radiowiki- 260909#028 Joseph Drechsler

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00:00:00: In der heutigen Ausgabe von Archivar, Archivie, Archivo zu der sie Stefan Hauser begrüßt beschäftigen wir uns mit einem Komponisten, der mit einem Musikstück in die Wiener Musikgeschichte eingegangen ist.

00:00:13: Dem Brüderlein Fein!

00:00:15: Doch wer war dieser Josef Drexler?

00:00:18: Dieser Frage gehen wir gemeinsam nach mit Peter Mohn.

00:00:22: Er ist Professor für Festkörpertheorie an der Technischen Uni Wien in Rente.

00:00:27: Er hat sich im Zuges eines Musikwissenschaftsstudiums und der Andere mit diesen Komponisten auseinandergesetzt.

00:00:33: Herr Mon, wie könnte man Josef Drexler einordnen?

00:00:38: Ja danke für diese Frage!

00:00:39: Und danke dass Sie gesagt haben ich bin in Rente weil in Ruhestand bin ich nicht.

00:00:44: Ja, Josef Drexler Ein typischer Wiener Komponnist Was war denn ein Wienerkomponist und Musiklehrer?

00:00:52: Er war geboren in Bohemen In Wellisch-Spürken hat seinen Musikunterricht als Korknabe in Passau und dann im Stift Vornbach in Deutschland bekommen, ging dann nach Prag, hat dort Juss- und Theologie studiert.

00:01:07: Nachdem er für die Priesterwein zu jung war ist er dann nach Wien gegangen wurde an der Hofoper Correpetitor, ist aber von der Hofober wieder weggegangen und hat sich als Musiklehrer und Organist in Wien einen Namen gemacht.

00:01:23: Und er vereinigt in einer gewissen Weise dieses Gegensätzliche, das es damals im Wien des Biedermeier gegeben hat.

00:01:31: Auf der einen Seite die habsburgische Tradition der Kirchenmusik auf der anderen Seite die wiener Theaterwut und die Stücke eines Rheimunds und die Tanzpantomimen wie sie in Wien aufgeführt worden sind.

00:01:46: Er war Theaterkapellmeister Kirchenkapellmeister.

00:01:50: Daneben hat er noch alle möglichen anderen Stücke geschrieben, aber dazu kommen wir vielleicht

00:01:53: noch.".

00:01:54: Er konnte so die Brücke zwischen dem Heiligen und den Profanen schließen – und gleichzeitig war ein sehr bekannter und beliebter Lehrer für Harmorielehre- und Kontrapunkt und für das Orgelspiel.

00:02:06: Wir

00:02:06: haben schon das bekannte Brüderleinfein angesprochen!

00:02:11: In welchen Theatern aber war denn Drecksler tätig?

00:02:14: Und kennt man eben außer diesem Brüederlein fein noch etwas von

00:02:17: ihm?!

00:02:18: Er war in vielen Theater tätig.

00:02:19: Also er hat für das Badener Theater im Pressburg, aber in Wien hauptsächlich im Theater der Josefstadt und im Theater in der Leerboltstadt dem nachmalig berühmten Karltheater an dem Danestro seine Erfolge gefeiert hat.

00:02:33: Es gibt von ihm Musik zu etwa fünfzig Opernsing-Spielen operetten Theaterstücken Und drei davon sind Werke von Ferdinand Reimond.

00:02:44: Das war der Diamant des Geisterkönigs, dafür ist er eigentlich sehr berühmt geworden.

00:02:49: Der Bauer als Millionär oder das Mädchen aus der Feenwelt und die unheilbringende Zauberkrone ein Stück, das heute kaum mehr aufgeführt wird.

00:02:56: Zwischengefragt wie sind Sie denn auf ihn gestoßen Petermann?

00:03:00: Ich bin auf ihn bestoßen, als ich mich eigentlich mit Johann Strauss beschäftigt habe.

00:03:04: wir hatten ja voriges Jahr das Johann Strauß Jubiläum Und da ist plötzlich der Drecksler aufgetaucht Als Lehrer des jungen Johann Straus.

00:03:13: Den Straußöhnen wurde ja von ihrem Vater verboten, die Musikerkarriere einzuschlagen.

00:03:18: Und die Mutter Anna Strauß hat sich aber nicht an dieses Verbot gehalten, abgesehen davon dass der Vater Strauß keine sehr gute Ehe geführt hat und hat den jungen Johann Strauß in die Schule beim Josef Drexter gegeben bei dem er Kontrapunkt Tonsatz gelernt hat.

