die Kirche.

00:06:22: Der Bischof von Karchiv, der Bischoff der ukrainischen, griechisch-katholischen Kirche erzählte vor kurzem, dass hunderte Menschen bieten um die Taufe.

00:06:33: Das heißt im Osten der Ukraine sind viele, die Orthodox getauft wurden oder sind nicht getauft, aber identifizieren sich mit der orthodoxen Kirche.

00:06:47: Aber wir haben das jetzt erfahren.

00:06:50: sie hatten keine Zugang zu der Kirche und wenn die eine Kirche bei den Menschen ist erfahrend dann... Die Menschen kommen in die Kirche bieten um die Taufe, um die Firmung Und um die Sakramenten?

00:07:09: Ich war selbst vor gut fünfzehn Jahren in Hakif, das war von der Europameisterschaft im Fußball den Polen und die Ukraine gemeinsam veranstaltet haben.

00:07:21: Mich hat es schwer getroffen!

00:07:22: Man muss zu sagen dieser Krieg, der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine, da hat er... schon länger eigentlich dann als zweite Weltkrieg, oder?

00:07:32: Das stimmt.

00:07:33: Und das ist unvorstellbar wenn man diese Stadt gekannt hat mit der Infrastruktur und Harkiv ist immer in den Medien mit Angriffen.

00:07:42: Genauso die Stadt Harki ist sehr stark angegriffen und vor allem es sind schon großen Zivilgebieten zugrunde zerstört.

00:07:56: Das freut die Menschen, dann die Stadt zu verlassen.

00:08:00: D.h.,

00:08:01: die Stadt verliert tausenden Menschen und das beeinflusst auch die Wirtschaft.

00:08:07: d.h.

00:08:09: die großen Fabriken, die in der Stadthake früher eine bedeunende Rolle für die Wirtschaft hatten sind hierzu oder zerstört und auch die Infrastruktur So Energieinfrastruktur ist sehr, sehr betroffen.

00:08:29: Und so wie gesagt die Kirche versucht alles zu tun was sie können um die Menschen zu betreuen, Menschen zu helfen.

00:08:42: nochmal ich gehe zurück zum Bischof von Harke weil mit dem habe ich ständig Kontakt und wir leiten auch viele Spenden die wir hier bekommen in Österreich vor allem an den Bischof von Harke, weil er macht jede Woche diese Ausgabe der humanitäre Hilfe und jede Woche kommen über viertausend Menschen in eine Kirche – in einem Wohngebiet um diese Hilfe zu empfangen.

00:09:12: Und was mich beeindruckt hat das Der Bishu hat eine Gruppe der Freiwilligen über hundert junge Menschen, die sich bereit erklärt auch die eine Liste zusammenzufassen der älteren Menschen oder behinderten Menschen.

00:09:33: Und wenn zum Beispiel die Menschen kommen von dem Wohngebiet um diese Hilfe zu empfangen, dann hat sie Fragen nachgegeben.

00:09:41: Wissen Sie, ob dort oder da dort wohnen Menschen die nicht raus können?

00:09:47: Und dann gehen sie hin und besuchen diese Menschen und bringen was sie brauchen dort zu diesen

00:09:53: Menschen.

00:09:55: Sie selbst waren ja auch während dieser Kriegshandlungen mehrfach in der Ukraine.

00:10:00: Wie kann man sich das vorstellen?

00:10:02: ein Reise- und Aufenthalt immer wieder Alarm

00:10:08: Genau, das ist so.

00:10:09: Wenn ich die Ukraine besuche... Ich bin persönlich nur ein bisschen kief gefahren.

00:10:18: Ich war leider noch nicht im Osten der Ukraine jetzt als der Krieg ausgebrochen hat aber man sieht im Westen der Ukraine Das Leben läuft noch relativ normal.

00:10:33: Nur wenn Alarm Luftalarm ist da oder wenn Russland mit den Raketen angreift, dann ist das sehr gefährlich.