00:03:37: und er dürfte ein sehr guter Lehrer gewesen sein, weil er auch selber eine Musikschule betrieben.

00:03:42: Er war sehr bekannt in der Wiener Gesellschaft als strenger gerechter und sehr genauer Lehrer.

00:03:51: und ja...

00:03:53: Jetzt schätze ich natürlich auch die Frage wie kommt denn so ein Lehrer und der ist auch Theaterkomponist, wie wir schon gehört haben Professor Mann an den Stefanstom.

00:04:03: Ja

00:04:04: das war eben genau auch dieses Paradoxe.

00:04:06: ich habe mich mit dem Domkapellmeister beschäftigt und da kam plötzlich nach dem Johann Baptist Gainsbacher ein Mann als Domkapellmeister, der eigentlich ein Theaterkcomponist war.

00:04:20: da hat man immer ein bisschen nachgegraben, war er eigentlich Theaterkomponist und wenn man seine Karriere ansieht dann merkt man dass er eigentlich beide genres gleichzeitig bespielt hat.

00:04:34: Er war Organist in der Kirche am Hof, er war Organists in der Kierche Sankt Anna.

00:04:39: an der Schule, an der Normalschule Sankte Anna hat er Kontrapunkt unterrichtet und Orgelspiel.

00:04:46: Gleichzeitig hat er für diverse Theater immer wieder Theatermusiken geschrieben.

00:04:50: Diese Normalschule Sankt Anna, die für die Präparanten war die Lehrerausbildung, da gab es noch einen zweiten wichtigen Mann, das war der Johann Josef Prechtl und der Prechtel war der erste Direktor des K&K-Politechnischen Instituts, dass ab eighteenhundertfünfzehn in Wien war, das ist die heutige Technische Universität und der hat dort Chemie und Physik unterrichtet.

00:05:12: also der war parallel mit dem Drexler an dieser Schule Sankte Anna.

00:05:15: Was das musikalische Schaff von Drexlers anlangt, Peter Mann.

00:05:20: Was beschreibt denn seine Musik vom Charakter her?

00:05:25: Er ist ein typischer Vertreter des Biedermeier.

00:05:29: Die Musik ist sehr ... weil man sagt ordentlich.

00:05:32: er war kein Revolutionär wie Beethoven Aber er hat schöne gefällige Melodien geschrieben eine saubere Harmonik verwendet Seine Stücke sind schön anzuhören Und leider, muss man sagen, ist er von ihm nur wenig gedruckt worden.

00:05:51: Wenn man sich seine Kirchenmusik anschaut – aber Domkapellmeister hat zehn große, sechs kleinere Messen geschrieben auf Artorien Gradualien – drei Kandaten ein bisschen kurios!

00:06:03: Eine Kandate hat er zur Einweihung der neu gebauten Synagoge von Kornhäusl, aus dem Jahr Eighteen-Sixundzwanzig geschrieben.

00:06:10: Und das ging auf eine Bekanntschaft mit dem Salomon Sulzer zurück.

00:06:14: Der Salomon-Sulzer war ab achtzehn fünfundzwanzig Kantor in Wien und war eine Persönlichkeit, die ebenfalls in der Wiener Gesellschaft unter den Künstlern sehr bekannt war – er war auch befreundet mit Beethoven und Schubert – und der Salomon Sulzer hat den Drecksler gebeten hier eine Kantate zu schreiben.

00:06:33: Ich glaube wir haben es ja als Musikstück auch vorbereitet.

00:06:36: Ja, und zwar ist das schmal Collinou Ein hebräisches Gebet.

00:06:41: Beginn tut dieses mit Text.

00:08:16: Wir haben über die Kirchenmusik und das klare Kale gesprochen im Schaffen von Drexler.

00:08:23: Jetzt gibt es aber auch noch Bühnenwerke?

00:08:26: Ja, insgesamt gibt es etwa, oder gab es fünfzig Opern-Pandomemen Singspiele.

00:08:32: er hat... Symphonien geschrieben, hat Kammermusik geschrieben für so beliebte Besetzungen wie sie damals in Biedermeier beliebt waren.

00:08:39: Es gibt ein Quartett für vier Flöten und solche eigenartigen Besetzung.

00:08:44: Aber sein bekannteste Werk ist eigentlich die Musik zum Diamant des Geisterkönigs von Reimund Und da beweist er schon ein sehr feines Gespür für Melodik und die Fähigkeit auch diese übernatürlichen Szenen die davor kommen musikalisch zu charakterisieren.

00:08:59: In dem Sinn war er natürlich ein Theatermann, ein Kapellmeister.

00:09:02: Ein musikalischer Handwerker im allerbesten Sinn.

00:09:06: Einen wichtigen Punkt darf ich nicht vergessen.

00:09:09: eine musikalische Großdat von ihm ist die Formulendung der C-Mollmesse vom Mozart.

00:09:13: Mozart hat diese C-mollmesse eigentlich anlässlich seiner Hochzeit geschrieben.

00:09:18: das hätte eine Aufführungen Salzburg geben sollen die nie stattgefunden hat und aus irgendeinem Grund der uns leider nicht überliefert ist hat er diese C-Molmesse nie fertiggeschrieben.

00:09:29: Es gab verschiedene Versuche, diese Messe zufertigzustellen und einer der auch in der Wiener allgemeinen Musikzeitung sehr gut beschrieben ist und ausführlich dokumentiert ist die Fertigstellung von Drexler.

00:09:44: Und Drexlar hat also sehr umsichtig ausschließlich existierendes Material und aus den komponierten Teilen der Messe verwendet das Ganze zu einem gültigen Ganzen werden lassen.

00:09:57: Leider gibt es keine Noten, die überliefert sind.

00:10:01: Es dürften die meisten Werke von Drexler, die nicht im Druck erschienen sind sondern nur in Handschriften waren beim Kirchenbrand am Ende des Zweiten Weltkriegs gemeinsam mit Unmengen von Albrechts Berger und anderen großen Komponisten vernichtet worden sein.

00:10:17: Das Notenarchiv befand sich damals auf der Orgelimpore und ist Samt-Orgel unter dem Kirchenschiff Abgebrannt.

00:10:26: In der heutigen Ausgabe von Archivarchie, V-Archivo beschäftigen wir uns mit Josef Drexler.

00:10:32: Experte dazu ist Peter Mann erst Professor für Festkörpertheorie an der TU Wien in Rente und beschäftigt sich in seinem Musikwissenschaftsstudium unter anderem mit ihm.

00:10:44: Wir haben schon viel über sein Werk gehört Peter Mann.

00:10:48: jetzt interessiert uns natürlich wie war denn so im privaten als Mensch?

00:10:53: Man weiß nicht sehr viel von seinem Privatleben, er war verheiratet.

00:10:56: Der Name seiner Frau war Antonia.

00:10:59: Sie hatten einige Kinder.

00:11:01: man weiß nur von einem ein Sohn.

00:11:03: Josef Drexler trat in die Fußstapfen seines Vaters wurde ebenfalls Musiker und Beamter eine damals offenbar beliebte Kombination.

00:11:11: als Musiker konnte man nicht leben sondern musste also sich noch Beamter sein Und seine Zeitgenossen beschreiben ihn als einen Bescheidenen bedanntisch fleißigen Mann.

00:11:22: Er war kein Mann der großen Skandale, er war kein Revolutionär aber ein hochgeschätzter Fachmann, der an der Wiener Gesellschaft fest verankert war.

00:11:31: Man weiß das er mit Beethoven bekannt war.

00:11:33: Das weiß man aus den Konversationsbüchern von Beethoven.

00:11:36: Man weiß also dass er mit Schubert bekannt war.

00:11:39: Also er war durchaus in dieser Wienermusikrunde des beginnenden, neunzehnten Jahrhunderts fest veranchert

00:11:46: Mit.

00:11:46: der Mann Josef Drecksler kommt vielleicht als klein und unwichtig daher, aber so ist es nicht.

00:11:55: Nein das ist richtig weil wie ich schon gesagt habe er war ja sehr gut vernetzt würde man heute sagen unter den wiener Komponisten und unter den komponisten Kolleginnen und Kollegen.

00:12:06: Er wurde zum Beispiel von Anton Diabelli eingeladen sowie viele andere unter anderem Größen wie Beethoven auch liest diesen Diabellivalzer zu variieren.

00:12:18: Das hat er dann bei Beethoven zu diesen Zweiunddreißig Diabelle-Variationen geführt.