00:10:47: Aber das bedeutet für die Menschen es kann sein dass die Stunden lang irgendwo im Keller aushauen müssen um zu warten bis diese Entwarnung wieder kommt.

00:11:01: Mein Sohn, der jetzt ständig in der Ukraine lebt schon seit drei Jahren, erzählte mir eigentlich was zur neue Art des Krieges.

00:11:14: Die Drohnen und Russland benutzt sehr massiv die Drohne in den Ukrainen.

00:11:24: Erzählte mich mit Drohnern.

00:11:27: Es ist noch schlimmer Weil er hat gesagt, so man sitzt im Keller fast die ganze Nacht und die Drohnen kreisen.

00:11:38: So mit der Rakete, die Rakete schießt und aufmalt ist das aus.

00:11:42: aber die Drohn können stundenlang kreissen Und die sind so laut wie ein Motorrad und die Menschen hören das.

00:11:52: und es ist psychologisch extrem anstrengend für die Menschen Weil die warten und warten, wann kommt es zu Ende?

00:12:01: Und die warten stundenlang in der Angst dass die Menschen wissen nicht wohin wird das kommen.

00:12:10: Es könnte sein, das kommt jetzt in unsere Gebäude und dann die Kinder und die Mütter mit den Kindern hat gesagt, das ist psychologisch und das ist ein Terror weil sie machen das auch bewusst, kreisen lassen, damit die Menschen wirklich erschöpft sind.

00:12:31: Und dann in der Früh müssen die Menschen wieder in die Arbeit gehen nach dieser Nächte und man sieht dass viele Menschen schon sehr

00:12:45: müde sind.

00:12:46: Vielleicht zur Erklärung liebe Hörnerinnen und Hörer weil jetzt Brista Colasa von seinem Sohn gesprochen hat das er da mit zu tun.

00:12:54: dass es in Ihrer Kirche den Zölibat, wie in der römisch-katholischen Kirche so nicht gibt hat aber auch den Unterschied das sie für höhere Weihungen dann nicht vorgesehen sind.

00:13:07: Genau ein verheirateter Priester darf nicht zum Bischof geweiht werden weil das ist ja wie auch in der lateinischen Kirchen.

00:13:21: Das hat auch zur Folge Auch im Bereich der Ärzte, Zöse, Wien auch verheiratete Priester haben.

00:13:29: Nur das zum Verständnis weil die Debatte um den Zölle Baden-Römisch-Katholischen Kirche immer wieder geführt wird.

00:13:35: Ich möchte aber noch bei der Ukraine bleiben.

00:13:38: Es waren erst unlängst Hoffnungen durch diese Gespräche von Kushner und Wittkopf in Russland und der Ukraine.

00:13:47: Jetzt gab es dann wieder die Angriffe.

00:13:49: Irgendwie hat man das Gefühl Friede wird nie möglich sein.

00:13:54: Denn eines ist klar, die Ukraine will keinen Gebietsverzucht zu dem Russland immer drängt.

00:14:02: und wie sehen Sie denn eine mögliche Lösung?

00:14:06: Den Krieg auf Dauer.

00:14:08: das wird auch in Russland zunehmend zum Problem wenn man mitbekommt wirtschaftlicher Natur.

00:14:14: natürlich gibt es viele Familien die dort auch Opfer haben abgesehen von den zig tausenden Opfern in der Ukraine.

00:14:21: Genau, das ist eine enorme Herausforderung.

00:14:27: Ich nehme auch für die ukrainische Regierung und der Grund ist auf die Gebiete zu verzichten.

00:14:37: man muss immer im Hintergrund halten und sehen und verstehen.

00:14:43: es sind nicht nur die Gebieten da sind auch Menschen konkrete Menschen die dort wohnen.

00:14:50: Die Erfahrung ist leider sehr dramatisch.

00:14:56: Das heißt, ich persönlich habe viele Menschen hier in Österreich kennengelernt die irgendwie die okupierten Gebinden verlassen konnten und was die erzählen.

00:15:16: Die Lage dort ist sehr dramatisch für die Menschen, die dort geblieben sind.

00:15:20: Weil eine ältere Dame erzählte mir, sie konnte Mariupol verlassen und sie war mit zwei Söhne.

00:15:29: Und die konnten dann über die russische Grenze durch Russland, von Russland nach Litauen, von Litauen nach Polen, von Polen nach Österreich kommen... Sie erzählten das im damals in Mariupol, sie und die zwei Söhne mussten durch ein Filtrationslager durchgehen.

00:15:52: Was das bedeutet?

00:15:54: Die werden dort vor Ort dann geprüft ob die irgendwo in Sozialmedien oder auf Handy etwas geschrieben haben oder gepostet haben, was die Ukraine unterstützt.

00:16:12: Und sie hat gesagt es ist nicht nur dass dann die Soldaten durch das Handy durchbläten sondern die nehmen die SIM-Karten und die haben die Geräte und alles wird geprüft aber alles was auch gelöscht wurde.

00:16:29: Die schlimmste was passieren kann Das können wir, das wurde auch vom UN alles angekündigt.

00:16:39: Wenn die Eltern nicht glaubwürdig sind dann wurden die Kinder weggenommen und die Kinder werden dann deportiert um eine ordentliche Erziehung zu bekommen und die Eltern verschwinden.

00:17:00: Man weiß nicht manchmal, wo sind die Eltern.

00:17:02: Die sind entweder im Gefängnis oder gefoltert oder sogar sind tot.

00:17:10: Diese Erfahrung der Kräueltaten in okkubierten Gebieten – Verfolgung und Vernichtung gibt der Regierung eine gewisse Verantwortung für diese Menschen.

00:17:25: auf die Gebiete zu verzichten, was geschieht mit den Menschen und so das ist eine riesige Herausforderung.

00:17:33: Wir sehen auch nach dem letzten Versuche vom Trump eine diplomatische Lösung zu finden.

00:17:44: wir sehen leider keine Lösung weil wir sehen auch dass Russland nicht kompromissfähig ist.

00:17:53: Wir sehen, Butten besteht sehr stark darauf seine Ziele aufrecht zu halten was er am Anfang des Krieges angekündigt.

00:18:05: Was mich wieder bewundert hat das bei diesem Treffen so das zweite Teil des Treffens, dass Butten ja stundenlang wieder über sein Sicht der Geschichte gesprochen haben Und hat gesagt, dass Russland aufgrund der Geschichte erreicht hat das diese Gebiete zurückzubekommen.

00:18:33: Wie kann man denn helfen?

00:18:35: Die ukrainische Zentralfahrer Sankt Barbara ist der Anlaufstelle in Wien.

00:18:40: Es ist zurzeit nicht nur die Zentralfahrer weil jetzt haben wir in Österreich in den letzten drei Jahren fünfzehn neuen Gemeinden gekündet und alle diese Gemeinden sind die Orte wo die Menschen auch zusammenkommen, die hier in Österreich leben.

00:19:07: Und wir bemühen uns diese Menschen zu begleiten.

00:19:11: Laut der Statistin da sind fast sechsohn achtzig Prozent Frauen mit Kindern.

00:19:18: In allen unseren Gemeinden versuchen wir die Frauen und Kinder zu begleiten.

00:19:24: Zum Beispiel es wird angeboten, so ich betreue zum Beispiel eine Gemeinde in Baden bei Wien und jede Woche am Freitag haben wir ein Treffen für die Frauen.

00:19:38: So ums sechzehn Uhr kommen die Kinder zusammen.

00:19:43: verschiedene Workshops angeboten, dass die zusammenkommen etwas bastend miteinander sind.