00:12:23: Nachdem der Beethoven zuerst einmal nach dem ersten Anhören des Walzers oder Ansehen des Walzers gemeint hat, so eine Schusterfläge variiere ich nicht, hat er sich hingesetzt und hat also wirklich ein unglaublich schwieriges Werk geschrieben mit den Zwei-unddreißig Variationen.

00:12:36: aber auch Drexler wurde eingeladen und hat abgeliefert ein dreimenütiges Werk, wo er sich mit diesem Diabellivalzer auseinandergesetzt hat den Komponistenkollegen durchaus angesehen war und durchaus einen hohen Stand, ich meine als Domkapellmeister in Wien hat man einen hohe Stand in der Gesellschaft.

00:13:00: Dann lassen Sie uns das einmal akustischer klingen!

00:14:52: Und wir müssen über das populärste Stück von Josef Drexler sprechen.

00:15:11: Das heißt Brüderlein Fein, du kenn zwar jeder aber was hattest denn mit dem auf sich?

00:15:19: Ja... Das Brüderleinfein ist eines von diesen wertvollen, gerade zu Volksliedern die aus der seriösen Musik zu uns herübergekommen sind.

00:15:31: Es gibt ein paar andere Beispiele.

00:15:33: es gibt am Brunnen vor dem Tore von Schubert oder das Heidenröslein.

00:15:37: aber Brüterlein Fein entstand aus der Musik zum Bauer als Millionär.

00:15:44: und das ist die Szene als sich die Jugend vom Fortunatus Wurzel, das ist jener recht gewordene Bauer verabschiedet und ihm sagt so jetzt geht es in das Alter.

00:15:56: Jetzt kommt die Schwester, die Gicht usw.

00:15:59: Und das Ganze ist sehr feinsinnig komponiert.

00:16:02: Er verwendet dazu einen Ländler.

00:16:05: Das ist ein Dreier-Takt und es ist ein sehr subtiler Abschied.

00:16:09: Und da hat sich eigentlich in Wien gehalten.

00:16:13: wer auf einem großen Ball geht weiß, wenn er bis fünf Uhr früh bleibt und der Ball endet dann ist das das allerletzte Stück das gespielt wird.

00:16:23: Sehr oft dann von der Solovioline, dann wird das Licht schon etwas gedimmt und dann weiß man jetzt ist die Ballnacht vorbei, jetzt geht man nach Hause.

00:16:31: also es ist in dem Sinn sehr populär geworden.

00:16:34: Die Melodie ist ein bisschen nostalgisch sie klingt zerbrechlich weil es natürlich ein Abschiedslied ist um.

00:16:42: das markiert so einen Moment der Vergänglichkeit.

00:16:45: Viele Theatermusiken in dieser Zeit waren laut Effekthascherin und Brüderleinfein ist in dem Sinn ein psychologisches Meisterstück.

00:16:53: Und es zeigt, dass Drecks da ganz genau verstanden hat wie man die emotionale Tiefe von Raimunds Text musikalisch übersetzt.

00:17:02: Eine Kuriosum gibt's dabei?

00:17:04: Der Raimunt hat in seinen Tagebüchern Aufzeichnungen immer wieder geschrieben.

00:17:10: Ich hab dem Sohn so eine Melodie gegeben und er hat sie gesetzt.

00:17:14: Und da war der langte Diskussion, ob Brüderlein Feind vielleicht er von Rheimund ertacht wurde und der Drexler hat nur den Tonsatz gemacht dazu.

00:17:23: Das ist in der Zwischenzeit durch die Musikwissenschaft widerlegt.

00:17:27: Die harmonische Folge lässt also typisch auf Kompositionen von Drexlern stimmen.

00:17:33: Aber Reimund hatte ja noch andere Komponisten gehabt mit denen er gearbeitet hat.

00:17:38: Da gab es den Wenzel Müller.

00:17:41: Für den Wennsel Müller dürfte er einige Musikvorschläge gemacht haben, die der dann auch umgesetzt hat.

00:17:48: Jetzt haben wir über das Brüderlein-Fein so viel gesprochen, dass wir natürlich einmal rein hören möchten.

00:17:55: Unsere Producerin Monica Jarosch hat eine Interpretation von Inge Konradie vorbereitet.

00:18:29: scheint die

00:18:30: Sonne noch so schön einmal untergehen Brüderlein fein, Brüdelein

00:18:54: nicht

00:18:57: für es sein.