00:19:50: Und dann später um achtzehn Uhr kommen auch die Mütter und Frauen zu einem Treffen.

00:19:56: Auch es besteht eine Möglichkeit.

00:19:59: wir haben Musikgruppen gebildet in der Gemeinde.

00:20:05: am Samstag kommen die Kinder und bekommen verschiedene Angebote.

00:20:12: Und jetzt zum Beispiel am Samstag haben wir mit Kindern, am Anfang des Schuljahres so ein Ausflug gemacht in die Bergen um wirklich den Kinder wie stark wie möglich eine Normalität beizubringen und dass sie die Freude des Lebens auf Recht erhalten können, weil es diese gewisse Trennung der Familien ist sehr schmerzhaft.

00:20:46: Und wie Sie gesagt haben das ist schon fast fünf Jahre länger als die zweite Weltkrieg.

00:20:53: man muss aber verstehen.

00:20:55: Sechsundachzig Prozent der Kriegsvertrieben in Österreich sind Frauen mit Kindern.

00:21:00: Das heißt, dass ist die Trennung der Familie und die Kinder bein... diese Gelegenheit sich ergibt, sehen den Vater manchmal.

00:21:13: die Frauen haben Angst mit dem Kinder in die Ukraine zu fahren.

00:21:17: Die Männer dürfen nicht ausreisen.

00:21:20: das heißt es ist schon jahrelang dass sie nicht einander sehen können und das könnten wir schon spüren vor allem mit Kindern Abwesenheit des Vaters oder dass sie die Großelben nicht besuchen können.

00:21:39: Das ist eine enorme Belastung, psychische Belastungen für die Kinder.

00:21:44: Danke für diese Informationen Generalwiker Kolaser.

00:21:46: Kommen wir auf den Hintergrund unseres Gesprächs zu sprechen.

00:21:50: das ist die Amtsentführung von Erzbischof Josef Grünwidl als Ordinarius vor die Ostkirchen am Montag, September, um achtzehn Uhr im Steffansdom.

00:22:00: Da gibt es eine eigene Liturgie – Sie haben ja schon Eingangs erwähnt die Historie – für diese Amtsentführung Wenn er Erzbischof ist, eben traditionell laut Kirchenrecht oder aus den Kirchen Ordinares.

00:22:18: Was steht da an?

00:22:19: Was kann man sich davor stellen wenn man in den Steffans Dom kommt?

00:22:22: So jetzt bei der Amtsseinführung wir werden eine bisantinische göttliche Liturgie feiern weil die Mehrheit der Priester gehörende Kirchen des bisantinischen Retus.

00:22:36: Wir laden auch alle Priester auch Priester der orientalischen Kirchen zu diesem Gottesdienst ein.

00:22:45: Wir werden die Liturgie auf Deutsch feiern, damit die daran teilnehmen können auch mitbeten und dass das ein gemeinsames Gebet wird.

00:22:58: Wir sind sehr froh, dass der Erzbischof von Wien jetzt auch der Ordinarius für die Gläubigen der katholischen Ausgleiche in Österreich ernannt wurde.

00:23:11: Gleichzeitig, wir sind sehr dankbar dem Kardinal Christoph Schönborn.

00:23:18: Fast dreißig Jahre war er ordentlich für die Gläubigen der Karolischen Ostgärchen in Österreich und dank dem Kardinal konnten wir auch die Struktur des Ordineriatis entwickeln, die neue Gemeinden gründen, die Prieste von verschiedenen Ländern nach Österreich zu holen, damit die diese Menschen hier vor Ort pastoral begleiten können.

00:23:47: Bei der Liturgie wird auch der apostolische Nunzius anwesend sein.

00:23:52: Der wird das Dekret des Babstes vorlesen.

00:23:56: Das ist keine Intronisierung wie im Fall Amts-Einführung des Erzbischofs als Erzbschutererzdiözysivin war aber Das ist eine feierliche Amts-Einführung des Ordinarius.

00:24:17: Der

00:24:17: Papst ist Oberhaupt, aber die einzelnen Kirchen sind autonomen?

00:24:23: Stimmt so!

00:24:23: Der Papster ist der Oberhaupt der katholischen Kirche, aber manchmal wir wissen das nicht, dass die katholische Kirche sehr reich und vielfältig ist.

00:24:39: In der katholischen Kirche sind vierundzwanzig katholischen Ostkirchen.

00:24:45: Die sind alle autonomen, weil die sind alle Kirche des eigenen Rechts.

00:24:50: Man nennt das Kirchensui-Juris.

00:24:54: Einigen Kirchen sind von der Synode geführt.

00:25:01: Das heißt Synode ist eine Versammlung der Bischöfe Und das sind verschiedenen Formen der Leitung der Kirche.

00:25:12: Wir haben die ältere Patriarchalenkirchen, die einen Oberhaupt als Patriarch haben.

00:25:18: Dann wir haben ... Die Kirche wo der Oberhaupt ist ein Großärztbischof dann ein Metropolit.

00:25:25: so da sind die Metropolitan-Kirchen und wie schon gesagt die Patriarchalenkirchen oder Kirchende des Großärzbischofs, die haben auch eine Synode.

00:25:38: und die Metropolitankirchen, die von einer Metropolis gebildet sind.

00:25:45: Die haben einen Rat der Hierarchen.

00:25:48: Der Rat dann führt diese Kirche.

00:25:51: Und in Österreich fast alle katholischen Kirchen sind vertreten.

00:25:57: Wir sind sehr froh und dankbar dass wir auch dieser Reichtum der katholischen Kirche in Österreich erleben können.

00:26:06: Jetzt gibt es eigentlich nur eine katholische Kirche, oder?

00:26:09: Da stimmt so!

00:26:10: Wir sprechen für eine kathaulische Kirche aber wie gesagt das ist wir sprechen jetzt... Das ganze Geheimnis der Ecclesiologie.

00:26:24: Aber wenn wir über eine Struktur sprechen da sprechen wir für eine kirchesuijures und das betrifft vor allem die Leitung der Kirchen.

00:26:34: Apropos sind Sie da, Jury Colasa, so was wie Primo Sin Capares oder ein Manager?

00:26:43: Als Generalvika laut dem Kirchengesetz führt... Der Bischof ist für alles zuständig.

00:26:56: Das heißt, er führt Das Ordinariat und der Generalvecar macht alles im Auftrag des Bischofs.

00:27:06: D.h.,

00:27:07: ich bin ein einfacher Priester, der berufen wurde die Aufgabe des Generalvecars zu übernehmen.

00:27:18: So laut dem Kirchengesetz ist der Generalwiker auch hier Archaloji.

00:27:23: Das heißt, der Generalwicker hat auch... Aber das ist eine delegierte Macht zum Beispiel verschiedene Erlaubnisse oder Dispensen zu unterschreiben aber immer im Auftrag des Bischofs.

00:27:38: D.h.,

00:27:39: Sie haben regelmäßige Besprechungen mit Erzbischof Josef Grünwidler?

00:27:43: Das ist korrekt so.

00:27:45: es ist wie bei Generalvekhard der Ärztöße.

00:27:49: Wien ist ein Schuhefix vorgesehen und wir treffen uns regelmäßig, um die laufende Aufgaben zu erledigen.

00:27:59: Dann sei noch einmal verwiesen auf die feierliche Amtsentführung des Wiener Erzbischofs Josef Grünwidl als Vordinarius für die katholischen Ostkirchen.

00:28:08: Diese erfolgt am Montag, vierzehnten September um achtzehn Uhr im Wiener Stefansdom, im Rahmen eines feierstlichen Gottesdienstes in büzantinischen Ritus.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.