00:19:01: Wirst nicht hin, ich seh'n.

00:19:05: Gibt's zehn tausend Dollar dir?

00:19:10: Alle jahr bleibst du bei mir Bleibst Du ja bei mir!

00:19:24: Nein, nein, nein... Ein Fein sag wir ein Geld kann vieles in der Welt sein.

00:19:53: Fein Brüderlein fein Es muss geschiedem sein.

00:20:37: Brüderlein, Halt!

00:20:45: Geh nicht fort!

00:21:11: Brüdelein halt!

00:21:14: Ein Fein!

00:21:16: Du wirst doch als Spitz pur sein.

00:21:28: Willst du nicht mit mir bestehen?

00:21:32: Na,

00:21:33: so

00:21:33: kannst zum Deichsel

00:21:35: gehen.

00:21:36: Kannst zum Dechsel gehen!

00:21:43: Nein, nein, nein... Den feinlichen Musken sein.

00:22:03: Denk manchmal mich zurück Schimpfe nicht auf den Fein Schlag zu machen.

00:23:03: Jetzt bei der Montage ist es natürlich sehr bekannt, aber wie geht's denn jetzt auch in der Erinnerung an Josef Drexler?

00:23:13: Komponier und Musikkollegen anlangt.

00:23:16: Ja, es gibt kurioserweise eine Operette von Leo Fall über das Leben von Josef Drexler mit dem Titel Brüderlein Fein.

00:23:27: Dies leider auch so vergessen worden die viele andere Werke vom Drexlers selber.

00:23:32: Vielleicht ist es schade, Leo Fall hat ja sehr schöne Sachen geschrieben.

00:23:35: Es müsste sich jemand finden der das wieder einmal aufführt.

00:23:38: Ich habe kaum Unterlagen darüber gefunden, wie gesagt nur den Hinweis.

00:23:42: Da kann ich auch noch gleich ein bisschen was zu den Noten sagen die es gibt.

00:23:46: Es gibt ganz wenig von Drexler im Druck.

00:23:49: Die meisten Dinge die noch existieren sind Handschriften.

00:23:53: die findet man in der Musiksammlung der Nationalbibliothek.

00:23:57: da gibts zweihundertfünfzig Einträge unter dem Namen Drexlar in verschworen verschiedenen Varianten.

00:24:03: Aber wie gesagt, kaum etwas das gedruckt worden ist und daher ist auch sehr vieles eben verloren gegangen aus dieser Zeit.

00:24:09: Und vor allem also die Theaterkompositionen – das waren alles Eintagspfliegen!

00:24:13: Die wurden komponiert aufgeführt und wieder vergessen manchmal ein zweites Mal verwendet unter einem anderen Titel.

00:24:19: aber da eine Geschichte dieser Musik zu produzieren, das war nicht vorgesehen.

00:24:25: Joseph Drexler beschloss sein Leben als angesehener Drumkapellenmeister an St.

00:24:29: Stephan.

00:24:32: Bleibt er bzw.

00:24:34: blieb er denn der Nachwelt in Erinnerung?

00:24:36: Ja, er bliebt der Nachwelt natürlich als Komponist von Brüderlein Feinn in Erinerung was ihn leider ein bisschen unter seinem Wert schlägt weil er war ein Theaterkomponista, er war einen Kirchenkomponent, er hat profane Werke geschrieben, er ist ein großartiger Lehrer und hat Lehrbücher verfasst.

00:24:59: aber man muss schon froh sein dass er in diesem Brüderlein fein weiter lebt und damit Wien, Österreich und vielleicht sogar der Welt eine bleibende Militärie geschenkt hat.

00:25:13: Dann sage ich danke Peter Mon, dass wir uns den Joseph Drexler näher vorgestellt haben.

00:25:20: Ich hoffe es war für Sie liebe Hörerinnen und Hörern da einiges dabei!

00:25:26: Und das sind moniker Jarosch und ich bedanke mich bei Ihnen fürs Zuhören.

00:25:34: Archivar?

00:25:35: Archivie?

00:25:37: Archivo?

00:25:38: Wissenswertes aus der Historie des Wiener Wahrzeichens und der Bundeshauptstadt

00:25:43: in einem

00:25:43: Radio-Wiki von Monika Jarosz

00:25:46: und Stefan Hauser.

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